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Rezensionen zu
Das unglaubliche Leben des Wallace Price

TJ Klune

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DAS UNGLAUBLICHE LEBEN DES WALLACE PRICE Im letzten Jahr ist dem Autor Klune mit seinem Buch "Mr. Parnassus Heim für magische Begabte" ein Bestseller geglückt. Ich dachte mir, dass ich es auch mal mit Klune probiere und habe mich deshalb an seinen neuen Roman gewagt. I N H A L T: Der sehr selbtbezogene Anwalt Wallace Price fällt eines Tages urplötzlich um und ist tot. Er findet sich in einer Art Zwischenwelt wieder und lernt dort den Wächter Hugo kennen. Hugo soll ihm dabei helfen, sich auf das Jenseits vorzubereiten. Wallace bekommt Zeit seine Angelegenheiten zu regeln, entdeckt dabei den Sinn des Lebens und entdeckt vielleicht endlich seine Liebe... M E I N U N G: Ein Buch zum Thema Tod, Jenseits und Zwischenwelt zu schreiben, ist alles andere als ein angenehmes Thema. T.J. Klune verarbeitet mit diesem Roman den Verlust eines wichtigen Mitmenschen. Er schafft es emotional zwischen Heiterkeit, Ernsthaftigkeit und Trauer problemlos hin und her zu switchen. Bei diesem Roman kann gelacht, geweint und gestaunt werden! Im ersten Moment hatte ich die Vermutung, dass der Roman etwas sein könnte wie Dickens Weihnachtsgeschichte, was sich jedoch nicht bestätigt hat. Zwar ist Wallace ein selbstgerechter, berechnender Mensch so ähnlich wie Ebenezer Scrooge, damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Wallace Price ist zu seinen Lebzeiten kein guter Mensch, denn er ist unfassbar eigensinnig und rücksichtslos. Seit plötzlicher Tod lässt ihn aufhorchen und sein Leben aus einer anderen Perspektive betrachten. Er begegnet in der Zwischenwelt unterschiedlichen und toll gezeichneten Charakteren. Klune legt großen Wert darauf, dass die fünf Hauptcharaktere drei unterschiedlichen Ethnien angehören. Sensitivleser haben den Roman auf Feinheiten untersucht und waren mitverantwortlich für die Charakterausgestaltung. Phasenweise hatte ich Probleme am Inhalt des Buches zu bleiben, denn auf weiten Strecken passierte nicht viel. Einen etwas stärkeren Spannungsbogen hätte es meiner Ansicht nach geben können. Leider liegen dem Roman die veralteten fünf Phasen der Trauer zugrunde, die in dieser Form nicht mehr zeitgemäß sind. "Das unglaubliche Leben des Wallace Price" ist ein Buch über Trauer, Reue und Veränderungen. Klune schafft den unglaublichen Spagat zwischen Heiterkeit und Ernsthaftigkeit.

