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Rezensionen zu
Als die Welt stehen blieb

Maja Lunde

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Corona hat viel verändert

Von: Franzi16

16.02.2021

Es ist März 2020. Corona verbreitet sich in der Welt. Auch in Norwegen wird der Lockdown ausgerufen. Bleibt zu Hause, schränkt Kontakte ein, haltet Abstand. Man muss sich finden zwischen Homeschooling und Homeoffice und dem restlichen Alltag. Das stabile und geregelte Umfeld bricht ein. Plötzlich sind die Kinder ständig zu Hause. Frau Lunde beginnt ihre Gedanken, Ereignisse, Sorgen und Ängste aufzuschreiben. Dennoch hat sie es besser als manch anderer, lebt in einem Haus mit Garten ohne finanzielle Sorgen. Andere haben sicher mehr zu kämpfen und mehr darüber schreiben.

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Als die Welt stehen blieb

Von: Leseratte Renate

06.11.2020

Es ist ein Tagebuch von Maja Lunde, über den Lockdown in Norwegen. Leider war es nicht sehr spannend, da jeder es auf der ganzen Welt ähnlich erlebt hat. Es betrifft eine 5 köpfige Familie, die den ganzen Tag zusammen verbringt. Natürlich werden die Zeiten des Zusammen sein erklärt. Das Tagebuch – besser: das Büchlein – hat keinen erkennbaren Zusammenhalt. Andere Personen tauchen nicht wirklich als Personen auf. Sie werden nicht mit Namen genannt, sondern nur in ihrer Funktion für die Autorin (Mein Mann, meine Mutter, meine Lektorin) oder innerhalb der Familie (der Jüngste, der Älteste, der Mittlere). Statt einer künstlerischen Auseinandersetzung erleben wir nur den Film, der vor den Augen der Autorin abläuft. Ich persönlich würde diese Buch nicht kaufen. Wäre schön gewesen, wenn mehr positive Erlebnisse erwähnt worden wären.

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März 2020, der Beginn der Corona-Pandemie verändert weltweit den Alltag, auch in Norwegen wird der Lockdown eingesetzt. Die Autorin Maja Lunde erzählt, wie sie die ersten Wochen der angeordneten Ausgangssperre mit ihrer Familie empfindet. Ihren geplanten Roman kann sie nicht schreiben, zu sehr kreisen die Gedanken um die aktuellen Ereignisse, außerdem hat sich das erdachte Thema der Dystopie auf erschreckende Weise in der Realität überholt. "Als die Welt stehen blieb" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, den Schreibstil habe ich als angenehm empfunden, das Büchlein ließ sich dadurch flüssig lesen. Wir alle sind von den Pandemie bedingten Einschränkungen betroffen gewesen, so wird sich beinahe Jeder in der einen oder anderen Textpassage wieder finden können. Homeoffice, Homeschooling, die Sorge um Familienmitglieder und Freunde stellt Maja Lunde auf sehr persönliche Weise in einer Art Tagebuch dar. Ob der Zeitpunkt der Veröffentlichung passend gewählt war, darüber scheiden sich die Geister, mich hat das Thema genau jetzt interessiert. Dennoch habe ich lange gebraucht, mich für eine Sternebewertung zu entscheiden, nach den Kritiken von Maja Lundes bisherigen Büchern hatte ich mehr erwartet. Einerseits setzt sich die Autorin sehr intensiv mit ihren Gedanken und Gefühlen auseinander - der Vergleich der Situation in ihrer Heimat Norwegen mit dem Nachbarland Schweden, der Gedankengang, dass doch jedes Volk seiner Regierung bereitwillig vertraut und den eingeschlagenen Weg zumindest eine Zeitlang als den einzig richtigen betrachtet, das Alles hat mich beeindruck und selbst zum Nachdenken angeregt. Doch mich hat auch beschäftigt, welche Informationen dieses Buch für nachfolgende Generationen transportiert, kann jemand, der den Corona-Lockdown nicht selbst erlebt hat aus Maja Lundes Tagebuch ein Bild der Ereignisse gewinnen? Oder ist es doch eher eine ganz private Aufzeichnung, die vor Allem innerhalb ihrer eigenen Familie von Interesse ist und weniger für die Öffentlichkeit? Am Ende habe ich mich für drei Sterne entschieden, so ganz schlecht war die Erzählung nicht, ein Buch dass man lesen kann, aber nicht muss. Fazit: ich bin hin und her gerissen, einerseits hat mich die offenen Darstellung der Ängste und Gedanken der Autorin beeindruckt, andererseits habe ich mich nach Ende des Buches gefragt, was sie mir mit dieser Lektüre jetzt eigentlich sagen wollte.

