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Rezensionen zu
Sommerträume am Meer

Karen Swan

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt Bell liebt ihr Leben in Stockholm und ihren Job als Nanny bei Familie Mogert. Vor allem aber liebt sie den schwedischen Sommer, den sie alle zusammen auf einer kleinen Schäreninsel verbringen. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit einem verwirrenden Anruf ein paar Wochen zuvor ist die Stimmung angespannt, und Bell ahnt, dass die Mogerts ihr etwas verheimlichen. An Midsommar findet sie Trost und Geborgenheit in den starken Armen von Emil, dem schönsten Mann, der ihr je begegnet ist. Aber auch Emil hat seine Geheimnisse … (Quelle: Penguin Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Bell hat sich nach dem Verlust ihres Partners ein Jahr in Stockholm eingeigelt, aber irgendwann zum Glück wieder zu leben begonnen. Sie hat sich Mitbewohner gesucht und in Tove und Kris Freunde für´s Leben gefunden. Auch beruflich hat sie wieder Fuß fassen können, denn sie arbeitet als Nanny bei einer tollen Familie, für die sie alles stehen und liegen lassen würde. Bis eines Tages dieser eine Anruf kommt und die komplette Dynamik durcheinanderwürfelt: der Ehemann ihrer Chefin Hanna ist aus mehrjährigem Koma erwacht und der älteste Sohn hat plötzlich einen anderen Vater als Max, den aktuelle Partner von Hanna, vom dem allerdings die jüngeren Zwillinge sind. Jeder beginnt sich zu verändern, aber es geht trotzdem in den gemeinsamen Sommerurlaub auf eine Schäreninsel, der ihnen Ruhe bringen soll. Doch es wird anders als geplant – Hanna ist eines Tages spurlos verschwunden und kommt derangiert zurück. Dann stellt auch noch der plötzlich erwachte Ehemann Forderungen, die Hanna unter Druck setzen. Mittendrin Bell, die an Midsommar einen interessanten Mann kennengelernt hat, der sich als große Überraschung entpuppt… Bell macht einen sympathischen Eindruck, obwohl ich manchmal das Gefühl hatte, das sie sich zu sehr für die Familie von Hanna und Max aufopfert. Fast nie kommt ihr ein „Nein.“ über die Lippen – sie nimmt alles hin. Überstunden, keine Pausen als sie mit dem Jungen seinen Vater besucht. Es dreht sich immer nur um die anderen, kaum um sie. Emils Chancen auf eine Rückkehr ins Leben standen eher schlecht, aber seine wohlhabende Familie hat die Hoffnung nie aufgeben. Im Gegensatz zu seiner Frau, die ihn aus ihrem Leben gestrichen hat und nun einen neuen Partner an ihrer Seite hat, den er nicht gutheißen kann. Aber nun weilt Emil wieder unter den Lebenden und hat innerhalb weniger Monate mit Hilfe von Spezialisten große Sprünge gemacht. Man merkt ihm die lange Zeit im Koma auf den ersten, oberflächlichen Blick nicht mehr an. Sein nächstes Ziel: Hanna zurück an seine Seite holen, aber das Schicksal hat einen anderen Plan für ihn… Emil ist kein sonderlich sympathischer Zeitgenosse – auf den ersten Blick kann man seine Aktionen und Reaktionen oft nicht verstehen. Der Stachel sitzt tief und noch sind nicht alle Erinnerungen zurück. Das er anfänglich keine sonderlich gute Figur als Vater abgibt, ist kein Wunder, aber es war amüsant zu verfolgen wie Bell ihn immer wieder in seine Schranken weist. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Emil und Bell, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Mir hat die Geschichte rund um die beiden Familien gut gefallen. Jede ist auf ihre eigene Art besonders: bei Emils Familie merkt man, wie sehr der Reichtum sie geprägt hat und was man gesundheitlich mit viel Geld und guten Ärzten erreichen kann. Trotzdem haben sie das Herz am rechten Fleck, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht immer sehen kann. Amüsant waren die Sprüche der Schwester von Emil – sie hat dem Ganzen etwas Pepp gegeben. Bei Hanna und Max wirkt alles wie ein ganz normales Leben – beiden haben genügend Stress im Job und lieben ihre Kinder…und ihre Nanny Bell, die immer für sie da ist. Die Kinder sind niedlich (besonders die Zwillinge) und der älteste Sohn kämpft sehr mit der neuen Situation, lässt sich schnell – ohne Schutz- in eine falsche Richtung leiten. Die Liebesgeschichte von Emil und Bell ist recht vorhersehbar und spielt eher eine kleinere Nebenrolle – es sind zwar immer Gefühle im Spiel, aber es läuft eher nebenbei ab. Im Fokus liegt die ganze Geschichte rund um Emil, Hanna und Max, die eine gemeinsame Vergangenheit haben. Was ich etwas schade fand war, das man recht schnell gemerkt hat, wer die Bösen in der Geschichte sind. Ansonsten aber ein toller Sommerroman!