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Wallace Price ist einer dieser Menschen, die man ungerne in seinem Leben haben möchte. Wallace ist arrogant, ein Mistkerl und hat für viele Menschen nur Verachtung übrig. Bisher hatte er in allem ein Mitspracherecht und stand über sehr vielen Dingen, doch an eine Sache hat er nicht gedacht. Nämlich an den Tod. Als sich Wallace dann auf seiner eigenen Beerdigung wiedertrifft, hat er ziemlich große Probleme… Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine eigene Meinung! Und bevor ich loslegen möchte, möchte ich anmerken, dass ich doch etwas skeptisch war, als ich dieses Buch angefangen habe. Mir hat das andere Buch nicht wirklich gefallen, doch bei diesem Buch war ich doch sehr überrascht. Auch wenn die erste Hälfte mich nicht überzeugen konnte, hat sich die zweite Hälfte sehr gelohnt! Wallace ist am Anfang des Buches ein wahrhaftiger Kotzbrocken. Da gibt es wirklich nichts anderes zu sagen. Ich habe in der ersten Hälfte des Buches keinen Draht zu ihm gefunden. Ich konnte sein Verhalten nicht verstehen und auch seine Handlungen haben mich teilweise echt aufgeregt. Doch ich finde es sehr bewundernswert, dass er durch den Tod quasi eine ganz andere Person wird. Er wird sich vielem bewusst, was er vielleicht schon hätte früher wissen sollen. Mir hat die Entwicklung von Wallace Price in diesem Buch wahnsinnig gut gefallen und ich bewundere ihn dafür. Auch wenn es schon zu spät ist, ist es toll mit anzusehen, dass er jetzt merkt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Und welche Dinge, wirklich im Leben zählen. Auch die Nebencharaktere die in diesem Buch Platz gefunden haben, konnten mich überzeugen und haben mir gut gefallen. Mei ist unsere ,,Sensenfrau‘‘ in diesem Buch und das hat mir richtig gut gefallen. Sie hat eine recht lockere Art, ist direkt und auch mal frech. Aber nicht nur das, denn sie ist echt und hat eine wahnsinnig herzliche Art an sich. Aber auch Hugo hat einen großen Platz in meinem Herzen. Er ist der ruhige und besonnene Part des Buches. Er weiß immer genau was er sagen muss und trifft immer die richtigen Worte. Und Nelson haben wir auch noch. Er ist nicht immer gut gelaunt, aber auch sehr gerne witzig und weist Wallace oft in seine Schranken. Der Schreibstil von T. J. Klune hat mir sehr gut gefallen. Bereits in dem anderen Buch, konnte der Autor mich mit seinem Schreibstil überzeugen und hat mich in seine Geschichte gezogen. T. J. Klune schreibt locker, leicht und bringt auch etwas Fesselndes und spannend in sein Fantasy Buch. Das Buch ließ sich auch sehr flüssig lesen und auch der Lesefluss wurde hier in keiner Weise gestört. ,,Das unglaubliche Leben des Wallace Price‘‘ konnte mich sehr überzeugen. Auch wenn die erste Hälfte des Buches mich nicht ganz packen konnte, hat die zweite Hälfte es um Längen rausholen können und hat dem Buch noch zwei Sterne zusätzlich gebracht. Ich finde es sehr toll, dass T. J. Klune in seinen Büchern wichtige und sensible Themen mit einbaut, über die man unbedingt sprechen sollte. Dennoch sollte einem beim Lesen bewusst sein, dass die Handlung tiefgründig ist und man das Buch mal nicht eben ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Auch der Abschluss des Buches war zuckersüß und hat das Ganze noch einmal abgerundet.

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,,Beim ersten gemeinsamen Tee bist Du ein Fremder. Beim zweiten gemeinsamen Tee bist Du ein geehrter Gast. Beim dritten gemeinsamen Tee gehörst Du zur Familie.“ Ich kann kaum in Worte fassen, wie mich das neue Buch von T.J Klune begeistern konnte. Die Geschichte fasst wunderbar zusammen wie wertvoll das Leben ist und auch wie wichtig es ist, Menschen eine zweite Chance zu geben. Nebenbei ist sie aber auch ein Herzensbuch mit so vielen wichtigen Inhalten in Bezug auf den Tod und die Trauerbewältigung. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr mich die einzelnen Schicksale berührt haben. Und es gab mehr als nur eine Stelle, an der ich so gerührt war das mir die Tränen kamen. Jeder hat sicherlich schon mal einen geliebten Menschen verloren und grade um den Tod zu verarbeiten ist das Buch fantastisch. Es gibt so viele wunderschöne Metaphern, die den Tod als nichts Schlimmes darstellen und dabei helfen einen Gedanken zu erschaffen, dass der Geliebte Mensch an einem schönen Ort ist, das er glücklich ist und das er immer da ist. Für mich war die Geschichte von Wallace alleine schon deswegen sehr wertvoll. Von vielen Seiten gab es allerdings auch die Kritik, dass das Buch teilweise sehr lange Stellen hatte. Die Geschichte strahlt eine gewisse Ruhe aus, die sie für das Thema Tod aber auch sicherlich braucht. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, über das Geschriebene nachdenken und sich besonders mit den einzelnen Charakteren auseinandersetzen, damit die Story unter die Haut geht. Wer sich darauf einlassen kann wird sicherlich wundervolle Lesestunden, mit vielen Emotionen haben und das ganz ohne viel Action und Tamtam. Die Geschichte lebt halt von ihren einzigartigen Charakteren und dem ausschweifenden Schreibstil von Klune. Am Ende bin ich super dankbar dass ich das Buch gelesen habe und möchte es wirklich jedem ans Herz legen. Wallace Story ist auf ihre Art und Weise etwas ganz Besonderes und wird mir noch lange im Kopf bleiben.