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Kurzer Auszug aus dem Buch: Bestsellerautorin Maja Lunde führt uns zurück in jene ersten Tage der Pandemie, als die ganze Welt für einen Moment stehen blieb. Tage, die uns erschüttert haben und noch immer erschüttern. Die tiefe Risse hinterlassen ahben in dem Glauben an unsere Unverletzbarkeit. In ihrem bislang persönlichsten Buch zeigt Maja Lunde, was im Leben wirklich wichtig ist: der Zusammenhalt der Familie und die kleinen Dinge im menschlichen Miteinander. Meine Meinung: Das Buch liest sich sehr einfach und verständlich. Es ist eine Art Auszug aus einem persönlichen Tagebuch. In vielen Situationen erkennt man sich wieder, jedoch lebt Maja Lunde, im gegensatz zu der Mehrheit der Bevölkerung, noch recht gut. Daher ist ihre Sicht des Lockdowns doch sehr theatralisch und übertrieben. Nörgeln auf hohem Niveau, würden hier viele sagen. Und das ist auch so. Ich bin der Meinung, es erging und ergeht vielen Menschen weitaus schlechter bei der Pandemie. Ich kann das Buch nur für die empfehlen, die unnötig viel Zeit haben und wissen möchten, wie es anderen Menschen so im Lockdown ergeht.

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aktuell, wie sie es erlebt hat

Von: Luise

26.10.2020

Das Buch habe ich schnell in einem Rutsch gelesen gehabt. Ein entspannter gemütlicher Sonntag. Es war gut zu lesen. Ein Bericht, ein Tagebuch, eine Erzählung. Als hätte man sich gemütlich unterhalten. Kein besonderes Highlight. Vielleicht ist es auch noch zu neu. Vielleicht wird das Buch tatsächlich interessanter zu lesen, wenn man über die Zeit rückwirkend lesen möchte. Ich werde das Buch behalten, meine Gedanken reinschreiben und es meinen Enkelkindern schenken.

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Maja Lunde beschreibt in ihrem aktuellsten Buch ihre Gefühle, ihr Leben am Beginn der Corona-Pandemie. Sie durchlebte wie so viele Leute Ängste, Sorgen und Ungewissheit. Es ist eine Art Tagebuch in der wir sie durch diese Zeit der Verunsicherung begleiten dürfen. Leider ist es etwas ganz anderes wie ich von ihren ersten Büchern gewohnt war. Für mich war es eher eine Enttäuschung und Zeitverschwendung. Es sind die Gedanken, die Stunden wie wir sie alle durchlebt haben. Ohne Besonderheiten, ohne große literarische Ausarbeitung. Aktuell würde ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. In ein paar Jahre, nachdem der Großteil der eigenen Erinnerung eher in den Hinterkopf geraten ist, kann ich mir vorstellen dieses Buch nochmals zur Hand zu nehmen um mich nochmals in diese Zeit zurückzuversetzen. Aktuell ist es eine Zeit die Geschichte schreiben wird und jeder seine eigene kleine Geschichte schreiben könnte.

