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Rezensionen zu
Sturmklänge

Brandon Sanderson

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4,5/5 Sternen Das Cover des Buches ist nicht mein liebstes, aber dennoch finde ich es sieht richtig cool aus. Ich kannte bisher erst Skyward und Starsight von Brandon Sanderson (beides sehr empfehlenswert) und hatte deshalb richtig Lust in dieses Buch einzutauchen. Der Schreibstil des Autors ist richtig klasse. Er schafft es einen in kürzester Zeit in den Bann zu ziehen. Auch wenn in der Geschichte handlungstechnisch grade nicht sehr viel passiert, bleibt einem das Interesse bestehen. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und verfolgt viele verschiedene Charaktere. Es ist sehr faszinierend, wie die einzelnen Geschichten sich zu einer großen komplexen aufbauen. Die Charaktere sind allesamt auch mehr als sie zu sein scheinen. Sie alle auf ihrem Weg zu begleiten, hat sehr viel Spaß gemacht. Die Welt, in der das Buch spielt, finde ich extrem genial. Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen und jetzt, wo es vorbei ist, wünsche ich mir es wäre doch kein Einzelband. Es ist eine spannende und komplexe Geschichte, die einen mit Plottwists überrascht, aber auch durch Humor und einer Liebesgeschichte überzeugen kann. Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte auch noch größer aufgezogen sein können, aber das hat die unfassbar tolle Geschichte weggemacht. Dadurch dass das Buch über 700 Seiten hat, sind für mich ein paar kleine Längen entstanden, die aber nicht störend waren. Vom Ende war ich dann auch leicht enttäuscht, einfach weil ich noch gerne ein bisschen mehr darüber erfahren hätte, wie es weitergeht. Fazit: Ein fantastisches Buch für Fantasy Fans, die eine komplexe, überraschende und spannende Geschichte lesen möchten. Da der Autor sonst auch viele Buchreihen hat, ein optimaler Einstieg in seine Bücher. Zitat: „You see, the great thing about madness is it’s all in your head.”

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Es nimmt mit in andere Welten

Von: my.book.addict.world

10.04.2022

Dieser epische Fantasy-Roman von Brandon Sanderson ist kaum in Worte zu fassen, man muss ihn wortwörtlich selbst lesen um in diese magisch epische und so detaillierte Welt einzutauchen, dabei sind die gewählten Worte, Orte und Charaktere absolut treffend und hervorragend. Eine Reise in ein Königreich wo die Toten nicht sterben sondern zurück kommen um auf Ewigkeit zu leben, ein Geschenk oder ein Fluch dieses Königreiches? Die Macht die als Hauch beschrieben wird, wovon jeder Mensch eigentlich nur einen hat um zu existieren, wird in diesem Königreich gesammelt um noch mehr Macht zu erlangen. Dabei gibt es zwei Reiche das mächtige Hallandren der Götter und das Reich Idris des Königs. Der König von Idris hat vier Kinder, davon einen Sohn der eines Tages den Thron besteigen wird. Von seinen drei Töchtern ist eine ihrer Pflicht nachgekommen und ins Kloster gegangen und die vorletzte Tochter Vivenna ist mit dem Gottkönig verlobt, sie soll ihn heiraten, doch im Reich Hallandren tut sich böses auf und Intrigen werden geschmiedet. Die jüngste Königstochter Siri bewundert Vivenna für ihre Schönheit und ihren Mut, und fühlt sich unnütz als Einzige ohne Bestimmung. Natürlich weiß bis dahin niemand das auch Siri ihre Bestimmung hat und Vivenna beistehen wird, denn im Gottkönigreich tun sich andere Mächte auf und es bahnt sich ein Krieg zwischen den beiden Reichen an, von dem weder der Königshof, noch der Gottkönigshof eine Ahnung haben. Ein spannender und in seinen Bann ziehender Roman, eine andere Welt in die man abtauchen kann, ich kann den Autor und seine Bücher einfach nur empfehlen.

