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Rezensionen zu
Die Farbe von Zitronen

Kenesha Sneed

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Ein sehr berührendes Bilderbuch über Traurigkeit, Verlust und Zuversicht

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Heute gibt es wieder eine Buchvorstellungen 🍋 Die Rede ist hier von dem ganz bezaubernden Buch das einige von euch vielleicht schon kennen. - Die Farbe von Zitronen - Ihre Zitronengelbe Tonform erinnert Eisha an ihren Vater, der nicht mehr bei ihr ist. Ein sensibles Bilderbuch über Verlust, Trauer und neue Hoffnung. Die kleine Eisha fertigt mit dem Ton aus Mamas Atelier eine Zitrone. Diese erinnert das kleine Mädchen an den letzten Sommer, als ihr Papa noch gelebt hat. Doch auf einmal zerbricht die gelbe Form in viele Stücke. Die Traurigkeit erschlägt Eisha fast, doch dann hat ihre Mama eine schöne Idee. Irgendwann kommt für uns alle der Zeitpunkt, an dem wir uns leider von einem lieben Menschen für immer verabschieden müssen. Dies erfährt Eisha leider viel zu früh. Sie hatte schon einige Zeit zum Verarbeiten des Verlustes ihres Vaters, sodass die Geschichte in der Zeit danach beginnt.  Meine Meinung: Dieses so toll illustrierte Bilderbuch vermittelt Kindern altersgerecht trotz eines so schweren Verlustes den Mut und die Kraft des Trauerns in eine schöne Art der Kraft zu wandeln, und zeigt dass nichts verloren geht sondern immer bei uns bleibt auf irgendeine Art und Weise. Mein Fazit: Ein feinfühlendes, philosophisches Bilderbuch. Mit wunderschönen Farben und passenden Illustrationen 🍋📙 Verlag: @presteljunior @prestelverlag Übersetzt von:  Kathrin Köller Mit Illustrationen von: Kenesha Sneed Hardcover, Pappband, 52 Seiten Lesealter: 4 Jahre

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Eisha lebt mit ihrer Mutter, einer Tonkünstlerin, zusammen. Der Leser erfährt, dass beide den Papa vermissen und er nicht mehr bei ihnen ist. Eines Tages geht Eishas Lieblingsform aus Ton kaputt und sie ist zutiefst traurig, da diese Form sie an ihren Papa erinnert hat. Mit ihm hat sie im letzten Sommer noch Zitronen gepflückt. In der Folge hat Eishas Mutter eine Idee - Eisha könne „mir viel Geduld und Sorgfalt“ etwas Neues aus den Einzelteilen machen. Die Illustrstionen stammen wie der Text auch von Kenesha Sneed. Sie sind modern und klar gehalten und drücken dennoch gut die Gefühlswelt von Eisha und ihrer Mama aus. Das Buch regt zum Austausch an: ich kam direkt mit meiner Tochter ins Gespräch, dass sich um Erinnern und Erinnerungsstücke dreht.

