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Rezensionen zu
Das Glück unserer Zeit. Der Weg der Familie Lagerfeld

Heike Koschyk

Das Glück unserer Zeit (1)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Als Otto Lagerfeld 1942 um seine Firma fürchten muss, beginnt er sein Leben für seine Kinder aufzuzeichnen. So begleiten wir ihn und seine Familie durch seine Jugend am Anfang des 20. Jahrhunderts, durch den ersten Weltkrieg bis zu den Neuanfängen, die ihn nach dem Krieg erwarten. Heike Koschyk greift bei dieser Lebenserzählung auf das Vermächtnis Otto Lagerfelds zu. Die Aufzeichnungen, die am Anfang des Buches entstehen, gab es wirklich und sie bilden die Grundlage für dieses Buch sowie ein weiteres, das noch erscheinen wird. Wir lernen dabei nicht nur Otto kennen, sondern auch seine ganze Familie. Den großen Bruder Carl, der in der Firma des Vaters mitarbeitet, aber schwer krank ist. Der Bruder Joseph der schon früh nach Amerika ausgewandert ist und dann noch Paul, der kleine Bruder, den Otto schon in der Jugend immer wieder aus Schwierigkeiten herausholen muss. In der Familie wird erwartet, dass die Jungs Kaufleute werden, so wie es der Vater ist, doch gerade Paul hat andere Pläne und auch Otto will lieber selbst als Kaufmann tätig sein, als beim Vater einzusteigen. So begleiten wir sowohl Otto als auch Paul um die Welt, wie sie sich ihre Zukunft aufbauen und versuchen ihre Träume zu verwirklichen. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, ich fand es schön so um die Welt zu reisen und sie durch die Augen von Otto zu sehen. Er wirkt auf mich schon als junger Mann sehr zielstrebig, ein Mensch, der alles gibt, um sein Ziel zu erreichen und der sich auch durch Rückschläge nicht davon abbringen lässt, seine Träume zu verwirklichen. Dabei kommt das Private fast zu kurz, das versagt er sich die meiste Zeit, und doch findet auch er sein Glück. Ich fand auch die Nebenfiguren, die ihn ein Leben lang begleiten, wie sein Freund Johann und dessen Schwester Theresia, gut gezeichnet und es geschickt gelöst, dass man in kleinen Ausschnitten auch sie begleiten durfte. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Reihe, in dem wir Otto durch sein weiteres Leben begleiten und in dem wir dann hoffentlich auch den Rest der Familie wieder treffen. Von daher von mir eine Leseempfehlung für diese interessante Familiengeschichte!

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Ausgehend vom Titel des Buches dachte ich zunächst an schwarze Anzüge, weiße Hemden und schwarze Sonnenbrille und natürlich den kleinen Pferdeschwanz nicht zu vergessen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Im Roman "Das Glück unserer Zeit" geht es um die Geschichte der Familie Otto Lagerfeld. Mitten im 2. Weltkrieg sieht Otto Lagerfeld sein Unternehmen durch die Nationalsozialisten bedroht. Er, der sich immer mehr für sein Unternehmen und seinen unternehmerischen Erfolg interessiert hat und nicht für Interessen der Nazis, soll enteignet werden. Er beschließt, sein Leben aufzuschreiben und lässt uns Leser daran teilhaben. Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts wächst Otto mit mehreren Geschwistern auf. Das Unternehmen des Vaters benötigt einen Nachfolger. Otto hat andere Interessen und möchte lieber in die weite Welt hinaus als an seines Vaters Schreibtisch Platz zu nehmen. Aufgrund seiner Fähigkeiten wird er von seinem Arbeitgeber tatsächlich nach Südamerika geschickt. Die Erfahrungen dort nutzt er, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, von dem er bei seiner eigenen Firmengründung profitiert. Zurück in Hamburg trifft er zufällig die Schwester seines besten Freundes wieder. Zarte Bande entwickeln sich, aber Otto hat nicht wirklich Zeit, diese zu intensivieren, da er sich um den Aufbau seines Unternehmens kümmert. Zurück in Wladiwostock baut er den Verkauf seiner amerikanischen Kondensmilch weiter aus. Wie viele andere gerät auch er in die Mühlen des Krieges und in Gefangenschaft. Er muss fliehen, um sowohl seine Familie wiederzusehen als auch um sein Unternehmen zu retten.... Ein wirklich spannend geschriebener Roman von Heike Koschyk - ihre Erzählweise, ausgehend von der Gegenwart Ottos während des 2. Weltkrieges während er seine Autobiographie verfasst mit der Retrospektive über sein Leben zu verknüpfen, fesselt den Leser und lässt ihn das Buch nicht weglegen. Ich freue mich auf die Fortsetzung !

