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Rezensionen zu
Unzertrennlich

Irvin D. Yalom, Marilyn Yalom

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Unzertrennlich

Von: Ursula Thüring aus Birsfelden

22.07.2022

Wunderbar geschrieben, den Prozess des Loslassens in allen Aspekten dargestellt. Ebenso der Trauerprozess. Top!!

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Irvin D. Yalom und seine Frau Marilyn Yalom sind seit 65 Jahren verheiratet. Beide sind weit über 80 und blicken auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Irvin als Psychiater und Schriftsteller, Marilyn als Kulturwissenschaftlerin. Die Literatur, ihre Kinder und Familie und die unendliche Achtung voreinander, schweißen sie ein Leben lang zusammen. Als bei Marylin ein multiples Myelom diagnostiziert wird, beginnt das Ehepaar mit dem Schreiben dieses Buches. Es ist ein Abschiednehmen voneinander, ein letztes gemeinsames Projekt, das Irvin alleine zu Ende bringen wird. Ungefiltert berichten die beiden von ihren Gefühlen, ihren Ängsten und ihrer Aussicht auf die Zukunft. Eine Zukunft, die unweigerlich mit dem Tod verbunden ist. Es wird nichts überdramatisiert oder herunter gespielt; es geht um das Sterben und den Tod. Irvin muss erkennen, dass selbst er, als jahrzehntelang praktizierender Psychologe, bei sich selbst und der eigenen Trauer an seine Grenzen gerät. Dieses Buch geht sehr zu Herzen. Es ist ergreifend, bestürzend und hat mich an einigen Stellen völlig unerwartet in Tränen ausbrechen lassen. Ich wurde an den Verlust geliebter Menschen erinnert und habe dabei zwangsläufig alte Wunden aufgerissen von denen ich glaubte, sie wären längst verheilt. Keine leichte Lektüre, aber unvergleichlich ehrlich und glaubwürdig. Wer sich mit dem Älterwerden, dem Abschiednehmen, dem Sterben und der Frage, was von uns bleibt, auseinander setzen möchte, wer sich traut, sich diesem Thema auszusetzen, dem lege ich dieses Buch sehr ans Herz.

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Unzertrennlich von Irv Yalom und Marilyn Yalom Ist ein Buch, das uns das Ende eines Lebens näher bringt. Man wird Älter, das ist einem klar. Jeder von uns ist in einem Alter, in dem man sterben kann. Doch ist der Tod für den Betroffenen so schlimm oder für die Hinterbliebenen? Wie ist es, wenn man nicht ganz plötzlich stirbt, sondern mit der Zeit, mit dem Älter werden, mit einer Krankheit.. Die Eheleute in diesem Buch sind seit 65 Jahren verheiratet, haben ein ganzes Leben miteinander geteilt. Bei Marily wurde Multiples Myelom diagnostiziert, sie wurde auf starke Medikamente gesetzt. Die ganzen Bestrahlungen und Medikamente zögern ihren Tod eigentlich nur hinaus. Sie stellt sich die Frage "Ist es das wirklich wert?" Sie hat schmerzen, aber meistens steht sie darüber hinweg, weil ihr Mann Irv nicht bereit ist sie gehen zu lassen. Er ist sehr traurig, denkt über sein eigenes Leben nach und war sich eigentlich sicher, dass Marilyn ihn überleben würde. Zum Schluss, weil auch Marilyns Zustand sich immer mehr verschlechtert und sie die ganzen Schmerzen nicht mehr ertragen kann, entscheidet sie sich für eine Sterbehilfe. Der Aufbau des Buches ist kapitelweise und wurde abwechselnd von Irv und von Marilyn geschrieben. Es wird nichts schöngeredet und die Selbstreflektionen sind bewundernswert. Irv schreibt auch noch einige Zeit nach Marilyns Tod weiter. Somit sehen wir, wie ein verwitweter Mann mit seinem Leben klar kommt. Das Buch ist wirklich sehr schön aber auch sehr traurig und regt einen zum Nachdenken an. Man kann es ziemlich flüssig lesen. In dem Buch sind private original Bilder von der Familie abgebildet. Nachdem Marilyn die Sterbehilfe erhält, zählt Irv an ihrer Bettkante ihr Atem. Nach dem 14. Atem hört sie auf. An dieser Stelle konnte ich meine Tränen nicht zurück halten.. Viel Spaß beim Lesen 🧡