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"Wer in Hallandren vom Tod zurückkehrt, ist tut Unendlichkeit verflucht" Zuerst, und am wichtigsten ich, ich hatte Spaß mit diesem Buch und das Cover ist wundervoll gelungen, sehr mystisch. . Der Weltenaufbau, den Sanderson ganz wunderbar beherrscht, ist komplex. Für ca 760 Seiten hätte man mehr Makel erwartet, aber es tut sich eine ganze Welt auf, komprimiert in einem Einzelband. Das ist mir lange nicht mehr untergekommen. Das ist High Fantasy wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Dementsprechend leicht ist mir der Einstieg in das Buch gefallen. Ich mochte auch die Grundidee der gewzungenen Vermählung und die Rettungsaktion, die daraus folgte. Denn am Ende war es viel mehr als das. . Die Figuren haben sich toll entwickelt. Ich habe Siri und ihre Schwester ins Herz geschlossen. Sie tragen die Geschichte und bleiben dabei nicht blass. Jede macht ihre eigene Entwicklung durch und fügt sich stimmig in die Erzählung. Zum Ende hin ist man überrascht, wenn man überlegt wo die beiden angefangen haben und wer sie jetzt sind. Dabei hat der Autor nichts davon überhastet, es ist sehr gut nachvollziehbar warum sie sich verändern. . Zum Ende hin fragt man sich immer mehr wie Sanderson das ganze auflösen möchte und ganz abgeschlossen ist es nicht, aber es hat mich zumindest nicht unzufrieden zurückgelassen, sondern mir einen verdienten Abschluss geliefert, der nicht zu schnell kam und nicht abgebrochen wirkte. . Gerade die letzten 200 Seiten voller Ränken und Twists haben aus den soliden 4 Sternen den 5. hinausgekitzelt. Vielleicht ist es kein Buch, dass ich noch einmal lesen werde, aber das muss es ja auch nicht immer sein.

