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Rezensionen zu
Die Blankenburgs

Eric Berg

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Deutsche Geschichte

Von: Schaebelchen

18.09.2021

Die Blankenburgs spielt ab 1929 nach dem Börsencrash. Die spannende Familiengeschichte liest sich sehr flüssig weg, man könnte ohne große Pausen durchlesen. Die Handlung schreitet ohne langatmatige Beschreibungen zügig voran, die Protagonisten sind klar dargestellt. Ich hätte mir manchmal eine tiefere Darstellung zur damaligen Lebensart gewünscht, was zum Beispiel im Haushalt schon gab. Insgesamt aber ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Überraschend frisch geschrieben

Von: Maria

17.09.2021

Ich lese sehr gerne Geschichten, besonders historisch, über Familien. Ganz wunderbare Geschichten, Erfolgsgeschichten, gibt es ja, die ich bereits gelesen habe, mit Höhen und Tiefen, ohne die es nie geht. So erfrischend, mit viel Humor und Lebendigkeit geschrieben wie dieses Buch, das hatte ich noch nie. Ganz, ganz toll und weit weg von fader historischem Familiengeschichte. So geht’s auch, das hat mich überrascht und erfreut.

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Familie und Geschäft

Von: Philiene

15.09.2021

Es gibt viele Romane über Familien und ihre Familienunternehmen, aber dieses ist anders. Mit Wortwitz und Schwung erzählt Eric Berg die Geschichte der Familien Blankenburg und Löwenstein. Natürlich erleben wir die klassischen Szenen. Es gibt Drama und Liebe,Verlust und Verzweiflung. Es gibt Streit und Neid und trotzdem weht hier ein anderer Wind. Es liegt an den großartigen Charakteren, die alle etwas ganz eigenes haben. Jeder hat seine Marotten, jeder hat seine Geheimnisse, jeder ist lebendig. Dazu kommt der historische Hintergrund. Der Roman spielt in der Zeit als der Nationalsozialismus immer stärker wird. Wie ist es in dieser Zeit für ein jüdisches Unternehmen? Das Leben ändert sich und muss doch weitergehen. Spannend und Autentisch lebt die Zeit wieder auf. In der Familie geht es turbolebt zu. Nachdem Tod der Firmenoberhäupter streiten die Nachkommen wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll. Leider sind sich die Familienmitglieder alles nur nicht einig. Das verspricht Spannung und Lesevergnügen.

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Sehr unterhaltsame Familiensaga

Von: Susanne

13.09.2021

Eric Berg hat hier in meinen Augen eine sehr unterhaltsame Familiensaga geschrieben. Auch hat er eine historisch interessante Zeit gewählt, nämlich ab 1929 - die Zeit des aufstrebenden Nationalsozialismus. Besonders gelungen finde ich den Aufbau der einzelnen Kapitel: Zuerst wird jeweils die damalige politische Situation kurz umrissen, danach folgt die Erzählung. Sehr hilfreich fand ich die Namensaufstellung mit den einzelnen Verwandtschaftsverhältnissen am Ende des Buches, um nicht den Überblick zu verlieren. Leider hatte das Buch ein sehr rasches Ende; ich hoffe, dass es noch eine Fortsetzung geben wird.

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Der Roman rund um die zwei Dynastien Blankenburg und Löwenstein spielt mitten in den Wirren Ende der 20er und 30er Jahre. Eric Berg nimmt seinen Leser auf gefühlvolle Weise mit in die stetig ansteigende Bedrohung durch die Nazis und lässt ihn erleben, wie sich Deutschland sukzessive immer mehr verändert. Dies wird vor allem auch durch die unterschiedlichen Hauptprotagonisten Elise Blankenburg, Ophelie Fleury, die einen Franzosen geheiratet hat, Tankred Schamitzke und späterer Blankenburg, der in der SS eine größere Rolle spielt, sowie durch Isaac Löwenstein, der jüdischen Glaubens ist, deutlich. Stück für Stück führt Eric Berg seine Leserschaft durch die deutsche Geschichte der damaligen Zeit und untermauert seine Story kapitelweise mit fundierten historischen Informationen. Auch die Familiengeschichte der Blankenburgs mit all seinen Abgründen kommt dabei nicht zu kurz. Immer wieder webt Berg kleine Episoden in den Haupterzählstrang ein und lüftet dabei ganz nebenbei zahlreiche Familiengeheimnisse. Dies führt dazu, dass der Roman überhaupt nicht langatmig wirkt oder den Leser durch endlose Ausführungen ermüdet. Er liefert eine gute und gelungene Mischung aus historischen Fakten, Träumereien und Familienepos. Sehr zu empfehlen für historisch interessierte und sehr gut zu lesen!

