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Rezensionen zu
Provenzalischer Sturm

Sophie Bonnet

Die Pierre-Durand-Krimis (8)

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Diesmal zieht uns der Roman in die berühmte Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Und zwar nicht nur mit dem Chef de police, sondern auch seiner zukünftigen Verlobten. Doch seine diesbezüglichen Pläne werden wieder und wieder vereitelt, und ich habe furchtbar mit ihm mitgelitten! Geschickt lässt die Autorin der Liebesgeschichte ihren Raum, während Charlotte gleichzeitig für die Ermittlungen aus dem Plot genommen wird. Und Gott sei Dank ist „Provenzalischer Sturm“ nicht so Intrigenreich wie der Vorgänger. Dennoch bleibt es im Hinblick auf Pierre Durands Karriere spannend. Der Kriminalfall betrifft den Chef de police ganz persönlich und die dahinter liegende Geschichte zeigt in bester Agatha Christie Manier, dass Mörder:innen nicht zwangsläufig böse Menschen sind, aber was eine solche Tat auch alles nach sich ziehen kann. Was mir so an Sophie Bonnet gefällt, ist, dass sie immer viel Wissenswertes mit in ihre Romane einbaut. So thematisiert die Autorin in „Provenzialischer Sturm“ nicht nur die Folgen des Klimawandels auf den Weinanbau sondern auch die Problematik des zunehmenden Verkaufs französischer Weingüter an Chinesische Investoren. Charaktere Die Bände um den Chef de police leben neben der wundervollen Atmosphäre insbesondere von den liebenswerten und nicht so liebenswerten Charakteren. Natürlich gefällt mir besonders, wie die Autorin Pierre Durands Privatleben miteinbezieht. Und das ganz ohne Beziehungsdrama, Intrigen oder ähnliches. Einfach ganz unaufgeregt. Während das Dorfleben mit seinen Figuren in diesem Roman Pause hat, lernen wir stattdessen die Väter von Pierre und Charlotte kennen. Die Figuren sind komplex und ihre gegensätzlichen Charaktere etwas anstrengend (zu lesen), aber was soll man sagen: Sie sind Familie! Schön fand ich auch, dass Pierre mit Lieutenant Bompard endlich mal auf einen Ermittler trifft, der keine Probleme damit hat, dass er (ungefragt) Unterstützung bekommt. Sonst wäre es vermutlich unauthentisch geworden, dass ein Chef de police zudem noch außerhalb seines Einsatzgebietes autark eine Mordermittlung führt…

