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Rezensionen zu
Das Leben ist einfach, wenn du verstehst, warum es so schwierig ist

Holger Kuntze

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€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Interessant

Von: Abyss

30.04.2021

Das Buch ist sehr interessant aber ich denke wenn man wirklich in einer Krise steckt braucht man einen Psychologen und das Buch alleine hilft nix.

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Hilfreich und toll konzipiert

Von: Teodora

28.04.2021

Besonders in der Corona Zeit und das „ewigen“ schon Aussetzen sozialer Kontakte, wird man es nicht leicht im Leben. Dieses Buch hat mir persönlich viel geholfen, die Dinge anders zu betrachten und neu zu lesen. Ein hilfreiches Buch, das ich gerne weiterempfehlen kann.

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Holger Kuntze möchte mit seinem Buch Hilfestellungen bei der Bewältigung persönlicher Krisen geben. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass er sich nicht an psychisch erkrankte Menschen wendet, und bittet diese, einen Arzt aufzusuchen. Im ersten Drittel des Buches stellt der Autor drei Faktoren vor, die uns zu „krisensensiblen und krisenaffinen Individuen in einer krisenfrustrierten Gesellschaft“ machen. Demnach haben wir erstens durch das Erleben der völligen Hilflosigkeit in unseren ersten Lebensjahren ein Körpergedächtnis entwickelt, das dieses Gefühl der Ohnmacht bei relativ kleinen Reizen wieder aktiviert. Zweitens ist ein Teil unseres Gehirns darauf ausgerichtet, nach möglichen Gefahren Ausschau zu halten und darauf intensiv zu reagieren. Es handelt sich hierbei um ein Relikt aus der Steinzeit, das uns in der Gegenwart eher schadet als nützt. Und drittens leben wir Europäer*innen in einer Gesellschaft, die zwar äußerlich komfortabler ist als die unserer Vorfahren, aber gleichzeitig so immense Ansprüche an den Einzelnen stellt, dass die Gefühle von Überforderung, Einsamkeit und Verunsicherung bei vielen deutlich zugenommen haben. Ich finde diese Ausführungen einleuchtend und entlastend, denn sie nehmen dem Krisengeplagten ein wenig von dem Schuldgefühl, das meistens mitschwingt, wenn es einem schlecht geht. Natürlich entlassen sie ihn nicht aus der Pflicht, an sich zu arbeiten, um Krisen besser zu überstehen. In den nächsten beiden Dritteln des Buches werden verschiedene Übungen und Therapieansätze vorgestellt. Sehr anschaulich finde ich die täglichen Rituale und kleinen Aufgaben, mit denen man auch in der Krise ein Gefühl der Handlungsfähigkeit behalten kann (Seite 82ff) sowie die kleinen Notfallunterbrechungen, mit denen man Grübelschleifen unterbrechen kann (S. 87ff). Auch die praktischen Aufgaben mit den Arbeitslisten sind sicher hilfreich und ohne großen Aufwand durchzuführen. Die Ausführungen des Autors über die verschiedenen Ich-Zustände und fand ich dagegen langatmig und schwer verständlich (S. 158 ff). Insgesamt habe ich aus dem Buch einige gute Gedanken und Anregungen mitgenommen. Die recht komplizierte Ausdrucksweise hat mir das Lesen jedoch des öfteren erschwert. Ein Beispielsatz: „ Zielarbeit führt sie aktiv in Handlungen aus der Krise heraus und definiert die bestmöglichen Schritte, die Sie sowohl zur Überwindung der Krise als auch zur Ermöglichung der Erfüllung Ihrer Ziele benötigen.“ (Seite 229).

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Du musst dein Ändern leben

Von: Mina

26.04.2021

"Immerhin wollen Sie eine Krise überwinden und haben das Buch ja nicht gelesen, nur weil gerade kein Kriminalroman zur Hand war." "Das Leben ist einfach, wenn du verstehst, warum es so schwierig ist" konnte mich sehr überzeugen. Ich finde den Aufbau des Buches sehr schön gewählt. Durch den anfänglichen Theorie-Teil bekommt man ein besseres Verständnis für die Welt und das Leben insgesamt. Man kann besser nachvollziehen, warum man in eine Krise kommt und warum man nicht selbst an allem Schuld ist. Darauf folgen viele Übungen die sich zunächst mit dem Ich und dem Blick auf sein eigenes Leben beschäftigen. Einige Übungen sind sehr kurz gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch hatte man das Gefühl, sofort etwas unternehmen zu können und sich danach gleich etwas besser zu fühlen. Aber auch die längeren Übungen fand ich sehr gut gewählt und auch sehr abwechslungsreich gestaltet. Was das Buch natürlich nicht macht, ist die Arbeit auf sich zu nehmen. Nach dem Lesen ist die kleine oder große Krise nicht einfach vorbei. Man muss nach und während dem Lesen auf jeden Fall sehr viel Arbeit reinstecken. Aber man steckt diese Arbeit in sein eigenes Leben und für etwas besseres kann man sich gar nicht anstrengen. Das Buch schlägt immer wieder Pausen vor, die ich nachvollziehen kann, wodurch ich aber manchmal etwas rauskam und das Weiterlesen dann etwas herausgezögert habe. Ich würde Pausen empfehlen, aber da man die Kapitel wirklich mehrmals lesen sollte, um das Bestmögliche aus ihnen zu schöpfen, kann man das Buch auch etwas schneller durchlesen und sich im Nachgang dann noch einmal intensiver mit den einzelnen Kapiteln auseinandersetzen. Ich finde, dass man dadurch viel mehr Spaß an dem Buch bekommt und einen besseren Blick darauf, auf was das ganze hinauslaufen soll. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der mit sich selbst mehr zu schätzen lernen möchte und verstehen möchte, warum manche Dinge einfach so sind wie sie sind und dass es nicht die Gefühle sind, die einem das Leben vermeintlich verbauen, sondern immer nur sein eigenes Handeln. Und das lässt sich ändern.