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Ergreifend

Von: Kathy30

03.04.2022

Dieses Buch haben die beiden Autoren Irvin D. Yalom und seine Ehefrau Marilyn Yalom geschrieben und zwar als Marilyn unheilbar krank wurde und nur noch wenige Monate zu leben hatte. Irvin und Marilyn waren 65 Jahre verheiratet und 70 Jahre ein Paar. Mit der Diagnose von Marilyn tun sich ganz neue Fragen auf: "Was ist mit dem, der zurückbleibt? Wie können wir uns gegenseitig stützen und unsere verbleibenden Tage, Monate, Jahre genießen? Wie kämpfen wir gegen die Verzweiflung? Wie schaffen wir es, bis zum Ende ein bedeutendes Leben zu führen?" Diese Fragen versuchen die beiden in diesem Buch für sich zu beantworten und lassen den Leser / die Leserin dabei sehr tief in ihr Inneres blicken und an ihren Gedanken, Gefühlen und Ängsten teilhaben. Ich kannte die beiden Autoren vorher nicht. Trotzdem hat mich ihr Schicksal berührt und ich empfand großes Mitleid mit den beiden. Mit Irvin noch ein wenig mehr weil er der zurückbleibende im Bewusstsein ist und den Schmerz und die Trauer ertragen muss. Vieles in dem Buch, dass die beiden erwähnten blieb mir jedoch fern und verschlossen. Ich weiß nicht genau wieso. Vielleicht weil ich noch nicht bereit bin über das Sterben nachzudenken? Oder weil ich einfach ein ganz anderes Lebenskonzept lebe als die beiden? Ich kenne diese Art enger Verbindung zu einem anderen Menschen nicht. Trotzdem fand ich diese Lektüre sehr interessant und zum Nachdenken anregend. Der Schreibstil war leicht verständlich und sehr emotional. Ich konnte die Trauer zwischen den Zeilen sehr deutlich spüren. Ich werde das Buch aufheben und es noch einmal lesen, wenn ich älter geworden bin. Wahrscheinlich habe ich dann einen ganz anderen Zugang zu diesem Thema. Bis dahin werde ich es handhaben wie ein guter Freund von Irvin es in diesem Buch sagte: "Du als du selbst hast nur dieses eine Leben. Genieß jeden Moment dieses erstaunlichen Phänomens, das man "Bewusstsein" nennt, und versinke nicht in Selbstmitleid angesichts dessen, was du mal hattest!"

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Inhalt: Das Buch wurde geschrieben von Irvin D. Yalom, ein wichtiger amerikanischer Psychotherapeut, welcher Lehrbücher und Romane zur existentiellen Psychotherapie verfasst und seiner Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Als das Ehepaar erfährt, dass Marilyn unheilbar krank ist, möchte sie zusammen mit Irvin ein Buch schreiben in denen sie die letzte gemeinsame Zeit festhalten. Die Kapitel im Buch wechseln sich erst ab und sind in Monate unterteilt, ein Monat geschrieben von Marilyn Yalom, das nächste verfasst von Irvin D. Yalom. Als Marilyn stirbt schreibt ihr Mann weiter, über das Allein-sein, den Verlust seiner geliebten Frau, wie es ist alt zu sein und auf sein Leben zu blicken. Die beiden berichten offen und ehrlich über ihre Ängste, Gedanken, ihre Beziehung… Meine Meinung: Dieses Buch habe ich mit großer Spannung erwartet und schon vor dem Lesen meiner Familie und meinen Freunden davon erzählt. Von der ersten Seite an habe ich die Worte von Irvin und seiner Frau Marilyn in mich aufgesaugt. Das Geschriebene fühlt sich sehr authentisch an und ich bekam Einblicke, die so selten jemand mit mir geteilt hat: Gedanken über das Leben und den Tod, Sterbebegleitung, Vergesslichkeit und körperlicher und geistiger Abbau. Das Buch ist sehr persönlich und hat mich berührt, natürlich gibt es einiges das ich (noch) nicht nachvollziehen kann, aber das muss ich auch überhaupt nicht. Ich bin dankbar für den ehrlichen Einblick und dass das Buch mich zum Nachdenken anregen konnte. Es ist besonders und ergreifend, dass Marilyn und Irvin zu Wort kommen. Sie sind in dieser Situation zusammen und doch in ganz unterschiedlichen Positionen. Auch wenn sie teilweise unterschiedliche Gedanken und Ängste haben, in den Zeilen spürt man ihre Zuneigung und Liebe zueinander. Mit ihren Worten geben sie einander Halt. Das Buch ist sehr traurig und es sind auch ein paar Tränchen geflossen, ein geliebter Mensch nimmt Abschied und einer bleibt alleine zurück und muss sich zurecht finden. Auf der anderen Seite hat das Buch auch etwas schönes und tröstliches, das Ehepaar blickt auf ein durchaus glückliches und erfolgreiches Leben voller Liebe zurück, der Tod ist unausweichlich und kann eine Erlösung sein. Das Schreiben einer Rezension ist zu manchem Bücher eine echte Herausforderung, so auch bei diesem. Ich empfinde viele Gefühle, wenn ich über das Gelesene nachdenke. Das Buch ist voller Menschlichkeit und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Marilyn und Irvin Yalom sind fünfundsechzig Jahre verheiratet. Marilyn erkrankt schwer und es wird immer offensichtlicher, dass sie wohl diesen Kampf verlieren wird. Wie geht man damit um? Wie können sich diese beiden stützen? Was fühlt die Person, die gehen muss und was die Person die zurückbleibt? Wie schafft man es, bis zum Ende ein signifikantes Leben zu führen? Irvin D. Yalom ist einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA. Marilyn Yalom, eine renommierte und mehrfach ausgezeichnete amerikanische Literaturwissenschaftlerin. Beide haben mehrere Bücher geschrieben. Dieses ist ihr letztes gemeinsames Projekt. Marilyn und Irvin erzählen in einzelnen Kapiteln über ihre Vergangenheit und zu ihren Gefühlen in den verschiedenen Stadien der Krankheit. Als es immer schwerer erträglich wird für Marilyn und eine Heilung ausgeschlossen scheint, wünscht sie sich den Tod um von dem schmerzvollen dahinsiechen erlöst zu werden. Das Paar gibt ihre Hoffnungen und Ängste preis. >Es ist die düstere aller Zeiten. Marilyns Tod ist nun sichtbar am Horizont, er kommt immer näher und durchdringt jede Entscheidung, ob klein oder groß. Sie trinkt Earl Grey Breakfast Tea, und als ich sehe, dass nur noch zwei Teebeutel da sind, gehe ich einkaufen, um Nachschub zu besorgen. Aber wie viel? In jeder Schachtel sind zwanzig Beutel. Ich fürchte, sie wird nur noch ein paar Tage am Leben sein, dennoch kaufe ich zwei Schachteln – vierzig Teebeutel ,ein magischer Appell sie noch etwas länger zu behalten.< – Seite 191 Dieses überaus warmherzige Buch ist eine der größten Liebesgeschichten in unserer Zeit. Eine Geschichte des Älterwerdens, des Abschiednehmens über das Leben und den Tod. Ein Geschenk!

