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Rezensionen zu
Jeder Mensch

Ferdinand von Schirach

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Sehr interessantes Werk!

Von: Library_review

19.10.2021

Das war jetzt mein viertes Buch vom Autor. Zudem war es auch das dünnste Buch, das ich jemals gelesen habe mit ca. 25 Seiten. 🤗 Ferdinand von Schirach nimmt uns mit "Jeder Mensch" auf die Reise von der Unabhängigkeitserklärung Amerikas bis zu dem Jetzt. Außerdem plädiert er dafür, das die europäischen Grundrechte um 6 weitere zu ergänzen, die seiner Meinung nach notwendig sind. Die Rechte einmal aufgelistet: 1. Umwelt 2. Digitale Selbstbestimmung 3. Künstliche Intelligenz 4. Wahrheit 5. Globalisierung 6. Grundrechtsklage In den 25 Seiten sind viele Informationen enthalten, aber ebenso Forderungen. Am Anfang beschreibt der Autor wie die Menschenrechte den entstanden sind und im zweiten Teil nennt er die 6 neuen Artikel. Ich liebe die Gedenken des Autors und folge diese sehr gerne. Das Buch ist ebenfalls äußerst verständlich und angenehm zu lesen. Die weiteren 6 Artikel halte ich übrigens für sinnvoll. • Ein sehr lesenswertes Werk, was ich weiterempfehlen kann und einem sehr zum Nachdenken anregt.

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Alles wo „Ferdinand von Schirach“ draufsteht ist für mich schon mal per se interessant. Ich verehre diesen Mann und diesen Autor und musste natürlich sofort dieses schmale kleine Büchlein lesen. Tatsächlich ist „Buch“ schon fast zu viel gesagt, Essay trifft es auch nicht ganz, es ist ein formulierter Gedankengang. Kurz, aber deswegen nicht weniger lesenswert. Ein Gedankengang, der sich mit dem Wunsch, oder eigentlich dem Aufruf für eine Überarbeitung der Menschenrechte. Die von Ihm vorgeschlagenen neuen Grundrechte schließen beispielsweise das Recht auf eine gesunde Umwelt, das Recht darauf die Wahrheit von der Regierung zu hören, das Recht auf digitale Selbstbestimmung etc. Teilweise sehr ambitioniert, aber vor dem Hintergrund der heutigen Zeit definitiv Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Das Büchlein ist in einer Viertelstunde durchgelesen, mehr als ein Denkanstoß ist es eigentlich nicht. Im Buch wird auf die Seite für die Petition jener neuen Grundrechte verwiesen, es ist nicht viel mehr als ein Hinweis, ein Impuls. Leider, muss ich sagen, ich hätte mir an vielen Stellen mehr Tiefe, mehr Informationen gewünscht, so blieb es mir ein bisschen zu oberflächlich und zu kurz. Das Thema ist dennoch mehr als einfach nur wichtig, weswegen auch eine kurze und oberflächliche Lektüre, dem Thema zwar nicht gerecht wurde, mir aber trotzdem einen wichtigen Impuls gegeben hat.

