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Rezensionen zu
Der Wind singt unser Lied

Meike Werkmeister

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kaum spannung

Von: windich

05.12.2021

ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. ich fand es weder spannend noch aufregend. Sehr enttäuschend!

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Nun ist Tonis Geschichte dran: Die Weltenbummlerin aus „Über dem Meer tanzt das Licht“ kehrt nach einem Anruf ihres Vaters Heim nach St. Peter-Ording. Dort wird mehr als eine helfende Hand benötigt, denn auf dem Ferienhof geht es drunter und drüber. Ihre Mutter wird auch immer merkwürdiger und wohnt nicht mehr daheim. Was ist hier bloß los? Das Toni für ihre Flucht zu den schönsten Flecken dieser Erde ihre Gründe hat, ahnte man schon anhand der kurzen Hinweise in dem Vorgängerbuch. Wer dieses Buch nicht kennt, kann jedoch unbesorgt zu greifen. Denn die Bücher sind unabhängig voneinander. Was hat es mit Tonis Tattoo „Broken“ auf sich? Nach und nach erfahren wir von ihrem psychischen Ballast und erkennen mit ihr zusammen, wo sie zu Hause ist und welche Richtung ihr Leben zukünftig bekommen sollte. Ein wichtiger Bestandteil ist hier ihre Familie: Ihr Vater, ihre Mutter und ihre Schwester Caro mit ihrem Mann Christian und dem Sohn Mads. Nicht zu vergessen, ein kleiner Hund, der mal ganz groß werden will. Und was darf natürlich auch nicht fehlen? Die Liebe! Den Christians Bruder Florian hilft bereits mit auf dem Hof, hat jedoch selbst eine eigene Geschichte zu verarbeiten. Aber hat nicht jeder sein Päckchen zu tragen? Unter jedem Dach ein Ach. Wichtig ist dabei, der familiäre Zusammenhalt und die Ehrlichkeit und so fügt sich nach und nach ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Gern hätte ich mit Toni zusammen auf dem Deich gestanden und die Meerluft eingeatmet. Ein schönes Buch, das von mir allerdings einen kleinen Abzug bekommt, denn die Beweggründe der Mutter werden mir hier zum Ende hin zu positiv und zu optimistisch dargestellt. Das mag vielleicht in so ein Buch passen, aber aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass es so nicht weitergehen wird/kann. Vielleicht überschatten da meine eigenen Erlebnisse die Handlung: 4,5 von 5 Punkten. Übrigens findet sich diesmal als besondere Zugabe am Ende des Buches neben einem Rezept auch eine Strickanleitung.

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Tolles Buch

Von: Sina67

11.08.2021

Ich durfte das Buch als Testleserin lesen und habe es verschlungen. Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, frei von irgendwelchen Kitsch und Klischees. Ich fand das Buch ziemlich realistisch geschrieben. Ich denke, jeder der Familie hat, findet sich irgendwann in dem Buch wieder. Zwischendurch musste ich zwar meine Tränen zurück halten, aber es war und ist einfach total gut geschrieben. Die Charaktere der Personen sind sehr gut beschrieben, man findet sich teils selbst wieder bzw andere Personen, zu denen man engen Kontakt hat. Die örtlichen Begebenheiten sind so toll beschrieben, dass man sich wünscht, es würde diesen Ferienhof tatsächlich geben, auf dem man seinen Urlaub verbringen möchte mit genau diesen Personen. Für mich ein ganz toll in sich stimmiges Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann und mit Sicherheit nochmals lesen werde.

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Sommerroman

Von: Buchseele

08.08.2021

"Mein Herz wurde gebrochen. Auf eine Art und Weise, nach der man nie mehr ganz die Alte wird." (Quelle: Der Wind singt unser Lied) Für mich war es das erste Buch von dieser Autorin und generell bin ich wirklich sehr positiv überrascht. Aufgrund des Klappentextes habe ich einen gemütlichen und leichten Sommerroman erwartet und auch erhalten. Durch die Seiten bin ich Dank des sehr flüssigen und leichten Schreibstils sehr gut durch gekommen. Am Anfang hatte das Buch jedoch für mich einige Längen, weshalb ich mich eher zum Lesen zwingen musste. Aber das Durchhaltevermögen hatte sich dann ausgezahlt, denn mit Seite um Seite wurde es spannender und interessanter. Besonders ansprechend empfand ich den behandelten Diskurs zwischen Toni und ihrer älteren Schwester. Gern hätte es an dieser Stelle für mich noch tiefer gehen können aber das hätte dann vielleicht in Bezug auf einen leichten Urlaubsroman gepasst. Fazit: Allgemein hat mich das Buch wirklich gut gefallen. Es lässt sich wirklich perfekt als Urlaubsroman lesen, denn es behandelt schwierige Themen aber auf eine leichte und angenehme Art. Für den nächsten Urlaub werde ich sicher ein weiteres Buch von der Autorin mitnehmen.