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Kurz, knapp und klar - ohne langes "Gedöns"

Von: moonlight8819

20.04.2021

Der Autor fasst sich kurz, beschreibt und erklärt in einer knappen und klaren Sprache - wer diesen Schreibstil mag, dem wird das Buch auch helfen. Ich persönlich fand es interessant und auch hilfreich. Die Erläuterungen waren logisch aufgebaut und die Hinweise sind auch umsetzbar. Das Buch ist "nicht zu langatmig" und auch nicht schwierig gestaltet. Ich persönlich habe es bereits weiterempfohlen, da das Umsetzen der Tipps einfach ist.

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Nicht super gut, aber auch nicht schlecht

Von: Missmuffini

18.04.2021

Ich würde das Buch als eher mittel bis gut beschreiben. Mich hat der Titel, sowie die ganze Thematik sehr angesprochen, doch irgendwie überzeugt mich das Buch im Gesamten nicht zu hundert Prozent. Der Inhalt des Buches, der theoretische Teil und gerade auch die Übungen sind keineswegs schlecht. Die Übungen sind im Alltag leicht anwendbar und regen den Lesenden auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ich denke, wenn man sich wirklich Zeit nimmt und das Buch nicht nur durchliest, sondern richtig durchrbeitet, kann es auf jeden Fall einen positiven Effekt haben. Vondaher kann ich das Buch schon weiterempfehlen, für alle die sich wirklich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen möchten.

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Ich habe mich sehr gefreut das ich das Buch probe lesen durfte und wurde nicht enttäuscht. Es ist sehr wertig gestaltet. Dabei bietet es abwechslungsreich Anregungen, Fragebögen und Übungen, die dabei helfen unser Denken und Fühlen besser zu verstehen. Am allerbesten in dem Buch fand ich die kleine Notfallintervention, die ich sicher gut in manchen krisenhaften Momenten meines Alltags nutzen kann. Der Autor Holger Kuntze hat durch seinen entspannten Schreibstil die Fähigkeit in meinem Kopf "aufzuräumen". Das hat mich sehr beeindruckt.