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Meine Meinung: Das Buchcover von „Sommerträume am Meer“ empfinde ich als ganz okay, allerdings würde es mich im Buchladen nicht wirklich auf sich aufmerksam machen. Dennoch passt es zum Inhalt des Buches, der mir auf den ersten Seiten eine schöne Idylle vorgegaukelt hat. Auch konnte mich der Schreibstil der Autorin wieder komplett begeistern. Denn er ist nicht nur unheimlich flüssig, sondern auch sehr bildlich. Ich hatte alles ganz klar vor Augen und habe es geliebt, Zeit auf den Schäreninseln und mit der Familie Mogert und Bell zu verbringen. War am Anfang alles noch wunderbar idyllisch, ändert sich dies mit dem mysteriösen Anruf relativ schnell. Langsam wird der Leser in die Handlung des Buches gezogen. War ich am Anfang noch völlig irritiert und fand, dass nichts wirklich Sinn gemacht hat, habe ich mit jeder gelesenen Seite mehr erfahren und alles fügte sich irgendwann perfekt wie ein Puzzle zusammen. Ich hatte jede Menge „Was? Ehrlich?“-Momente und noch mehr Fragezeichen über meinem Kopf während ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Bis zum Schluss war ich im Sog des Buches und habe mich nur sehr ungern wieder daraus befreit. Auch die Charaktere, die Karen Swan für dieses Buch geschaffen hat, sind sehr unterschiedlich und wunderbar ausgearbeitet. Bell mochte ich sofort, denn sie ist einfach unglaublich toll, witzig und engagiert. Dass sie es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte, wird schnell klar. Ich war sofort sehr gespannt, mehr über sie zu erfahren. Auch ihre besten Freunde Tove und Kris haben mich sofort begeistert und unglaublich gut unterhalten. Ihre Chefin Hanna ist da allerdings das komplette Gegenteil, denn mit ihr bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Und Emil ist ein Charakter, der unglaublich viel zu bieten hat und über den ich mehr gar nicht sagen möchte. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch erst ruhig beginnt und dann mit einem Mal voller Geheimnisse ist. Erst war ich irritiert und konnte das Verhalten von so manchem Protagonisten – einschließlich Bell – ganz und gar nicht nachvollziehen. Hin und wieder gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit, die sehr geheimnisvoll, aber auch sehr interessant sind. Ich hatte ganz viel Raum für eigene Spekulationen und fand das einfach unglaublich spannend. Ein Buch, das mich bis zur letzten gelesenen Seite gefesselt hat! Mein Fazit: „Sommerträume am Meer“ von Karen Swan ist ein Buch voller Geheimnisse, das gemütlich beginnt und dann rasant an Fahrt aufnimmt. Es ist voller toller Protagonisten und hat seine Handlung vor einer traumhaften Kulisse. Für mich ein absolutes Überraschungsbuch, hatte ich doch mit einer netten Sommergeschichte gerechnet und bekam dann eine geheimnisvolle Familiengeschichte, die viele tragische Elemente hatte. Ich bin absolut begeistert und vergebe eine klare Leseempfehlung.

