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Rezensionen zu
Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära

Lisa Graf

Dallmayr-Saga (2)

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In letzter Zeit mag ich Romane , die in vergangenen Zeiten spielen, sehr sehr gern. Der erste Band der „Dallmayr“-Reihe hat mir sehr gefallen. Nun habe ich in den letzten Tagen mit „Glanz einer neuen Ära“ Teil 2 gelesen. Ein sehr angenehmes Lesevergnügen… 1905. Therese Randlkofer ist die Chefin des Familienunternehmens, nachdem sie ihren Ehemann verloren hat. Sie lässt sich nicht unterkriegen und führt es mit großer Stärke und Umsicht weiter zum Erfolg. Ihre beiden Söhne heißen Hermann und Paul. Sie nehmen eine wichtige Rolle in der Handlung ein. Hermann ist ebenfalls im elterlichen Delikatessenhandel tätig, Paul soll es ihm gleich tun. Allerdings gibt es da noch Thereses Schwager Max, den wir bereits aus Band 1 kennen und der mir zurecht sehr unsympathisch klar. Natürlich hat er wieder seine Finger im Spiel und versucht, Zwietracht zu säen. Er setzt alles daran,dass Thereses Söhne sich entzweien. Ich verrate nicht weiter, ob seine Spielchen erfolgreich sind. Wir erleben, wie das Unternehmen immer größer und erfolgreicher wird. Therese sorgt dafür, dass weltweite Leckereien Teil des Angebotes des Delikatessenhandels werden. Sie macht sich einen noch größeren Namen durch eine mögliche Expansion. Mir hat dieser Aspekt gut gefallen, so konnte ich prima in die Wellt der Dallmayrs abtauchen. Doch irgendwann passieren Dinge außerhalb der Dallmayr-Welt, mit denen keiner der Protagonisten rechnet. Ein Konkurrent wird zum Problem, er sorgt für begrenzte Handelswege und sorgt so für enorme Schwierigkeiten. Außerdem beginnt der erste Weltkrieg und damit die Einberufung von Soldaten. All diese Ereignisse stürzen das Unternehmen in eine Krise- kann Therese die große Katastrophe trotzdem abwenden? Eine gelungene Fortsetzung mit bekannten Protagonisten und einer abwechslungsreichen Handlung. Ich mochte auch diesen zweiten Teil sehr gern. Therese ist eine starke Frau, die ihren Mann steht und damit das Unternehmen erfolgreich macht. Die Intrigen ihres Schwagers sind spannend, die Bedrohungen sorgen für einen angenehmen Plotttwist. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf und ich habe dieses Lesevergnügen sehr genossen. Der Roman erfüllt einen gewissen Anspruch, er ist nicht seicht, sondern interessant und eine Bereicherung für mich. Außerdem sind die Protagonisten authentisch und ich mag sie sehr. 4,5/ 5 *