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Meinung: Ich muss wirklich zugeben, dass ich auf das Buch nur durch den großen Hype um den Vorgänger des Autors aufmerksam geworden bin. Die Kurzbeschreibung hat mich aber auch wirklich angesprochen und meine Neugier geweckt. Zu Beginn des Buches ist Wallace wirklich ein Arschloch. Man kann es nicht anders sagen. Er lebt nicht nur für seine Arbeit, sondern hat keinerlei Mitgefühl und behandelt andere Menschen wie Fußabtreter. Sein Tod passiert recht schnell und damit beginnt Wallace Geschichte erst so richtig. Denn auch wenn er nicht verstehen will, dass er tot ist, muss er sich damit abfinden. Dabei helfen ihm einige besondere Figuren. Mei ist ein Sensenmann bzw. eine Sensenfrau und begleitet Wallace nach seinem Tod zu dem ungewöhnlichen Haus, wo Fährmann Hugo und sein bereits verstorbener Opa Nelson und der gleichfalls verstorbene Hund Apollo leben. Eine sehr spezielle Kombi, aber einfach tolle Charaktere. Mei ist direkt, quirlig und frech, doch manchmal auch einfach herzlich und echt. Hugo ist ruhig und besonnen und trifft immer die richtigen Worte und Nelson ist teilweise brummig, aber doch auch ein Witzbold und weist Wallace auch oft in seine Schranken. Zusammen sind sie ein perfektes Team und man muss wirklich sagen, dass ich die von T. J. Klune beschriebene Vorstellung, wie der Übergang nach dem Tod ablaufen könnte, einfach schön fand. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass Wallace sich nach der Anfangszeit zu verändern beginnt und feststellt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Dabei gibt es in der Geschichte sehr viele leise und auch viele Zwischentöne, die die Geschichte besonders machen. Dazu gehört auch der spezielle Humor. Obwohl das Thema ja eher traurig ist und es dazwischen auch wirklich einige bedrückende Szenen gibt, versteht der Autor es, viel Humor, angebrachte Situationskomik und passenden Wortwitz in die Geschichte zu bekommen. Die Mischung hat mir sehr gut gefallen. Der Plot an sich ist durchaus durchdacht und unterhaltsam, jedoch hatte ich mir insgesamt noch ein bisschen mehr erwartet. Das Ende ging extrem in die Friede-Freude-Eierkuchen Richtung, was mir fast schon etwas zu viel war. Es passt aber durchaus zur Geschichte, weshalb es schon ok und auch besser, als ein zu tragisches Ende war. Fazit: Eine Geschichte die von ihren besonderen Figuren, den vielen leisen Tönen und gleichzeitig vom gut platzierten Humor lebt. Auch die beschriebene Vorstellung des Übergangs in den Tod fand ich doch sehr angenehm. Der Plot an sich ist unterhaltsam, aber ich hatte mir insgesamt noch ein bisschen mehr erwartet. Der Schluss ist schon sehr kitschig, aber es passt zur Geschichte und ist auf jeden Fall besser, als ein extrem tragisches Ende. Somit gibt es von mir gute 4 Sterne.

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Letztes Jahr gehörte TJ Klunes Roman „Mr. Parsannus Heim für Magisch Begabte“ zu meinen Jahreshighlights. Aus diesem Grund habe ich mich nun sehr auf das neue Werk des Autors gefreut, welches in diesem Jahr im April erschienen ist. In dem neuen Roman lernen wir den selbstverliebten und kalten Wallace Price kennen, welchen man kurz und knapp als „Workaholic“ betiteln kann. Eines Tages fällt Wallace tot um und landet in einer Zwischenwelt zwischen Leben und Tod. Dort lernt er einen Teeladen kennen, in dem viele verschiedene weitere Menschen arbeiten und leben. Einer der Menschen ist ein Wächter namens Hugo, der Wallace auf seine Reise ins Jenseits vorbereiten soll. Doch Wallace ist dazu noch nicht bereit, sodass er ein bisschen Zeit bekommt, um sein Leben rekapitulieren zu lassen. In dieser Zeit lernt Wallace eine andere Seite des Lebens kennen – eine Seite mit dem wahren Sinn des Lebens. Es ist kein Geheimnis, dass ich aufgrund des ersten Romans sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Nach dem Beenden des Buches kann ich aber nun behaupten, dass meine hohen Erwartungen im großen Maße erfüllt worden sind. Auch wenn der neue Roman meiner Meinung nach nicht an „Mr. Parsannus (…)“ rankommt, ist des dennoch ein sehr lesenswertes Buch, welches eine maßgebliche Thematik – den Tod - in den Vordergrund stellt. Klune thematisiert ein derartig schwieriges Thema auf so eine andere Art und Weise, sodass das Buch einem Leser*in eine andere Perspektive auf den Tod liefert. Zudem kann ich Ihnen versprechen, dass sie in diesem Buch eine Achterbahn voller unterschiedlicher Gefühle durchleben. Sie werden weinen, lachen, aber auch sehr zum Nachdenken angeregt. Folglich kann man sagen, dass es nicht nur ein Buch für zwischendurch ist. Dieses Buch ist eine tolle Reise bei der man wirklich tollausgearbeitete Charaktere kennenlernt, wie es schon beim vorherigen Roman war. Egal ob Nelson, Hugo, Mei oder Apollo – dies sind Figuren, die noch lange in meinem Kopf dableiben werden. Lediglich fand ich das Ende persönlich nicht so stark wie erhofft, jedoch möchte ich diesbezüglich nicht auf Details zu sprechen kommen, da diese sonst das Buch spoilern werden. Fazit: TJ Klune hat mit seinem neuen Roman ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen und dies in einer wunderbaren Geschichte mit tollen Figuren verpackt. Sie erwartet in diesem Buch viele Emotionen. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, Tendenz nach oben!