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Auf Maja Lundes Buch "Als die Welt stehen blieb" hatte ich mich sehr gefreut, immerhin empfand ich ihre "Die Geschichte der Bienen" als geniales Werk! Allerdings war ich noch vor dem Lesen skeptisch: Wie kann in so kurzer Zeit ein wirklich gutes Buch entstehen? Worum geht es? Maja Lunde schreibt tagebuchartig von den ersten Tagen des "Lockdowns" in ihrer Heimat Norwegen. Über 2 Wochen lang lässt sie den Leser teilhaben an ihren sehr persönlichen Gedanken, Ängsten und dem (neuen) Alltag innerhalb ihrer Familie. Genau das erzeugt einerseits ein Gefühl von "ja, so ging es mir auch", aber auch drängt sich die Frage auf, warum man dies eigentlich als Buch veröffentlichen "muss". Zumal die Pandemie zum beschriebenen Zeitpunkt (März 2020) erst in ihren Anfängen steckte. Äußerst positiv und bewundernswert sind jedoch Lundes sehr ehrliche Gedanken und Schwächen, die sie in diesem Buch dem Leser offenbart. Entstanden ist meiner Meinung nach ein sehr kurzweiliges Büchlein mit leider wenig neuen Erkenntnissen. Als täglichen Bericht in einer Zeitung oder online hätte dieses (Tage-)buch besser gepasst.

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Gedanken

Von: Nadine van Wynendale

20.10.2020

Ausgangsbeschränkungen, Maskenpflicht, Distanzgebot. Diese dystopischen Eingriffe in die Freiheitsrechte wurden festgelegt um die Ansteckung mit einem Virus zu vermeiden. Die 1975 geborene, norwegische Autorin Maja Lunde beschäftigt sich schon lange mit erdachten Dystopien. Doch plötzlich werden die dystopischen Gedanken real, aktuell und global. In ihrem Buch "Als die Welt stehen blieb", erschienen im Jahr 2020 beim btb Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, versucht sie ihre Gedanken und Gefühle zur Pandemiesituation zu beschreiben. Das Buch ist als eine Art "Zeitzeugenbericht" tagebuchartig aufgebaut, sprachlich gut geschrieben, lässt sich schnell und flüssig lesen und beinhaltet sehr viele stilistische Vergleiche und metaphorische Elemente. Es werden z.B. Alltagssituationen beschrieben, die in Bezug auf die aktuelle Pandemiesituation angewandt werden können. Insoweit lässt das Buch viel Raum für eigene Gedanken. Wie steht man selbst als Leser zur aktuellen Lage? Teilt man die Gefühle und Gedanken der Autorin? Primär setzt sich das Buch mit den psychologischen Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinander. Die Handlung beschränkt sich auf die Wochen der ersten Einschränkungen in Europa bzw. speziell in Norwegen und stellt die persönliche Entwicklung aus einer rein familiären Sichtweise dar. Im Endeffekt bin ich bezüglich der Sinnhaftigkeit des Buches einer eher gespaltenen Meinung. Es werden viele Themen aufgegriffen, die mittlerweile bereits schon tausendfach beschrieben und kommentiert wurden. Natürlich hat das Buch sozusagen ein offenes Ende, da die Pandemie derzeit immernoch anhält. Ein Ausblick kann nicht gegeben werden, da dieser noch für niemanden eindeutig gewiss ist. Allerdings bringt die Autorin auch interessante, neue Denkansätze ein. Verändert sich unsere Gesellschaft? Wie sieht unser Alltag in der Zukunft womöglich aus? Was können wir uns aus den Pandemieauswirkungen auf die Gesellschaft für die Zukunft mitnehmen? Ich habe das Gefühl, dass die Autorin versucht mit dem Buch aktiv etwas zu tun, um sich selbst zu beruhigen, ja sogar an mancher Stelle sich selbst zu rechtfertigen oder Mitleid zu erbitten. Das Buch erscheint wie ein Hilferuf der Autorin aus den dystopischen Gedanken befreit zu werden und die Kontrolle wiederzuerlangen, was sie allein selbst nicht zu schaffen vermag. Ich schwanke daher zwischen der Ansicht, dass sie selbst aus Egoismus heraus ein Buch geschrieben hat, um ihre Emotionen loszuwerden und um selbst das Gefühl zu haben etwas aktiv getan zu haben und/oder ob sie damit den Menschen Trost spenden wollte, denen es möglicherweise ähnlich geht und einfach einen Gedankenaustausch anregen wollte. Das Buch eignet sich für Leser, die sich gern selbst mit den gesellschaftlichen Folgen der Pandemie auseinandersetzen wollen.

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