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Rezensionen zu
Miss Sharp macht Urlaub

Leonie Swann

Miss Sharp ermittelt (2)

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Die Senioren WG in Sunset Hall kehrt nach den Morden aus dem ersten Band zum Alltag zurück. Leider kommt es in ihrem beschaulichen Dorf erneut zu Morden. Die eigentliche Neuigkeit ist jedoch Agnes Sharp neues Hörgerät und Edwina, die eine Reise in ein Öko-Wellness-Hotel mit Romantikpaket gewinnt. Eigentlich gilt der Preis nur für eine weitere Person, aber Hetti ist bereits im Kühlschrank und die Heizung im Haus ist defekt. Kurzerhand wird also Brexit bei Enkeln untergebracht und die Reise auch für die anderen Anwohner gebucht. Wie schön, Wärme, gutes Essen und keine Morde. Naja, zumindest für die ersten paar Stunden. Das abgelegene Luxushotel hoch auf den sturmumtosten Klippen bietet weit mehr Gefahren als das Spa und die Entschlackungskuren. Immer diese lästigen Morde Die gesamte WG, Agnes, Edwina, Charlie, Bernadette, Lilliths Asche, Hetti 2, der Marschall und Winston, begeben sich auf eine Urlaubsreise. Im einsamen Hotel gibt es neben unseren Senioren auch Gäste wie „die weiße Witwe“, Pärchen, Jungmenschen auf Fastenkur, angestellte Jungmenschen und noch einige weitere, nicht ganz so unverschämt junge Menschen. Leider erdreisten sich einige von ihnen zu sterben und obwohl Agnes auch diese Morde zu ignorieren versucht, lässt es sich nicht vermeiden, tätig zu werden. Die ehemaligen Staatsbediensteten fangen an herumzuschnüffeln. Es gibt eine hübsche Riege Verdächtige und wer hier munter mehrere Morde begehen wird, ist zumindest nicht ganz so schnell offensichtlich. Die Senioren kommen derweil mehr oder weniger gut mit den „Annehmlichkeiten“ des Spa zurecht und sorgen immer für ein bisschen Spaß am Rande. Doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz, denn es gibt einige Loveinterests. Beim Ermitteln fällt es den jungen Leuten eher schwer, die Verbindung zwischen Ereignissen zu finden. Für die ältere Generation wird es schwieriger, sich überhaupt zu erinnern. Ob eine der Senior*innen oder eines der Tiere, Sprecherin Anna Thalbach trifft einfach den perfekten Ton. Die Verschrobenheiten der Seniorentruppe kommen durch sie perfekt zur Geltung, doch auch Tiere und die sogenannten Jungmenschen liegen ihr fanatisch. Durch sie wird das Hörbuch ein unterhaltsames und charmantes Vergnügen. In Miss Sharp macht Urlaub treffen wir erneut auf die Senioren WG von Sunset Hall, die etwas schrullig und eigensinnig in einer neuen Mordserie ermitteln werden. Miss Sharp macht Urlaub ... … ist ein neuer, spannender Kriminalfall. … hat einen skurrilen Charme und jede Menge Humor. … lässt die Senioren nicht zu kurz kommen, vergisst aber auch die Tiere nicht.