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Zum Buch: Toni ist eigentlich eine Weltreisen, sie ist überall lieber als in ihrer Heimat St. Peter Ording. Ein Anruf Ihres Vaters holt sie aber zurück an die Nordsee. Ihre Eltern brauchen Hilfe. Also macht sie sich auf den Weg in ihre alte Heimat. Dort fühlt sie sich nicht wohl, erinnert sie doch alles eher daran was sie verloren hat. Dennoch begreift Toni langsam, was sie wirklich ändern muss... Meine Meinung: Ein schönes Cover, wenn es auch nicht auf den ersten Blick verrät wohin die Reise geht. Die Geschichte ist sehr angenehm zu lesen, um mit Toni warmzuwerden brauchte ich eine Weile, dafür war das Setting umso schöner. Alleine schon das Meer, ich hörte es fast schon rauschen. Eine sehr bewegende, berührende Familiengeschichte, ich mag es sehr gerne, wenn es viele Geheimnisse zu entdecken gibt. Auch die Vergangenheit wurde gut verarbeitet. Ein absoluter Wohlfühlroman für schöne Lesestunden, sehr unterhaltsam, sehr berührend. Alles was ich von einem schönen Roman erwarte. Der rote Faden zog sich ganz wunderbar durch das ganze Buch und ließ mich am Ende mehr als zufrieden rurück.

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Ein Anruf ihres Vaters und ein harmlos ausgegangener Unfall lassen Toni, die Weltenbummlerin, die es nie lange an einem Ort ausgehalten hat, grübeln und verunsichert zurück. Soll sie an den Ort zurück, vor dem sie 15 Jahre geflüchtet ist, der einmal ihre Heimat, ihr Zuhause war. Kurz entschlossen macht sie sich in Costa Rica mit bangen Gefühlen auf den Weg. Eine Geschichte voll unerfüllter Erwartungen begegnet uns hier. Nie geäußerte Wünsche und Hoffnungen können auch nie erfüllt werden. Das birgt schon eine gewisse Tragik, dass man mit denen, die einem am nächsten stehen am wenigsten offen spricht. In dieser zwischenzeitlich etwas zu rührenden Familiengeschichte wird gerade an diesem Phänomen gearbeitet. Die handelnden Personen werden von Meike Werkmeister sehr genau beschrieben. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein Stückchen mehr, so dass alle Puzzleteile am Ende ein genaues Bild ergeben. Nach und nach erfahren wir auch den Grund für Tonis langanhaltenden Flucht. Anfänglich machte mich die Beschreibung von Tonis Heimkehr und Wiedereingliederung ungeduldig. Alles erschien gut und schön oder auch doch nicht. Als Leser spürte ich schon, dass es unter der Oberfläche rumorte, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin nicht „zu Potte“ kam. Im Laufe der Geschichte wurde aber wieder deutlich, dass Frau Werkmeister eine Meisterin ist im Schreiben über gefühlsträchtige Themen, ohne in Kitsch abzurutschen. Als Wohlfühlbuch würde ich diesen Roman trotzdem nicht bezeichnen, weil dafür die Themen zu ernst und tragisch sind. Die Liebe zu St. Peter-Ording, Norderney und sämtliche Küstengebiete wird dem Leser in all ihren Roman vor Augen geführt und lässt uns schon den Sand zwischen den Zehen spüren oder den Wind in den Haaren. Auf jeden Fall machen diese Romane Spaß und schenken Lebensfreude, aber vielleicht auch Nachdenken über die eigene Familie.

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Der Wind singt unser Lied

Von: Ramona.liest

04.07.2021

Toni hat lange Zeit die Welt ihr Zuhause genannt, zuletzt war es Costa Rica. Mit ihrer Familie hält sie ausschließlich über Nachrichten aufs Smartphone Kontakt. Als sie dann einen Anruf bekommt, ist sie mehr als besorgt und entschließt sich kurzfristig nach Deutschland zu fliegen. Obwohl es auf den ersten Blick scheint, als hätte sich nichts geändert, haben sich die Familienmitglieder auseinandergelebt. Und dann holt sie die Vergangenheit ein. Wird sie es diesmal schaffen damit umzugehen oder wird sie auf ihre bewährte Lösung zurückgreifen und verschwinden? Tonis Umgang in den verschiedensten Situationen war für mich die meiste Zeit nachvollziehbar. Auch ihre Sehnsucht danach, endlich irgendwo anzukommen und nicht ständig den Drang zu haben, dass es weitergehen muss, war gut verständlich. Die Kleinigkeiten, die in ihr so viel bewirkt und ihr gezeigt haben, dass die anderen noch die alte Toni sehen, die Lebensfreude verbreitet und nicht aufgibt, haben mich teilweise zu Tränen gerührt. Auch dieses Buch, das dritte der Autorin, ist ein schöner Ausflug an die Nordsee!