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Familie Lagerfeld

Von: Tara

21.05.2022

„Das Glück unserer Zeit. Der Weg der Familie Lagerfeld“ ist ein gut recherchierter historischer Roman der Autorin Heike Koschyk und der erste Band der Dilogie. Die Familiengeschichte der Familie Lagerfeld ist wirklich spannend und vielseitig. Die meisten Leser werden vermutlich zunächst an Karl denken, aber hier geht es um seinen Vater Otto und auch wenn dieser weniger bekannt ist, über sein Leben – und damit die Wurzeln von Karl - zu lesen, lohnt sich. Otto war ein Unternehmer, der als solcher die Welt bereist hat. Durch diese gibt es Einblicke in seine Auslandserfahrungen und die bereisten Länder. Der Autorin gelingt es gut, die Atmosphäre der Länder und den damaligen Zeitgeist einzufangen. Immer den Erfolg vor Augen hat er für sein Unternehmen, aber auch für seine Familie gekämpft. Während des Ersten Weltkrieges Krieges gerät er in Sibirien in Gefangenschaft, aus der er fliehen und zu seiner Familie nach Hamburg zurückkehren kann. Otto ist ein weltgewandter Kaufmann, der aufrichtig und geradlinig seine Ziele verfolgt und zum Erfolg bringt. Das vierblättrige Kleeblatt, das später als Markenzeichen für seine Dosenmilchfirma „Glücksklee“ dient, hatte er als Glücksbringer von seiner Frau Theresia während seiner Gefangenschaft bei sich. Man merkt, dass die Autorin ausgiebig recherchiert hat und auch Spaß daran hatte. Neben Dokumenten aus dem Familienarchiv hat sie Interviews mit Familienmitgliedern und Zeitzeugen geführt. Historische Hintergründe und Zeitgeschichtliches hat sie mit der Familiengeschichte der Lagerfelds verwoben, so dass die Atmosphäre der damaligen Zeit direkt bei mir ankam. Ich lese sehr gerne historische Romane und Biografien. Hier hat Heike Koschyk Realität und Fiktion gelungen miteinander verknüpft, so dass das Buch informativ und unterhaltsam zugleich war. Im Anhang befinden sich hierzu nochmals Informationen, die das Werk gelungen abrunden.

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eine fesselnde Geschichte

Von: Eva Junker

21.05.2022

Ein Buch über die Geschichte der Kaufmannsfamilie Lagerfeld. Ich fand es sehr gut zugänglich und absolut lesenswert. Die Reiseberichte des Otto Lagerfeld waren sehr spannend geschildert und auch das Privatleben der Familie Lagerfeld mit all seinen Höhen und Tiefen war spannend und bildhaft erzählt. Obendrein ist es ein Gewinn, dass der Name Lagerfeld nun an Charakter gewonnen hat. Vielen Dank für dieses schöne Buch.

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Gut recherchierter historischer Roman

Von: Gerd F

28.04.2022

Dieser spannende Historienroman erzählt die faszinierende Lebensgeschichte von Otto Lagerfeld und seiner Familie. Der Name Lagerfeld war mir natürlich durch den berühmten Modeschöpfer bekannt und tatsächlich geht es in diesem Buch um seiner Vorfahren. Die Geschichte beginnt in Hamburg um die Jahrhundertwende. Der junge Kaufmann Otto Lagerfeld bricht nach Südamerika auf um dort sein berufliches und privates Glück zu suchen. Als Kaufmann reist um fast um die ganze Welt und verliebt sich irgendwann in Theresia, die Schwester seines besten Freundes. Doch der Krieg macht ihm irgendwann eine Strich durch die Rechnung und er gerät auch noch in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Ich muss gestehen, dass ich mich nie sonderlich für Karl Lagerfeld interessiert habe und daher anfangs skeptisch gegenüber diesem Buch war. Da ich aber auch sehr geschichtsinteressiert bin und mich Biographien interessanter Persönlichkeiten sehr interessieren habe ich doch schnell Geschmack an diesem Buch gefunden. Auch wenn der Roman auf der Geschichte der Familie Lagerfeld basiert, so ist er doch in Teilen fiktionalisiert, was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Roman "Das Vermächtnis der Familie Lagerfeld."

