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Rezensionen zu
Der Wind singt unser Lied

Meike Werkmeister

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Toni's Ritt auf der Welle des Lebens

Von: Eva Bensia

05.05.2022

Darum geht´s: Toni liebt die Freiheit und das Surfen. Als ihr Vater sie auf Costa Rica anruft und wünscht, dass sie nach Hause auf den Ferienhof der Familie an der Nordseeküste kommt, wagt sie das größte Abenteuer. Wir sie sich ihrer Vergangenheit stellen? Meine Meinung: Das Cover sieht einfach wunderschön aus. Toni und ihre Familie sind so wunderbar beschrieben, dass man sich direkt wohl fühlt. Besonders Mads und Motte habe ich in mein Herz geschlossen, da sie ein tolles Team sind und es immer schön war einige Situationen aus den Augen eines Kindes zu sehen. Toni war eine tolle Protagonistin, besonders wenn es zu den persönlicheren Passagen kam. Die Nordsee mit ihren Augen zu entdecken hat einen fast das Meer riechen und über die Dünen laufen lassen. Fazit: Dieses Buch kann ich jedem empfehlen der mal etwas frischen Wind um die Nase und den Kopf braucht und wieder erfahren will, dass es sich immer lohnt auch hinter eine tolle Fassade zu gucken.

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Weltenbummlerin Toni befindet sich in Costa Rica, als sie einen verstörenden Anruf von ihrem Vater erhält. Vor 15 Jahren hatte Toni den Ferienhof ihrer Eltern bei St. Peter-Ording verlassen, nachdem der Verlust ihrer großen Liebe sie aus der Bahn geworfen hatte. Nun macht sie sich Sorgen um ihre Familie, zu der sie nur noch sporadisch Kontakt gehalten hatte und nach einem Unfall, der ihr zeigt, wie schnell das Leben vorbei sein kann, entschließt sie sich, nach Hause zurückzukehren. Dort stößt sie zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Ihr Vater verhält sich seltsam, ihre Mutter ist gar nicht zugegen und die Ehe ihrer Schwester Caro scheint auch zu kriseln. Während Toni auf dem Hof mit anpackt, trifft sie auf neue und alte Bekannte, versucht sie die Probleme, die in der Familie herrschen, zu klären und sich mit ihrer eigenen Vergangenheit zu versöhnen. Anders als Cover und Titel suggerieren, ist "Der Wind singt unser Lied" keine unbeschwerte Sommerlektüre, denn dafür lasten zu viele Sorgen auf Toni und ihrer Familie. Einerseits ist die Existenz des Ferienhofs bedroht und andererseits scheint auch jeder Protagonist sein Päckchen zu tragen zu haben. Die großen und kleinen Geheimnisse, die zwischen den Figuren herrschen, sorgen für Spannung und die ein oder andere Wende. Toni belastet die Vergangenheit, die sie rastlos hat werden lassen. Zuhause angekommen kommen wieder Erinnerungen auf, die sie verdrängt hatte und die die Beziehung zu ihrer Schwester belasten. Es gibt unausgesprochene Vorwürfe und Schuldgefühle, die sich im Verlauf der Handlung offenbaren und die Gründe für Tonis Flucht aus der Heimat erklären. Der Roman ist abwechslungsreich und lebendig geschrieben, die Figuren sind facettenreich und wirken authentisch. Auch wenn die Geschichte problembeladen ist und gerade zu Beginn etwas melancholisch erscheint, sorgt das sommerliche Setting am Meer, umgeben von den Tieren des Hofs "Ferienglück", für ein Gefühl von Behaglichkeit und Wohlbefinden. Die sich abzeichnende Liebesgeschichte bleibt im Hintergrund, während die Familie beginnt, offener miteinander zu sprechen und ihre Probleme wirtschaftlicher und zwischenmenschlicher Art zu lösen. Die Geschichte handelt von Liebe und Freundschaft, von Zugehörigkeit und Zusammenhalt und dem engen Band der Familie. Er zeigt, wie viel in gegenseitigem Vertrauen möglich ist, wenn Probleme gemeinschaftlich angegangen werden. Es ist ein sommerlicher Roman mit ernsten Tönen, bei dem man nie die Hoffnung verliert, dass sich vieles zum Guten wenden wird. Schön finde ich zudem, dass die Autorin ganz nebenbei Bezug auf ihre Vorgängerromane nimmt und es ein Wiedersehen mit bekannten Protagonisten gibt. Nebenfiguren werden im nächsten Roman zur Hauptfigur, wie im Fall der behandelnden Ärztin von Tonis Vater, die im neuesten Roman von Meike Werkmeister "Das Glück riecht nach Sommer" ihre ganz eigene Geschichte bekommt.