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Nachdem mich Band 1 der Dallmayr-Saga „ bestens unterhalten hat, habe ich dem Fortsetzungsroman „Der Glanz einer neuen Ära“ entgegengefiebert. Wir schreiben das Jahr 1905. Therese Randlkofer führt nach dem Tod ihres Mannes das Familienunternehmen erfolgreich weiter. Sie ist eine starke Persönlichkeit und stellt sich Unwegsamkeiten energisch entgegen. Thereses Sohn Hermann ist schon länger im Geschäft. Nun soll auch Paul in den elterlichen Betrieb einsteigen. Thereses Schwager Max ist wieder mit an Bord und lässt nichts unversucht, das Dallmayr an sich zu reißen. In diesem Band probiert Max, Thereses Kinder gegeneinander auszuspielen. Wird er mit seiner Intrige erfolgreich sein? Jedenfalls geht Therese ihren Weg unbeirrt weiter, holt Delikatessen aus aller Welt nach München und setzt auf Expansionskurs. Die Auslagen des Feinkostladens Dallmayr zieren Früchte von den Kanaren, feinster Blätterkrokant aus der Schweiz und französischer Lavendelhonig. Das Geschäft floriert, bis plötzlich ein übermächtiger Gegner die Handelswege einschränkt und damit die Existenz des Geschäftes gefährdet. Der erste Weltkrieg beginnt und bald müssen alle verfügbaren Männer in den Kampf ziehen. Es ist leicht, in die Geschichte hineinzufinden. Die Charaktere sind mir aus Band 1 vertraut. Man könnte meinen, guten Bekannten zu begegnen. Die Atmosphäre des Buches reißt mich mit. Ich fliege durch die Seiten und mag das Buch zwischendurch gar nicht aus den Händen legen. Man spürt beim Lesen, dass diesem Roman eine akribische Recherchearbeit zugrunde liegt. Lisa Graf beschreibt bildgewaltig ihre Schauplätze, sodass ich mich gedanklich in die damalige Zeit nach München hineinversetzen kann. Außerdem bindet sie viele historische Fakten in die Story ein, die das Geschehen auf mich realitätsnah wirken lassen. Besonders interessant finde ich die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Beginn des Krieges einhergehen. Und da bin ich bei meinem heimlichen Liebling der Reihe - Ludwig. Aus dem einstigen Lehrjungen ist inzwischen ein gestandener Unternehmer in Frankreich geworden. Doch als Deutscher wird es mit Beginn des Krieges auch für ihn ungemütlich. Aus Freunden werden plötzlich Feinde. Werden alle Akteure diesen Krieg unbeschadet überstehen? Die Spannung ist durchweg auf einem hohen Level. Und natürlich klingen die kulinarischen Köstlichkeiten verführerisch. Da möchte man sich sofort auf einen Einkaufsbummel ins Dallmayr begeben. Wann immer ich in München verweile, statte ich diesem imposanten Feinkostgeschäft einen Besuch ab. Therese würde sich bestimmt freuen, wenn sie wüsste, in welchem Glanz ihr Unternehmen heute noch erstrahlt. Und wer nach der Lektüre Appetit bekommt, kann das Rezept auf der Umschlagseite „Zitronensorbet mit Champagner“ zubereiten. „Dallmayr - Der Glanz einer neuen Ära“ ist ein Wohlfühlroman mit tollen Charakteren und einem beeindruckenden Setting! Eine literarische Köstlichkeit mit einem Hauch von Luxus!

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München 1905 Therese Randlkofer hat mit ihrem Gespür für Delikatessen viele Köstlichkeiten aus aller Welt nach Deutschland in ihren Feinkostladen Dallmayr gebracht. Ob handverlesene Früchte von den Kanaren, Blätterteig aus der Schweiz oder französischer Lavendelhonig. Alles das und noch viel mehr zieren die Auslage des Dallmayr. Doch ihr größter Kontrahent und missgünstiger Schwager Max versteht sich immer wieder darin Zwietracht in der Familie zu säen. Ganz besonders bei den eigenen mittlerweile erwachsenen Kindern. Und dabei bräuchte Therese deren Hilfe mehr denn je. Denn um das Unternehmen in die Zukunft zu führen, hat sie einen folgenschweren Entschluss gefasst, der sie alles kosten könnte …. Ach… ich hätte immer weiter lesen können, in diesem wunderschönen zweiten Teil von der Dallmayr Reihe. Ich hab mich sehr gefreut, dass es nun weiter geht mit der Familie Randlkofer. Dieser Teil setzt nicht sofort ans Ende des ersten Teil an, aber ich war sofort wieder im Geschehens hing gebannt zwischen den Zeilen. 9 Jahre vor dem ersten Weltkrieg beginnt diese Geschichte und wir begleiten Therese und ihre Familie. Die Zeiten werden immer schwerer und mit Beginn des Krieges sehr dramatisch. Aber wer den ersten Teil gelesen hat, weiß, dass sich Therese niemals unterkriegen lässt, obwohl grad im Krieg es sehr sehr schwer war. Viele bekannte Charaktere vom ersten Teil tauchen wieder auf und ich fühlte mich gleich sehr heimisch. Liebenswerte Persönlichkeiten sind erwachsen und reifer geworden. Nur einer hat sich nicht geändert, Max…. Er ist immer noch der arrogante Bösewicht und ich hätte ihn manchmal echt durchs Buch ziehen können. Für mich war der zweite Teil genauso so stark wie der erste und ich hab ihn unheimlich gern gelesen. Ich tauchte sehr gern in diese Zeit ab und hab Therese in dieser Zeit begleitet und hab mit ihr zusammen und ihren Kindern gehofft, gelitten und mich gefreut. Ich kann natürlich eine ganz klare Leseempfehlung und 5/5 ⭐️ für diesen authentischen und mit historischen Hintergründen, wundervollen Roman mitgeben!