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Provenzalischer Sturm ist der achte Band um den Ermittler Pierre Durand. Das Geschehen spielt in Chateauneuf-du-Pape und schon allein bei dem Gedanken an die Region spielte sich in meinem Kopf folgendes ab "warmer Sommerabend, Lichterglanz, leckere Köstlichkeiten, ein guter Wein" und der Klappentext deutete schon darauf hin, dass es ein romantischer Ausflug für Charlotte und Pierre werden sollte. Die beiden sind beruflich sehr eingebunden und haben wenig Zeit miteinander. Pierre ist Chef de police municipale in dem kleinen Ort Sainte-Valerie und Charlotte betreibt dort eine Epicerie. Ein gemeinsames Wochenende in Chateauneuf-du-Pape klingt daher schon nach einem herrlich entspannten Urlaub. Tja, bei dem ganzen Drumherum hatte ich völlig verdrängt, dass es sich hier ja um einen Kriminalroman handelt. Ich kam also etwas unsanft auf, als die Geschehnisse sich in Chateauneuf-du-Pape mit einem mal ganz anders entwickelten. Die zuvor angekündigte Kochshow entwickelte sich zu einem wahren Desaster. Und als auch noch bekannt wurde, dass es einen tragischen Unfall auf einem der Weingüter gab, bei dem ein alteingesessener Winzer zu Tode kam, war die Unruhe unter den Menschen im Ort bald greifbar. Wäre es kurz darauf nicht zu einem weiteren Unfall gekommen, bei dem der beauftragte Makler ums Leben kam, wäre der Fall wohl zu den Akten gelegt worden. Doch nun verdichten sich die Hinweise, dass hier wohl jemand verhindern möchte, dass das Weingut in fremde Hände gelangt. So gern würde ich Euch jetzt erzählen, was ich alles in diesem neuen Kriminalroman mit Pierre und Charlotte erlebt habe. Es war wieder wie im richtigen Leben: eine Berg- und Talfahrt. Mal in Hochgeschwindigkeit und mal zuckelte man so vor sich hin - dabei war es aber nie langweilig. Während das Leben um einen herum pulsierte, trat ich bei den Ermittlungen so manches Mal auf der Stelle. Die Ideen und Ansätze waren plausibel doch irgendetwas fehlte. Und so blieb die Geschichte bis ganz zum Schluss spannend und auch, wenn die Geschichte schon Geschenk genug war, wurde ich am Ende noch belohnt. Sophie Bonnet zeigt uns in Provenzalischer Sturm die Weinregion Chateauneuf-du-Pape von ihrer schönsten und ihrer gefährlichsten Seite. Für die schönste Seite werft unbedingt mal einen Blick auf ihre Homepage und lasst Euch dorthin entführen. Die kulinarischen Eindrücke, die ich dank Charlotte im Kriminalroman gewinne, sind am Ende des Buches in Form von Rezepten und einer kleinen Geschichte zur jeweiligen Köstlichkeit abgedruckt und lassen mein Leckermaulherz höher schlagen. Wer überrascht ist, im Buch dem einen oder anderen französischen Ausdruck zu begegnen, wird am Ende in dem Glossar mit der Übersetzung aufgefangen. Sophie Bonnet ist die perfekte Begleitung für spannenden und kulinarischen Hochgenuss in der Provence. Auf ihre Romane freue ich mich immer sehr. Was mir an ihren Ausflügen in die Provence neben dem Kriminalfall und den Köstlichkeiten sehr gefällt, sind die spannenden aktuellen Themen, die sie in die Geschichte einwebt. - So, wie in diesem Roman die Veräußerung eines Weinguts an Ortsfremde. Dabei bleibt Sophie Bonnet bei vermittelnden Eindrücken und lässt mich am Ende wissen, wie und wo sie über das Thema recherchiert hat, damit ich mir meine eigene Meinung bilden kann. Damit sind für mich die Kriminalromane von Sophie Bonnet nicht nur Unterhaltung, sondern bergen auch immer Wissen und Wahrheit in sich. Eine tolle Verknüpfung. Das Angebot zur Nachlese ist immer da, ich darf aber auch das Geschehen erleben und annehmen, wie es in der Geschichte steht. Der Schreibstil von Sophie Bonnet ist sehr bildhaft. Ich bin ruckzuck im Geschehen. Die Vorgängerromane muss ich dafür nicht gelesen haben. Je mehr mir die Charaktere jedoch ans Herz wachsen, desto mehr möchte ich ihre persönliche Geschichte und ihre Entwicklung erfahren. Pierre und Charlotte machen es mir nicht immer leicht mit ihren Eigenarten. Beide haben ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Gedanken und ihr eigenes Empfinden. Und dennoch kommen sie immer wieder auf einen Nenner und bei mir an. Fazit Provenzalischer Sturm ist für alle, die kulinarische ausgeklügelte Kriminalromane mögen, die in der Provence spielen und einen aktuellen und geschichtsträchtigen Bezug zur Region haben.