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In die Weltenbummlerin Toni, die zurück in die deutsche Heimat kommt, konnte ich mich sehr gut reinversetzen, da ich selbst schon einige Jahre im Ausland gelebt habe und das Gefühls des „Fremd in der Heimat“ gut kenne. Während Tonis Familie sich über ihre Rückkehr freut, merkt sie schnell, dass nicht nur sie selbst sich in den letzten Jahren verändert hat, sondern auch ihre Eltern und ihre Schwester. Es ist eine berührende Familiengeschichte, die auf einem Ferienhof spielt und sich so authentisch wie das echte Leben anfühlt. Es ist keinesfalls ein "Heile-Welt-Roman" unerfüllte Hoffnungen, Sorgen, Probleme und auch Traumata werden behandelt, allerdings ohne überdramatisiert zu werden und gleichzeitig wird nicht nur an der Schale gekratzt – eine ausgewogen gute Mischung ist der Autorin hier gelungen! Das Setting der deutschen Nordsee in St. Peter-Ording mit seinen hübschen Reetdachhäusern und Sandstränden hat mir ausgesprochen gut gefallen und durch die Rückblicke zu Tonis vorherigem Land bekommt man auch ein wenig Abenteuerfeeling. Es war mein erster Roman der Autorin und auch wenn es eine Reihe ist, kann man das Buch problemlos als Einzelband lesen. Der Schreibstil ist atmosphärisch, herzerwärmend und einfach schön. Da freue ich mich doch direkt auf das nächste Buch, was in knapp einem Monat erscheinen soll! 😊

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Am Cover kann man sich nicht satt sehen: es ist farblich wunderschön gestaltet und passt zum sommerlichen Setting in der Umgebung von St. Peter Ording. Auch der Klappentext weckt das Interesse am Buch, wenn man ihm durch das Cover nicht schon vollends verfallen ist, und man taucht durch den flüssigen Schreibstil total schnell ein in die Welt von Toni und Caro – zwei ungleichen Schwestern Anfang dreißig, deren Eltern einen Ferienhof betreiben. Toni ist die rast- und fast schon heimatlose Weltenbummlerin, während sich ihre Schwester Caro mit den Eltern und ihrer Familie aufopferungsvoll um den Ferienhof kümmert. Klar, dass es ob des ungleichen Lebensstils hier und da Reibereien gibt, aber während Toni und die anderen aus der Familie mir wirklich schnell ans Herz gewachsen sind, war Caro mir oft zu negativ und zusätzlich unfähig mit irgendwem darüber zu reden. Das hätte man meiner Ansicht nach etwas weniger ausreizen können, da man Abschnitt für Abschnitt immer auf eine Klärung gehofft hat und trotz ansatzweiser Gespräche wieder nichts rauskam. Der Schluss kam mir dafür etwas zu plötzlich, die vermutete Liebesgeschichte war mir deutlich zu kurz und stand hinter den familiären Ereignissen zurück und viele Dinge wurden dann zusammen in einer Art Epilog abgehandelt, statt sie noch innerhalb der Geschichte einzubinden. Dennoch hat mir das Buch von der Art der Geschichte so gut gefallen, dass es sicher nicht mein letztes Buch von Meike Werkmeister gewesen sein wird und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit einigen der Protagonisten im neuen Roman. Eine kurzweilige Reise an einen sommerlichen Urlaubsort und genau das, was man aktuell gerade braucht!