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INHALT: Eisha bekommt von ihrer Mutter im Atelier ein Stück Ton. Erst weiß sie noch nicht genau, was sie daraus formen soll. Als sie den Ton mit ihren Händen knetet, erinnert sie die Form plötzlich an letzten Sommer, als sie noch gemeinsam mit Papa Zitronen gepflückt hat. Doch der Vater ist nun nicht mehr bei ihr… Als ihre zitronengelbe Form nach einiger Zeit in zahlreiche Stücke zerspringt, kommt die Traurigkeit wieder in ihr hoch. Doch Mama hat da eine tolle Idee, wie aus den Scherben etwas Neues und Schönes entstehen kann… MEINUNG: Ein wunderbares, leicht philosophisches Bilderbuch, welches Kinder vor allem auf der Gefühlsebene abholt und damit u. a. ihr Einfühlungsvermögen und Mitgefühl fördern kann. Eisha vermisst ihren Vater, der nicht mehr da ist. Ihre getonte Form erinnert sie an schöne gemeinsame Erlebnisse mit ihm. Und als die Tonform zerbricht, kommt die Trauer wieder in ihr hoch. Es wird auch thematisiert, wie sich ihre Trauer anfühlt: „Was Eisha fühlt, ist schwer zu beschreiben - vielleicht als wäre da etwas, das zu schwer ist, um es zu tragen. Etwas, das für immer so bleibt.“ Ihre Form, die Eisha gerne hat, zerbricht in Stücke, sie ist traurig darüber - ein schöner, kindgerechter Vergleich zum Verlust eines geliebten Menschen. Zum Glück hat die Mutter großes Verständnis. Die anschließende Lösung zeigt auf, dass trotz des Schmerzes über den Verlust, etwas Neues, Schönes entstehen kann. Und vielleicht auch, dass man die einzelnen Erinnerungen trotzdem immer noch bei sich tragen kann. So würde ich es zumindest interpretieren, es gibt hier sicherlich kein Richtig oder Falsch. Um die Zusammenhänge verstehen zu können, würde ich (wie auch der Verlag) das Bilderbuch bei Kindern ab 4 Jahren einsetzen. Die großflächigen Bilder im Buch beinhalten viele grafische Formen und Muster. Sehr clever gemacht! Denn dies passt hervorragend zum Inhalt des Buches, in dem Formen eine große Rolle spielen. Die warme Farbgebung lädt zum Wohlfühlen ein, wodurch das Buch trotz der Thematik nicht düster wirkt. Dadurch, dass die Bilder nur wenige Details haben (z. B. häufig keine Augen, Nase, Mund, Ohren), bleibt die Fantasie den Kindern überlassen, was die Vorstellungskraft und Kreativität anregen kann. Wenig Text, Bilder und Details sorgen dafür, dass die Aufmerksamkeit gekonnt auf den Inhalt gerichtet wird und auch Platz für eigene Gefühle, Interpretationen und Gedanken bleibt. Weniger ist manchmal mehr! Abgebildete BIPoCs (Black, Indigenous and People of Color) mit unterschiedlicher Hautfarbe unterstützen die Vielfalt bei Bilderbüchern. Etwas irritiert hat mich, dass das, was Eisha tont und bemalt (und Form und Farbe einer Zitrone hat), im Buch stets „Form“ oder „Tonform“ genannt wird. Das wirkte etwas befremdlich, bzw. so nüchtern auf mich. Ich musste die ganze Zeit denken: Ein Kind würde sein selbsterschaffenes Gebilde so nicht nennen! Vermutlich sollte damit jedoch die endgültige Interpretation der Form offengelassen und dem Betrachter überlassen werden. Trotzdem wirkte das hier auf mich nicht ganz rund, was aber mein einziger kleiner Kritikpunkt bleibt. FAZIT: Insgesamt eine einfühlsame, leicht philosophisch angehauchte Geschichte über Verlust, Trauer und Erinnerung sowie die Erkenntnis, dass trotzdem wieder Neues und Schönes entstehen kann. Für Kinder ab 4 Jahren zu empfehlen. 4,5/5 Sterne!

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Ein schweiriges Thema kindgerecht und kreativ erklärt. Dieses Buch über Verlust, Tod udn Trauer und wie man damit umgeht sollte jedes Kind im Kinderzimmer haben und nicht tabuisiert werden!

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Was macht man mit Ton? Dieses natürliche Material wird beim Kneten in der Hand warm. Kinder mögen das Material sehr, aber besonders beim Erstkontakt stellt sich schnell die Frage – was machen wir daraus? Eishas Mama töpfert schon länger und verkauft ihr Kunsthandwerk. Ob als Hobby oder Brotberuf erfährt der kleine Leser von Die Farbe von Zitronen nicht. “Mama schneidet ein Stück Ton ab, wie eine dicke Scheibe Butter, rollt ihn zu einem Ball und gibt ihn Eisha.” Eisha hat keine Berührungsängste, sie weiß sofort, was sie mit dem Ton zu tun hat und “rollt den kühlen Ton in ihren Händen. Dann glättet sie ihn. Sie weiß noch nicht, was sie heute daraus machen will.” Das Buch eignet sich toll als Einstieg in die Arbeit mit Ton. Es vermittelt, dass es normal ist, nicht sofort eine Idee zu haben, was aus dem Ton werden soll. Es inspiriert aber da, sich vom Material leiten zu lassen. Auch Eisha tut das und lässt sich auf “eine Form (ein, die) Eisha ganz besonders glücklich” macht: “Sie erinnert sie an den Tag im letzten Sommer, als sie mit Papa Zitronen gepflückt hat.” Die Farbe von Zitronen ist ein liebevoll bebilderter Impuls von Kenesha Sneed aus dem Prestelverlag für die künstlerische Arbeit mit Ton, es kann aber auch der Ausgangspunkt einer tollen Fantasiereise werden, der die Kinder an einen Punkt führt, an den sie sich gern erinnern und so ihre ganz eigene Form finden, in die ihr kühler Klumpen Ton verwandelt werden wird. (Auszug aus der Rezension, mehr im Blog)

