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Rezensionen zu
Als die Welt stehen blieb

Maja Lunde

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Ein mitreißendes Buch! Maja Lunde schreibt aus ihrer eigenen Sicht in Form eines Tagebuches über ihre Emotionen und Gedanken in den Anfängen der Corona Pandemie! Zwischenzeitlich habe ich das Buch beiseite legen müssen, da es mich doch an der ein oder anderen Stelle aufgrund der starken Negativität ihrer geschilderten Gedanken sehr runtergezogen hat. Was gleichzeitig auch heißt, dass Maja Lunde mich, wie immer, mit ihrem Schreibstil und ihren Worten komplett abgeholt hat. Man darf hier keinen Roman erwarten. Es handelt sich eher um ein Buch voller Gedankensammlungen mit halb gefüllten Seiten. Ein Einblick in die Gedankenwelt einer norwegischen Mutter zwischen Familie, Homeschooling, Job, Pandemie und vorallem Angst. Eine gute Lektüre für nebenbei! Ich bin allerdings auch froh, dass das Buch nun ins Regal kommt und ich bei meinem nächsten Buch auf andere Gedanken kommen und vom Corona-Alltag etwas abschalten kann. :-)

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"Als die Welt stehen blieb" ist ein Tagebuch der fünfköpfigen Familie Lunde aus Norwegen. Maja Lunde ist als Autorin das Arbeiten im Homeoffice gewohnt. Als in Norwegen jedoch auf Grund der Pandemie ein Lockdown verhängt wird, steht auch sie, wie viele Eltern auf der ganzen Welt vor dem Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling. Plötzlich ist die ganze Familie immer zu hause. Was zunächst nach gemütlichem Familienleben klingt, entwickelt sich zunehmend zu einer aggressiven Stimmung. Alle sind gereizt und genervt. Die Kinder vermissen das Lernen mit den Freunden und den Eltern fehlt die Konzentration beim Arbeiten. "Ich habe eine Affäre mit Corona, das ist wie ein Seitensprung, ein destruktives, heimliches Verhältnis, ich sitze hier im Dunkeln, und nur das Display erhellt mein Gesicht, ich bin völlig übermüdet, mein Mann liegt dort drinnen im Bett und schläft, aber ich verbringe all meine Zeit mit der Pandemie, nicht einmal nachts kann ich mich davon losreißen." In ihrem Buch beschreibt Maja Lunde gut, wie sie mit dieser für alle neuen Situation umgehen. Das Buch ist als eine Art Tagebuch vom 11. bis 29. März 2020 geschrieben. Während des Lesens sind mir viele Parallelen zu unserem Leben in Deutschland aufgefallen. Maja Lunde gibt in ihrem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben. Sie berichtet von der Angst etwas falsch zu machen und ihre Sorge um das Leben der Großeltern. Aber auch von dem Zwang immer die neuesten Informationen zur Pandemie zu haben, so dass das Tablet und Smartphone zum ständigen Begleiter werden. Und am Ende stellt sie die Frage, die wir leider auch heute noch nicht beantworten können, wie lange wird die Pandemie noch andauern. Nun mag sich der eine oder andere fragen, ob wir dieses Buch wirklich brauchen. Ich bin der Meinung, auch wenn es bereits viele Bücher zur Pandemie gibt und wir einfach nur unser normales Leben zurückhaben wollen, so lautet die Antwort ja. Das Buch ist eine sehr emotionale Dokumentation direkt aus dem Leben, geschrieben bevor alles vorbei ist. Es ist ein Buch der Hoffnung, dass die Menschheit auch diese Pandemie überstehen wird. Und vielleicht ist es auch ein Buch für die späteren Generationen, die sich fragen, wie war das damals eigentlich als die Welt stehen blieb.