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Der junge Otto Lagerfeld wollte in Südamerika sein Glück als Kaufmann versuchen. Nach Jahren der Abwesenheit besucht er seine Familie in Hamburg, als er auf dem Weg nach Wladiwostok war, wo er amerikanische Dosenmilch verkaufen wollte. Dort trifft er Theresia wieder, die Schwester eines Freundes und ist von ihr verzaubert. Trotzdem reist er weiter um seine Geschäfte zu tätigen. Als der Krieg ausbricht gerät Otto in sibirische Gefangenschaft. Den Glücksbringer, ein vierblättriges Kleeblatt, dass ihm Theresia gegeben hat träg er immer bei sich. So wagt er die Flucht aus der Gefangenschaft in der Hoffnung seine Familie wiederzusehen und sich seinen großen Traum zu erfüllen. „Das Glück unserer Zeit – Der Weg der Familie Lagerfeld“ ist der erste Band einer Dilogie über Otto Lagerfeld und seine Familie von Heike Koschyk. Schon als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich das wird mein Buch und so ist es auch gekommen. Die Autorin gewährt ihren LeserInnen einen bisher nicht gekannten Einblick in das Leben des erfolgreichen Unternehmers. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass als ich Kind war immer eine Dose „Glücksklee“ auf dem Kaffeetisch stand. Jetzt hat das Glücksklee auf der Dose und der Name für mich eine Bedeutung bekommen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Otto Lagerfeld. Man begleitet ihn auf seinen Reisen, die sehr schön und bildlich beschrieben werden. Auch der Werdegang von Otto Lagerfeld wird sehr ausführlich und spannend erzählt. Aus dem jungen Otto Lagerfeld der einst nach Südamerika aufbrach wurde der Unternehmer Otto Lagerfeld, der Lagerfeld & Co und später die Glücksklee Milchwerke gegründet hat. Aber auch die Familie Lagerfeld, Ottos Eltern und Geschwister verliert man in der Geschichte nicht aus den Augen. Die Protagonisten waren mir durch die Reihe sympathisch. Man konnte sich in jede Person gut eindenken. Die Geschichte ist recht komplex. Ich habe etwas Zeit gebraucht bis ich richtig darin versinken konnte. Die Zeit muss man der Lektüre aber unbedingt zugestehen. Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass die Nachkommen von Otto Lagerfeld ihr einen wahren Schatz für ihre Recherche zur Verfügung gestellt haben. So erzählt Heike Koschyk auch eine sehr lebensnahe und authentische Geschichte. Natürlich enthält ein Roman auch immer einen Anteil an Fiktion. Die Autorin hat aber Fiktion so fein mit der Realität verwoben dass man Realität und Fiktion nicht mehr trennen kann. Am Ende gibt es noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Personen mit einer Kurzbeschreibung. Das Gleiche gibt es auch noch einmal über berufliches und über die Reisen von Otto Lagerfeld. Das wahr noch einmal ein interessantes Extra für mich. Jetzt freue ich mich schon sehr auf den 2. Teil „Das Glück unserer Zeit - Das Vermächtnis der Familie Lagerfeld der Ende August erscheinen soll.