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Leseerlebnis : Nachdem gefühlt jeder absolut begeistert über "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" war und die Lobeshymnen über den Autor TJ Klune nicht abnahmen, wollte ich unbedingt sein neustes Buch "Das unglaubliche Leben des Wallace Price" lesen. Ich muss zugeben, dass ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch hatte. Durch einen Erzähler wird der Leser durch die Geschichte um Wallace Price begleitet. Er wird wirklich sehr gut porträtiert und ich hatte das Gefühl ihn zu kennen. Auch die anderen Charaktere erhalten eine wunderbare Tiefe. Die Atmosphäre des Teeladens, in dem der Hauptort des Geschehens liegt, wird sehr atmosphärisch dargestellt. Sogar der Schreibstil des Autors könnte mich begeistern - sehr flüssig, gefühlvoll und bildhaft. Der Handlungsverlauf konnte mich allerdings nicht wirklich überzeugen. Zunächst hatte mich der Anfang richtig begeistert. Ich war absolut eingenommen von dem fiesen, arbeitswütigen und egoistischen Wallace Price. Es hat mich an die ein oder andere Anwaltsserie erinnert und ich habe es geliebt, diesen Fiesling zu begleiten. Nach seinem Tod verlor die Story für mich schnell an Reiz, wurde sehr philosophisch, extrem ruhig und teilweise zog sie sich einfach unnötig in die Länge. Die Grundidee an sich fand ich gut, aber bei der Umsetzung hätte ich mir deutlich mehr Pepp gewünscht. Fazit: Wallace Price konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Der Wortwitz, der Sarkasmus und der Humor ging im Handlungsverlauf leider verloren.

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Das Buch ist auf jeden Fall nichts für zwischendurch oder nebenbei, das mal vorneweg. 🤭 Nicht nur der Autor sondern auch ich raten euch zu einer gewissen Zeit und Offenheit, diesem Buch gegenüber. Es geht um den Anwalt Wallace Price, der nach einer mürrischen, beinahe gefühllosen Lebensweise plötzlich verstirbt. Er kommt zu Hugo, Mei, Nelson und Apollo in eine Teestube, um dem Tod zu verarbeiten und weiter zu ziehen. ☀️ Doch es kommt etwas anders und wir begleiten Wallace auf seiner Reise zu sich selbst und dem Sinn des Seins. 💗 Das Buch hat eine angenehme Schreibweise, einen trockenen Humor und enthält so viele Wahrheiten zwischen den Zeilen, dass es auch noch Wochen nach Beenden des Buchs in meinem Kopf wandelt. 🥹 Die Geschichte ist kühl und relativ objektiv geschildert und gibt wundervolle Impulse, über das Leben und alles danach. Sie gibt Gefühlen und Erinnerungen einen Geschmack, dem Unfassbaren ein Bild und der Hoffnung ein Fundament. Die 5 Phasen der Trauer sowie Botschaften für ein schönes Leben geben dem Buch das Hoffnungsvolle, das Zeit nötig hat. ✨ Die Tiefgründigkeit der Geschichte liegt unter einem Mantel des Humors und Sarkasmus und wird mit dem nötigen Feingefühl direkt in das Leserherz verwoben. ❤️ So viel Tiefe, unterbrochen von leichten geisterhaften Späßen, Teestunden und einer großartigen Entwicklung des Protagonisten liest sich sehr angenehm, auch wenn ich es in der Mitte der Handlung leider etwas zäh fand. 🫢 Fazit: ich möchte das Buch jedem ans Herz legen, der offen genug ist, das Leben zu schätzen. Die Geschichte von T.J. Klune beinhaltet viele lesenswerte Impulse, Gedanken und Bilder die ich bewundere und schaffen dennoch eine bodenständige und unterhaltsame Story. 🥰 Dieses Buch hat etwas geschafft, das ich lange nicht mehr so stark empfunden habe: Respekt und Ehrfurcht vor der Fähigkeit, mit Worten eine Welt zu erschaffen, die den Lesern durch Mark und Bein geht und das Leben verändern kann. ❤️ Ich kann nicht anders, als diesem Buch 5/5🌟 zu geben. 🤭