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Ein psychologisches Selbsthilfe-Buch zu schreiben, ist immer eine Herausforderung und vor allem eine Gradwanderung: Wie findet man den schmalen Weg zwischen niederschwelliger Ansprache und fachlicher Seriosität? Um es vorweg zu sagen: KUNTZE ist da tatsächlich so etwas wie ein "großer Wurf" gelungen. Aber um ehrlich zu sein: Der Autor hatte es bei mir anfangs nicht ganz leicht, weil ich ich gegenüber einer psychotherapeutischen Qualifikation auf Heilpraktiker-Basis eine gewisse Skepsis habe. Bei der Beurteilung des Buches verlor dieser Aspekt aber rasch an Bedeutung. Das Buch hat ein klares Ziel: Es soll Menschen bei der Überwindung von Krisen helfen. Der Autor stellt sich auf diese Ausgangssituation in geradezu vorbildlicher Weise ein, indem er - diese Floskel sein erlaubt - die Leser/innen dort abholt, wo sie gerade stehen. Gefühlt 50% des gesamten Textes bestehen darin, den Leser/die Leserin motivierend einzufangen. Der Mann weiß offensichtlich, welche Hemmschwellen und Vermeidungsstrukturen krisengeschüttelte Menschen haben. Es scheint kaum ein Einwand gegen das aktive Einlassen auf die Anregungen dieses Buches denkbar, der von KUNTZE nicht gesehen, thematisiert und argumentativ entkräftet wird. Es ist ohne Zweifel eine Hauptstärke dieses Autors, die "andere Seite" (die Bedürftigkeit, die Mutlosigkeit und den Zweifel der Betroffenen) mitzufühlen und mitzudenken. KUNTZE wirbt unaufhörlich für sein Krisenbewältigungs-Angebot. Er ist ohne Zweifel überzeugt davon, etwas bieten zu können, was Hoffnung und Zuversicht verdient. Er versucht, fast ein persönliches Vertrauensverhältnis zu etablieren; dabei sind ihm - glücklicherweise - Guru-Allüren gänzlich fremd. Basis für das Vertrauen soll sein inhaltliches Konzept sein, für das er sowohl einen fachlich-wissenschaftlichen Hintergrund als auch seinen Erfahrungsschatz als Therapeut in die Waagschale wirft. Woraus besteht nun das Selbsthilfe-Paket? Ist es ein Wundermittel oder alter Wein in neuen Schläuchen? KUNTZE bietet einen roten Faden, ein Baukastensystem, das auf einer inneren Logik basiert. Das schafft schonmal eine konzeptionelle Kohärenz; der Autor will keine blinde Gefolgschaft, sondern aufgeklärte Anwender/innen, die Zusammenhänge verstehen. Schauen wir uns die wichtigsten Bestandteile kurz an: - Am Anfang steht so etwas wie ein Theorieteil. KUNTZE schafft einen Bezugsrahmen für die später folgenden praktischen Schritte. Im Kern erklärt er auf der Basis von evolutionären bzw. biologischen Prägungen und unter Einbeziehung der Funktionen unseres Gehirns, warum der Mensch konstitutionell dazu neigt, sich so stark auf Gefahren und Bedrohungen zu fixieren. Er macht deutlich, warum der tief verankerte "Gefahrenmodus" so schlecht dazu geeignet ist, die Heraus- und Überforderungen unseres modernen Lebens zu bewältigen. Hier reicht es noch aus, dem Autor lesend zu folgen; es ist die Ruhe vor dem Sturm... - In einem zweiten Teil werden therapeutische Erkenntnisse und Interventionen eingeführt, die Eingang in den Alltag des Fühlens, Denkens und Handelns finden sollen. Hier werden keine esoterischen Heilsbotschaften oder der platte "Everything-goes-Optimismus" der "Positiven Psychologie" verkauft. Zurückgegriffen wird auf - locker gemischte - Bausteine, die ihre Herkunft aus modernen verhaltenstherapeutischen Ansätzen und aus den humanistischen Therapien haben. Spannend und kreativ wird das vor allem dadurch, dass KUNTZE ein Händchen dafür hat, therapeutische Wirkfaktoren derart geschickt in verdauliche Häppchen zu verpacken, dass man kaum merkt, was man alles schon intus hat. So bietet er z.B. mal eben in einem Kästchen zehn Akut-Interventionen an oder verpackt ein weitgehendes kognitives Umsteuern in 20 harmlose Begriffspaare. Immer geht es darum, Erstarrung und Pessimismus hinter sich zu lassen, Denkblockaden zu lösen und auf die Seite des Tuns, der Aktivität und der Möglichkeiten zu gehen. - Der letzte Teil des Buches ist dann endgültig ein Arbeits- und Übungsbereich. Hier dient das Lesen nur noch der Vorbereitung des Tuns. Aber KUNTZE wäre nicht KUNTZE, wenn er nicht auch diesen Teil akribisch und liebevoll vorbereitet hätte. Egal, ob es um Abschied, Ressourcen, Dankbarkeit oder Werte geht - es steht immer eine extrem breite Palette von Beispielen und Alternativen zur Auswahl. Hier findet sich wirklich jede/r wieder. Wo bleibt das Aber? Es ist nicht zu übersehen: Natürlich ist es ein Selbsthilfe-BUCH! Alles, was hier passiert (und passieren kann) ist über das Medium Sprache vermittelt. Viele (sehr viele) Übungen beinhalten verbale Differenzierungen oder Ausdrucksformen. Man kann es kurz halten: Wem der Umgang mit Sprache nicht vertraut ist oder schwer fällt, der sollte schlichtweg andere Wege der Hilfestellung suchen. Anzumerken (nicht zu kritisieren!) ist auch, dass der Autor keine störungsspezifischen Hilfen anbietet. Der Gegenstand seiner "Behandlung" ist nicht eine gestörte (oder gar psychisch kranke) Person, sondern die Bewältigung von Krisensituationen - wie sie jedem Menschen im Laufe des Lebens widerfahren können (und es in der Regel auch tun). Auch ist richtig , dass das Buch nicht alle sinnvollen und nützlichen psychologischen bzw. therapeutischen Ansätze aufzeigt oder gar nutzt. Ein solcher Anspruch könnte niemand ernsthaft erheben - und das liegt auch KUNTZE fern. Meine Gesamtbewertung des Buches weist einen - bedeutsamen - Mangel auf: Ich habe es nur gelesen und nicht durchgearbeitet. Eine Wirksamkeit des angebotenen Weges kann ich deshalb weder bestätigen noch in Zweifel ziehen. Bescheinigen kann ich diesem Buch jedoch einen vorbildlichen Zielgruppen-Bezug und eine sehr angenehme Form der persönlichen Ansprache und Motivierung. Mir erscheint das Vorgehen fachlich plausibel und seriös vermittelt. Es werden keine übertriebenen Erwartungen geweckt und keine Interventionen vorgeschlagen, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen könnten. Angenehm ist auch, dass hier kein "Trainer" auf Tempo und Konsequenz trimmt. Selbstfürsorge wird groß geschrieben; niemand muss perfekt sein oder werden. Ein gelungenes Buch, dem ich vielleicht doch einen anderen Titel gewünscht hätte...

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