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Leonie Swann begleitet mich als Krimiautorin schon seit vielen Jahren. Durch ihren ersten Krimi Glennkill: Ein Schafskrimi bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden, denn die Geschichte über eine Herde Schafe, die den Mörder ihres Schäfers sucht, fand ich so lustig, dass ich seitdem keinen von Leonie Swanns Krimis mehr verpasst habe. Miss Sharp macht Urlaub ist der zweite Band der Reihe Miss Sharp ermittelt. Schon Band 1 Mord in Sunset Hall konnte mich überzeugen, denn eine Mörder-jagende Senioren-WG ist einfach urkomisch! Ich kann euch daher empfehlen, die Reihe zu lesen, aber mit Mord in Sunset Hall zu starten, auch wenn die Geschichten der beiden Bücher unabhängig voneinander sind. Ein großes Stück Klippe war über Nacht abgebrochen und ins Meer gestürzt und hatte die dazugehörige Küstenstraße gleich mitgenommen. Nun waren sie abgeschnitten, nur noch mit einem Hubschrauber zu erreichen, vermutlich tagelang […]. (S. 132) Agnes Sharp, pensionierte Ermittlerin und Hauptfigur der Geschichte, schafft es immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ein ermordeter Küster, ein unbekannter Toter an einer Steilküste oder eine Schlange in der Hotelbadewanne – Agnes kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Als Leser folgt man aber nicht nur der Hauptfigur, sondern nimmt ab und an auch die Perspektive von anderen Bewohnern der WG ein. Ich fand es jedes Mal urkomisch, den Gedanken der Figuren in ihrem altersbedingten gemächlichen Tempo zu folgen und ihren witzigen, oft absurden Schlüssen zu folgen. Mit einer Engelsruhe setzen Agnes und ihre Freunde so Stück für Stück die Puzzleteile des Rätsels um die Morde im Wellnesshotel zusammen. Agnes begann, über Rachepläne nachzudenken, doch dann musste sie wohl eingeschlafen sein, denn auf einmal bewegt sie sich zügig durch lange, gewundene Gänge. (S. 52) Wie in jedem guten Cozy Crime liegt der Schauplatz der Geschichte, das Wellnesshotel, weit abgeschieden an den Steilküsten Cornwalls. Nur eine einelne Straße führt zum Hotel und diese wird, wie kann es auch anders sein, durch ein Unwetter unpassierbar. Niemand kann das Hotel erreichen, oder es verlassen. Das Hotel hat mir als Setting als solches wirklich sehr gut gefallen. Dadurch, dass die Bewohner von Sunset Hall schon älter, dadurch schusseliger und vergesslicher sind, sind sie oft recht verloren in den vielen Gängen des Hotels und landen versehentlich woanders landen als geplant. Auch das macht das Setting für diese Geschichte natürlich sehr passend und besonders. Ein schriller, durchdringender Ton riss Agnes aus dem Schlaf. Feuer! Schreck! Katastrophe! Sie fuhr auf und blickte in ein ihr unbekanntes Zimmer. Fremder Teppichboden, ein fremder Lehnstuhl und ein fremder Ausblick starrten sie an. (S. 239) Generell hat Leonie Swann es auch in diesem Krimi wieder aufs Neue geschafft, ihre Leser bis zum Ende über den Mörder im Dunkeln zu lassen. Großartig fand ich, dass die Autorin sich wieder, wie auch schon in ihren bisherigen Krimis, ein Leittier für die Geschichte ausgesucht hat, das den Lauf der Dinge im Hotel maßgeblich beeinflusst. So handelt es sich diesmal um eine Schlange, die Edwina zufällig im Hotel findet und die sie mehr als freudig direkt als Haustier adoptiert. Nicht selten musste ich beim Lesen laut lachen, denn Agnes und ihre Freunde sind zwar zunächst wenig begeistert von ihrem neuen tierischen Zimmernachbarn, akzeptieren aber recht schnell, dass sie gegen Edwinas entwaffnende Sturheit nicht ankommen. Und wer weiß, vielleicht stellt sich eine Schlange im Hotel auch als nützlich heraus? Fazit & Bewertung Zusammenfassend kann ich sagen, dass Miss Sharp macht Urlaub von Leonie Swann wieder ein sehr gelungener Krimi ist, der mit humorvollen Figuren, einem gemütlich-spannenden Setting und einer packenden Story überzeugt. Dieser zweite Teil der Reihe von Miss Sharp ermittelt kann unabhängig vom ersten gelesen werden. Ich würde euch aber empfehlen die Reihe mit Mord in Sunset Hall zu starten, weil auch dieser erste Krimi sehr gut ist. https://pantaubooks.wordpress.com/