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Sollte man staatliche Verfassungen von Zeit zu Zeit den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen oder sich weiterhin auf das verlassen, was vor vielen Jahren als ausreichend angesehen wurde? Eine sich angesichts steigender Bedrohungen durch Internet, Weltkonzerne oder den Klimawandel aufdrängende Frage, die Ferdinand von Schirach in seinem aktuellen Buch zu beantworten versucht. Utopische Verfassungen Beginnend mit dem Entstehungsprozess der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 und der daraus im Jahre 1787 kreierten demokratischen amerikanischen Verfassung beschreibt der Autor in Jeder Mensch die Umstände, unter denen diese heute noch gültigen Leitfäden von den Gründervätern der USA festgeschrieben wurden. In einer nach unseren heutigen Maßstäben unfreien Welt und Gesellschaft der George Washingtons und Alexander Hamiltons mit ihrem Heer von Sklaven schrieb man damals von „selbstverständlichen Wahrheiten“, die z.B. besagen, dass der Schöpfer alle Menschen mit unveräußerlichen Rechten wie Leben, Freiheit und Streben nach Glück ausgestattet hat. Diese, aus heutiger Sicht, eher als Ankündigungen oder Idealvorstellungen zu verstehenden Formulierungen, die den Rahmen der damaligen Verfassungen setzten, waren schon zu der damaligen Zeit Utopien. Ein verschwommener Blick in eine ferne Zukunft, die besser, freier und gerechter sein sollte, als es die Gegenwart war. Der Ursprung europäischer Verfassungen Von Schirach blickt auch auf die erste demokratische Verfassung eines Landes auf dem europäischen Kontinent – Frankreich. Er beschreibt den „Infektionsprozess“ der Umsetzung des demokratischen Gedankens, der mithilfe des französischen Marquis de Lafayette, der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg eine entscheidende Rolle an der Seite George Washingtons spielte und der diesen ermutigenden Freiheitsfunken zurück mit auf den Kontinent brachte, der letztendlich zur französischen Revolution und langfristig zur Transformation vieler weiterer europäischer Länder zu demokratischen Staaten führte. Das Büchlein beschäftigt sich demzufolge auch mit dem ersten Entwurf, dem Entstehungsweg und dem Status Quo der Verfassung bzw. der Charta der Grundrechte der Europäischen Union von 2009, einem vergleichsweise hochkomplizierten, weil alle Mitgliedsländer berücksichtigenden und gleichzeitig nicht das Gesamtziel zu vernachlässigendem Rechtsgebilde. Interessanterweise kennen nur etwa 12 % der Europäer den Inhalt ihrer Verfassung und Verletzungen dieser Charta durch Mitgliedsstaaten können nicht vor den Europäischen Gerichten eingeklagt werden. Eine neue Welt fordert neue Gesetze Der große Sprung aber, mit dem von Schirach auf die ihm eigentlich am Herzen liegende Gesetzeslücke hinweist, beginnt, wenn er seinen Entwurf von sechs zusätzlichen Artikeln für die Europäische Verfassung eröffnet. Und zwar mit den Überschriften Umwelt, digitale Selbstbestimmung, künstliche Intelligenz, Wahrheit, Globalisierung und Grundrechtsklage. Seiner Ansicht nach Themen, die in alten Verfassungen noch nicht bedacht wurden, da sie aufgrund damals noch nicht erschlossener Technologien und den daraus resultierenden Folgen für die Menschheit schlicht noch nicht auf dem Tisch lagen. Ergo: der verfassungsrechtliche Griff des Autors in die Zukunft, um die bereits erfolgten und zu erwartenden weitreichenden Auswirkungen z.B. des Internets, der Auslagerung von Arbeit in Billiglohnländer oder des Klimawandels künftig zu berücksichtigende – zusätzlich noch erweitert um die besonders wichtige und bis heute fehlende Möglichkeit der gerichtlichen Einklagung dieser Rechte. Abschließend ermöglicht der Autor jedem in der Europäischen Union lebenden Leser Einfluss darauf zu nehmen, dass diese Artikel tatsächlich in die Charta einfließen werden, indem er im Internet seine Stimme zu dieser Verfassungsergänzung abgeben kann, ganz einfach per QR-Code übers Smartphone, Tablet oder PC. Von Schirach spendet sämtliche Einkünfte des Buches einem gemeinnützigen Verein, der sich um die Durchsetzung dieser Rechte bemüht. „Jeder Mensch“ – ein längst überfälliger Gedanke Was für eine mutige und brilliante Idee: Hier nutzt ein prominenter Bestsellerautor und Jurist seinen hohen Bekanntheitsgrad und sein Faible für juristische Fragen im Spiegel unserer