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Meine heutige Buchvorstellung befasst sich mit dem Thema Trauern, dem Glück der Erinnerung und der heilenden Kraft der Kreativität: Originaltitel: Many shapes of clay Titel: Die Farbe von Zitronen Text und Illustrationen: @tactilematter Übersetzung: Kathrin Köller Verlag: @prestelverlag Erscheinungsdatum: 19.04.2021 Seitenanzahl: 52 Empfohlenes Lesealter: 4 Jahre und älter Preis: 16€ ISBN: 978-3791374727 Inhalt: Die kleine Eisha fertigt mit dem Ton aus Mamas Atelier eine Zitrone. Diese erinnert das kleine Mädchen an den letzten Sommer, als ihr Papa noch gelebt hat. Doch auf einmal zerbricht die gelbe Form in viele Stücke. Die Traurigkeit erschlägt Eisha fast, doch dann hat Mama eine Idee. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir uns von einem lieben Menschen für immer verabschieden müssen. Dies erfährt Eisha leider viel zu früh. Sie hatte schon etwas Zeit zum Verarbeiten des Verlustes, sodass die Geschichte „in der Zeit danach“ beginnt. Ihre Mama ist Künstlerin, und hat viele kreative Ideen. Eisha mag die alle Tonformen, am Allerliebsten aber die gelbe Zitrone. Sie erinnert sie an ihre schöne Papa-Tochter-Zeit. Erst als die Form zerbricht kommen die ganzen Gefühle bei Eisha wieder hoch. Ihre Mama reagiert einfühlsam und liebevoll. Die Geschichte zeigt, das auch im tiefsten Loch eine Chance steckt. Wenn wir gebrochen werden, zerbrechen nicht in tausend Teile, sondern uns gibt es jetzt tausendmal und dies ist die beste Möglichkeit uns zu verbinden. Das klingt vielleicht kompliziert, aber die Autorin schafft dies mit der Metapher der Scherben kindgerecht zu transportieren. Nebenbei setzt Kenisha Sneed mit ihren einzigartigen Illustrationen auf Inklusion und Vielfalt. Hier harmonieren Text und Bild auf ganz besondere Weise. Für mich ein kleines Kunstwerk. Fazit: Ein feinfühlendes, philosophisches Bilderbuch, das die Kraft des Trauens in eine schöpferische Kraft wandelt und zeigt, dass nichts verloren geht.

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Das Kinderbuch hat mir von seiner Herangehensweise sehr gefallen. Der Umgang mit dem Thema Trauer ist sehr gut gestaltet. Das Buch ist sehr ruhig gehalten und es gibt keinen Konflikt. Das geschaffene Werkstück von Eicha geht zwar kaput, aber ihre Mutter hilft ihr bei dem Umgang damit und gibt ihr einen Rat wie man mit Trauer umgehen kann. Die Texte finde ich gut geschrieben und auch leicht verständlich. Die Bilder sind ansprechend gestaltet und in ruhigen und gedeckten Farben gehalten. Besonders hat mir gefallen, dass die Charaktere im Buch People of Color sind. Da es sehr wenige Kinderbücher auf Deutsch gibt, in denen es dunkelhäutige Charaktere gibt. Ich finde eine gelungene Repräsentation in Kinderbüchern wichtig, da sich die Kinder auch in Büchern wieder finden sollten, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen.

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