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Wenn du die Wahl hast zwischen dem doch recht frischen Sankt Peter Ording oder Surflehrerin in der puren Sonne, was würdest du machen? Weltenbummlerin Toni kehrt nach langer langer Zeit auf den Hof ihre Eltern in Sankt Peter Ording zurück, nachdem sie einen Anruf ihres Vaters erhalten hat. Sie hat das Gefühl nicht länger fern bleiben zu können. Warum, wieso und weshalb sie genau zurück kommt erfährt man nicht gleich. Bei ihrer Ankunft in Sankt Peter Ording prasselt alles auf Toni ein. Schnell bestätigt sich iher Gefühl, dass sie zurück musste in die Heimat. Sie merkt, wie sehr anders alles ist. Ihre Mutter ist angeblich bei einer Freundin und viel unterwegs. Ihre Schwester, zu der sie immer ein sehr gutes Verhältnis hatte, verhält sich komisch. Und auch der Vater rückt nicht so recht raus mit der Sprache. Tja und dann gibt es noch den netten jungen Mann der auf dem Hof aushilft. Einzig und alleine ihr Neffe ist so wie er ist, glücklich und fröhlich die Tante wieder zu haben. Toni packt also kurzerhand mit an und versucht den Ferienhof im Sinne ihrer Eltern weiterzuführen. Für Toni bricht eine kleine Welt zusammen als sie dann irgendwann mitbekommt, dass ihre Mutter sich von ihrem Vater getrennt hat. Denn für sie waren sie einfach das perfekte Paar. Gleichzeitig merkt sie wie distanziert ihre Schwester ihr gegenüber ist und sie findet keine wirkliche Erklärung dafür. Als dann auch noch ihr Vater einen Unfall hat und im Krankenhaus liegt, ist sie am Boden zerstört. Alles scheint den Bach runter zu gehen. Ihre Mutter ist zwar da für ihren Vater aber nicht so wie sie sich das gewünscht hat. Toni kommt aber auch nicht nach ein paar Tagen an ihre Schwester heran. Sie weiß überhaupt nicht wo sie anfangen soll, das alles wieder ins Lot zu kriegen. Toni hat also einiges zu bewältigen. Durch die ich Erzählweise erfährt man sehr viel von ihrer Gefühlswelt und hält Einblicke in die Vergangenheit. Was ich persönlich total schön fand als Leser ist die Entwicklung von Tony mit zu erleben. Anfangs denkt sie gefühlt nur an sich und je länger sie wieder zu Hause ist, umso mehr arbeitet sie ihre eigene Vergangenheit auf, um umso positiver und energiegeladen die Dinge in die Hand. Sie vertreibt nach und nach die Geister ihrer Vergangenheit und für ihre Familie wird Toni zu einer großen Stütze. Meike Werkmeister hat es mit ihrem Roman wieder geschafft mich völlig zu überzeugen. Der Wind singt unser Lied ist ein perfekter Sommer Roman der bewegt, gleichzeitig aber auch zeigt wie wichtig die Familie, Freundschaft und Ehrlichkeit ist. Dass man manchmal einfach fünf gerade sein muss und auch Dinge verzeihen muss um nach vorne zu kommen. Ein wunderbares Zitat was ich liebe in diesem Buch ist: „Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Du musst nur den finden der sich richtig anfühlt.“ Das zu erkennen und zu nicht immer leicht. Aber die Protagonistin Toni hat da einen tollen Mann an ihrer Seite, der ihr das immer wieder zu verstehen gibt. Toni war in dem vorherigen Roman nur eine Nebenrolle und ist mir hier sehr viel sympathischer. Die Bücher sind völlig unabhängig voneinander zu lesen, man trifft nur den ein oder anderen Bekannten wieder. Fazit: Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt und zeigt, das weglaufen nicht immer die Probleme löst. Wer die Bücher von Meike Werkmeister kennt wird auch hier keinesfalls enttäuscht werden. Ihr Schreibstil ist einfach wieder so offenherzig und fesselnd, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

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