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Edwina gewinnt ein Preisausschreiben und zwar eine Reise in ein Luxus-Wellness-Hotel nach Cornwell ans Meer. Nun steht die Frage im Raum, wer darf sie begleiten. Da Edwina eher die Schildkröte als einem ihrer WG-Mitglieder mitnehmen möchte, entscheidet man einfach über ihren Kopf hinweg. Und so fahren sie einfach alle, die einen, weil sie auch mal Urlaub machen wollen und die anderen, weil die Heizung kaputt ist und sie nicht frieren wollen. Aber wer glaubt, dass sich die Rentner erholen, der hat sich getäuscht. Agnes beobachtet einen Mord, Edwina stolpert über eine Leiche und es soll nicht die Letzte bleiben. Wer treibt im Hotel sein Unwesen? Wer hat hier böse Absichten? Und warum geraten die Rentner-WG-Mitglieder selbst unter Mordverdacht? Leonie Swann und hier wiederhole ich mich bestimmt, hat mich damals mit ihrem Schaf Miss Marple aus Glennkill extrem glücklich gemacht und dieses unbeschwerte Glücksgefühl hatte ich auch bei ihrer Rentner-WG. Kauzige Figuren mit ihren Alterswehwehchen und mit einer großen Portion sich selbst in die größten Probleme zu manövrieren. So erhoffte ich mir mit Miss Sharp und ihren unfreiwilligen Urlaub beste Leseunterhaltung und ob ich diese bekommen habe, erzähle ich euch nun. Es ist windig, kalt und nass. So mag Agnes gar nicht nach Hause, viel lieber würde sie sich gemütlich vor einem Kaminfeuer niederlassen und eine schöne Tasse Tee trinken, aber nein, sie muss raus auf die Straße und nach Hause. Das sie dabei über einen Toten im Glockenturm in der Kirche stolpert, ist ihr egal, mit Mordfällen hat sie erst mal genug zutun gehabt. Sie möchte viel lieber wissen, woher sie einen guten Monteur für ihre Heizung bekommt, denn der Zustand im Haus wird immer schlimmer. Zu Hause grüblerisch angekommen, passiert auch schon die nächste Überraschung und alle eröffnen Agnes, dass Edwina eine Reise gewonnen hat. Aufregung, wildes Durcheinander und Gezanke macht sich in der kleinen Runde breit. Edwina will keinen lebenden Anwesenden mitnehmen und alle wollen mal aus den Trott und der Kälte im Haus raus. So entscheidet Charlie einfach, dass sie alle fahren und bucht entsprechende Zimmer nach. Auf nach Cornwell und zu einem Verwöhnurlaub. Begeistert kommt die Rentner-WG an, Pläne werden geschmiedet, Tagesprogramme erstellt und Agnes schläft einfach im Teezimmer ein. Die anderen sind anstrengend, aber die Wärme tut gut und so kommt vielleicht auch Agnes auf ihre kosten. Aber bevor sich auch wirklich ein Gefühl von Urlaub einstellen kann, beobachtet Agnes in der Bar einen Mord. Sie sieht, wie jemand die Klippen hinunter gestürzt wird und bevor sie sich überlegen kann, ob sie nun ermitteln will oder nicht, gerät sie selbst in den Focus des Mörders. Ihr könnt es euch sicher schon denken, es war ein herrlicher Klamauk. Allein die Figuren mit ihren Eigenheiten sind schon der Knaller. So gibt es Geschichten noch zusätzlich am Rande und jeder rückt so ab und zu in den Vordergrund. Diesmal vor allem Edwina, Bernadette und natürlich Agnes, aber Hola die Waldfee, allein diese drei haben es faustdick hinter den Ohren und eine Vergangenheit, die sich immer wieder in ihrem Leben hervortut. So erleben unsere kauzigen, verschroben und total speziellen Figuren einen Urlaub, der nicht wirklich entspannend ist. Sie schnüffeln sich durch die Hotelräume und entdecken so nicht nur eine weitere Leiche, sondern geraten selbst in den Fokus. Ich weiß nicht, woher die Autorin ihre Ideen nimmt, aber hier sprüht es vor Einfällen. So passiert auf jeder Seite so viel und erstaunt mit einigen Wendungen. Die Handlung hat somit einige Kniffe, Überraschungen und Verwicklungen parat, die klasse unterhalten und einem den Alltag gut ausblenden lassen, denn es ist gar nicht so einfach, bei der Fülle einen Mörder zu finden. Leonie Swann hat mir mit ihrer Geschichte ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, hat mich mit ihrem schwarzen Humor zum Grinsen gebracht und mir eine tolle Lesezeit bereitet. Vielleicht war es manchmal ein bisschen zu dick aufgetragen und auch ein bisschen zu viel Geschehen, aber mir hat es dem Spaß nicht genommen und so darf Miss Sharp gern wieder ermitteln. Miss Sharp macht Urlaub, ist british, skurril und herrlich zum Abschalten. Eine Rentner-WG im Urlaubsstress, oder sollte man besser Ermittlungsstress sagen. Richtig gute Unterhaltung mit Augenzwinkern.

