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Rezensionen zu
Bergland

Jarka Kubsova

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Beeindruckendes Buch

Von: Tanja 612

24.05.2021

Ich wollte dieses Buch lesen, weil mich die Thematik interessiert. Bedingt durch die Inhaltsbeschreibung hatte ich bestimmte Erwartungen. Diese sind bei weitem übertroffen worden. Ich möchte nichts vorwegnehmen, daher äußere ich mich nicht konkret zum Inhalt. Troz des eingängigen Schreibstils ist das Buch sehr tiefgründig und klug geschrieben. Manche Kapitel habe ich verschlungen und hatte Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Dann gab es Ereignisse oder Formulierungen, die mich so beschäftigen, dass ich erst eine Weile darüber nachdachte. Die Autorin schreibt über eine Familiengeschichte in den Alpen, aber letztlich geht es um Grundfragen die keine örtliche oder zeitliche Bindung haben. -Wie müssen wir Menschen unser Zusammenleben gestalten, um den Herausforderungen, die das Leben an uns stellt gewachsen zu sein ? -Wie können wir im Einklang mit der Natur leben und überleben? -Wie können wir altes und neues Wissen miteinander verknüpfen? Dieses Buch sensibilisiert dafür, wie wichtig es ist, dass wir mit offenen Sinnen durch die Welt gehen und im Austausch mit ihr bleiben. Geben und Nehmen. Sei es im Umgang mit unseren Mitmenschen oder der Natur, von der wir ein Teil sind. Um es mit Charles Darwin zu sagen:"Alles, was gegen die Natur ist hat auf Dauer keinen Bestand. " Ich danke der Autorin Jarka Kubsova für dieses wunderbare Buch.

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Bergland

Von: Doris N.

24.05.2021

Man hat das Gefühl, die Autorin ist mit der Landschaft verwachsen, so ursprünglich kann sie davon erzählen. Egal, ob es in der weiteren Vergangenheit liegt oder näher an der Gegenwart. Wer wie ich Vorfahren als Bauern hat, kennt die Themen aus der Zeit der Großeltern und merkt, wie viel es uns noch heute bedeuten kann. Mit der Natur zu leben und mit ihr verwurzelt zu sein, ist nie ein Fehler. Wir können daraus nur lernen! Ein wundervolles Buch, das ich wärmstens empfehlen kann!

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Dies erwartet den Leser in diesem gelungenen Romandebüt von Jarka Kubsova. Wir lernen hier die Familie Breitenberger in drei Generationen kennen, die in ihrer jeweiligen Zeit (40er, 70er und Gegenwart) ums Überleben des Innerleithofs kämpfen und dabei vor verschiedene Herausforderungen ihrer Zeit gestellt werden. Dabei wechselt die Perspektive kapitelweise und die verschiedenen Geschichten von Rosa, Franziska und Sepp (aber auch der anderen Hofbewohner) fügen sich mit der Zeit in ein Großes und Ganzes zusammen. Nach Lesen des gesamten Buches muss ich sagen: Es ist keine leichte Geschichte, die sich mal eben so nebenbei oder zwischendurch lesen lässt. Eher im Gegenteil, das Buch profitiert enorm davon, wenn man sich Zeit dafür nimmt. Dann fallen einem auch die vielen kleinen Details in den Beschreibungen der Natur und der Figuren auf, die einen tatsächlich in das (realistische, nicht romantisierte) Landleben eintauchen lassen. Ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über nachhaltige Landwirtschaft und welche Lehren aus der Vergangenheit in die heutige Zeit übertragen werden könnten. Mit der Zeit und zunehmendem Hintergrundwissen konnte ich die einzelnen Figuren auch richtig ins Herz schließen, selbst die, deren Handlungen anfangs für mich nicht nachvollziehbar waren und die ich teilweise richtig unsympathisch fand. Insgesamt merkt man diesem Buch jedenfalls an, dass die Autorin viel Herzblut hineingesteckt hat. Empfehlen würde ich es jedem, der gerne in unterschiedliche Zeitebenen eintaucht und tiefgründige Familiengeschichten mag.

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Jarka Kubsova nimmt die LeserInnen mit in eine Geschichte einer Bauernfamilie welche, wie der Titel schon sagt, Bergland besitzen. Die Verknüpfungen der drei unterschiedlichen Generationen ist erwärmend und sorgt dafür, dass man den ProtagonistInnen näher kommt. Die Schreibart ist sehr angenehm gewesen und ich habe das Werk auch sehr schnell durchgelesen, dennoch würde ich es wahrscheinlich nicht erneut in die Hände nehmen und zum zweiten Mal durchlesen. Dies liegt nicht daran, dass es ein schlechter Roman ist - auf keinen Fall. Ich habe es genossen die Geschichte zu verfolgen, nur bin ich selbst nicht in einem landwirtschaftlichen Umkreis groß geworden. Es ist interessant, wie sich die Agrarpolitik über die Jahrzehnte verändert hat, welche Entscheidungen getroffen werden müssen und wie extrem die Nachwirkungen dessen sind. In einigen Momenten musste ich stark schlucken, da die Beschreibungen der Geschehnisse sehr wahrheitsgetreu waren. Und für alle die Bergland lesen möchten: der letzte Absatz des Werkes ist wirklich herzerwärmend!

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