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Rezensionen zu
Like a good girl – Denn sie wissen, was du getan hast

Claire Eliza Bartlett

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Große Leseempfehlung

Von: Jennifer Rouget

29.06.2022

"Like a good girl" habe ich regelrecht verschlungen! Der Jugendthriller ist nicht nur durch abwechselnde Sichtweisen spannend gestaltet, sondern auch durch die Art der Texte. Wir haben hier den "normalen" Text jedes Romans als auch Textnachrichten, Blogbeiträge und Verhörprotokolle. Klingt verwirrend? Ist es aber keineswegs! Doch was hat es jetzt mit dem Mord an Emma Baines auf sich? Wir begleiten die Protagonistinnen druch die Tage seit dem Mord. Darüberhinaus erfahren wir auch einiges über den Selbstmord der Schwester einer dieser Protagonisstinnen. Durch diese Zeitsprünge nimmt die Story ordentlich an Fahrt auf. Doch auch das ist nicht unübersichtlich. Irgendwie hat die Autorin es geschafft, dass sich alles zusammenfügt und am Ende ein großes Ganzes ergibt. Doch auch die drei Schülerinnen waren sehr authentisch charakterisiert: Die Rebellin. Die Streberin. Die Cheerleaderin. Alle haben ihre Klischees und dennoch entwickeln sie sich wunderbar weiter. Dieses Buch ist für Fans von "Tote Mädchen lügen nicht" oder "one of us is lying".

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Ein Mädchen wurde ermordet und als wäre das nicht schon schlimm genug kursiert davon auch noch ein Video dazu im Internet. Emma die alle nur als "das gute Mädchen" kannten wurde ermordet nur von wem? Da hätten wir Claude mit ihrer "mir doch scheiss egal was du denkst" Haltung. Avery, die Kapitänin der Cheerleader und Gwen die angehende Klassenbeste. Alle drei stehen unter verdacht, denn jede von ihnen hätte einen Grund gehabt. Jeder von ihnen hat etwas zu verbergen, die Frage ist nur.. was genau? Während immer mehr Lügen ans Licht kommen, läuft der Mörder immer noch frei herum und es ist nur eine Frage der Zeit bis das nächste Mädchen dran glauben muss. Als das Buch an kam war ich etwas schockiert wie dick es ist, aber es war keine einzige Seite zu viel. Den Schreibstil der Autorin fand ich super und flog nur so durch das Buch. Es war die ganze Zeit spannend und man rätselt immer mehr was dort an dieser Schule eig. los ist. Die meiste Zeit denkt man.. was zur Hölle? Und das Ende.. Oh.mein.Gott.. ich hab ja mit vielem gerechnet aber nicht damit. Die Polizei bzw alle Erwachsenen haben mich nur mega wütend gemacht.. selbst als die Wahrheit dann ans Licht kam. Das Buch ist absolut großartig und eine klare Leseempfehlung. Auf jeden fall ein Bambustraum.

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Danke an den Cbt-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar zu "Like a Good Girl" von Claire Eliza Bartlett.☺️ In "Like A Good Girl" geht es um den Mord an der Schülerin Emma Baines. Dieser soll aufgeklärt werden und dabei gibt es drei Hauptverdächtige. Claude - die Rebellin, Avery - die Chearleaderin und Gwen - die Streberin. Aber wer von den drei Schülerin war es? Und im Laufe der Ermittlungen kommen noch ganz andere Dinge ans Licht, in denen die drei alle zusammen verstrickt sind und alte Fälle damit verbunden sind.😱 Der Jugendthriller wird aus der Sicht der drei Hauptverdächtigen erzählt. Dazu kommen noch Polizeiberichte, Tagebucheinträge, Interviews und Chatverläufe, in denen neue Hinweise ans Licht kommen.🔍 Anfangs fand ich den Aufbau ziemlich verwirrend. Hier wäre eine Erwähnung des Namens am Anfang der Kapitel hilfreich gewesen, da man meistens die Er/Sie-Perspektive bekommt.😅 Es gab zwischendrin auch ein paar Rückblenden. An diesen Stellen wären ebenfalls Orientierungshilfen wie ein Datum sinnvoll gewesen.🙈 Die drei Hauptverdächtigen sind Claude, Avery und Gwen. Die drei Schülerinnen personifizieren eigentlich jedes High School Klischee, aber je besser man sie kennenlernt, desto mehr weichen sie von dem Klischee ab.🥰 Claude ist die Rebellin und das Partygirl. Da sie schon einige Vorstrafen hat, wird sie natürlich sofort verdächtigt. Dabei mochte ich sie echt gerne, weil sie so gut wie immer ihre ehrliche Meinung gesagt hat.💖 Avery ist Cheerleader-Kapitänin und stammt aus einer reichen Familie. Anfangs fand ich sie ziemlich anstrengend, weil sie so klischeehaft gehandelt hat, aber nach einer Weile wurde sie mir immer sympathischer.😊 Gwen ist die Streberin, die mit dem Opfer um ein Stipendium konkurriert. Sie mochte ich auch ganz gerne, selbst wenn ich mich nicht immer so gut in sie hineinversetzen konnte.🙃 Während des Lesens kann man nicht anders als mitzurätseln, weil es so spannend wird. Besonders am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.🤭 Eine Menge Tiefe kommt durch das Thema rund um die "MeToo"-Bewegung dazu.💕 Insgesamt gibt es von mir eine Empfehlung für alle Jugendthriller-Fans und 4/5⭐.