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Ich fand zwar die Story erst sehr lange extrem verworren, aber es ist so schön, wieder von Agnes, Edwina, Bernadette usw. zu hören, außerdem wird am Ende alles logisch aufgedröselt. Anna Thalbach liest wie immer wunderbar und die hinreißenden Wortspiele sind die Kirsche auf dem Cremetörtchen! Leonie Swann scheint eine große Verehrerin von Agatha Christie zu sein, denn Miss Marple wird mehrfach erwähnt und auch ich kann diese Krimis allen nur wärmstens ans Herz legen, die sie noch nicht kennen. So lässt sich die Wartezeit überbrücken, bis Miss Sharp wieder ermittelt. Leonie Swann gelingt es wieder einmal, die Einschränkungen im Alter authentisch und mit Hilfe von Selbstironie der Figuren lustig darzustellen, ohne respektlos zu sein.

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In Sunset Hall ist es kalt, der Boiler ist kaputt und Agnes Sharp ist genervt. Als sie dann auch noch im Glockenturm den toten Küster entdeckt, ist das das Tüpfelchen auf dem i. Wie passend, dass Edwina eine Reise gewonnen hat. Ein erfreulicher Tapetenwechsel! Im Öko-Luxushotel angekommen teilen sie sich immer zu zwei ein Zimmer. Wobei: Edwina hat ja auch noch Lillith dabei, die ehemalige Bewohnerin, die mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, in ihrer Urne dennoch Teil von Sunset Hall ist und überall hin mitdarf. Und Hettie 2, die aufblasbare Schildkröte als Ersatz für die echte Hettie, ist auch mit dabei. Doch Entspannung ist nicht. Denn Agnes beobachtet einen Mord an den Klippen. Und Edwina stolpert im Poolbereich über eine Frauenleiche. Was sie jedoch verschweigt. Dafür hat sie dort Oberon gefunden, eine weiße Boa, die Edwina natürlich direkt adoptiert hat. Ach ja, nicht zu vergessen Mojo, der Jungspund mit den lackierten Fingernägeln, der es sich in Edwinas Schrank gemütlich gemacht hat. Als dann auch noch die dritte Leiche auftaucht und das Hotel durch einen Erdrutscht von der Öffentlichkeit abgeschnitten ist, ist den Senioren längst klar: wir stecken in der Klemme und wir müssen den Täter finden, bevor er oder sie erneut zuschlägt. Herrlich, die Senioren wieder zu treffen! Ich habe mich so drauf gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wie von Leonie Swann nicht anders erwartet, erlebe ich einmal mehr eine spannende und durch und durch humorvolle, sehr köstliche Geschichte, typisch englisch und herrlich schwarzhumorig und (vor allem Dank Edwina) wundervoll schräg. Die Figuren sind greifbar, liebenswert und eindrücklich. Die Dialoge (und Agnes´ Gedankengänge) witzig und lebendig. Der Kriminalfall selbst vielseitig, spannend und zumindest bis zu einem gewissen Punkt für mich nicht vorhersehbar. Irgendwann wusste ich, wer die Taten begangen hat, ich wusste nur nicht, warum. Und das dann aufgelöst zu bekommen, war allerbeste Unterhaltung. Wie immer spielen bei Leonie Swann auch Tiere eine Rolle. In diesem Buch eben Hettie, die Schildkröte, Brexit der Hund kommt auch kurz vor, dann im Hotel ein Corgi und Oberon die Schlange, sowie die eine oder andere Möwe. Ich mag das total, weil das für mich die ganze Sache noch einen Tick liebenswerter macht. Wie die Autorin mit dem Thema Altwerden/Altsein umgeht, ist herzerfrischend und – bei allem Humor – immer respektvoll. Ein Krimi zum Wohlfühlen, zum Schmunzeln und Lachen. Kurzweilige, erfrischende Unterhaltung mit liebgewonnenen Charakteren und einem Setting, dass bei mir sofort Fernweh auslöst. Hoffentlich ermittelt Miss Sharp noch lange Zeit weiter; auch wenn sie schon über 80 Jahre alt ist. Von mir ganz klar: 5/5 Sterne.

