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Rezensionen zu
Bülent Rambichler und der verliebte Bulle

Anja Bogner

Bülent Rambichler ermittelt (3)

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Fasching in Strunzheim. Kommissar Bülent Rambichler feiert beim Faschingsausklang mit, als ihm die Grundschullehrerin Gertrude Funseneder tot in die Arme fällt. Leider hat er es nun wieder mit einem Mord zu tun. Als ob sein Liebeskummer wegen seiner Kollegin Astrid nicht schon schlimm genug wäre. Auch die Einmischungen seiner Eltern, allen voran von Vater Erkan, machen es ihm in allen Dingen nicht gerade leichter. Endlich geht es mit "Bülent Rambichler und der verliebte Bulle" weiter in Strunzheim. Anja Bogner hat sie wieder alle um Bülent Rambichler versamelt: Vater Erkan, Mutter Maria sowie Astrid und Franz und die restliche Dorfgemeinschaft. Man freut sich über ein Wiedersehen mit jedem Einzelnen dieser sympathischen, zum Teil verschrobenen Charaktere. Jeder hier ist einzigartig, hat seine Eigenarten und paßt einfach in das Dorf. Man kann über jeden von ihnen herzlich lachen, jedoch ganz ohne Schadenfreude. Denn eines macht Anja Bogner nicht: Ihre Charaktere werden niemals ins Lächerliche gezogen. Hier herrscht eine Art sympathischer Humor, der nicht albern wird oder verletzend. Die Handlung hat eigentlich zwei Stränge. Einerseits gilt es, den Mord an der Grundschullehrerin aufzuklären, wobei man immer neue Verdächtige bekommt, andererseits muß sich Bülent um Astrid kümmern, denn sein Liebeskummer ist groß. Dabei wird er tatkräftig von seinen Eltern unterstützt. Gerade Vater Erkan ist eine Seele von Mensch und hilft Bülent sowohl in Sachen Mord, als auch in der Herzensangelegenheit und sorgt für manch humorvolle Situation. Anja Bogner schreibt hier die Dialoge durchaus auch im Dialekt. Dies stellt jedoch kein Problem dar - falls etwas nicht verstanden wird, kann man es am Buchende nachschlagen. Ich mag diese Serie unendlich gern und hoffe, daß Bülent, seine Freunde und Familie noch viele gemeinsame Fälle lösen dürfen!

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Bei dem Provinzkrimi „Bülent Rambichler und der verliebte Bulle“ von Anja Bogner handelt es sich um den dritten Fall für Bülent Rambichler, der mich köstlich amüsiert hat. Die Hauptakteure kennt man ja bereits aus den ersten beiden Fällen, samt ihren Marotten und kommt so sehr leicht in die Handlung. Da es sich auch diesesmal um einen abgeschlossenen Fall handelt, muss man die beiden Vorgänger aber nicht gelesen haben um diesen Cozy Crime zu genießen. Bülent Rambichler ermittelt wieder in seinem Heimatort Strunzheim: Beim Faschingfeiern fällt ihm eine Leiche direkt um den Hals – die Lehrerin, der der Dorftratsch eine Doppelmoral nachsagt. Die mir ans Herz gewachsenen Walder-Zwillinge haben wieder wichtige Beobachtungen zu vermelden und insgesamt scheint in Strunzheim Liebe und Libido manchen das Gehirn und Gemüt zu vernebeln, wie auch die schon bekannten Tüten des Dampfers Franz. Bei den Ermittlungen kommen ungeahnte Geheimnisse ans Tageslicht, manche von ihnen Jahrzehnte alt. Auch diesesmal wird mal wieder mit Klischees gespielt, Wortkreationen und derbe Sprüche rausgehauen.. Anja Bogner versteht es meisterlich, witzig und skurril, zum Teil in Mundart, den neuen Fall ganz salopp zu erzählen. Lange mussten die Leser auf den dritten Fall warten; umso größer ist meine Freude über diese wundervolle, humorvolle und gleichzeitig fesselnde Unterhaltung, die ich stärker fand als den zweiten Fall. Tja, viel zu schnell war dieser tolle Krimispaß ausgelesen und nun heißt es leider wieder Warten auf den nächsten Fall; ich hoffe, nicht so lange wie diesesmal.

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Hauptkommissar Bülent Rambichler der auf dem Strunzheimer Faschingsausklang als verkleiderter Elvis die schwankendePolonäse mitmacht bekommt es plötzlich mit einer Toten zu tun.Sie stürzt sich auf ihn und hängt ihm quasi am Hals.Es ist die Grundschullehrerin und angesehenes Gemeindemitglied.Aber was dabei mit der Zeit herauskommt hat es in sich. Der Schreibstil ist eher leicht,bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Regionalkrimi hinein und sindäußerst sympathisch dargestellt.Der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig. Fazit:Auf der ersten Seite findet der Leser ein "Who is who"in Strunzheim.Hier spielt sich auch die Handlung ab.Bülent stammt aus einer fränkisch-türkischen Familie über die ich mehr als einmal lachen musste.Besonders Erkan,Bülent's Vater,hatte es mir angetan.Ich kenne die Vorgängerbücher nicht aber ich bin trotzdem recht gut in das Geschehen hinein gekommen.Rückblenden gibt es eher weniger.Dieser Krimi mit seinen 20 Kapiteln hatte mich schon auf den ersten Seiten gefesselt.Der fränkische Dialekt kommt auch zum Vorschein und das nicht selten.Die Ausdrucksweise ist frech und manchmal sogar etwas derb.Das sollte der Leser mögen aber es passt zum Buch und der Geschichte.Der Humor kommt nicht zu kurz so dass ich sehr häufig schmunzeln und lächeln musste.Dadurch war die Story für mich sehr kurzweilig und unterhaltsam zum lesen.Dieser Regionalkrimi hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten deshalb vergebe ich gerne fünf Sterne.Am Ende befindet sich noch ein Glossar"Fränkisch für den Hausgebrauch"und zudem noch ein paar vegane Rezepte.Dies ist übrigens der dritte Band einer bisher dreiteiligen Reihe.Er ist in sich abgeschlossen.

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