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Rezensionen zu
Die Stewardessen. Eine neue Freiheit

Svea Lenz

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Die Lufthansa wurde 1953 gegründet und mit den weiteren aufkommenden Fluggesellschaften kamen neue Berufe. Unter anderem die Stewardessen, das Servicepersonal am Boden und in der Luft. Die Hauptfigur Margot Frei gehört zu den ersten, die abheben und im wahrsten Sinne eine neue Freiheit erleben. Margot bewirbt sich, gelangt in das nähere Auswahlverfahren und erhält natürlich die begehrte Stelle. Bisher erlebte sie nur den Krieg, die Nachkriegszeit und jetzt das aufkommende Wirtschaftswunder. Damit einhergehend kennt sie die „Welt da draußen“ nur aus Erzählungen und Büchern. Mit wachem Verstand ausgestattet, ist die zielstrebige Dame vor allem gespannt auf das Leben an sich. Svea Lenz schafft es diese Zeit lebendig werden zu lassen, diese Sehnsucht nach Ferne, Abenteuer und sich endlich etwas mehr leisten zu können, Frieden zu haben. Sie schreibt lebendig, warmherzig und lockerflockig. Ganz nebenbei erfährt man viele Details aus den Anfängen der Passagierflüge und den Zielen, die die Lufthansa anflog. Ebenso wird die bittere Armut im Nachkriegsdeutschland bewusst gemacht und das es eben nur für eine Minderheit selbstverständlich wurde zu fliegen. Ganz im Gegensatz zur Gegenwart gab es noch keine Billigflüge. Kurzweilige Dialoge und gut gesetzte Spannungsbögen runden den Roman hervorragend ab. Ich freu mich schon auf den zweiten Teil im Spätherbst 🙂

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Die Stewardessen. Eine neue Freiheit Diane Jordan Flugzeuge im Bauch … Das Cover meines neuesten Romans „Die Stewardessen. Eine neue Freiheit“ von Svea Lenz sieht fantastisch und ansprechend aus. Als Betrachter erblickt man eine flotte, junge Dame die einen Seidenschal als Kopftuch trägt. Sie hat eine dunkle Sonnenbrille keck gelüftet und schaut erwartungsvoll und unternehmungslustig in die Welt. Im Hintergrund sieht man einige verschwommene Häuser und in den Wolken ein Flugzeug. Der Klappentext begeistert mich schnell. Spielt der Plot doch in Hamburg und den Flughafen dort kenne ich sehr gut. Wie toll muss das dort in den fünfziger Jahren gewesen sein. Begeistert schlage ich das Buch auf und entdecke gleich noch eine hübsche schwarz-weiß Aufnahme mit wunderhübschen Stewardessen, die mir sehr gut gefällt und gleichzeitig auf den Roman einstimmt. Als Leser tauche ich schnell ins Hamburg von 1954 ein. Die Protagonisten Stewardess Margot Frei sowie der junge Pilot Claus Sturm sind liebevoll erdacht und fein beschrieben. Ich finde alleine schon die Nachnamen „Frei“ und „Sturm“ der beiden witzig und passend. Die Handlung ist spannend und gut durchdacht, wie ich finde. Mir gefällt der Rückblick in die Zeit der Petticoats und des Rock ´n‘ Roll extrem gut. Die täglichen Sorgen, die meine Romanheldin erleiden muss, sind von der Autorin authentisch und packend beschrieben worden. Der Weg bis zur Lufthansa und in den Flieger ist weit und mit einigen Rückschlägen verbunden, die meine Romanfigur aber perfekt meistert. Fliegen war damals noch etwas ganz besonderes und ist es für mich auch nach zahlreichen Ferien-Flügen noch immer. Zu gut kann ich mir daher vorstellen, wie die Leute damals, ähnlich wie der eine oder andere heute, „Arztserien“ guckt, Berichte über das Leben von Stewardessen und Piloten verschlungen haben. Der Roman begeistert durch einen ansprechenden und kurzweiligen Schreibstil. Auch die Kolleginnen von Margot mag ich fast alle sehr. Interessant finde ich zudem, dass wie im wirklichen Leben, teilweise bitterer Konkurrenzkampf bei den Frauen herrschte. Die Wortwahl und die Dialoge sind treffend und nach meinem Geschmack, auch passen sie zur damaligen Zeit. Ich fiebere beim Lesen richtig mit und bin auch stellenweise recht amüsiert, weil die Gespräche so zeitgemäß auf mich wirken. Auch die Destination im Nachkriegsdeutschland geht mir unter die Haut und lassen ein kloßartiges Gefühl im Hals zurück, gerade auch im Hinblick auf den aktuellen Ukraine-Krieg. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so vor meinen Augen dahin, ich liebe und leide wie immer heftig mit meinen Romanfiguren mit. Auch die kleine Liebelei zwischen Margot und Claus gehört für mich einfach dazu, passt es doch herrlich zum Rollenbild der damaligen Frau, ihrer Selbstverwirklichung im Beruf und Alltag, wie ich finde. Allerdings bin ich jetzt schon traurig, dass ich noch sooooo lange auf die Fortsetzung im November warten muss. Ich bin doch so gespannt, wie es mit Margot & (Claus)? In „Die Stewardessen. Bis zum Horizont“ weiter geht …. Bis dahin gucke ich jetzt sehnsuchtsvoll dem nächsten Flieger hinterher :-)! Inhalt: Margot Frei will hoch hinaus – als Stewardess bei der neu gegründeten Lufthansa. Hamburg 1954. Margot Frei träumt davon, die Welt zu entdecken und die kleinbürgerliche Enge im Nachkriegsdeutschland hinter sich zu lassen. Da liest sie eine Anzeige der neu gegründeten Lufthansa: Stewardessen gesucht! Margot ist fest entschlossen, diese Gelegenheit zu nutzen. Gemeinsam mit Hunderten anderer junger Frauen nimmt sie am Auswahlverfahren teil – und ergattert einen der heiß begehrten Plätze im allerersten Lehrgang für Flugbegleiterinnen. Schon bald erhebt sich Margot zusammen mit neuen Freundinnen und erbitterten Konkurrentinnen in die Lüfte. Immer an ihrer Seite: der junge Pilot Claus Sturm … Die Autorin: Svea Lenz ist ein Pseudonym der erfolgreichen Autorin Nicole C. Vosseler, die ihre Leser*innen gerne in fremde Welten und vergangene Zeiten entführt. Sie hat Literaturwissenschaften und Psychologie studiert und lebt am Bodensee. Wenn sie nicht gerade an einem ihrer Romane arbeitet, reist sie am liebsten mit der Kamera um die Welt. Fazit: ***** Der Roman „Die Stewardessen. Eine neue Freiheit“ ist im Goldmann Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 480 Seiten die an die Zeit von Wiederaufbau, Wirtschaftswunder und rebellische junge Menschen erinnern und den Leser an der neuen Freiheit teilhaben lassen.