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Vielen lieben Dank an den Heyne-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider. Aufmachung: Das Cover gefällt mir gut. Man erkennt sofort, dass es High Fantasy ist, und vor allem passt es zu den anderen Büchern des Autors, die in dem Verlag erschienen sind. Nachdem man die Geschichte gelesen hat, kann man außerdem auch die Frau auf dem Cover und das Schwert zuordnen, beide spielen eine relevante Rolle. Der Titel „Sturmklänge“ gefällt mir zwar ganz gut (er klingt hübsch), allerdings passt er meiner Meinung nach überhaupt nicht auf den Inhalt – eine Übersetzung des Originaltitels „Warbreaker“ oder vielleicht eine Verbindung zu den Farben, die im Buch viel Platz einnehmen, hätte ich da besser gefunden. Meine Meinung: E P I S C H. Wäre es akzeptabel, eine Ein-Wort-Rezension abzugeben, wäre sie so ausgefallen. Viel mehr gibt es aber auch eigentlich nicht zu berichten, denn „Sturmklänge“ ist wirklich PERFEKT auf jeder Ebene, GENAU SO sollte High Fantasy sein. Brandon Sanderson lebt einfach auf einem ganz anderen LEVEL, das wir Normalsterblichen nicht mal in unseren TRÄUMEN erreichen könnten; uns bleibt nur übrig, ihn für seine ÜBERWELTLICHEN Schöpfungen ANZUBETEN und den Boden, auf dem er wandelt, HEILIG zu sprechen. Vielleicht war das von mir jetzt etwas pathetisch, aber Kinders: Ich habe das Buch vor 15 Minuten gerade erst beendet und bin immer noch etwas unzurechenbar. Ich weiß eigentlich gar nicht wirklich, was ich hier schreiben soll, denn alles, was ich zu dem Buch sagen könnte, wird ihm sowieso nicht gerecht, also müsst ihr jetzt halt mit ein bisschen Pathos hier und da leben. Apropos fehlende Zurechenbarkeit: Seht es mir bitte nach, sollte die Rezension stellenweise entweder eher stichpunktartig oder völlig durcheinander wirken, das liegt einfach daran, dass ich meinen Kopf gerade nicht so richtig sortieren kann, weil mich das Buch einfach sprachlos macht. Deshalb kann ich nicht unbedingt durchgängig kohärent Sätze bilden, und außerdem ist es schon spät (schreibe diese Rezension um 21:10 Uhr, für mich ist das spät.). Also fangen wir mal an mit dem ersten Punkt, der das Buch so EPISCH macht: die FIGUREN. WOW. GROßE LIEBE. Selten hat es ein Standalone geschafft, dass ich mich emotional so sehr an die Figuren gebunden habe, aber hier ist es innerhalb der ersten hundert Seiten geschehen, ich übertreibe nicht. „Sturmklänge“ ist aus der Sicht von Siri, Vivenna, Lichtsang und Vascher geschrieben, und ich meine es VÖLLIG ERNST, wenn ich sage, dass ich alle vier in mein Herz geschlossen habe (und Susebron natürlich auch ♥). Keine Ahnung, wie ich euch das begreiflich machen soll, dass die Art, wie Sanderson die vier Protagonisten, wie auch viele der Nebencharaktere (zB. Denth, Tonk Fah, Llarimar und Nachtblut, um mal ein paar zu nennen), geschaffen hat, nicht nur dafür gesorgt hat, dass ich mich beim Lernen manchmal nicht konzentrieren konnte, weil ich darüber nachgedacht habe, was mit ihnen wohl als nächstes geschieht, sondern vor allem, dass jede einzelne Figur so unglaublich ECHT und GREIFBAR wirkt!!! Natürlich sind mir manch Figuren sympathischer als andere, manche mochte ich sogar fast überhaupt nicht, aber das ändert nichts daran, dass ich jeder unfassbar gerne gefolgt bin, weil ich fasziniert davon war, wie lebensecht sie wirken. Das liegt insbesondere daran, dass sie alle durch Situationen müssen, die sie an die Grenzen dessen bringen, was sie von sich glauben, leisten zu können. Sie sind dadurch quasi gezwungen, sich weiterzuentwickeln, alte Vorurteile abzulegen und das zu hinterfragen, was sie ihr Leben lang als wahr wahrgenommen haben. Dadurch bekommen sie so viel Tiefe, dass man leicht vergisst, dass sie „nur“ Buchfiguren sind und gar nicht wirklich realisieren. Das bezieht sich im Übrigen nicht nur auf die jeweiligen Figuren für sich, sondern auch auf ihre Beziehungen untereinander und das Zwischenmenschliche. Ach, und ich will nicht spoilern, deshalb so kryptisch, aber: Können wir bitte mal darüber reden, wie CUTE eine bestimmte Figur ist??????????????? Zweiter Punkt: der Schreibstil. Äh. Was