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Im Jahr 1942 versucht der Hamburger Unternehmer Otto Lagerfeld verzweifelt seine Firma vor der Enteignung zu retten. Dabei beschließt er, seine Lebensgeschichte für seine Nachkommen aufzuschreiben. Er beginnt von seiner Kindheit zu berichten, die von strengen Regeln eingeengt wird. Sein Vat läßt den Kindern keinen Raum für freie Entscheidungen. Ihr Weg wird von ihm genau vorgezeichnet. Das führt dazu, daß einige Söhne ausbrechen und es sie in ferne Länder zieht. Auch Otto kann von einem bunten Leben erzählen. Seine Reisen führten ihn nach Südamerika und über New York und San Francisco bis nach Sibirien. Immer hatte er nur ein Ziel vor Augen: Er wollte seinem Vater beweisen, daß er es zu etwas gebracht hat. Als er in Sibirien in Gefangenschaft gerät, riskiert er sein Leben, um seine Familie in Hamburg wiederzusehen. Dort wartet auch seine große Liebe Theresia auf ihn. Mit ihr will er sich nun in Hamburg seinen großen Traum erfüllen und eine Firma für Dosenmilch gründen. Das vierblättrige Kleeblatt, das Theresia ihm einst geschenkt hat, soll das Symbol dieser Firma sein! Die Geschichte der Familie Lagerfeld ist wahrlich nicht langweilig! In ihrem Roman "Das Glück unserer Zeit - Der Weg der Familie Lagerfeld" beschreibt Heike Koschyk eine Familie, die zwar in Hamburg ihren Sitz hat, deren Söhne es aber in die Ferne zieht. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Zwängen in ihrem Elternhaus, denn der Vater war sehr beherrschend. Die Töchter hatten keine Chance auszubrechen. Sie hatten zu gehorchen. Das Leben des Otto Lagerfeld gleicht einem spannenden Reisebericht. Es gibt Einblicke in die von ihm bereisten Länder, die man so nur durch seine persönlichen Erfahrungen bekommt. Man ist erstaunt, wo zu so früher Zeit schon deutsche Firmen Handel getrieben haben, obwohl die Reisen dorthin doch sehr lange gedauert haben. Wenn man daran denkt, wie berühmt ein Mitglied dieser Familie einmal werden wird, könnte man schon meinen, daß der Freiheitsdrang und die Reiselust bei den Lagerfelds in den Genen steckt. Mehr dazu wird man dann wohl im zweiten Teil dieses Romanes erfahren.

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Im Jahr 1942 versucht der Hamburger Unternehmer Otto Lagerfeld verzweifelt seine Firma vor der Enteignung zu retten. Dabei beschließt er, seine Lebensgeschichte für seine Nachkommen aufzuschreiben. Er beginnt von seiner Kindheit zu berichten, die von strengen Regeln eingeengt wird. Sein Vat läßt den Kindern keinen Raum für freie Entscheidungen. Ihr Weg wird von ihm genau vorgezeichnet. Das führt dazu, daß einige Söhne ausbrechen und es sie in ferne Länder zieht. Auch Otto kann von einem bunten Leben erzählen. Seine Reisen führten ihn nach Südamerika und über New York und San Francisco bis nach Sibirien. Immer hatte er nur ein Ziel vor Augen: Er wollte seinem Vater beweisen, daß er es zu etwas gebracht hat. Als er in Sibirien in Gefangenschaft gerät, riskiert er sein Leben, um seine Familie in Hamburg wiederzusehen. Dort wartet auch seine große Liebe Theresia auf ihn. Mit ihr will er sich nun in Hamburg seinen großen Traum erfüllen und eine Firma für Dosenmilch gründen. Das vierblättrige Kleeblatt, das Theresia ihm einst geschenkt hat, soll das Symbol dieser Firma sein! Die Geschichte der Familie Lagerfeld ist wahrlich nicht langweilig! In ihrem Roman "Das Glück unserer Zeit - Der Weg der Familie Lagerfeld" beschreibt Heike Koschyk eine Familie, die zwar in Hamburg ihren Sitz hat, deren Söhne es aber in die Ferne zieht. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Zwängen in ihrem Elternhaus, denn der Vater war sehr beherrschend. Die Töchter hatten keine Chance auszubrechen. Sie hatten zu gehorchen. Das Leben des Otto Lagerfeld gleicht einem spannenden Reisebericht. Es gibt Einblicke in die von ihm bereisten Länder, die man so nur durch seine persönlichen Erfahrungen bekommt. Man ist erstaunt, wo zu so früher Zeit schon deutsche Firmen Handel getrieben haben, obwohl die Reisen dorthin doch sehr lange gedauert haben. Wenn man daran denkt, wie berühmt ein Mitglied dieser Familie einmal werden wird, könnte man schon meinen, daß der Freiheitsdrang und die Reiselust bei den Lagerfelds in den Genen steckt. Mehr dazu wird man dann wohl im zweiten Teil dieses Romanes erfahren.

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