Gesellschaft für dieses Manifest – Chapeau! Eigentlich liegen die aufgegriffenen Themen schon lange auf der Hand, werden verfassungsrechtlich aber bisher eher gemieden. Auf europäischer Ebene ist dieser Umstand wohl seinen ohnehin schwergängigen gesetzgeberischen Mühlsteinen geschuldet. Immerhin gilt es bei solchen Versuchen die Zustimmung aller beteiligter Länder zu erhalten und die bleibt ja schon bei vergleichsweise leichteren Versuchen oft auf der Strecke. Die Auslegung der Demokratiewerte ist in Europa eben oft sehr unterschiedlich. Einige osteuropäische Länder haben nach jahrzehntelangem Leiden unter der totalitären Führung der UdSSR eine tiefsitzende Abneigung gegen jegliche Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten, vergessen dabei aber oft, dass eine Demokratie laufend gepflegt, angepasst und hinterfragt werden muss, insbesondere wenn sie ein Teil einer Union mit vergleichbaren Werten sein will. Ganz zu schweigen von den ökonomischen Vorteilen, die diesen Ländern durch ihre Mitgliedschaft in der EU zu teil wurden und werden. Absolute Demokratie vs. repräsentative Demokratie Zudem sind von Schirachs Gedanken über das Wesen von Demokratien klug, interessant und durchaus erhellend. Seiner in wenigen Sätzen auf den Punkt gebrachte Vergleich zwischen Volksabstimmungen, also direkten und absoluten Demokratien und den vergleichsweise langsamer arbeitenden Beschlusswegen repräsentativer Demokratien, ist hierfür ein gutes Beispiel. Er behauptet z.B., dass eine Volksabstimmung über die Todesstrafe kurz nach einem spektakulären Sexualmord vermutlich dazu führen wurde, dass die Mehrheit für die Einführung derselben wäre. Eine repräsentative Demokratie würde für eine entsprechende Gesetzgebung deutlich mehr Zeit benötigen. Und das ist auch gut so. Wut und Rache als Ratgeber sind Gift für so wichtige Entscheidungen. Der kluge Kompromiss und der vorsichtige Ausgleich von Interessen sollten immer im Vordergrund stehen. Sein Vorschlag, diese neuen sechs zusätzlichen Grundrechte zur Abstimmung vorzulegen, entspricht einem ersten Schritt in die Zukunft, in der diese wichtigen und zeitgemäßen Rechte unbedingt Einzug halten sollten. Denn – sie werden dringend gebraucht. Funktionierende Demokratien in Pandemiezeiten Mit seinem Beispiel von funktionierenden Demokratien in der Corona-Pandemie, die, herausgefordert von dieser globalen Gefahr, fast alles möglich machten, um der Lage Herr zu werden, gibt ihm Recht darin, dass jede Art von gesetzlicher Anpassung an bestehende oder mögliche Gefahren oder Bedrohungen unserer Gesellschaft möglich sein müssen. Wie ein TÜV, der in regelmäßigen Abständen die Wirksamkeit bestehender Rechtssysteme überprüft. Der abschließende Hinweis des Autors auf die weitreichende Einflussnahme der Weltkonzerne, der Durchsichtigkeit jedes Einzelnen, die in weiten Teilen noch ungeschützte Umwelt und der menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen von Millionen von Menschen unterstreicht noch einmal sein Anliegen. Und eigentlich geht uns dies doch alle an, oder? Lesenswert? Als dieses Büchlein das erste Mal vor mir lag, in seiner von der Größe, Betitelung und seinen ganzen 31 Seiten eigentlich mehr an einen kleinen, hübschen Gedichtband erinnernd, fragte ich mich, wie der Autor sein so schwerwiegend wirkendes Anliegen hierin unterbringen konnte. Aber – wie ich zugeben muss, er konnte! Zu einem Preis von ganzen 5 (fünf) Euro für dieses Buch gelingt es ihm durch die gut verständliche Sprache, die kurzen prägnanten Sätze und dem geschickten Aufbau der Leserin und dem Leser die Wichtigkeit seines Unterfangens zu vermitteln. Neben seiner klugen gesetzgeberischen Initiative lädt es zum Nachdenken über die uns schon viel zu sehr zur Selbstverständlichkeit mutierten Staatsform Demokratie ein. Einem Erfolgsmodell, das uns in unserem Land nun schon seit vielen Jahrzehnten Freiheit, Frieden und Geborgenheit ermöglicht. Wir sollten uns nur häufiger darüber im Klaren und auch dazu bereit sein, sie immer dort zu verteidigen, wo sie angegriffen, in Frage gestellt oder verhöhnt wird. Wir müssen sie uns eben täglich verdienen. Vielleicht sollte man dieses Büchlein als kleine Erinnerung an all diese für uns so lebenswichtigen Dinge verstehen und von Zeit zu Zeit ein wenig darin lesen. Es würde uns allen sicherlich guttun – Klare Leseempfehlung!