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Alles beginnt mit dem Mord an Emma, einem jungen Highschool Mädchen das überall eher als nett und zurückhaltend bekannt war. Doch schnell wird klar, das hinter allem noch mehr steckt. Was hier sehr spannend klingt, findet sich auch im Buch wieder. Hauptbestandteil der Geschichte ist natürlich der Mord an Emma und die drei vermeintlich verdächtigen Mädchen Cloud, Avery und Gwen. Diese drei Girls rücken bei den Ermittlungen sehr schnell in den Fokus der Ermittler und so wie es zunächst aussieht, hat auch jede der drei ihre Gründe etwas damit zu tun zu haben. Doch es ist nicht alles wie es scheint. Ich kann nur soviel verraten, es gibt einiges falsche Fährten und am Ende steht eine Enthüllung die ich so nicht erwartet hätte. Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn das solltet ihr lieber selber lesen. Gehen wir doch statt dessen lieber auf die einzelnen Charaktere ein. Gwen ist eine kleine Streberin die mit Emma um einen Stipendiums Platz gekämpft hat. Es erscheint als würde sie dafür alles tun. Doch so ist Gwen nicht, sie ist zwar sehr ehrgeizig, aber hat durchaus auch viele andere Seiten die sie wieder liebenswürdig machen. Dann haben wir Avery, die sich mit ihren Gefühlen herumschlägt und Gwen die ihren Eltern noch eine Wahrheit beichten will, mit der sie schon lange zu ringen hat. So unterschiedlich die drei Mädchen auch sind, aber alle drei haben etwas gemeinsam. Vielleicht habt ihr schon bemerkt das ich nicht zu sehr ins Detail gehe, aber ich möchte auf gar keinen Fall die Überraschung zerstören die den Leser noch erwartet. Auch das Thema des Buches wird von Seite zu Seite immer klarer und ich war ein wenig schockiert, als sich mir das ganze Ausmaß der Handlung offenbart hat. Denn genau das ist was die drei gemeinsam haben, ob das was schönes ist oder nicht müsst ihr selber lesen. Das Thema ist jedenfalls ein sehr wichtiges und leider auch ein aktuelles. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde die Thematik kann gar nicht oft genug auf den Tisch gebracht werden. Vor allem auch, weil man hier gut die Folgen sehen konnte. Es soll wachrütteln und zum nachdenken anregen und das ist der Autorin meiner Meinung nach auch gut gelungen. Ich persönlich fand es spannend zu lesen weil man auch nicht gleich sofort auf der richtigen Fährte war. Und ich denke auch, das Betroffene nicht immer sofort sich offenbaren und es dann zu schlimmen Dingen kommen kann. Das wurde hier gut verarbeitet und auch die zwischenmenschlichen Probleme von Avery und Gwen kamen gut rüber. Vielleicht war es ein wenig viel gleich zwei so gewichtige Themen in einem Buch zu verpacken, aber ich fand es echt gut und lesenswert.

