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Rezensionen zu
Das Leben in Nuancen

Chloë Ashby

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Review: „Das Leben in Nuancen“ by Chloë Ashby Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Pages: 384 English title: Wet paint Weiterempfehlung / rec: 100% Ähnliche Bücher / similar books: My year it rest and relaxation (Moshfegh) Sorrow and bliss (Mason) Danke schön @bloggerportal ❤️ für das Rezensionsexemplar. Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen diesem Buch und mir. Ich liebe schon das Titelbild und das glossy finish vom hardcover (wobei ich sonst Taschenbücher bevorzuge). Nichtsdestotrotz hat mich vor allem die Leseprobe ermutigt es zu lesen, das andere sind nur angenehme Details 😻. Eve hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Ihre beste Freundin ist tot und Eve befindet sich seitdem in einer Spirale nach unten, sowohl beruflich als auch privat. Ich kann euch zur Handlung nicht viel mehr erzählen, da ich nichts vorwegnehmen möchte. Das Buch lässt sich super schnell und flüssig lesen, die Charaktere sind bis in die Tiefe ausgearbeitet und es fühlt sich auch realistisch an. Wie eine Geschichte, die so passiert sein könnte. Ich-Erzählerin Eve nimmt uns mit in der Gegenwart, aber in regelmässigen Abständen schwenkt die Handlung zu ihren Erinnerungen an ihre Freundin Grace und ihre Gespräche mit ihr. Stück für Stück erfahren wir, was damals geschehen ist und am Ende hatte ich einen dicken Kloß im Hals und es sind auch ein paar Tränen geflossen. Absolute Leseempfehlung ❤️

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Wie geht man mit dem Verlust der besten Freundin um, wenn man denkt, dass man für ihren Tod mitverantwortlich ist? In Chloë Ashbys Debütroman „Das Leben in Nuancen“ schlägt sich die junge Protagonistin Eve mit verschiedenen Jobs, Problemen in der Liebesbeziehung und familiären Beziehung zu ihrem Vater herum. Als sie einen Job als Aktmodell annimmt, scheint es das erste Mal seit langer Zeit wieder gut für sie zu laufen – doch ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein und sie muss lernen, mit ihrem Trauma, Alkoholkonsum und sexuellen Machtmissbrauch umzugehen. Dieses Buch reflektiert die Verlorenheit, Unsicherheit und vielschichtigen Probleme der Protagonistin. Durch die Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart erfahren die Leserinnen laufend mehr Details aus Eves Vergangenheit und am Ende wird das Rätsel ihrer traumatisierenden Vergangenheit gelöst. Eve ist eine Figur, die sich sehr stark an anderen Personen, meist toxischen Personen, orientiert und sich durch diese auch definiert, wodurch ihre Unsicherheit und Suche nach Anerkennung zum Ausdruck gebracht werden. Ihre Verlorenheit und Unsicherheiten lassen sich im folgenden Ausschnitt treffend zusammenfassen: „Als verriete man ein Geheimnis, das nicht das eigene ist. Als nehme man etwas, das einem nicht gehört, um sich etwas weniger einsam zu fühlen und sei es nur für einen flüchtigen Augenblick. Als stünde man nackt vor einem ganzen Saal voller Fremder.“ (S. 374f.) Einfühlsam, emotional und langsam erzählt die Autorin die Geschichte einer jungen Frau, thematisiert ihren Verlust, ihre Ängste und ihre Suche nach Zugehörigkeit, Liebe und sich selbst. Eine Leseempfehlung für Frauen in ihren 20ern, die sich ebenso verloren und einsam fühlen wie Eve.

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