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Nachdem Agnes Sharp mit ihrer Senioren-WG (Edwina, Charlie, Winston, Bernadette und der Marschall) den Mord an ihrer Nachbarin aufgeklärt hat, fallen ihr weitere eigenartige Todesfälle in ihrem Ort auf, die die Polizei einfach als natürliche Tode abtut. Vielleicht sollte sie sich die mal genauer ansehen? Aber nein, ein Abenteuer ist genug. Und als Edwina dann bei einem Preisausschreiben eine Reise für zwei Personen in ein romantisches Öko-Hotel an der Küste von Cornwall gewinnt, klingt das nach einer tollen Abwechslung mit Erholungsgarantie. Sie fahren einfach alle mit – auch, weil man die vergessliche Edwina nirgendwo mehr allein hingehen lassen kann und sie sich nicht einig werden, wer zu Hause bleiben soll … Das Hotel sieht zwar sehr futuristisch aus und liegt etwas abgelegen direkt an der Steilküste, ist aber sehr heimelig und das Personal wirklich nett. Die Bewohner von Sunset Hall lassen sich nach Strich und Faden verwöhnen. „Das Eden schien ein Ort, an dem einen nichts Böses zustoßen konnte.“ Doch schon am ersten Abend beobachtet Agnes ein verliebtes Pärchen, das in Richtung der Klippen geht, und hört kurz darauf einen Schrei – und nur eine Person kommt zurück. Ist etwa ein Unfall passiert? Oder gar oder ein Mord? Allerdings wird niemand vermisst. „Vielleicht spielte sich der ganze Mordfall ja doch nur in ihrem Kopf ab?“ Aber dann wird das Hotel durch einen Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten und eine Leichen nach der anderen taucht auf. Agnes und ihre Freunde nehmen die Ermittlungen auf. Auch der zweite Fall der skurrilen Rentner-WG hat mich wieder bestens unterhalten. Die alten Leutchen sind herrlich schräg und machen das Beste aus ihren Gebrechen. Agnes hört kaum noch – zum Glück, da kann sie in Ruhe nachdenken. Edwina ist dement, dann kann sie sich wenigstens alles erlauben und auch ein neues, gefährliches Haustier anschleppen und einen jungen Mann im Schrank verstecken. Und Bernadette ist zwar blind, hört und riecht dafür aber besonders gut. Zudem waren sie früher alle bei der Polizei bzw. dem Geheimdienst und wissen, wie man Nachforschungen anstellt und was man alles als Waffe benutzen kann. Man darf sich nur nicht von den herrlich weichen Sesseln und Betten, den leckeren Mahlzeiten, Gratis-Drinks und dem Eis-Buffet ablenken lassen und schließlich selber verdächtigt werden … Leonie Swann unterhält und fesselt ihre Hörer bzw. Leser gleichermaßen. Die Bewohner von Sunset Hall ermitteln in alle Richtungen, da als Täter sowohl Gäste als auch das Personal in Frage kommen. Und als Bernadette von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, muss sie sich der Frage stellen, ob nicht sogar ein alter Freund und Profikiller sein Unwesen im Eden treibt. „Was einem Niemand sagt, wenn man mit dem Morden anfängt, ist, wie stressig es ist. Ständig auf dem Sprung, nie hat man Zeit, nie hat man Zeit, die Sache ein wenig bewusst anzugehen. Immer nur alles schnell, schnell …“ Ich mag den trockenen Humor der Reihe und habe mich gefreut, dass Anna Thalbach den verschiedenen Protagonisten wieder ihre raue, kratzige und damit perfekt passende Stimme geliehen hat. Hoffentlich ermittelt die Senioren-WG bald wieder!