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Bisher habe ich alle 7 Krimis dieser Reihe mit Pierre Durand gelesen. Ich fiebere fast immer dem nächsten Teil entgegen. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Provenzalischer Sturm“ von Sophie Bonnet ist 2021 im Blanvalet-Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 343 Seiten. Ein Glossar mit französischen Begriffen und drei Kochrezepte folgen. Es handelt sich hier um den 8. Fall für den Kommissar Pierre Durand. Kurze Zusammenfassung: Pierre Durand will seiner Charlotte endlich einen Heiratsantrag machen. Dazu machen beide eine Reise in die Weinregion Châteauneuf–du-Pape. Schon zu Beginn zerstören die Väter den romantisch geplanten Abend. Dann bricht das Chaos bei der Produktion einer Kochshow im gebuchten Schlosshotel aus und Charlotte wird als Ersatzkandidatin gebucht. Währenddessen erfährt Durand, dass einige Tage zuvor ein Winzer von Ziegeln erschlagen wurde und kurz darauf der Makler, der sein Weingut verkaufen sollte, bei einem Verkehrsunfall stirbt – aus ist es mit dem geruhsamen Wochenende… Mein Leseeindruck: Ich mag diese Reihe, sie versetzt mich mitten in die Provence, das Flair, die Menschen und natürlich in Urlaubsstimmung. Pierre Durand und Charlotte (Köchin) sind ein nettes und sympathisches Paar, allerdings sind in diesem Krimi eher Pierre, sein Vater und Charlottes Vater die Hauptprotagonisten und so erfährt man hier einmal mehr etwas über die Beziehung zwischen Vater und Sohn und zukünftigen Schwiegervater. Das Thema Koch-Show ist in aller Munde und so ist es auch für mich interessant, was dafür alles in Kauf genommen wird, um die Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln – geht man hier tatsächlich über Leichen? Das andere große Thema in diesem Krimi ist der Aufkauf französischer Weingüter durch die Chinesen. Übt hier jemand einen Rachefeldzug gegen die Verkäufer aus? Nicht ganz nebensächlich sind auch die Szenen mit den Vätern. Hier sticht zunächst der „typisch deutsche“ Vater von Charlotte heraus. Aber auch Pierres Vater hat so seine Eigenarten, die manchmal zu lustigen Szenen führen. Für mich war dieser Krimi wieder einmal mehr unterhaltsam, spannend und interessant zugleich. Die Protagonisten mag ich und gerade die Örtlichkeiten sind so schön beschrieben, dass man am liebsten sofort die Koffer packen würde, um hier Urlaub zu machen. Glaubt man zu Beginn schon eine Lösung parat zu haben, so ist man am Ende überrascht, wer hier der/die eigentliche Täter/in ist. Fazit: Wieder mal ein Krimi aus der Reihe, der mich sehr gut unterhalten hat – Urlaubslektüre für Frankreich-Reisende

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Im letzten Band gewann der Chef de Police municipale seinen Posten im verschlafenen, fiktiven Dorf nahe Gordes zurück. In vorliegenden Krimi geht es zwar auch beschaulich zu, aber der Krimi-Anteil wirkt deutlich erhöht. So sehr, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag: Amüsant & spannend zugleich Pierre Durand ist dafür bekannt, das Leben zu lieben und Morde aufzuklären. Letzteres gehört eindeutig nicht zu seinen Aufgaben, aber er tut es trotzdem und legt sich dabei nicht nur mit dem Bürgermeister an. Seine bessere Hälfte leitet eine Art Bistro und kocht sehr gerne á là provencale. In diesem Fall lädt Pierre Charlotte zu einem Wellness-Wochenende ein. Das es völlig anders ablaufen wird, als geplant, kann man sich schon denken. Zwei Väter mischen mit und auch drei Morde. Dabei kommt auch Charlotte nicht ungeschoren davon und es wird tatsächlich richtig kriminalistisch. Denn die Police nationale denkt an Unfälle, während Pierre deutlich ahnt, das mehr hinter allem steckt. Sophie Bonnet bleibt ihrem Stil treu und lässt ihren Ermittler tun, was er am besten kann: ohne Auftrag und Zuständigkeit seine Stärken ausspielen. Dazu gehört, dass er sich nicht nur festbeißt sondern sich auch unterstützen lässt. Dieses Mal von zwei zunächst schrullig wirkenden Verwandten. Das er dabei auch über die Stränge schlägt, geschenkt. Auch die Nebenschauplätze und das Geplänkel mit verschiedenen anderen Figuren mischen wie immer mit: sie lockern den Krimi auf und sind hervorragend platziert. Bei den Mordfällen kann man wunderbar miträtseln und wird auf manche kalte Spur gelockt. Das Ende kam für mich unerwartet und sehr schlüssig. Der gesamte Roman schwächelt an keiner einzigen Stelle. Ein wunderbarer Schmöker!