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Das Konzept des Romans finde ich klasse! Das Geschehen wird nicht nur von einem Erzähler geschildert, sondern von wechselnden. Es gibt den allwissenden Erzähler, der meist greift, dazu aber Ergänzungen von Ich-Erzählern verschiedener Charaktere, die durch Protokolle und Berichte eingebunden werden. Kurz: Es gibt Protokolle von Polizeibefragungen, in denen die Charaktere was erzählen – das wird dann von einem Ich-Erzähler wiedergegeben. Die Charaktere selbst waren zwar sehr lebendig, erschienen mir aber zugleich auch recht stereotypisch und dadurch flach, weniger einzigartig. Keiner hatte eine Macke, etwas alltäglich Unperfektes an sich – außer natürlich die Quoten-Kriminelle, die im Fokus der Polizeiermittlungen steht. Natürlich kommen auch von den Perfekten die im Klappentext versprochenen Lügen und Geheimnisse ans Licht, aber dennoch fehlte mir bei den Charakteren etwas … Menschliches. Trotzdem konnte ich das Buch wirklich gut genießen. Der Stil ließ sich gut und schnell lesen, auch wenn es immer mal wieder stärkere Brüche zwischen den Sichten und Kapiteln gibt. Gerade das hat das Buch interessant für mich gemacht. Auch zum Miträtseln wird dem Leser hier viel gegeben. Manches konnte ich schnell rausfinden bzw. habe es vermutet, anderes kam am Ende recht unerwartet für mich. Ein guter Jugendthriller! Großer Pluspunkt: Im Impressum gibt es eine Triggerwarnung und am Schluss sogar mehrere Seiten mit Telefonnummern von Hilfestellen (in der D-A-CH-Region) für Betroffene der im Buch geschilderten Verbrechen.

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Ich muss ja gestehen, dass ich erst etwas eingeschüchtert war als ich gesehen habe, dass "Like a Good Girl" um die 500 Seiten hat. Eigentlich mag ich dünnere Bücher lieber. Aber der Klappentext klang so unfassbar gut, dass ich es einfach lesen musste. Eine wahnsinnig gute Entscheidung! 🖤 Große Leseempfehlung für diesen tollen Jugendthriller! Wie immer liebe ich hier die wechselnden Perspektiven und die so unterschiedlichen Protagonistinnen. Lange Zeit passt vieles hinten und vorne nicht zusammen und ich habe wirklich fleißig mitgerätselt, hui. Das Thema, was hier behandelt wird, ist wahrlich nicht ohne (Triggerwarnung ist im Impressum) und ging mir wirklich nahe. Dadurch kann dieses Buch noch mehr als gut zu unterhalten und den Spürsinn anzukurbeln. Über viele Verhaltensweisen werde ich noch lange nachdenken - und immer wieder fassungslos sein. Leider ist das, was hier beschrieben wird, traurige Realität. Also: ein fesselnder Jugendthriller mit Tiefgang, den ich wahnsinnig gerne gelesen habe. 🖤🖤🖤

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Gespickt mit unterschiedlicher Problematik und diversen Charakterzügen wirken die Figuren realistisch, aber auch undurchsichtig. Sie einzuschätzen fiel mir nicht leicht. Die Handlung selbst gibt lange Rätsel auf, erst im letzten Drittel laufen lose Enden zusammen und Spannung wird aufgebaut. Der zwischendurch etwas holprige Schreibstil erschwert den Lesefluss etwas, wohingegen die tragende Thematik zu nicht zu unterschätzenden Szenen führt, die für schwache Nerven nicht unbedingt geeignet sein mögen. „Like a good Girl“ - ein aktueller Thriller, der mir im Großen und Ganzen recht gut gefallen hat.

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Das Cover zieht schon mal einige Blicke auf sich & so ergeht es auch den 3 Verdächtigen Mädels der Jefferson-Lorne-Highschool: Avery, die Cheerleaderkapitänin, Claude, der man so einiges an Gerüchten nachsagt & Gwen, die gute Schülerin mit Aussicht auf ein Stipendium. Die Charaktere der Mädchen sind ziemlich unterschiedlich & somit für mich realistisch. Auch wenn man vorerst denkt, es werden nur Klischees bedient, dem ist nicht so. Die 3 & auch das ermordete 4. Mädchen, haben sehr verschiedene Problematiken & auch ein paar unterschiedliche Geheimnisse. Insgesamt gefiel mir das Buch gut, brauchte allerdings etwas um alle Figuren halbwegs einordnen zu können. Zudem gibt es unterschiedliche Schriftarten, für unterschiedliche Arten von Einschüben, neben dem eigentlichen Roman. Das mochte ich zum Teil nicht so, da es meinen Lesefluss etwas störte. Manchmal war auch der Schreibstil für mich etwas holperig. Des Weiteren fragte ich mich eine ganze Weile worauf das ganze denn nun hinausläuft, es dauert wirklich bis in letzte Drittel, bis es wirklich spannend wurde & es endlich aufgeklärt wird was die Hauptthematik war. Zuvor ist man sich als Leser in Mutmaßungen ergangen. Die eigentliche Thematik empfinde ich als sehr wichtig & würde hier zudem Triggerwarnungen rausgeben, denn es gibt schon einige Szenen & Beschreibungen die meines Erachtens nicht so ohne sind. Gut finde ich das es im Anhang dann auch noch weiterführende Anlaufstellen gibt.

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