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Therese Randlkofer hat mit ihrem Gespür für Delikatessen aus der ganzen Welt das Dallmayr zum Haus der Köstlichkeiten über München hinaus bekannt gemacht. Ihr Schwager Max neidet ihr den Erfolg und versucht ihr so viele Steine in den Weg zu legen wie es nur geht. Ihre Kinder stellt Therese auch oft vor vollendete Tatsachen was für Unmut sorgt, doch auch Therese muss erkennen um das Unternehmen in die Zukunft zu führen benötigt sie ihre Kinder und deren Hilfe. Schon der erste Teil der Dallmayr Saga hatte mich in ihren Bann gezogen und so hatte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Dieser Teil setzt nicht unmittelbar da an wo der letzte geendet hat, aber man taucht sofort in die Geschichte ein und kann sich den Randlkofers mit ihrem Dallmayr nur schwer entziehen. Der Roman beginnt gut 9 Jahre vor dem ersten Weltkrieg und man begleitet die Familie durch die Kriegszeit bis 1920. Mir ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen, obwohl ich recht schnell in die Geschichte eingetaucht war haben mich die wechselnden Handlungsstränge schon etwas durcheinander gebracht und im Lesefluss gehindert. Wenn ich richtig gezählt habe waren es um die 10 Handlungsstränge die man erst mal richtig zuordnen musste bevor man zügiger weiterlesen konnte. Auch das es nicht die klassischen Kapitel gibt verwirrt einen etwas, denn hier wird in Jahren unterteilt und dann gibt es Absätze oder Kapitel wie man es nennen möchte aber diese werden nur durch ein Symbol getrennt und dazu wechseln ja dann auch noch die Handlungsstränge. Dem Handlungsverlauf konnte ich aber immer sehr gut folgen und auch wie sich alles entwickelt hat war für mich nachvollziehbar, auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich immer verständlich und logisch. Der Spannungsbogen war wirklich immer sehr straff gespannt, so gab es trotz der vielen Seiten keine Langeweile beim Lesen und ich war mir auch oft nicht Sicher wie alles ausgehen wird. Für mich persönlich war auch der Erzählstil sehr gut gewählt, so bin ich leicht in die Geschichte eingetaucht und konnte mir alles gut vorstellen. Die verschiedenen Handlungsorte waren auch alle sehr anschaulich beschrieben und ich konnte mir alles völlig problemlos vor meinem inneren Auge entstehen lassen auch Orte die ich nicht persönlich kenne. Alle Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich alle während des Lesens vorstellen konnte. Therese ist eine Frau die auf den ersten Blick vielleicht hart oder streng wirkt, aber so hat sie das Leben gemacht und unter ihrer harten Schale hat sie einen weichen Kern was man bemerkt wenn man das Buch liest. Es gab auch Charaktere die nicht so sympathisch sind aber auch diese Menschen muss es einfach geben. Mir persönlich hat dieser Teil der Saga sehr gut gefallen, ich habe mich während des Lesens immer wieder in den Dallmayr geträumt und mir all die Köstlichkeiten vorgestellt. Nun freue ich mich auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weitergehen wird. Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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„Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära“ ist der zweite Teil der Trilogie über das Unternehmen Dallmayr der Autorin Lisa Graf, in dem sich alles um die Jahre 1905 bis 1920 dreht. Schon der erste Band hatte mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich war gespannt, wie es für Therese nach dem Tod ihres Mannes Anton Randlkofer weitergeht. Therese führt das Geschäft mit starker Hand und hat dabei ganz eigene Ideen. Ihre Söhne Hermann und Paul stehen ihr hilfreich zur Seite, wünschen sich aber mehr Mitspracherecht. Ihre Tochter Elsa lebt inzwischen in der Schweiz und arbeitet dort als Anwältin.  Ich habe das Leben der Familie und die Weiterentwicklung des Unternehmens sehr gerne verfolgt. Die Charaktere werden dabei sehr lebendig und facettenreich dargestellt, so dass ich das Gefühl hatte, sie zu kennen und alte Bekannte wiederzutreffen. Dabei hat es mir besonders gut gefallen, dass wir hier auch noch mehr über das Leben der Nebencharaktere aus dem ersten Band erfahren. Durch den Ersten Weltkrieg wird das Leben der Bevölkerung schwierig und bedrohlich. Hunger und Armut kommen hier ebenso zur Sprache wie historische Ereignisse. Es ist zu merken, dass Lisa Graf ausgiebig recherchiert haben muss. Mich hat der Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Auch die Innencover sind wieder ganz wundervoll gestaltet. Im vorderen befinden sich die exklusiven Köstlichkeiten der Schaufensterauslage des Geschäftes Dallmayr und im hinteren Innencover gibt es ein Rezept für Zitronensorbet mit Champagner.  Die Autorin hat hier gelungen den Zeitgeist und die Atmosphäre zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermittelt. Wer gerne gut recherchierte historische Romane liest und mehr über das Unternehmen Dallmayr und die Geschichte der Familie Randlkofer erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Auch wenn es sich ohne Verständnisprobleme als einzelnes Buch lesen lässt, empfehle ich mit dem ersten Band zu beginnen, um die Entwicklung der Charaktere von Beginn an mitzuerleben. Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Teil, den Abschluss der Trilogie.