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Inhaltsangabe: Wallace Price ist ein hervorragender Anwalt, in dem, was er macht, sehr gut, aber menschlich macht er nicht die sympathischste Figur. Um das zu erkennen, muss er jedoch erst an einem Herzinfarkt sterben und mit der Sensenfrau Mei und dem Fährmann Hugo Bekanntschaft machen. Aufgewühlt und mit seinem toten Zustand alles andere als zufrieden, ist Wallace vorerst nicht bereit, die weitere Reise durch die Tür in die Ewigkeit anzutreten und verweilt in der „Zwischenstation“. Ein Teeladen mitten im Nirgendwo, den Hugo und Mei zu zweit führen. In dieser Zeit, weg von seinem Leben, raus aus der Stadt, bemerkt Wallace zu seinem Schrecken erst, was er in seinem Leben vermisst hat und sieht in seinem Geisterzustand beinahe so etwas wie eine zweite Chance. Allerdings wächst auch der Wunsch in ihm, all das schon früher erkannt zu haben. Wie viel anders sein Leben verlaufen wäre, wäre er bereits eher an diesen Ort gekommen und hätte Hugo kennengelernt. Meinung: Ich muss zugeben, ich habe Wallace von der ersten Sekunde an als Figur einfach nur geliebt. Seine Gedanken haben mir durchweg super gefallen und wie er sich meist mehr denkt, als er sagt. Und sein Gesagtes und sein Handeln meist auch ins Gegenteil umfallen – einfach super. Seine charakterliche Wandlung vom Klotz zum Sympathieträger fand ich sehr schön gelungen und hat auch Spaß gemacht zu verfolgen. Wie gewohnt, waren die anderen Figuren ebenfalls sehr liebevoll gestaltet. Nelson und Mei sind mit ihrer Art einfach liebenswürdig und Hugo besitzt eine interessante Tiefgründigkeit – gerade, was seine Arbeit als Fährmann angeht und wie er selbst mit dem Thema Tod umgeht. Der Humor kam wieder nicht zu kurz und ließ mich immer wieder schmunzeln. Der Schreibstil vermischt sich dabei sehr gut mit der Handlung und unterstützt die Figuren und Charakterbildung. Obwohl die Handlung nicht viel Action bereit hält, wird man als Leser sehr gut unterhalten und es wird durch die sprachliche Gestaltung nie langweilig. Und die Beziehung der beiden Hauptfiguren und wie sie langsam zusammenwachsen ist auf jeden Fall der gelungene Mittelpunkt des Buches. Generell hat mir das Thema Tod und Leben und alles, was dazu gehört, sehr gut gefallen. Die Auseinandersetzung mit alle dem und die verschiedenen Sichten und Trauersichten wurden meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt, verbildlicht und sowohl tiefgründig als auch humorvoll aufgearbeitet. Fazit: Eine wunderbar humorvolle Liebesgeschichte, die neben liebevollen Figuren auch die Themen rund um den Tod sehr gefühlvoll behandelt. Ein wenig muss sich das Buch den Vergleich mit „Mr. Parnassus‘ Heim für magisch Begabte“ gefallen lassen. Da es die Grundzüge von ein Haus im Nirgendwo, Gewohnheitstier und Arbeitsmensch trifft auf jemanden, der das Leben lockerer sieht und lernen, was wirklich wichtig ist im Leben, schon teilt.

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