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Immer wieder aufs Neue finde ich es toll, wie Herr von Schirach ein/e Leser/in zum Nachdenken bringen kann. Themen über die man sich eigentlich gar nicht sooo große Gedanken gemacht hat, werden hier auf den Punkt gebracht und stehen nun im Fokus der Aufmerksamkeit bei dem/der Leser/in. In diesem komprimierten Bücherlein geht Herr von Schirach der Frage nach, ob unsere Grundrecht noch ausreichend in Bezug auf die heutigen Herausforderungen sind. Dabei beleuchtet er erst kurz die generelle Entstehung der Grundrecht. Was allein schon sehr informativ ist und schon 5 Sterne wert wäre. Jedoch geht er weiter und erklärt schlüssig, was es heute noch mehr bedarf und das wird an einem Scheidepunkt stehen. Fazit: Tolles Büchlein, was sehr zum Nachdenken anregt. Außerdem sehr 'lebensnah', da es einen Link zu einer Petition beinhaltet.

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„Jeder Mensch“ von Ferdinand von Schirach ist klein aber fein. Wie eigentlich immer bei Büchern des Autors bin ich durch die Seiten geflogen. Ferdinand von Schirachs Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und vor allem – und das finde ich bewundernswert – nicht wertend. Er kommt auf den wenigen Seiten direkt zum Punkt: Wir als Gesellschaft müssen jetzt entscheiden, wie es weitergehen soll, welche Rechte und welche Ideale wir haben wollen. Nicht erst in einigen Jahren oder wenn es zu spät ist, sondern jetzt. Ferdinand von Schirach schlägt 6 erweiternde Grundgesetzte vor, welche dem neuen, digitalen Zeitalter und unseren aktuellen Problemen angepasst sind. Mich persönlich hat er wie immer mit einem rauchenden Kopf zurückgelassen. Ferdinand von Schirach schafft es immer mich zum Nachdenken anzuregen. Mit den vorgeschlagenen 6 Artikel hat er meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto überzeugter war ich von seinen Gesetzentwürfen. Die vorgeschlagene Ergänzung der Grundrechte ist notwendig zum aktuellen Zeitpunkt, da wir uns als Gesellschaft gerade an einem Scheideweg befinden. Entweder werden wir uns „zusammenraufen“ und etwas an unserer momentanen Lebensweise ändern oder wir riskieren immense Konsequenzen. Die Einsetzung für die von Schirach vorgeschlagenen Gesetze wäre ein Schritt in die richtige Richtung. „Jeder Mensch“ ist ein Buch, das einem als Leser:in die Augen öffnet und einem zum Nachdenken anregt. Ich kann es auf jedem Fall weiterempfehlen!

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Ferdinand von Schirach geht in „Jeder Mensch“ der Überlegung nach, ob wir neue zusätzliche Menschenrechte benötigen. Sein Buch umfasst nur 31 Seiten, besticht dennoch mit der für ihn typischen Prägnanz. Mehr als 200 Jahre nach der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Erklärung der Menschen-und Bürgerrechte in Frankreich steht unsere Gesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung. Die Globalisierung schreitet voran. Menschen erschaffen künstliche Intelligenz und die Erde hat sich in den letzten 100 Jahren um 1 Grad Celsius erwärmt. Vor diesem Hintergrund unterbreitet der Autor konkrete Vorschläge über zusätzliche Menschenrechte, wie beispielsweise das Recht auf digitale Selbstbestimmung oder das Recht, in einer gesunden und geschützten Umwelt zu leben. Unter der Prämisse, dass die Würde des Menschen unantastbar sein muss, benennt er sechs neue Grundrechte, die auf der Rückseite des Büchleins abgedruckt sind. Wie können sie umgesetzt werden? Was können wir dafür tun? Mit wenigen Worten schafft es Schirach, eine Gedankenlawine ins Rollen zu bringen und dabei positive Signale zu senden. Je mehr ich über die Thematik nachdenke, desto überzeugter bin ich von der Notwendigkeit der Ergänzung der Grundrechte. Dafür sollten wir uns stark machen. Besonders interessant finde ich den historischen Kontext, der auf den ersten Seiten beschrieben wird. Für fünf Euro ist dieses kleine Büchlein im blau-gelben Design der Europäischen Union zu bekommen. Das Geld ist gut angelegt, denn der Autor spendet alle Einkünfte aus seinem Werk einem gemeinnützigen Verein, der sich um die Durchsetzung diese Rechte bemüht. „Heute müssen wir wieder über unsere Gesellschaft entscheiden - nicht wie sie ist, sondern so, wie wir sie uns wünschen.“ (Ferdinand von Schirach aus „Jeder Mensch“)