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Was habe ich mich gefreut, dass Pierre Durand endlich wieder da ist. Und dann auch noch mit dem für mich bislang besten Band, weil er die perfekte Symbiose aus Essen und Wein bietet. Diesmal wird nämlich in der Fernsehköche-Szene ermittelt und zwar in der schönen Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Dorthin reisen Pierre und Charlotte in „Provenzalischer Sturm“ (Sophie Bonnet, blanvalet Verlag) zu einem Kurzurlaub, der eigentlich für einen Heiratsantrag dienen soll. Doch dann besteht die Zukünftige darauf, dies zur Familienzusammenführung zu nutzen, was Pierres Pläne schnell zunichte macht. Erst lässt sich sein Vater, ein selbstverliebter Lebemann nicht aus dem romantischen Szenario vertreiben, dann wird Charlotte spontan als Ersatzfrau für eine Kochsendung eingeplant. Während Pierre sich noch über diese Umstände ärgert, ereignet sich in der Küche ein folgenschwerer Unfall und von einem Heiratsantrag ist erst einmal nicht mehr die Rede. Diesmal treten Charlotte, Luc und alle anderen in deutlich kleineren Rollen auf, denn es dreht sich im Wesentlichen um den chef de police und die beiden Väter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine selbstbewusst, einnehmend, charmant und rücksichtslos, der andere still, zurückhaltend, korrekt und verkrampft. Dass es hier zur ein oder anderen Auseinandersetzung kommt, ist vorprogrammiert. Dadurch, dass wir uns in einer der bekanntesten Weinregionen befinden und die Aufzeichnung eines Kochwettbewerbs im Mittelpunkt steht, kommen natürlich der Wein, die Weingüter, die Tradition und der Genuss nicht zu kurz. Für mich sehr spannend, die ganze Thematik der traditionellen Weingüter vs. Modernisierung und Investoren-Verkäufe. Gut recherchiert, höchst interessant und für alle, die sich für Wein interessieren sehr unterhaltsam zu lesen. Ich habe das Buch an zwei Abenden wirklich gefressen und bin extrem angefixt – bitte liebe Sophie Bonnet, lass uns nicht zu lange warten!

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Eine Kelle Spannung gewürzt mit einer Prise Kulinarik und einem Schuss Lokalkolorit – mit diesem bewährten Rezept zieht auch der neue Provence-Krimi um Ermittler Pierre Durand sofort in seinen Bann. Wieder einmal schafft es die Hamburger Autorin Sophie Bonnet perfekt, südfranzösisches Flair mit einem spannenden Mordfall – diesmal sogar eine Mordserie – zu verbinden. In „Provenzalischer Sturm“ will Pierre Durand eigentlich ein romantisches Wochenende mit seiner Charlotte in der bekannten Weinregion Châteauneuf-du-Pape verbringen. Doch daraus wird nichts, als Charlotte erst die beiden gegensätzlichen Väter der beiden dazu einlädt und dann noch ein Anschlag auf Charlotte verübt wird. Während sie im Krankenhaus liegt, sieht sich Pierre mit einer seltsamen Häufung von Unfällen konfrontiert. Er beginnt zu ermitteln und stößt auf allerlei Geheimnisse und Intrigen. Für Provence- und Krimifans ein absolutes Muss. Auch wer die Reihe noch nicht kennt, findet sofort einen Einstieg. Wunderbare Lektüre zum Wegträumen – und natürlich wieder mit ein paar Rezepten und Hintergrundinformationen am Ende.

