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Rezensionen zu
Der König der Murgos

David Eddings

Die Malloreon-Saga (2)

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Die Reise geht weiter

Von: my.book.addict.world

19.03.2022

Mit Malloreon - Der König der Murgos geht eine alte Saga weiter, endlich in deutscher Fassung kann man eine fantastische Reise mit den Büchern des schon verstorbenen Autors David Eddings antreten. Wenn man vorher die Belagrion-Saga schon gelesen hat, hat man einen besseren Überblick über die zweite Saga, jedoch kann man sie auch völlig unabhängig von der ersten Saga lesen und lernt somit alte Charaktere die immer mal wieder auftauchen neu kennen. Das Cover ergänzt das erste und passt optisch zum Inhalt und zum Genre und ist gut gemacht, auch wenn es wieder eher schlicht ist hat es etwas schönes und geheimnisvolles an sich. Wieder befinden sich vorne und hinten in den inneren Klappen alte Karten, so kann man sich diese Welt und die Orte besser vorstellen. Im ersten Band wurde bereits der Königs-Sohn der der Nachfolger werden sollte entführt und die Entführer sind schon sehr weit entfernt, trotzdem muss der Sohn gefunden und zurück gebracht werden und der Weg dorthin ist wieder nicht einfach und kampflos zu bewältigen. Ein unerwartetes Geheimnis des Königs der Murgos wird zu Tage kommen und es unerwartet überraschende Wendungen. Die Charaktere sind wieder sehr gut beschrieben und man baut eine gewisse Bindung zu allen Charakteren auf, was am Anfang gar nicht so einfach ist, sich alle zu merken. Natürlich endet das Buch wieder so, dass man es kaum abwarten kann, den nächsten Band in die Hände zu bekommen.

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Der König der Murgos ist Urgit, den die Heldengruppe rund um Belgarion, Belgarath und Polgara auf der Suche nach dem entführten Kind der Königsfamilie Rivas begegnet. Keine Ahnung, worum es geht? Dann ist wohl der erste Band der Malloreon-Saga unbekannt. Und damit dieser zweite vollkommen unverständlich. Ich persönlich bin übrigens immer noch der Meinung, dass auch die Belgariad-Saga bekannt sein muss, denn auch in diesem zweiten Band gibt es immer wieder Bezüge zu dieser „Vorgänger-Saga“. Ja, es ist mal wieder eine Heldengruppe auf der Reise, aber trotz dieses wiederkehrenden Themas vieler Fantasy-Geschichten, So ist jede Reise doch einmalig. Vor allem in dieser Konstellation. Auf die jeweiligen Figuren und ihre Beziehungen zueinander geht Eddings gar nicht mehr im Detail ein. Diese müssen bekannt sein, um die vielen kleinen Sticheleien untereinander zu verstehen und einordnen zu können. Ich finde es gut, dass Belgarion, Belgarath und Polgara zwar sehr mächtige Zauberer sind, aber dennoch nicht übermächtig. Auch ist es sehr sympathisch, dass sie kriegerischen Aktivitäten nach Möglichkeit aus dem Weg gehen und nicht ihre Macht demonstrieren. Auf der anderen Seite frag ich mich schon, ob es nicht einfacher gewesen wäre, wenn sie vorher ihre Macht angewendet hätten. Sehr oft warten sie einfach ab und schauen, wie sich eine Situation entwickelt. Dabei gibt es einige Überraschungen in der Handlung, wobei diese tendentiell linear erzählt wird. Es passiert im Grunde genommen gar nicht mal so viel, aber dennoch konnte Eddings die Seiten füllen. Manchmal ist es schwierig in Worte zu fassen und ich hoffe, der Leser dieser Rezension weiß, was ich meine. Fazit Mir hat der zweite Teil sehr gefallen, wie auch schon die anderen Bände Eddings auch. Ja, es passiert nicht viel und dieser Band gehört zu den ruhigen Vertretern der Gattung, aber ich mag es, wenn Geschichten davon leben, dass sie einfach nur gut erzählt werden. Und ja, der Leser muss dies mögen, um Gefallen an diesem zweiten Band der Mallorean-Saga zu finden.