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Ein Wiedersehen mit der rüstigen Senioren-WG

Von: SternenstaubHH

18.08.2022

Von der Autorin Leonie Swann habe ich seit Glennkill jeden folgenden Kriminalroman und mit Freude gelesen. Auch der neuste und zweite Band über die rüstige Seniorengruppe um Agnes hat mir sehr gut gefallen. Wie auch in dem Band "Mord in Sunset Hall" haben mir die Gruppendynamik, der Spannungsaufbau wie auch der höchst unterhaltsame Schreibstil mitreißende Lesestunden bereitet. Ich mag die Leseatmosphäre, die die Autorin jedes Mal aufs Neue erzeugz sehr. Die Senioren auf ihrem Urlaub zu begleiten ist nicht nur ein spannendes sondern auch ein (manchmal recht unfreiwillig) humorvolles Unterfangen das gerade Leser lockerer Kriminalromane ansprechen und begeistern wird. Auch die tierischen Ermittler dürfen natürlich in einem Buch von Frau Swann nicht fehlen. Somit bekommt die Handlung das gewisse Etwas und macht sie gleich noch unterhaltsamer. Schade nur das nach Jahren die bekannte Covergestaltung geändert wurde. Auch wenn ich das neue Cover ebenfalls sehr schön und very british finde, hat es mich etwas überrascht nun ein neues Cover zur bekannten Reihe vorzufinden. Als Buchliebhaber bevorzugt man ja lieber eine konstante Gestaltung. Trotz allem hat mir das Buch richtig gut gefallen - mit Agnes ist einfach jeder Ausflug ein herrliches Abenteuer. Fazit: Ein herrlich unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch mit einem gelungenen britischen Flair.

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„Dann lag sie im Dunkeln und ärgerte sich in den Schlaf.“ (S. 25) Die Fortsetzung von Mord in Sunset Hall zog mich sehr schnell wieder zu den im ersten Buch liebgewonnenen Figuren. Ich glaube, man kann das Buch aber auch gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Die Senioren WG ist auf Urlaub. Ein defekter Boiler und der Gewinn eines Preisausschreibens war der Auslöser. Vor Ort treffen die schrulligen Senioren auf eine mordsmäßige Mischung aus Hotelgästen und -angestellten mit deutlich zu hoher krimineller Energie. Leonie Swann erzählt in gewohnt humorvoller Art und dieser Cozy Crime entfaltet einen herrlichen Charme und führt soghaft durch die Geschichte. Freue mich schon auf den nächsten Band, der ja schon gegrüßt hat. Freunde des leichten Kriminalromans werden voll auf ihre Kosten kommen.

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