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Meine Meinung: Es gibt Serien, die lese ich leider etwas lückenhaft, aber hier kann ich behaupten, dass ich Pierre Durand seit der ersten Folge begleite und freue mich nun, ihn auch ein achtes Mal begleiten zu können. Mir gefällt es ja immer wieder, dass ich nicht nur dabei bin, wenn ermittelt wird, sondern auch viel vom Privatleben mitbekomme. Diesmal hat Pierre etwas ganz besonderes geplant, er möchte mit Charlotte in ein schönes Hotel fahren und ihr dort einen Heiratsantrag machen. Aber es kommt immer etwas dazwischen, Pierres Vater taucht eher auf, als geplant und dann passiert etwas sehr dramatisches und auch ein Mord verhindert den Antrag. Es ist wirklich verflixt. Zumal Pierre ja nicht an seinem Dienstsitz ist und eigentlich gar nicht ermitteln darf. Aber es gibt einen guten Grund, weshalb er sich nicht davon abhalten lassen will. Irgendwann kann er sogar den Antrag machen, upps, mehr verrate ich aber nicht dazu. Die Autorin hat es ein weiteres Mal geschafft, sie hat mich in die Provence entführt. Sie hat mir sehr viel vermittelt, womit die Winzer dort fertig werden müssen und natürlich gab es reichlich Spannung und Aufgaben zum Miträtseln. Ich durfte die beiden Väter von Charlotte und Pierre kennen lernen und damit ihre Eigenarten, was ich sehr interessant fand. Also Fazit: Essen und Trinken spielte eine wichtige Rolle, Vergangenheitsbewältigung war ebenfalls ein Thema und nicht zu vergessen, die Liebe und neue wichtige Erkenntnisse, die einige bekamen. Mich konnte diese Folgen begeistern und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Im neuen Provence-Krimi von Sophie Bonnet gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit altbekannten Figuren, sondern diesmal lernen wir auch die Familien von Polizist Pierre Durand und seiner Lebensgefährtin Charlotte kennen. Allerdings verläuft die Familienzusammenführung alles andere als glatt, denn während Pierre seiner Liebsten eigentlich vor romantischer Kulisse endlich den (schon fast überfälligen!) Heiratsantrag machen will, stolpern die beiden samt Vater und Schwiegervater mitten in einen Mordfall…   Pierre hat in diesem Roman also viel zu tun – nach mehreren Todesfällen, die seiner Meinung nach zusammenhängen und einem Anschlag, dem zufällig Charlotte zum Opfer fällt, hält es den Schnüffler nicht mehr – er will wissen, wie diese merkwürdigen Begebenheiten, die seine Freundin beinahe das Leben gekostet hätten, zusammenhängen.   Und so beginnt Pierre – tatkräftig wie immer – zu ermitteln. Natürlich kann er am Ende die Zusammenhänge entwirren und den Fall lösen.   Dieser Teil der Reihe ist zwischen Gourmethäppchen, Fernsehkameras und Hochzeitsfieber angesetzt und hat damit beste Voraussetzungen für einen Cosy Crime-Roman. Sicherlich könnten auch Leser/Hörer, die die Reihe bisher nicht kennen, dieses Buch ohne Probleme lesen und die Zusammenhänge verstehen. Ich selbst kenne alle vorherigen Bände und bin daher über die Figuren und ihre Entwicklung im Bilde, aber ich finde es in diesem Band nicht dramatisch, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt.   Als Hörbuch fand ich, hat dieser Band ein paar kleine Längen, die Sprecher Götz Otto aus meiner Sicht auch mit seiner pointerten Erzählweise nicht ganz ausgleichen kann. Trotzdem kann ich „Provenzalischer Sturm“ für entspannte Sommer-Leseabende (oder Hör-Abende) auf der Terrasse mit einem schönen Glas französischem Wein sehr empfehlen!

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