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Dieses zweite Buch ist in meinen Augen weniger unterhaltsam als das erste. Die Charaktere werden zu sehr von Weisungen, Prophezeiungen und Eingebungen getrieben, und statt ihre Mission zu erfüllen, ertragen sie sie. Im ersten Buch hatten die Prophezeiungen zwar einen starken Einfluss auf die Geschichte, aber die Figuren waren die Bestimmer ihres Schicksals und ihrer Reisen. Hier ist ihre Reise immer der Verpflichtung unterworfen, zu einem bestimmten Punkt zu gehen, nicht weil die Figuren es wollen oder dort etwas tun müssen, sondern weil es ihnen von jemandem oder etwas aufgetragen wurde. Oft landen sie irgendwo, ohne zu wissen, warum. Das ist sehr ärgerlich und unlogisch, weil das Leben des Kindes von Garion auf dem Spiel steht und die Mission sehr dringend ist, aber sie geben sich trotzdem alle Mühe, jeden Umweg zu machen, den die Prophezeiung von ihnen verlangt. Die Charaktere sagen oft selbst, dass diese Verzögerung sie ärgert, aber sie tun es trotzdem, und selbst wenn ihre Erfahrung ihnen sagt, dass sie der Prophezeiung folgen sollen, wirkt es manchmal wirklich gezwungen. Meistens würde ich erwarten, dass eine starke Figur wie Ce'Nedra, die von der Entführung ihres Babys wirklich betroffen ist (und die trotz der Befehle immer getan hat, was sie wollte), direkt zu ihrem Sohn geht und die Hauptfigur der Reise ist, und nicht die deprimierte Mitläuferin der Gruppe, die lange Umwege macht.... Die Figur der Ce'Nedra ist meiner Meinung nach in diesem Buch völlig vergeudet. Am ärgerlichsten ist es, wenn sie gezwungen wird, ein neues Mitglied in die Gruppe aufzunehmen, weil die Stimme im Kopf von Garion es ihr sagt. Das passiert so oft im Buch und es ist sooooo erzwungen. Es ist so, als ob der Autor keinen gescheiten Weg gefunden hätte, einen neuen Charakter in seine Geschichte einzubauen, also erscheint die magische Stimme und sagt ihnen, was sie zu tun haben. Ich hätte es gut gefunden, wenn sie ein neues Mitglied in ihre Gruppe aufgenommen hätten, weil sie es zufällig in ihrer Gruppe haben oder weil sie es für irgendetwas brauchen, wie es in der Belgariad der Fall war. Außerdem verstärkt die Tatsache, dass Garion so gut wie keine Bindung zu seinem neugeborenen Baby hat (sie teilen nie etwas miteinander und er drückt nie irgendeinen Kummer/eine Traurigkeit/eine Angst aus, als Geran weggebracht wird), das Gefühl, dass diese große Mission erzwungen ist und nicht von einer echten Motivation des Hauptprotagonisten angetrieben wird. Nur Ce'Nedra drückt tiefen Ärger aus, und ich hoffe, dass dieses Ungleichgewicht in den nächsten Büchern korrigiert wird. Es gibt auch ein bisschen weniger Humor, was vielleicht dazu beigetragen hat, dass ich mich von diesem Buch enttäuscht gefühlt habe. Abgesehen davon sind die Charaktere (alte und neue) wie immer sehr gut geschrieben. Die neuen Protagonisten Toth, Velvet und Urgit fügen sich sehr gut in die Gruppe ein und bringen ein frisches Gefühl und guten Humor. Wir entdecken neue Gebiete der Welt und werden im nächsten Buch noch mehr entdecken, was sehr unterhaltsam ist. Den Rest werde ich natürlich trotzdem lesen!

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Endlich geht es weiter, denn ich konnte nach dem ersten Teil einfach kaum mehr erwarten wie es mit Garion, Polgara, Botschaft und Co weitergeht. Leider wurde im ersten Band der langersehnte Thronfolger, Garions Sohn, entführt und natürlich macht er sich sofort auf um ihn zurückzuholen. Das ist jedoch auch leichter gesagt als getan, denn die Entführer sind schon sehr weit gekommen und unsere Freunde müssen auf ihrer Jadg nach den Verbrechern durch Nyissa, das nicht nur von den feindlichen Murgos, sondern auch von zahlreichen Schlangen bevölkert wird. Zuversichtlich wie immer brechen sie auf und finden sich sehr schnell in der einen oder anderen Gefahrensituation wieder. Doch es gibt auch kleinere Lichtblicke, so erfährt Garion unterwegs zum Beispiel das sein Sohn noch lebt und das man sich um ihn kümmert. Das beruhigt zwar, aber jeder weiß das es nur eine Frage der Zeit ist bist sich das ändern kann. Unterwegs sind unsere Helden aber nicht auf sich alleine gestellt. Es schließt sich ihnen zum Beispiel Sadi an, was ziemlich ungewöhnlich ist. Warum dürft ihr aber selber lesen. Und auch sonst ist es wieder herrlich zu lesen, denn auch wenn es sehr ernst zugeht, finden sich immer wieder humorvolle Einschübe dei das Ganze wieder etwas auflockern. Und die Spannung kommt auch nicht zu kurz, alleine die Begenung mit der Schlangenkönigin zum Beispiel war sehr interessant zu lesen. Vorallem da sie Polgara kennt. Aber mehr möchte ich jetzt auch dazu nicht verraten. Die Charaktere: wie schön im Buch zuvor bin ich total begeistert. Ich liebe Tante Polgara mit ihrer lockeren leicht aufmüpfigen Art, Botschaft der mir echt ans Herz gewachsen ist und Garion. Aber auch die anderen Figuren sind mir mittlerweile echt ans Herz gewachsen.Jede Figur ist was besonderes und das macht das Buch noch um einiges besser. Aber auch die Handlung steckt wieder voller Spannung und interessanten Wendungen. Und für Garion wird es doppelt so schwer, denn während er unterwegs ist seinen Sohn zu suchen, erheben sich die Feinde im Westen und bedrohen den Frieden. Ihr seht also, es wird passiert so einiges und wir lernen auch neue Figuren kennen. Zum Schreibstil kann ich soviel verraten; leicht leserlich und schön beschreibend. David Eddings kann mit Worten wirklich zaubern. Ich liebe diese Buchreihe, die mir bis her entgangen war? einfach. Hier stimmt einfach alles, die Fantasy, die Magie, die Charaktere und auch die Handlung die immer wieder neue Wendungen hat. Man nimmt das Buch in die Hand und taucht in das Buch ein ohne wieder rauszuwollen. Ich für meinen Teil möchte unbedingt die nächsten Bände lesen, denn als Fantasyfan bekomme ich hier genau das was ich so sehr liebe. Fantasy vom Feinsten.

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