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Im Jahre 1905 hat Therese Randlkofer das Haus Dallmayr in einen Feinkostladen mit Schätzen aus aller Welt verwandelt. Das Geschäft ist erfolgreich, doch der mißgünstige Schwager Max sät Zwietracht innerhalb der Familie. Ausgerechnet bei Thereses eigenen Kindern, deren Hilfe Therese dringend bräuchte - denn sie hat einen Entschluss gefasst, der sie alles kosten könnte, jedoch für die Zukunft des Hauses Dallmayr unabdingbar ist. Lisa Graf führt die Geschichte des "Dallmayr" mit dem Buch "Der Glanz einer neuen Ära" gekonnt weiter. Die Geschichte nähert sich dem ersten Weltkrieg, es herrscht Hunger und Not, so daß auch im Dallmayr umgedacht werden muß. Statt Spezialitäten gibt es eher normale Sachen. Man spürt den Umbruch wirklich hautnah und leidet mit Therese mit. Hier hat die Autorin die Situation der Bevölkerung perfekt eingefangen! Sie verwebt hier historische Tatsachen mit in ihre Handlung, so daß diese absolut authentisch wird. Besonders gefallen hat mir, daß man hier auf alte Bekannte aus dem ersten Band trifft. So spielt auch der frühere Lehrling Ludwig wieder eine Rolle. Durch diese Wiedersehen fühlt man sich hier direkt heimisch. Lisa Graf verfügt über einen sehr bildhaften Schreibstil, so daß man sich direkt ins Dallmayr versetzt fühlt. Man sieht das alte München detailgetreu vor sich, wandelt auf den Straßen umher und fühlt mit der Bevölkerung. Das Buch liest sich dadurch sehr flüssig und trotz des Umfanges sehr schnell. Sollte es von dieser Saga noch einen dritten Teil geben - ich würde mich sehr darüber freuen!