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„Als die Welt stehen blieb“ ist eine wahr gewordene Dystopie, die noch kein Ende gefunden hat. Maja Lunde schreibt Tagebuch über eine Pandemie. Mit Gefühl. Immer wieder ertappe ich mich bei dem Gedanken, wie nachfolgende Generationen wohl einst über die Corona-Pandemie denken und erzählen werden. Vielleicht wie wir über die Pest und die Spanische Grippe reden. Maja Lunde trägt mit „Als die Welt stehen blieb“ zur Dokumentation dieser besonderen Zeit in unserem Leben bei. Ihr tagebuchähnliches Buch berichtet von ihrer fünfköpfigen Familie und wie sie den Monat März 2020 im Zeichen der beginnenden Pandemie erlebte. Werden unsere Kinder einst die Corona-Generation genannt? Bedingt dies nicht, dass die Pandemie einmal vorbei sein wird? Wie wird die Welt nach der Virus-Infektion aussehen? Wir wissen es nicht und Maja Lunde auch nicht. Was bleibt ist Hoffnung. Eine dieser Eigenschaften, die die Menschheit so unvergleichlich macht. Maja Lundes „Als die Welt stehen blieb“ ist ein Tagebuch, nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein persönliches Buch. Es erfasst die Gedanken und Gefühle, die es mehr oder weniger in jeder Familie und jedem Menschen zu dieser Zeit geben mag. Bleibt die legitime Frage zu stellen, ob die Welt dieses Buch braucht? Die Antwort lautet klar Ja! Maja Lundes „Als die Welt stehen blieb“ ist eine emotionale Dokumentation über den ersten Monat einer Pandemie, die unser Leben nachhaltig beeinflussen wird. Es richtet sich an alle, die Hoffnung haben oder brauchen.

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INHALT  Es ist der 12. März 2020.  Norwegen meldet seinen ersten Corona- Todesfall, und beschließt damit einen landesweiten Lockdown. Maja Lunde nimmt uns mit in ihren Alltag als Hausfrau, Mutter, Schriftstellerin und "Lehrerin".  MEINE MEINUNG Eigentlich schreibt Maja Lunde gerade das letzte Buch ihres Klima- Quartetts. Doch die Entwicklung der Pandemie erinnert viel zu sehr an die Szenarien ihrer vorherigen Bücher und somit erscheint im Oktober 2020 Als die Welt stehen blieb. - "Ich werde das Gefühl nicht los, in eines meiner eigenen Bücher geraten zu sein. Aber wenn ich schreibe, habe ich alle Macht. Jetzt bin ich machtlos." -  In Form eines Tagebuchs beschreibt Maja Lunde wie sich die Situation ihrer fünfköpfigen Familie von Heute auf Morgen verändert. Sie ist das Home Office gewohnt, aber nicht das Homeschooling.  Sie schreibt über die Eintönigkeit des Alltags, über Auseinandersetzungen mit ihren Kindern, über Furcht und Dankbarkeit und wie froh sie ist nicht alleine sein zu müssen. Außerdem ist Kindesmisshandlung in anderen Haushalten und die Schulbildung ein Thema, das sie sehr beschäftigt. - "Furcht und Dankbarkeit. Das sind zwei parallele Flüsse, die in mir fließen, der eine reißend, der andere sanft. Manchmal treffen sie aufeinander, und dann droht der eine den anderen zu verschlingen." - Ich habe mich in sehr vielen Textstellen wiedergefunden! Besonders darin "ständig online" zu sein. Eine Entwicklung, die ich persönlich sehr bedenklich finde.  Und manchmal hätte ich mir mehr Abstand zur allgemeinen Situation gewünscht. Vor allem der Gedanke, dass sich ein Jahr, nach Handlungszeitraum des Buches, nichts geändert hat, finde ich sehr erschreckend.  FAZIT  Als die Welt stehen blieb beschreibt die Zeit des Lockdowns sehr emotional. Ein Thema, das uns natürlich alle beschäftigt, aber auch zum Nachdenken anregt.  Mir hat es sehr gut gefallen, weshalb ich 5 STERNE vergebe. Und vielleicht werde ich Als die Welt stehen blieb in ein paar Jahren einfach noch einmal lesen. 

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Corona hat viel verändert

Von: Franzi16

16.02.2021

Es ist März 2020. Corona verbreitet sich in der Welt. Auch in Norwegen wird der Lockdown ausgerufen. Bleibt zu Hause, schränkt Kontakte ein, haltet Abstand. Man muss sich finden zwischen Homeschooling und Homeoffice und dem restlichen Alltag. Das stabile und geregelte Umfeld bricht ein. Plötzlich sind die Kinder ständig zu Hause. Frau Lunde beginnt ihre Gedanken, Ereignisse, Sorgen und Ängste aufzuschreiben. Dennoch hat sie es besser als manch anderer, lebt in einem Haus mit Garten ohne finanzielle Sorgen. Andere haben sicher mehr zu kämpfen und mehr darüber schreiben.