kann ich hier schon groß schreiben? Hallo? Es ist Brandon Sanderson? Habt ihr schonmal was von ihm gelesen? Wenn ja, dann wisst ihr ja Bescheid. Wenn nein: Warum nicht????????????????????????? Für euch Unwissenden da draußen: Er schreibt Weltklasse. Top Tier. Besser geht’s nicht. Sanderson findet nicht nur für jede Figur einen eigenen Erzählstil, er findet auch für jede Situation den passenden Erzählton, der dafür sorgt, dass man völlig in der Handlung aufgeht und das Drumherum im echten Leben vergisst, sobald man die Buchseiten aufschlägt. Dabei erklärt er quasi mit links die Welt, ihre Geschichte, Religion und ihr Magiesystem. Man fühlt sich sofort aufgehoben und zuhause, hat keinerlei Schwierigkeiten, sich in das doch sehr komplizierte System ein- und zurechtzufinden. Das Erwecken mithilfe des Hauches, die Zurückgekehrten, das Pantheon und der Gottkönig erscheinen einem so selbstverständlich, wie Nudeln mit Pesto (ihr versteht: Weil das jeder kochen kann? Sorry für den Vergleich, mir ist nichts Besseres eingefallen, möglicherweise bin ich hungrig). Besonders kennzeichnend für Sandersons Schreibstil (soweit ich das beurteilen kann, habe auch erst vier Bücher von ihm gelesen haahahahh) ist der auf jede Situation angepasste Humor. Damit schafft er es, Situationen aufzulockern, Umstände zu kritisieren oder Dinge forezushadowen (das ist jetzt ein Wort), ohne den Eindruck zu erwecken, irgendetwas erzwingen zu wollen – der Witz kommt ganz natürlich und ist ein wesentlicher Grund dafür, weshalb man auch so einen 760-Seiten-Wälzer gut in einer Sitzung weglesen könnte. Das habe ich nicht gemacht, weil ich bei dem Buch Trennungsängste verspürt habe und das Ende vor allem auf den letzten 150 Seiten hinauszögern wollte, aber ich hätte es theoretisch machen können, weil es ist einfach gut ok? Letzter Punkt: der Plot. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Könnte ich jetzt so stehenlassen. Aber ich teile euch als Bonus jetzt trotzdem noch mit, dass mich nicht nur der Weltenbau, die Figuren und der Schreibstil umgehauen haben, sondern auch das, was im Buch inhaltlich passiert. Das ist ziemlich viel, was bei der Dicke nicht überraschend ist, und gerade zu Anfang hat man nicht wirklich einen Plan davon, wie alles zusammenhängen könnte, aber trotzdem hat man beim Lesen keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Es ist fesselnd, man stellt eigene Theorien auf (und liegt damit falsch) und wird dann völlig kalt erwischt, wenn der nächste Plottwist kommt. Davon gibt es nämlich einige (nicht zu viele; gerade die richtige Menge an guten, überraschenden Plottwists), und sie haben mich jedes Mal überrascht Luft holen und das Buch zuklappen lassen. Ja! So sehr haben sie mich umgehauen! Gegen Ende hatte ich nur noch Angst, wie gesagt, ich wollte einfach nicht, dass es endet. Also natürlich wollte ich wissen, wie das Buch ausgeht, aber ich wollte es auch einfach nicht??!?!?!!! Das Ende ist trotzdem gut, also ich bin glücklich. Mehr habe ich nicht zu sagen, denke ich. Normalerweise garniere ich meine Rezensionen ja gerne mit Zitaten, aber ich habe das Buch so zugekleistet mit Post-Its (natürlich color-coded), da ist es ziemlich aussichtslos, mir selbst aufzutragen, meine liebsten rauszuschreiben. Lest das Buch einfach, dann kennt ihr die Zitate ja alle. Wir haben jetzt übrigens 21:48 Uhr. Fazit: Tja, also, was soll ich sagen? „Sturmklänge“ ist einfach GRANDIOS. EPISCH. ATEMBERAUBEND. VERBLÜFFEND. Ein MEISTERWERK. Im Titel steht´s: Wenn Brandon Sanderson nicht der König (da habe ich im Titel einen kleinen Witz gemacht, den ihr versteht, wenn ihr das Buch gelesen habt, hehehe) der High Fantasy ist, wer ist es denn dann? Das Buch zeigt, wie es geht. Die Figuren sind allesamt liebenswert, echt und greifbar, was vor allem am grandiosen Characterbuilding liegt. Das Magiesystem ist fantastisch, das Worldbuilding überweltlich (pun intended), der Plot haut einen vom Hocker. Der Schreibstil des Autors sorgt schließlich dafür, dass man sich nicht lösen kann, und durch den Humor hat man dabei viel Spaß. Volle Punktzahl reicht eigentlich nicht, also ∞/5 Lesehasen.