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Wir sind wieder in München beim Delikatessengeschäft Dallmayr. Die deutsche Autorin Lisa Graf entführt uns nun schon im zweiten Roman in die Familiengeschichte rund um Therese Randlkofer mit ihrem missgünstigen Kontrahenten Max, ihren Kindern Hermann, Paul, Elsa und Balbina und dem Beginn des ersten Weltkriegs. Es entsteht das Gebäude, wie viele von uns es heute (aus der Werbung) kennen; außerdem werden wir auf einen neuen Gutshof und wieder in die Welt der ausländischen Lieferanten mitgenommen. Der Roman ist sehr umfangreich und die über 500 Seiten dicht gefüllt mit sich immer wieder kreuzenden Handlungssträngen. Daher habe ich dieses Mal das Buch wie eine Trüffelschachtel betrachtet: Stück für Stück – Kapitel für Kapitel – und nicht in einem Rutsch habe ich „Dallmayr“ quasi genossen. Die bildhafte Ausdrucksweise der Bestsellerautorin kommt meiner Fantasiewelt sehr entgegen und so war es ein Leichtes, in das Gelesene hineinzuschlüpfen... Sowohl „Der Traum vom schönen Leben“ als auch „Der Glanz der neuen Ära“ lassen sich gut alleine lesen, wobei es nicht schadet, den Folgeband erst nach dem Auftakt zu beginnen ;) Der Wiedererkennungswert des zweiten Covers ist durch das prägnante Dallmayr-Gebäude geprägt (sind seiner Form, wie er im zweiten Band entstanden ist). Für mich eine wirklich lesenswerte Saga mit fiktiven wie realen Elementen, einer mitreißenden Geschichte und dem Wunsch, das Rezept auf dem inneren Buchcover „Zitronensorbet mit Champagner“ beim Lesen zu genießen...

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Covertext: München 1905. Mit ihrem Gespür für Delikatessen hat Therese Randlkofer Köstlichkeiten aus aller Welt nach Deutschland gebracht. Handverlesene Früchte von den Kanaren, feinster Blätterkrokant aus der Schweiz und goldgelber französischer Lavendelhonig zieren die Auslage des Dallmayr. Doch ihr missgünstiger Schwager und größter Kontrahent Max versteht sich darin, Zwietracht in der Familie zu säen – besonders bei ihren eigenen erwachsenen Kindern. Dabei bräuchte Therese deren Hilfe dringender denn je. Denn um das Unternehmen in die Zukunft zu führen, hat sie einen folgenschweren Entschluss gefasst. Einen Entschluss, der sie alles kosten könnte. Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ ist der 2. Band der Dallmayr-Saga von Lisa Graf. Der zweite Band umfasst die Jahre 1905-1920. Nach dem Tod ihres Mannes führt Therese Dallmayr ihr Geschäft erfolgreich weiter. Ihr Traum ist es, das Geschäft noch größer und glanzvoller werden zu lassen. Ihr Vorbild ist das luxuriöse Kaufhaus Tietz. Hermann und Paul sind mittlerweile erwachsen und arbeiten im Familienunternehmen mit. Besonders Hermann ist es ein Dorn im Auge wenn seine Mutter ihn vor vollendete Tatsachen stellt. Auch Paul fordert mehr Mitspracherecht. Schließlich werden die Brüder einmal das Geschäft übernehmen. Doch Therese ist noch nicht bereit das Ruder aus der Hand zu geben. Elsa ist als Anwältin in der Schweiz tätig. Sie hat wenig Interesse am Geschäft und genießt das freie Leben in der Schweiz. Balbina lebt in Lindau am Bodensee und ist mit einem Hotelier verheiratet. Die Beiden haben eine Tochter. Doch so richtig glücklich ist Balbina nicht geworden. Ob sie und Therese sich wieder annähern und das Kriegsbeil begraben können? Alle Charaktere werden sehr lebendig dargestellt und sind mir im 1. Band schon sehr ans Herz gewachsen. Es macht Freude sie alle wieder ein Stück ihres Weges zu begleiten. Doch gibt es auch wehmütige Augenblicke. Die LeserInnen erleben mit den Charakteren zusammen den 1. Weltkrieg. Hunger und Entbehrung sind angesagt. Statt Kaviar gibt es Gemüse in Aspik bei Dallmayr zu kaufen. Auch die Zeit der Handlung mit den geschichtlichen Hintergründen wird sehr authentisch und sehr lebendig vermittelt. Hier muss ich Lisa Graf ein großes Kompliment für ihre genaue Recherche machen. Mir ist klar, dass Lisa Graf und Therese Randlkofer sich nie begegnet sind, doch liest sich die Geschichte so, als hätte Therese selbst ihr Leben der Autorin anvertraut. Eine Geschichte so den LeserInnen zu vermitteln ist schon eine Kunst. Jetzt habe ich den zweiten Band ausgelesen und bin richtig wehmütig. Ich hoffe sehr, dass es noch einen 3. Band geben wird.

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