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Am Cover kann man sich nicht satt sehen: es ist farblich wunderschön gestaltet und passt zum sommerlichen Setting in der Umgebung von St. Peter Ording. Auch der Klappentext weckt das Interesse am Buch, wenn man ihm durch das Cover nicht schon vollends verfallen ist, und man taucht durch den flüssigen Schreibstil total schnell ein in die Welt von Toni und Caro – zwei ungleichen Schwestern Anfang dreißig, deren Eltern einen Ferienhof betreiben. Toni ist die rast- und fast schon heimatlose Weltenbummlerin, während sich ihre Schwester Caro mit den Eltern und ihrer Familie aufopferungsvoll um den Ferienhof kümmert. Klar, dass es ob des ungleichen Lebensstils hier und da Reibereien gibt, aber während Toni und die anderen aus der Familie mir wirklich schnell ans Herz gewachsen sind, war Caro mir oft zu negativ und zusätzlich unfähig mit irgendwem darüber zu reden. Das hätte man meiner Ansicht nach etwas weniger ausreizen können, da man Abschnitt für Abschnitt immer auf eine Klärung gehofft hat und trotz ansatzweiser Gespräche wieder nichts rauskam. Der Schluss kam mir dafür etwas zu plötzlich, die vermutete Liebesgeschichte war mir deutlich zu kurz und stand hinter den familiären Ereignissen zurück und viele Dinge wurden dann zusammen in einer Art Epilog abgehandelt, statt sie noch innerhalb der Geschichte einzubinden. Dennoch hat mir das Buch von der Art der Geschichte so gut gefallen, dass es sicher nicht mein letztes Buch von Meike Werkmeister gewesen sein wird und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit einigen der Protagonisten im neuen Roman. Eine kurzweilige Reise an einen sommerlichen Urlaubsort und genau das, was man aktuell gerade braucht!

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kaum spannung

Von: windich

05.12.2021

ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. ich fand es weder spannend noch aufregend. Sehr enttäuschend!

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Nun ist Tonis Geschichte dran: Die Weltenbummlerin aus „Über dem Meer tanzt das Licht“ kehrt nach einem Anruf ihres Vaters Heim nach St. Peter-Ording. Dort wird mehr als eine helfende Hand benötigt, denn auf dem Ferienhof geht es drunter und drüber. Ihre Mutter wird auch immer merkwürdiger und wohnt nicht mehr daheim. Was ist hier bloß los? Das Toni für ihre Flucht zu den schönsten Flecken dieser Erde ihre Gründe hat, ahnte man schon anhand der kurzen Hinweise in dem Vorgängerbuch. Wer dieses Buch nicht kennt, kann jedoch unbesorgt zu greifen. Denn die Bücher sind unabhängig voneinander. Was hat es mit Tonis Tattoo „Broken“ auf sich? Nach und nach erfahren wir von ihrem psychischen Ballast und erkennen mit ihr zusammen, wo sie zu Hause ist und welche Richtung ihr Leben zukünftig bekommen sollte. Ein wichtiger Bestandteil ist hier ihre Familie: Ihr Vater, ihre Mutter und ihre Schwester Caro mit ihrem Mann Christian und dem Sohn Mads. Nicht zu vergessen, ein kleiner Hund, der mal ganz groß werden will. Und was darf natürlich auch nicht fehlen? Die Liebe! Den Christians Bruder Florian hilft bereits mit auf dem Hof, hat jedoch selbst eine eigene Geschichte zu verarbeiten. Aber hat nicht jeder sein Päckchen zu tragen? Unter jedem Dach ein Ach. Wichtig ist dabei, der familiäre Zusammenhalt und die Ehrlichkeit und so fügt sich nach und nach ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Gern hätte ich mit Toni zusammen auf dem Deich gestanden und die Meerluft eingeatmet. Ein schönes Buch, das von mir allerdings einen kleinen Abzug bekommt, denn die Beweggründe der Mutter werden mir hier zum Ende hin zu positiv und zu optimistisch dargestellt. Das mag vielleicht in so ein Buch passen, aber aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass es so nicht weitergehen wird/kann. Vielleicht überschatten da meine eigenen Erlebnisse die Handlung: 4,5 von 5 Punkten. Übrigens findet sich diesmal als besondere Zugabe am Ende des Buches neben einem Rezept auch eine Strickanleitung.

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Tolles Buch

Von: Sina67

11.08.2021

Ich durfte das Buch als Testleserin lesen und habe es verschlungen. Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, frei von irgendwelchen Kitsch und Klischees. Ich fand das Buch ziemlich realistisch geschrieben. Ich denke, jeder der Familie hat, findet sich irgendwann in dem Buch wieder. Zwischendurch musste ich zwar meine Tränen zurück halten, aber es war und ist einfach total gut geschrieben. Die Charaktere der Personen sind sehr gut beschrieben, man findet sich teils selbst wieder bzw andere Personen, zu denen man engen Kontakt hat. Die örtlichen Begebenheiten sind so toll beschrieben, dass man sich wünscht, es würde diesen Ferienhof tatsächlich geben, auf dem man seinen Urlaub verbringen möchte mit genau diesen Personen. Für mich ein ganz toll in sich stimmiges Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann und mit Sicherheit nochmals lesen werde.

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