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Ein zauberhaftes Buch, das die Atmosphäre der 50iger Jahre wirklich gut wiedergeben konnte. Sprachlich am Puls der damaligen Zeit und der Schreibstil leicht zu lesen. Fans der Serien Ku'damm 56 und Charite kommen hier auf ihre vollen Kosten. In diesem ersten Teil der Dilogie dreht sich die Handlung um Margots Bewerbungs; und Auswahlverfahren, sowie die Ausbildung zur Stewardess und der anfängliche Fliegeralltag. Sehr detailliert beschreibt die Autorin diese Zeit, daher hat dieses Buch ein eher gemächliches Tempo. Trotzdem ist es sehr interessant geschrieben und man kann beim lesen gut abschalten. Als Flugbegleiterin kann ich sagen: die Handlung ist wirklich gut recherchiert und die meisten Abläufe gibt es so ähnlich noch heute. Die Charaktere sind alle sehr toll beschrieben und können durch ihre Einzigartigkeit gut herausstechen. Man hat die Chance sie näher kennen und lieben zu lernen. Die Protagonistin Margot wächst einem sehr schnell ans Herz und so kann man hervorragend mit ihr mitfiebern. Natürlich besteht die Handlung auch aus ganz vielen Widrigkeiten, ein bisschen Drama darf ebenfalls nicht fehlen. So geht es im Buch nicht nur um die Fliegerei, sondern auch um das Leben im Nachkriegsdeutschland. Der Fokus liegt dabei auf der jungen (weiblichen) Generation, wie der Krieg sie prägte, aber auch ihre Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft. Sehr einfühlsam geht die Autorin dabei an dieses Thema heran, zeigt die verschiedensten Facetten auf. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich persönlich daran erinnert warum ich Flugbegleiterin werden wollte und warum ich diesen Job so liebe. Ich fand es toll in diese damalige Zeit abzutauchen, diese Leichtigkeit und Abenteuerlust im Buch macht gute Laune. Ich bin sehr froh das Teil 2 schon im November erscheint, denn das Ende ist ein gemeiner Cliffhanger. Ausserdem möchte ich Margot auch weiterhin begleiten, sie ist mir sehr ans Herz gewachsen.

