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Rezensionen zu
Schattenelfen - Die Blutkönigin

Bernhard Hennen

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Ein Thriller im Gewand eines Fantasyromans

Von: Michael Kothe, Autor

31.07.2021

Erster Eindruck: Was bringt mir der neue Bestseller des deutschen Fantasyautors Bernhard Hennen? Als Verfasser eines eigenen Fantasyromans und einiger Kurzgeschichten auch in diesem Genre interessierten mich Schreibstil und Aufbau beinah mehr als die Handlung. Ich gestehe, dass ich anfangs so wenig angetan war, dass ich überlegte, das Buch aus der Hand zu legen. Doch mein Durchhalten hat sich gelohnt: Romantisches wie auch Gewalt und Brutalität machen diese Fantasy zum Thriller. Von amerikanischen Autorinnen und Autoren bin ich eine solche Mischung auf dem hohen Niveau der „Schattenelfen“ nicht gewohnt. Inhalt ohne Spoiler: Elfen sind niedliche geflügelte Geschöpfe, die über Blüten schweben und magischen Staub streuen, um die Natur in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen? Mitnichten! Langollion ist eine Idylle der Freiheit und des Wohlstands im Reich Albenmark und daher das Ziel aller ‚Albenkinder‘, Zentauren, Kobolde, Trolle und anderer Bewohner. Alles wird jedoch nur aufrecht erhalten durch die Intrigen der jahrhundertealten Elfenfürstin Alathaia und ihrer Kinder, die für sie spionieren und meucheln. Ihre Gegnerin ist die Elfenönigin Emerelle, die die übrigen Länder mit eiserner Hand regiert, und beide sind Meisterinnen in Verrat und Hinterlist. Doch in diesem Schachspiel um die Vorherrschaft in der Albenmark und mit reichlich vielen Bauernopfern verfolgt noch ein anderes Wesen seine perfiden Pläne. Und so werden die Elfen Laurelin und Adelayne zum Spielball der Mächtigen, bestimmen aber letztendlich auch das Schicksal des ganzen Landes. Schreibstil: Hennen überzeugt durch einen lebendigen, handlungsgetriebenen Schreibstil. Dialoge, Gedanken und Handlung wechseln einander ausgewogen ab. Seine abwechslungsreiche Sprache harmoniert mit dem Setting, passt sich ständig der jeweiligen Umgebung an und gibt die hervorstechenden Charakterzüge der gerade im Mittelpunkt stehenden Figur treffend wieder. Thrillermäßig geschrieben, lässt der Roman den Leser nach einer dramatischen, jedoch wegen des Wechsels zwischen Elfen, Trolle und Tieren chaotisch wirkenden Eingangssequenz nicht Atem holen. Gefühlte hundert kurze Kapitel aus der jeweiligen Sicht der zahlreichen, aber nicht nur der wesentlichen Figuren offenbaren dem Leser aus ebenso vielen Blickwinkeln das Leben bei Hofe oder in der Wildnis. Nach einem Zehntel des Romans führt der Autor die Handlungsstränge so weit zusammen, dass die Geschichte dahinter verständlich wird. Dennoch spart er wichtige Details auf, um sie später häppchenweise preiszugeben. Orte und Handlungen präsentieren sich so plastisch, dass man sich hineinversetzt glaubt. Die interessant gestalteten Figuren sind dreidimensional, der Leser sieht sie vor sich, fühlt, hofft und bangt mit ihnen. Was verwundert, ist, dass Hennen zahlreiche Figuren, die ganze Handlungsstränge beherrschen und denen er oft genug mehrere Kapitel widmet, sterben lässt, nachdem der Leser lange mit ihnen gelebt hat. So erhalten die Intrigen eine weitere Betonung. Fazit: Durchhalten ist angesagt! Die ersten 80 der beinahe 800 Seiten füllt Hennen mit der Vorstellung einiger Figuren und der Albenmark. Obwohl hier schon reichlich Handlung einfließt, erschließen sich dem Leser die Handlungsstränge erst danach, wenn sie sich einander annähern. Dann geht es rasant vorwärts. Jedes Kapitel eröffnet einen neuen Blickwinkel und fesselt. Als Leser fiebert man nicht nur dem Fortschreiten der Handlung entgegen, sondern fragt sich auch, wann man endlich die Figuren wiedertrifft, die einen ein paar Kapitel vorher fasziniert haben. Hennen präsentiert einen hervorragend geschriebenen Thriller im Gewand bester, packender epischer Fantasy!