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Nach über 60 Ehejahren müssen sich Marilyn und Irvin der Tatsache stellen, dass ihren gemeinsamen Jahren bald ein Ende gesetzt wird. Marilyn wird an einer aggressiven Krankheit sterben. Die verbleibende Zeit möchten die zwei nutzen, um ein Buch über diese intensive Erfahrung zu schreiben. Sie erinnern sich an ihre Anfänge, sind glücklich über ihre Familie und nähern sich dem unausweichlichen Ende. Es ist schwer über dieses Buch eine "Rezension" zu schreiben. Schließlich behandelt es ein sehr intimes Thema, über das nicht sehr gerne gesprochen wird. Der Tod begleitet uns, allerdings sind wir uns unserer Sterblichkeit erst spät bewusst. Jeder wird unterschiedliche Dinge aus diesem Buch mitnehmen. Doch am Ende geht es nur um die wertvolle Zeit, die wir mit Menschen verbringen, die wir mögen und lieben.

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Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom haben dieses Buch begonnen zu schreiben, Irvin musste es allein beenden, weil seine Frau noch vor der Fertigstellung verstarb. Irvin D. Yalom - Amerikas wohl bekanntester Psychotherapeut hat diesen Sommer seinen 90. Geburtstag gefeiert. Er hat sich der existentiellen Psychotherapie verschrieben, zahlreiche Publikationen zum Thema verfasst und Romane geschrieben. Marilyn war Kulturwissenschaftlerin und ebenfalls Autorin. 65 Jahre waren die beiden verheiratet. Am Beginn ihrer Krankheit waren sich beide einig, ein Buch zu schreiben - leider konnten sie es nicht mehr gemeinsam beenden ... Sie erzählen darin von einer ungewöhnlichen Liebe und einer Beziehung auf intellektueller Basis. Die Geschichte erzählt aber nicht nur davon, sondern vom Alltäglichen, von profanen Themen, vom Sterben, wirft die Frage auf, was mit dem ist, der allein zurück bleibt .... wie man gegen die Verzweiflung ankämpfen kann, wie man es schaffen kann, bis zum Ende ein bedeutsames Leben zu führen ... Ein wahrhaft lesenswertes Buch vom Älter - ja vom Altwerden - über das Abschiednehmen, der Sterben und auch das Leben ... Leseprobe: ======== Die NACH-TOD-ERFAHRUNG November Marilyns Leiche wird von den Bestattern fortgetragen, und ich bleibe in einem Schockzustand zurück. Mein Verstand kehrt dauernd zu unserem Schreibprojekt zurück, das jetzt zu meinem Schreibprojekt geworden ist. Erinnere dich an diese Szene, sage ich mir. Erinnere dich an alles, was passiert ist, alles, was dir durch den Kopf gegangen ist, sodass du über diese letzten Momente schreiben kannst. ... Ein emotional aufwühlendes Buch, welches ich zwischen diesen beiden Buchdeckeln gefunden habe, aber auch ein Buch, welches viel gibt, welches Mut macht, welches zum Nachdenken anregt und welches eine herzliche liebende Geschichte erzählt, die über den Tod hinausgeht. Ein Buch, zu dem man sagen kann, dass es gut ist, dass es geschrieben wurde ...

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