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Persönliches Pandemie Tagebuch

Von: Charleen

16.02.2021

Maja Lunde ist eine norwegische Schriftstellerin und übrigens auch Drehbuchautorin. Ich selber habe einen Teil meiner Familie in Norwegen und fühle mich deshalb ein bisschen zu ihren Büchern hingezogen. Ihr neuster Roman „Als die Welt stehen blieb“ ist wohl ihr persönlichster bisher. Sie führt uns zurück an jene Märztage, als die Welt stehen blieb. Tage die uns allen Angst gemacht haben, Risse und Unsicherheit hinterlassen haben. Sie gibt uns einen Einblick in ihren „neuen“ Alltag mit ihrer fünf köpfigen Familie. Maja Lunde beschreibt ihre Ängste, Gefühle und Sorgen des neuen Alltags. Ich habe mich ein bisschen selber in dem Buch wieder gefunden, mich nicht mehr so allein mit allem gefühlt. Und wenn wir ehrlich sind, dann geht es wahrscheinlich den meisten von uns so. Manchmal fühlt sich alles immer noch so unwirklich an, passiert das hier wirklich? Zusammenfassend war das Buch sehr schnell und flüssig zu lesen, auch die Kapitel länge war sehr kurz, angenehm. Maja Lunde hat das Talent mit ihrem Schreibstil dem Leser emotional sehr nahe zu kommen.

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Auf einen Rutsch gelesen

Von: Jutta Giuliani aus Kornwestheim

13.02.2021

Maja Lunde erzählt sehr ehrlich über ihre Gefühle und wie sich diese Ausnahmesituation auf ihre Familie auswirkt. Die plötzlichen Gefühlsumbrüche, die auch über mich seit März 2020 hereingebrochen sind. Zwischen Hoffen und Zuversicht, Verzweiflung und Einsamkeit, Ideen und Ängste beschreibt sie die Abgründe die sich auftun. Ich bin ein Fan von Maja Lunde

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Maja Lundes „Als die Welt stehen blieb“ ist ein persönliches Tagebuch des ersten (weltweiten) Lockdowns im März 2020. Die Autorin sitzt gerade an dem vierten Teil ihres Klimaquartetts als sie sich plötzlich in einer Ausnahmesituation wiederfindet, die sie nicht kontrollieren kann, ihr enorme Angst macht und sie vom Schreiben abhält. Also beginnt sie stattdessen über diese Angst zu schreiben, die Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, die Gesundheit der Eltern, das soziale (Zusammen)Leben ganz allgemein, den neuen Alltag. Mit dem Abstand, den ich jetzt zu diesen ersten Wochen der Krise habe fand ich es interessant, diese noch einmal aus Sicht einer anderen Person in einem anderen Land Revue passieren zu lassen. Ich bin ein optimistischer Mensch, neige weder zu Hysterie noch zu Panikmache, und meine Gedanken kreisen auch nicht ständig um Corona (oder andere besorgniserregende Dinge) und was da noch auf uns zu kommt - umso spannender fand ich es, in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Menschen einzutauchen, der die Situation als sehr viel belastender empfunden und die Zeit dementsprechend ganz anders wahr genommen hat als ich. Mir fiel es dann beim Lesen allerdings zunehmend schwerer diese extreme Weltuntergangsstimmung in der Maja Lunde sich im Grunde vom ersten Tag an befand, nachvollziehen zu können und auch deren Drang sich 24/7 über Fernsehen, Zeitung, Internet damit zu befassen. Und als ich schon kurz davor war das Buch (augenrollend 🙄) zur Seite zu legen kam mir ein Gedanke. Denn es stimmt, ich neige nicht zu Hysterie und Panik, ebenso wenig wie ich dazu neige, mich über solche Dinge umfassend zu informieren - demzufolge lasse ich auch wenig Angsteinflößendes in meinen Gedanken herumspuken. Was passiert aber wenn man sich jahrelang hauptsächlich mit dem Klimawandel und dessen Folgen beschäftigt, mit ganz reellen Katastrophen und den verheerenden Auswirkungen auf Mensch und Natur? Wenn man es gewohnt ist, ganz in der Recherche zu einem ernsten Thema abzutauchen - kann man dieses Nachbohren, etwas ganz Begreifenwollen im Angesicht einer solchen Situation einfach abstellen, das eigene Wissen beiseite schieben? Ich glaube nicht und lese das Buch ab dem Moment mit etwas anderen Augen - und am Ende werde ich noch mit etwas Optimismus belohnt.

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