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Up in the air

Von: glimrende

09.09.2022

STEWARDESS DER ERSTEN GENERATION Hamburg nach Ende des 2. Weltkriegs. Margot lebt mit ihrer Mutter in einfachen Verhältnissen und langweilt sich in ihrem Job als Bürogehilfin zu Tode. Als sie in einer Zeitschrift eine Anzeige der Lufthansa entdeckt, die erstmals nach Kriegsende Stewardessen ausbilden möchte, weiß Margot, dass das ihre Berufung ist. Endlich die Welt sehen und die kleinbürgerliche Enge hinter sich lassen. Aber hat Margot überhaupt eine Chance? Mit all den Lücken in ihrem Lebenslauf? Sie greift tief in die Trickkiste und setzt alles auf eine Karte… HISTORIE UND FIKTION Was für ein Ritt durch die deutsche Nachkriegsgeschichte! Svea Lenz verwebt in „Die Stewardessen – Eine neue Freiheit“ die wahre Geschichte der Lufthansa und somit den Neubeginn der zivilen Luftfahrt nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland mit der fiktiven Geschichte von Margot und ihren künftigen Arbeitskolleginnen. Für mich hat sie die genau perfekte Mischung aus historischen Erinnerungen – sogar Altkanzler Adenauer bekommt einen Gastauftritt – und Fiktion getroffen. MARGOT <3 Margot ist eine spannende Protagonistin, die gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen gesundem Selbstbewusstsein und Übermut balanciert. An ihr wird der Zwiespalt, in dem die Frauen in den 1950er Jahren in der Bundesrepublik steckten, deutlich. Einerseits wollen sie die dunklen Kriegsjahre hinter sich lassen und endlich leben. Andererseits wird von ihnen züchtiges Verhalten und das Lebensziel „Heirat und Kinder“ erwartet. Inklusive des Selbstverständnisses, dass unmittelbar nach der Heirat der Job aufgegeben wird. SCHICKSALE IM NACHKRIEGSDEUTSCHLAND Aber nicht nur Margot ist mir ans Herz gewachsen. Auch ihre Kolleginnen werde ich so schnell nicht vergessen. Vor allem die aus Ostpreußen geflüchtete Almuth hat bei mir großen Eindruck hinterlassen. Sie hat offensichtlich traumatisches erlebt. Es stimmt mich traurig, dass es damals weder für Frauen wie Almuth noch z.B. für die nach zehn Jahren aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Männer psychologische Betreuung gab. Wie viel Leid muss ohne jegliche Aufarbeitung in all diesen Menschen geschlummert haben… Eine Prise Romantik darf natürlich auch nicht fehlen. So lernt Margot den lebenslustigen Piloten Claus Sturm kennen. Aber meint der es wirklich ernst? Oder ist er zu sehr Luftikus (= Übersetzung ins hier und heute: ein „Fuck Boy“ 😉 )? AUSBLICK Es freut mich sehr, dass „Die Stewardessen – Eine neue Freiheit“ kein Einzelband ist. Entsprechend offen ist das Ende von Band 1. Ich freue mich riesig darauf, in „Stewardessen – Bis zum Horizont“ (Erscheinungstermin 07.11.2022) mehr aus dem Leben von Margot, Almuth und Co. zu erfahren. Einen Wunsch würde ich zum Abschluss auch noch gerne äußern: mich hat „Die Stewardessen – Eine neue Freiheit“ an die ZDF-Serie „Ku’damm“ erinnert. Deshalb würde ich mir wünschen, dass die Reihe verfilmt wird. Das hätte so viel Potential…

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Hamburg im Jahre 1954. Nachdem der Krieg vorüber ist, erwarten die Männer ihre gewohnten Positionen zurück, so wie es vor der Kriegszeit war. Die Wünsche und Träume der Frauen haben keine Priorität. Doch die junge fast 21jährige Margot Frei erwartet sich mehr von ihrem jungen Lebens, sie will andere Länder sehen, sich behaupten, einen Beruf haben, der sie erfüllt. Und nicht als Sekretärin in einer Werft versauern und schon gar nicht von angetrunkenen Männern im Alsterpavillon als Freiwild betrachtet werden. Als sie im Frauenmagazin "Constanze" eine Stellen-Anzeige der Lufthansa entdeckt, die Fluggesellschaft befindet sich gerade im Aufbau, ist ihr Plan ausgeheckt. Sie bewirbt sich und wird eingestellt! Margots persönlicher Traum kann beginnen. Der Autorin ist es sogleich glückt mich einzufangen und mit zu nehmen in eine beschwingte Zeit, die abwechslungsreicher nicht sein könnte. Der Schreibstil ist modern und anregend spritzig, damit beeindruckt mich die Autorin Svea Lenz unmittelbar. Die Sprache im Roman ist frisch und zeitgemäß, vor allem aber sind die Dialoge lebendig und glaubwürdig. Die Geschichte um die Hauptperson Margot ist genial gesponnen. Margot ist mir sofort sympathisch und ich möchte, dass sie ihre Ziele erreichen kann, dass sie dabei durchaus auch mal unkonventionelle Wege einschlägt, macht die Story nur noch anregender und spannender für mich als Leserin. Gefühle werden natürlich auch prima in Szene gesetzt und die junge Frau Margot geht damit hervorragend und bestimmt um. So klar vergebe ich hier die mehr als wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und spreche dem Roman meine uneingeschränkte Leseempfehlung aus. Locker und leicht erzählt von der Autorin finde ich mich schnell im Hamburg der 50er Jahre ein. Der jungen Protagonistin Margot Frei folge ich nur zu gern und erlebe mit ihr eine aufregende Zeit, voller Turbulenzen und Geheimnissen, die es zu wahren gilt. Ein hervorragendes Buch über das Frauenbild der damaligen Zeit, über Selbstverwirklichung und die Durchsetzungskraft einer fabelhaften jungen Person. Am 09.11.2022 wird der zweite Teil „Die Stewardessen. Bis zum Horizont“ erscheinen und darauf freue ich mich bereits jetzt riesig!

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