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Eine Zeit, die man nicht beeinflussen kann

Von: Lesemaus.P.

09.09.2021

Das Cover ist sehr gut gestaltet. Was sich hinter dem Roman verbirgt, das ahnt man nicht sofort. Elise und ihre Schwester werden durch den Tod von Richard und dem ihres Vaters zu Erzrivalinnen. Jede möchte die Manufaktur an sich bringen. Koste es was es wolle. Dann kommt die Schwester des Vaters nach Jahrzehnten aus Amerika zurück. Es ist ein ständiger Machtkampf im Hause Blankenburg. Das Geld wird knapp. Hitler kommt an die Macht und die Konfessionen der Blankenburgs und Löwensteins werden sehr genau bespitzelt. Mehr möchte ich den Lesern nicht offenbaren. Der Autor hat die damalige Zeitgeschichte sehr gut in den Roman einfließen lassen. Auch die Personen sind sehr gut beschrieben worden. Ich habe den Roman mit sehr großem Interesse gelesen und gehe davon aus, dass es den Lesern nach mir genauso geht.

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Schöne Geschichte

Von: sol

09.09.2021

Erice Berg hat ein schöne Buch geschrieben, dass sich leicht lesen lässt, aber trotzdem fesselt. Man lernt die Familie Blankenburg sehr gut kennen und die Persönlichkeiten und ihr miteinander sind gut beschrieben. Es macht Spass das Buch zu lesen. Man lernt auch Frankfurt zu der damaligen Zeit kennen und wie das leben und der Alltag war.

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ausgesprochen unterhaltsam...

Buchhandlung Jost GmbH

Von: Tobias Wrany aus Bonn

23.08.2021

Glücklicherweise versinkt Eric Berg bei seinem neuen, nicht kriminalistischen Standbein nicht in getragener Ernsthaftigkeit, vielmehr legt er offenkundig Wert darauf, sämtliche Figuren lebensprall und demgemäß entsprechend unverblümt in Handlung und Sprache zu zeichnen. Dass macht, abgesehen von seinem Talent, das Geschehen stets äußerst dynamisch voranzutreiben, „Die Blankenburgs“ ausgesprochen unterhaltsam, obwohl gelegentlich etwas zu viel Offensichtliches erklärt wird. Das ist zwar nicht immer höchst literarisch, dafür aber Kopfkino in Perfektion. Zudem weiß er, historische Hintergründe sorgfältig ins Gesamtgeschehen zu integrieren und vermeidet vor allem auch in der Figurenzeichnung platte Klischeebilder.Glücklicherweise versinkt Eric Berg bei seinem neuen, nicht kriminalistischen Standbein nicht in getragener Ernsthaftigkeit, vielmehr legt er offenkundig Wert darauf, sämtliche Figuren lebensprall und demgemäß entsprechend unverblümt in Handlung und Sprache zu zeichnen. Dass macht, abgesehen von seinem Talent, das Geschehen stets äußerst dynamisch voranzutreiben, „Die Blankenburgs“ ausgesprochen unterhaltsam, obwohl gelegentlich etwas zu viel Offensichtliches erklärt wird. Das ist zwar nicht immer höchst literarisch, dafür aber Kopfkino in Perfektion. Zudem weiß er, historische Hintergründe sorgfältig ins Gesamtgeschehen zu integrieren und vermeidet vor allem auch in der Figurenzeichnung platte Klischeebilder.

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