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Das Buch hat mich wirklich mehrere Male aus den Socken gehauen und das im Positiven Sinne! Der Autor hat in diesem Buch wirklich eine fantastische Welt geschaffen, über die man zwar durch die Handlung und die Charaktere einiges erfährt, aber über die man dennoch irgendwie MEHR erfahren möchte und die sich im großen und ganzen auch sehr rund und lebendig anfühlt. Die Charaktere haben es wirklich geschafft mich in die Geschichte zu ziehen und auch durch zu führen. Einige sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und deren Schicksal im Laufe der Handlung hat mich wirklich sehr mitgerissen. Bei einigen bin ich tatsächlich sehr gespannt, wie es für die denn nach dem was in diesem Buch passierte weitergehen soll. Es gab etliche Wendungen im Laufe der Handlung, die mich ein ums andere Mal an meinem Verstand haben zweifeln lassen, da ich somit mehrere Theorien und Gedanken zum weiteren Verlauf der Geschichte wieder über den Haufen hatte werfen müssen. Aber eigentlich wurde ich jedes Mal anschließend positiv überrascht. Ich fand das Buch wirklich sehr gut geschrieben und auch wenn die Länge einen etwas abschrecken kann, so lohnt es sich trotzdem, wenn man sich herantraut.

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Ein epischer Fantasyroman, der ein Standalone ist, starke Charaktere sowie super Weltenbau hat und gleichzeitig hervorragend geschrieben ist? Ja, das gibt es! Sturmklänge / Warbreaker ist noch viiiiiel zu unbekannt and here’s why: Die Geschichte ist in einem zugänglichen Schreibstil (vor allem für Sanderson-Verhältnisse) geschrieben und vereint ein (farben-)prächtiges Worldbuilding mit exzellenten (ja, auch eigensinnigen und dickköpfigen) Charakteren. Das Magiesystem ist wirklich one of a kind. Es beruht auf Farben und biochromatischem Atem. Dieser ist lebensspendend, steigert die Wahrnehmung und kann sogar Objekte beleben oder Menschen von den Toten zurückbringen. All das wird gepaart mit einem durchdachten politischen und religiösen System zum Schauplatz einer charakterorientierten Handlung. Diese Handlung überrascht und das Ende ist in gewohnter Sanderson-Manier unglaublich befriedigend. Auch Fans anderer Cosmere-Reihen (Sturmlicht oder Nebelgeborene) finden hier parallelen, da die Romane im selben Universum spielen. Der Autor plant einen Folgeband für Sturmklänge, das Buch kann aber weiterhin problemlos als Einzelband gelesen werden. Ich für meinen Teil kann die Fortsetzung kaum abwarten! 5 ⭐️ Vielen Dank an @bloggerportal und @heyne.verlag für das Rezensionsexemplar!

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Und wieder ein „Neuer“ Sanderson. Für mich war er das allerdings, denn ich hatte vor dieser wunderschönen Neuauflage den Roman auch noch nicht gelesen. Und wie immer wurde ich auch dieses mal nicht enttäuscht. Mister Sanderson trägt seinen Titel als Meisterhafter Fantasyautor auch nicht zu Unrecht. Hier wird man beim Lesen schnell von der realen, in die fiktive Welt gezogen. Hier folgen wir Prinzession Siri die im Gegensatz zu ihrer Schwester ganz das Gegenteil ist. Während man ihre Schwester darauf vorbereitet hat in Hallandren zu Leben und dem Gottkönig als Ehefrau zu dienen, ist Siri ohne größere Verpflichtungen durch die Länder gestreift. Nun muss sie das alles aufgeben und sich einem komplett neuen Leben stellen. Und das hat es wirklich in sich. Alleine die Welt an sich ist schon so phantastisch das man sie förmlich vor sich sieht, in Siris Heimat gibt es nur wenige Farben, in Hallandren dafür umso mehr. Aber alleine das ist es noch lange nicht, denn die Menschen haben alle einen angeborenen Hauch, der ihnen praktisch Magie zugänglich macht. Dem einen mehr, dem anderen weniger. Je nachdem wieviel man davon mit sich trägt, und das dieser Hauch den Menschen auch weggenommen werden kann ist noch einmal eine Sache für sich. Und ich persönlich muss schon sagen, das ich diese Idee vollkommen faszinierend fand. Auch was Menschen mit weniger bzw viel mehr Hauch bewirken können hat mir sehr gut gefallen. Und das es in einer schönen Welt voller Farben auch richtig hässlich sein kann, das es Intrigen, Verrat und Mord gieben kann, das wissen wir Sanderson Leser schon lange. Und auch das finde ich super in die Handlung eingepasst. Und auch das ist es was mich immer wieder packt, man liest mit , fiebert mit und wird oft wieder der Hauptcharakter auf die falsche Fährte geführt. Und als Leser fühlt man ziemlich schnell mit den Figuren mit. Das liegt zum einen an der tollen Ausarbeitung der Charaktere und auch an dem leicht leserlichen und flüssigen Schreibstil des Autors. Er kann mit Wörtern Welten zaubern und uns die Figuren nahebringen wie nur wenige andere. Und die Charaktere sind auch hier wieder das sogenannte Herzstück. Gleich zu Anfang lernen wir Siri und ihre Schwester Vivenna kennen. Siri die ihr Leben genießt weil sie als jüngste Prinzessin kaum größere Verpflichtungen hat, und Vivenna die gehorsam und treu ihre Pflichten schultert. Die beiden Frauen unterscheiden sich schon sehr, aber man gewinnt beide lieb. Siri weil sie lernt Verantowrtung zu übernehmen und daran auch wächst, und Vivenna die sich um andere sorgt und ganz anders ist als man es denkt. Das gemischt mit der spannenden Handlung ist ein echter Lesegenuß. Wie ich schon erwähnt habe, ein Lesegenuß. Und vorallem, wer Fantasy sucht bekommt sie hier auch. Es gibt Magie, und wirklich liebenswerte Figuren die durch eine Handlung führen die spannend ist und einige Wendungen bereithält. Das hier wieder ein Meister der Fantasy am Werk war merkt man schon recht schnell, es ist einfach toll wie Herr Sanderson den Leser in seine Welten entführt und man beim Lesen das Buch nicht mehr aus den Händen legen will. Für Fantasyfans ist dieses Buch eine wahre Freude.

