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Rezensionen zu
Das Versprechen der Rosenfrauen

Cristina Caboni

Die Frauen der Familie Rossini (2)

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Eine gelungene Fortsetzung

Von: home_is.where.the.heart_is

14.09.2021

„Das Versprechen der Rosenfrauen“ ist die Fortsetzung von „Die Rosenfrauen“. Kann allerdings auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden. „Die Rosenfrauen“ habe ich bereits vor gut 6 Jahren gelesen und ich konnte mich somit auch nicht mehr an jedes Detail erinnern. Das Buchcover finde ich persönlich sehr schön gestaltet und auch die Haptik finde ich toll. Cristina Caboni hat einen angenehmen sowie flüssigen Schreibstil, sodass die Lesezeit nur so verflogen ist. Das Buch ist in 28 Kapitel unterteilt und die Kapitellänge ist gut gewählt. In jedem Kapitel lernt man zuerst verschiedene Pflanzen wie z. B. Iris, Geranie, Rose etc. mit ihrer Bedeutung kennen. In diesem Buch taucht man in die wunderbare Welt der Düfte ein, alles wird sehr gut beschrieben. Und ich muss gestehen, ich als absoluter nicht Parfümträger, würde am liebsten einen Parfümeur über die Schultern sehen und im Anschluss selbst ein Parfüm kreieren. Sollte ich in nächster Zeit an einer kleinen klassischen Parfümerie vorbeikommen, werde ich diese betreten und mich umsehen und vergnügt an dieses tolle Buch zurückdenken. Fazit: Eine tolle Fortsetzung der Rosenfrauen, die einem die Welt der Düfte noch ein Stück näher bringt und ein kurzweiliges Lesevergnügen beschert.

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„Das Versprechen der Rosenfrauen“ ein Roman von Cristina Caboni im blanvalet Verlag erschienen. Mit 346 Seiten. Elena arbeitet als Parfümerien in Paris, aber seit einiger Zeit fehlt ihr die Leidenschaft und ihre besondere Verbindung zu den Essenzen. Sie konnte für jede Kundin das besondere Parfüm kreieren, in dem sie sich in die Kunden hineinversetzt und erzähltes kombiniert. Aber zur Zeit hat sie eine Blockade die weitreichende Folgen für sie haben wird. Sie und ihre beste Freundin haben eine neue besondere Parfümerie eröffnet, allerdings sehr modern und nicht gerade eine Inspirationsquelle für Elena. Als sie eines Tages von ihrer Mutter angerufen wird, sie und ihr Freund und ihre kleine Tochter Bea sollten auf Besuch kommen, kommt es ihr komisch vor. Elena und ihre Mutter Susanna haben ein eher distanziertes Verhältnis. Elena wuchs bei ihrer Großmutter in Florenz auf und genau dort ist ihre Mutter nach dem Elenas Stiefvater verstorben war, wieder hingezogen. Gesagt getan, Elena reist mit ihrer Familie nach Florenz zu ihrer Mutter. Was wird sie dort erwarten? Die früher geführte Familien Parfümerie ist verlassen und ungenützt, wird sie dort wieder ihr Feuer für die Essenzen finden? Was hat Susanna für eine Überraschung für sie bereit? Welche Geheimnisse kommen auf und wenn betreffen diese? Welche neuen Menschen wird Elena begegnen? Meine Meinung: Eine wunderbare Geschichte die zugleich der zweite Band der Rosenfrauen ist. Leider habe ich den ersten nicht gelesen und war zu Beginn mit den vielen Namen und Vergangenheitsgeschichten etwas überfordert. Aber beim Lesen bin ich in die Geschichte hineingewachsen und wurde positiv überrascht. Mit Kapitel Überschriften wäre es leichter in die jeweilige Zeit zu denken. Die kleinen Lektionen über Essenzen und Düfte sind spannend. Das Cover ist zauberhaft mit den Rosen! 4 von 5 Sternen

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Vor sechs Jahren hab ich "Die Rosenfrauen" gelesen. Ein Roman, der mir sehr gut gefiel, auch wenn ich mit Elena ein wenig Mühe hatte. Dass nun, so viele Jahre später, ihre Geschichte weiter erzählt wird, fand ich erstaunlich, war natürlich aber sehr interessiert. Elena gründete damals am Ende des Romans zusammen mit ihrer Freundin Monique die Firma "Absolue" und lebte glücklich mit Cail und ihrer Tochter Beatrice zusammen. Aktuell soll sie für einen Kunden ein spezielles Parfüm gestalten, doch Elena hat keinen Zugang mehr zu ihrer Kreativität. Sie leidet still und getraut sich kaum jemanden anzuvertrauen. Als ihre Mutter Susanne, mit der Elena sich nicht gut versteht, sie nach Florenz einlädt, nimmt sie die kurze Auszeit an. Susanne sprach die Einladung nicht uneigennützig aus, sie möchte Elena endlich von ihrem bisher unbekannten Vater erzählen. Doch Susanne ist, genau wie Elena, keine Frau, die einfach so ihre Probleme von der Seele redet. Weshalb erst eine Reise, zu der Susanne Elena einlädt, die nach Japan, nach Indien und nach Saudi-Arabien führt, zur Aufklärung und Aussprache beiträgt. Optimal wäre es, man würde den ersten Band direkt vor diesem hier lesen, oder gegebenenfalls nochmals lesen, damit man sich auch völlig sicher ist, die Zusammenhänge noch richtig im Kopf zu haben. In einigen Szenen war ich mir nämlich nicht sicher, ob die sich in Band 1 tatsächlich so abgespielt haben oder doch ein wenig anders waren. Es ist bei mir zu lange her, ich kann mich zum Beispiel nicht mehr an Moniques Geschichte erinnern und deshalb auch nicht sagen, ob ich ihre Entwicklung gut finde oder nicht. Was ich am ersten Band als Trägheit bezeichnet habe, wird hier zur Distanz zu den Charakteren. An die Figuren kommt man ganz schlecht ran. Sympathisch war der nette Cail, der träumt und sich praktisch immer richtig verhält. Elena und Suzanne (liegts an der Familie?) bleiben gefühlskalt, obwohl sie sich Mühe geben. Die Autorin konnte mir zu den beiden Frauen keine Nähe vermitteln. Es gab zwar keine Längen im Roman und ich las den Roman flüssig durch, aber ein Manko für mich waren die Zeitabstände. Diese werden oft länger beschrieben, als sie tatsächlich sind. Zum Beispiel gab es einige Situation auf der Reise, die sich nach mehreren Wochen anhören, dabei sind es nur einige Tage. Cristina Caboni hat sich ihren Wunsch erfüllt und die Geschichte um Elena zu Ende erzählt. Ob es diese Fortsetzung aber gebraucht hätte? Für mich nicht. Denn das Ende dieses Romans lässt mich unzufrieden zurück. Einige neue Konstellationen bergen viel Konflikte. Kulturkonflikte sind es vor allem, die auch in Susannes Geschichte nur angerissen erzählt wurden. Gerade diese Erfahrungen würden Elena in Zukunft helfen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was Susanne erlebte und wie sie sich fühlte, doch die Autorin transportierte das nicht weiter an Elena oder an mich als Leserin. Deshalb wirkt "Das Versprechen der Rosenfrauen" vor allem auch im Gegensatz zum ersten Band recht oberflächlich. Fazit: Leider eine leicht gefühlskalte und deshalb eher oberflächlich erzählte Fortsetzung. Wer noch nicht hat, sollte den ersten Band unbedingt im Voraus lesen. 3.5 Punkte.

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