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(Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar) 》Ich habe diesen Entwurf geschrieben, weil die Würde des Menschen unantastbar sein muss Niemand darf zu einem bloßen Objekt gemacht werden.《 ~ S. 29, Jeder Mensch von Ferdinand von Schirach Sobald ein neues Buch von Ferdinand von Schirach erscheint, steht für mich fest: ich muss es lesen! Also konnte ich mir natürlich auch "Jeder Mensch" nicht entgehen lassen. Mit "Jeder Mensch" hat der Autor ein kleines, sehr dünnes Buch mit gerade mal 30 Seiten geschrieben, in dem er 6 mögliche neue Grundrechte vorstellt. Dabei geht es in der ersten Hälfte des Buches um den historischen Kontext der Grundrechte und Menschenrechte. Erst danach stellt der Autor die neuen Grundrechte vor und erklärt seinen Ansatz. Ich fand diesen Ansatz und die 6 vorgestellten Grundrechte sehr gut, hätte mir hier allerdings gewünscht, dass der Autor seine Ideen und Gedanken weiter ausformuliert. Für meinen Geschmack wurde das Thema hier zu kurz abgehandelt. Sehr gefallen hat mir außerdem, dass am Ende des Buches die Webseite (www.jeder-mensch.eu) und ein QR-Code angegeben werden, unter denen man den Appell für die neuen Grundrechte unterzeichnen kann. Insgesamt wieder eine sehr gute Idee des Autors, aber ich hätte mir gewünscht, dass er den Ansatz weiter verfolgt und erklärt. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch meiner Meinung nach gutgetan.

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Dieses Buch habe ich angefragt und ich wusste nicht wirklich worum es geht, ich wollte eigentlich nur mal etwas von Ferdinand von Schirach lesen. Als ich dann aber gesehen habe worum es geht war ich super gespannt wie es aufgebaut sein würde. Zum Buch Die Geschichte der Unabhängigkeitserklärung der USA und der Menschenrechte. Meine Meinung Ich vermute diese Rezension wir recht kurz werden, da das Buch auch gerade mal 32 Seiten umfasst und das Format recht klein ist. Dennoch hat dieses Buch in meinem Kopf einige Rädchen zum drehen gebracht. ich habe im nachhinein noch viel darüber nachgedacht. Es geht um sechs Weitere Gesetzt die vorgeschlagen werden um in das jetzige hinzugefügt zu werden. Diese stelle unsere aktuelle Situation in den Fokus. Sie zielen viel auf Umwelt und Technologisierung ab und gerade die beiden Thema sind heutzutage so allumfassend. Am Ende dieses Buches gibt es einen Vermerk, dass man bei einer Petition mitmachen kann die dafür kämpft, dass eben diese Gesetzt endlich durchgesetzt werden. So viel sei gesagt: ich habe direkt unterschrieben. Fazit Ein tolles Buch welches sich in nicht mal einer halben Stunde durchlesen lässt. Es hinterlässt den Kopf voller Tatendrang und Hoffnung. ★ ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zum Autor Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen«, »Schuld« und »Strafe« sowie die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten«, das Theaterstück »Gott« sowie der Band »Trotzdem« (mit Alexander Kluge). © amazon.com Klappentext Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789 in Frankreich wurden die Grundsteine für unsere moderne Gesellschaft gelegt, für unsere Freiheit und unsere unveräußerlichen Rechte. Das Erstaunliche an diesen Deklarationen ist, dass sie nicht die Wirklichkeit widerspiegelten. Die großen Manifeste der Menschheit verlangten eine Ordnung der Gesellschaft, die es noch nicht gab. Es waren Utopien. Heute stehen wir vor ganz neuen Herausforderungen. Globalisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Klimawandel: Die Gefahren, denen wir heute ausgesetzt sind, waren vor 200 Jahren noch nicht einmal vorstellbar. Wir brauchen deshalb neue, zusätzliche Menschenrechte. Heute müssen wir wieder über unsere Gesellschaft entscheiden – nicht wie sie ist, sondern so, wie wir sie uns wünschen. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Ist das nicht die eigentliche Aufgabe unserer Zeit? Weiter Bücher des Autors Trotzdem Die Herzlichkeit der Vernunft Die Würde ist Antastbar

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