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Ich bin sprachlos. Mir fehlen jegliche Worte um zu beschreiben, wie sehr dieses Buch mich gefesselt hat und wie absolut.. verzweifelt ich nach den letzten Seiten da saß und die Decke angestarrt habe.

 Offen gestanden, war das mein erstes Buch von Bernhard Hennen und ich wusste bisher nur von Erzählungen von meiner Mum wie gut die Elfen-Reihen seien sollen. Ich habe es dann einfach einmal gewagt und muss mich zu 1000000 % bei Random House und dem Heyne Verlag bedanken, für das Rezensionsexemplar! Ihr habt es mir ermöglicht, mich in eine ganz neue, wundervolle Welt zu verlieben! Danke, danke, danke! 🤍

 Aber kommen wir zum Inhalt des Buches. Wie auch in den anderen Teilen, wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir hätten da einmal Laurelin, einen meisterhaften Bogenschützen, Nanduval, den wohl ergebensten Hauptmann, Broja, Schlitzohr und Straßendieb, Adelayne, Meuchelmörderin und Heilerin in einem, Leynelle, eine Verbannte „Hexe“, und zu guter letzt die wohl „Hauptprotagonistin“ Alathaia, Herrscherin des Reiches Langollion. Diese sechs stoßen ab einer bestimmten Stelle im Buch nach vielen Erzählsträngen zusammen und ab da wird es erst richtig spannend. Mehr will ich aber zur eigentlichen Handlung gar nicht verraten, da jeder diese Reise selbst erleben muss. Ich kann nur so viel verraten, dass das Buch wirklich von Kapitel zu Kapitel immer spannender wird. Mit dem Ende habe ich so überhaupt nicht gerechnet. Ich war wirklich einfach nur baff, als sich meine Befürchtungen oder besser gesagt, meine Vorahnungen (über 1000 JAHRE!!!!!) dann bewahrheiteten. Wow. Wow. Wow. Kommen wir aber zu dem einzigen vergleichsweise aber wirklich kleinen Nachteil für mich – die vielen Erzähl-Perspektiven. Die ersten 100 bis 150 Seiten fiel es mir wirklich schwer, die einzelnen Charaktere, ihre Geschichten und alles was damit einhergeht auseinander zu halten und vor allem die Namen zu behalten. Später muss ich aber gestehen, dass genau dass, die Art ausgemacht hat, wieso mich die Geschichte so in ihren Bann ziehen konnte. Ich wollte alle Perspektiven lesen, wollte erfahren, wer wie denkt. Wem was auffällt, etc.

 Für mich ist es einfach absolut grandiose, perfekte, wirklich meisterhafte High-Fantasy! Ein absolutes Jahreshighlight! Vermutlich eventuell sogar - DAS Jahreshighlight. „Schattenelfen“ kann sich aus meiner Sicht und meinen Anforderungen an ein Buch auf den ersten Platz mit „Throne of Glass“ stellen. Einfach nur unfassbar genial!

 Jetzt möchte ich unbedingt noch die anderen „Elfen“-Teile lesen. Mama? Ich muss deine Bücher ausleihen..

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Sie waren eben Trolle

Von: Sago

27.07.2021

Dies war mein erstes Buch von Bernhard Hennen. Ich bin schon so lange Fantasyfan, dass ich mich mittlerweile mehr der Urban als der High Fantasy zugewandt habe. Kann ein Buch in Tolkienscher Tradition mit herkömmlichen Fantasypersonal wie Elfen, Trollen und Zwergen für mich heute noch funktionieren, habe ich mich gefragt. Und wie es kann. Zumindest wenn der Autor Hennen heißt, Germanist ist und zusätzlich mit Kobolden, Chimären, Himmelsschlangen und einem überaus plausiblen, fesselnden Magiesystem aufwartet. Dass dieser Geschichte einige andere vorausgingen, habe ich zwar gemerkt. Dennoch konnte ich mich problemlos zurechtfinden, auch dank des Glossars und des Personenverzeichnisses am Schluss. Die Geschichte um die Elfenfürstin Alathaia, der die Elfenkönigin Emerelle eine Meuchlerin auf den Hals hetzt, ist so facettenreich wie spannend, denn mit ihr sind zahlreiche Schicksale verknüpft. Und Alathaia flieht mit einer schar faszinierend gestalteter Gefährten an einen Ort, dessen Beschreibung vor Einfallsreichtum nur so strotzt. Ich bin nun sicher, dass ich die übrigen Elfenromane des Autors ebenfalls kennenlernen möchte. Vor allem seine Drachenelfen machen mich neugierig. Außerdem hat er mir hier ein einfach wunderbares Zitat geliefert, das im wirklichen Leben leider oft verwendet werden kann: "Sie waren eben Trolle. Man konnte mit ihnen nicht reden."