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„Sturmklänge“ ist ein hervorragender früher Fantasy-Roman von Brandon Sanderson, der das Beste aus Sandersons Weltenbau, Charakterentwicklung und zugänglichem Schreibstil vereint. Die Welt, die Sanderson hier erschaffen hat, ist wunderschön und voller üppiger, farbenprächtiger Bilder. Sie erinnert mich an ein tropisches Paradies, das man im Urlaub besuchen kann. Das ist die Art von Welt, über die es einfach Spaß macht, zu lesen. Das Farbmotiv ist der Dreh- und Angelpunkt des magischen Systems, das auf dem Konzept des biochromatischen Atems beruht, d. h. des lebensspendenden Atems, der die Sinne und die Wahrnehmung von Farben, Klängen usw. verbessert. Mit genügend Atem werden sogar die Farben um eine Person herum gesättigter und lebendiger. Mit dem richtigen Training kann der Atem verwendet werden, um Objekte zu beleben und Menschen von den Toten zurückzubringen, entweder mit oder ohne Empfindungsvermögen (die Zurückgekehrten bzw. die Leblosen). Während die Zurückgekehrten wie Götter behandelt werden, sind die Leblosen im Wesentlichen Zombie-Soldaten, die den Befehlen derer folgen, die sie kontrollieren. Die Verbindungen zwischen Magie, Geschichte, Religion und Politik sind in Warbreaker sehr gut entwickelt. Sogar die Götter selbst verstehen ihre eigene Geschichte oder Theologie nicht, was eine Menge interessanter Spannungen untereinander, mit ihren Priestern und mit den benachbarten Königreichen erzeugt. Abgesehen von dem ausgezeichneten Weltenbau und dem Magiesystem ist „Sturmklänge“ in erster Linie ein charakterorientierter Roman. Die Hauptfiguren, Siri und Vivenna, sind zwei Schwestern, die jüngsten und ältesten Prinzessinnen des benachbarten Königreichs. Die ältere Vivenna ist seit ihrer Geburt dem Gottkönig als Braut versprochen. Ihr ganzes Leben diente der Vorbereitung darauf, die Braut des Gottkönigs zu werden. Doch als die Zeit gekommen ist, schickt ihr Vater die ungestüme und völlig unvorbereitete Siri an ihre Stelle. Vivenna macht sich daraufhin auf die Suche, um ihre jüngere Schwester vor dem berüchtigten Gottkönig zu retten. Zu den weiteren Hauptfiguren gehört Lightsong, ein zurückgekehrter Gott, der an seiner eigenen Göttlichkeit zweifelt und versucht, seine Vergangenheit zu verstehen, bevor er zurückgekehrt ist. Vasher ist eine mysteriöse und mächtige Figur, die das empfindungsfähige Schwert Nightblood führt, dessen einziges Ziel es ist, „das Böse zu vernichten“. Und dann ist da natürlich noch der Gottkönig selbst, der ganz und gar nicht das ist, was er zu sein scheint. Die Handlung ist voller Wendungen und Überraschungen. Sobald wir glauben, die Motivation und die Ziele eines Charakters zu verstehen, wirft Sanderson uns eine gewaltige Wendung zu. Die Wendungen beschleunigen sich im letzten Teil des Buches, als Sanderson uns mit seiner berühmten „Sanderwelle“ verwöhnt, in der alle verschiedenen Handlungsstränge auf rasante und großartige Weise zusammenlaufen und die wahren Beweggründe der Charaktere schließlich enthüllt werden. Für Fans des Sturmlicht Chroniken gibt es hier eine Menge großartiger Verbindungen zur Cosmere, vor allem in Bezug auf das Nachtblut-Schwert, das von Szeth in den Sturmlicht Chroniken geführt wird. Nightblood ist auf einer monomanischen Suche, um „das Böse zu zerstören“, aber es versteht nicht wirklich, was „böse“ bedeutet. Hoid taucht auch in „Sturmkänge“ auf, obwohl er hier im Grunde eine Informationsquelle ohne seinen charakteristischen bissigen Witz aus dem Sturmlicht Chroniken ist. Schließlich gibt es eindeutig eine Verbindung zwischen dem Sturmlicht und dem biochromatischen Atem, die hoffentlich von Sanderson in zukünftigen Büchern erforscht wird

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