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Bell liebt ihr Leben in Stockholm und ihren Job als Nanny bei Familie Mogert. Vor allem aber liebt sie den schwedischen Sommer, den sie alle zusammen auf einer kleinen Schäreninsel verbringen. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit einem verwirrenden Anruf ein paar Wochen zuvor ist die Stimmung angespannt, und Bell ahnt, dass die Mogerts ihr etwas verheimlichen. An Midsommar findet sie Trost und Geborgenheit in den starken Armen von Emil, dem schönsten Mann, der ihr je begegnet ist. Aber auch Emil hat seine Geheimnisse … Ich habe einen leichten und romantischen Sommerroman erwartet und habe einen Roman voller Irrungen und Wirrungen mit einem riesigen Familiendrama bekommen. 😍 Der Schreibstil ist toll, die Geschichte lässt sich flüssig und leicht lesen. Hin und wieder werden kurze Kapitel aus der Vergangenheit (ca. 10 Jahre früher) eingeschoben, um die Beziehung zwischen Emil, Hanna und Max besser zu beschreiben. Mich haben diese Kapitel zu Beginn leicht verwirrt, weil manchmal nicht klar war, um wen es gerade geht. Im Verlauf wurde aber immer klarer, welchen Sinn diese Kapitel haben. Das Setting ist einfach traumhaft, diese kleinen bunten Hütten auf den Inseln vor Schweden. Ein Traum. Dort würde ich auch gerne meine Sommer verbringen. ☀️😍 Mit den Charakteren hatte ich zum Teil meine Schwierigkeiten, Hanna war mir von Anfang an unsympathisch und mit Bell bin ich erst im Verlauf warm geworden. Max und Linus hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. 😍 Es war schön zu lesen, wie Emil im Laufe der Zeit eine Entwicklung durchgemacht hat. Und dann ging das Familiendrama auch schon los und Bell steckt mittendrin. Ich will nicht zu viel verraten, aber es wurde von Seite zu Seite verzwickter. Auf den letzten 100 Seiten hat sich dann komplett alles entladen und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte was noch kommt und welche Verhältnisse jetzt nun herrschen. 😅 Die Lovestory kommt hier trotz allem nicht zu kurz. Eine etwas andere Sommerlektüre mit tollem Setting, interessanten Charakteren und viel Drama.

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Eine tragische Liebesgeschichte,die mich geschockt, berührt und zugleich begeistert hat. Die Protagonisten im Roman sind Patricio und Gloria. Patricio ist ein junger Spanier, der nach dem 2.Weltkrieg nach Kuba auswandert, um dort ein neues Leben zu beginnen. Kuba durchlebt zu dieser Zeit eine schillernde und glamouröse Zeit. Patricio findet eine Anstellung in einem luxuriösen Kaufhaus, indem sich die Weltelite die Türklinke in die Hand gibt. Dort lernt er die wunderschöne Gloria kennen, in diese verliebt er sich sofort, doch Gloria ist mit einem mächtigen Mafiaboss verheiratet. Gloria und Patricio verlieben sich dennoch in einander, doch sie können nicht zu ihrer Liebe stehen, da dies der Tod für Beide bedeuten würde. Patricio heiratet eine andere Frau mit der er zurück nach Spanien kehrt. Doch dann kommt es zum Putsch in Kuba und er kehrt zusammen mit seiner Frau nach Kuba zurück. Dort begegnet er Gloria wieder. Doch die Beiden können nicht zusammen sein, da die Umstände es einfach nicht zulassen. Außerdem werden sie wieder durch Schicksalsschläge voneinander getrennt. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hab ich mir gedacht das könnte eine nette Liebesgeschichte sein. Doch der Roman hat meine Erwartungen weit übertroffen. In diesem Roman geht es um mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht um die schillernde Scheinwelt der 50 - er Jahre die voller Glitzer und Koruption war. Auch die Relativitätstheorie von Albert Einstein spielt eine große Rolle im Roman. Die ganze Geschichte deckt Jahrzehnte, der Geschichte Kubas ab. Fakten und Daten wurden gut recherchiert. Ein rundum gelungener Roman. Der dramatisch, spannend emotional, historisch und wunderschön ist😍😍😍👍👍 Das einzige was ich an dem Roman zu beanstanden habe, ist das er für so eine komplexe Geschichte zu kurz ist, deshalb war am Ende des Buches ein bisschen zu viel Inhalt auf zu wenig Seiten gepackt.

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