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Naja

Von: Leserin

26.07.2021

Der Beginn ist etwas komisch, aber man kann es sehr leicht lesen.

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Faszinierende Geschichte

Von: Sven Mildenberger

26.07.2021

Tatsächlich hat mich dieses Buch fasziniert! Denn es hat mich mitgenommen in eine bunte neue Welt voller interessanter und mehr oder weniger sympathischer Figuren. Lange lebende schöne Elfen, freche und überraschende Kobolde, ein wenig andere Zwerge, z.T. bösartige Trolle, kleine Damien sowie fuchsähnliche Lutin, geflügelte Pegasi, sogar Drachen und beseelte Pflanzen spielen in dieser mitreißenden und interessanten Geschichte voller guter Wünsche, aber auch vielschichtigen Intrigen und gefährlichen und spannenden Abendteuer mit.

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Super für Fantasy-Fans

Von: MEKL

26.07.2021

Ich bin nicht der größte Fantasy-Fan. Anfangs fand ich es sehr schwierig mit den vielen Namen zurecht zu kommen. Das Personenregister am Ende ist eine große Hilfe. Wirklich eine tolle Idee. Ansonsten ist das Buch spannend geschrieben und es tauchen alle möglichen Geschöpfe auf. Für Fantasy-Fans wirklich eine Empfehlung!

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Episch!

Von: Some stories stay with us forever

26.07.2021

Das war mein erstes Buch von Bernhard Hennen und es wird nicht das Letzte sein! Das Buch war genau nach meinem Geschmack - High Fantasy aus verschiedenen Perspektiven, magisch, spannend und mit tollen Charakteren, die einem sofort ans Herz wachsen ❤ Obwohl die Perspektiven ständig wechseln, fand ich es niemals unübersichtlich oder verwirrend, sondern immer spannend. Wer seine vorherigen Elfen Bücher gelesen hat, wird dort bekannte Namen treffen, für mich war das alles neu und doch hatte ich niemals das Gefühl, mir hätte etwas gefehlt, um die Geschichte zu verstehen. Das Beste an diesem Buch erwähne ich aber zum Schluss: Der unglaublich tolle Schreibstil. Der hat mich wirklich überrascht, denn er ist nicht einfach nur flüssig zu lesen, sondern auch ein wenig poetisch. Manche Sätze sollte man gerahmt in eine Kunstgalerie hängen, so schön waren sie. Weswegen ich länger gebraucht habe, um das Buch zu beenden, denn manche Sätze musste ich einfach zweimal lesen. Und dann das Ende. Hach, hoffentlich kommt bald der nächste Band 😃 Alles in allem war es ein absoluter Lesegenuss.

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Ich weiß nicht recht

Von: laenuma

25.07.2021

Im ersten Moment war ich überrascht das es so viele Seiten hat. Das Cover ist meiner Meinung nach schon gestaltet und auch die Beschreibung einzelner Personen und Begriffe am Ende des Buches sind toll. Beim Beginn des Lesens wurde ich verwirrt, da die einzelnen Personen ihre erste eigene Story bekommen haben. Welche jedoch zwischendurch abgebrochen und einem eine neue Person (mit einer kleinen Geschichte) vorgestellt wurde. Sobald diese miteinander verflochten werden, fängt es aber an interessanter zu werden. Die Geschichte ist durchaus gut geschrieben, wie gesagt sobald man durch die ersten Seiten durch ist, und es macht auch Spaß zu lesen. Beim Ende merkt man doch sehr das es eine Fortsetzung geben wird. Für Fans dieses Genres ist es eine Empfehlung und auch als Geschenk an ältere Jugendliche oder junge Erwachsene würde ich es nehmen.

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