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Rezensionen zu
Den Netten beißen die Hunde

Martin Wehrle

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Klare Kaufempfehlung!

Von: Sabine Steinbeck aus Fulda

04.10.2021

"Ich kann auch nett sein, bringt aber nichts" - so ist es manchmal auf Postkarten zu lesen. Spätestens nach der Lektüre von Martin Wehrles neuem Buch bewahrheitet sich dieser Karten-Spruch. Zunächst dachte ich "oh, das Buch muss ich unbedingt Person X geben" oder "das Buch muss ich Person Y empfehlen". Doch während der Lektüre habe ich mich plötzlich selbst wiedergefunden. Ups, ich bin in vielen Fällen zu nett - das werde ich umgehend ändern! Der Autor gibt zahlreiche Tipps, die jeder anwenden kann, wenn er aus der Nettigkeitsfalle aussteigen möchte. 20 Jahre Praxiserfahrung, 87 Quellenhinweise und 3 Seiten weiterführende Literatur machen aus diesem Buch einen echten Ratgeber. Ich kann das Buch absolut empfehlen!

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Ein zauberhaftes Buch

Von: Rosmarie Glenz aus Seelisberg

04.10.2021

Vor mir liegt das neue Buch von Martin Wehrle. Ich öffne es - die Spannung ist gross. Bin ich zu nett? Die Frage beschäftigt mich und ich freue mich darauf, Antworten zu finden. Ganz vorsichtig und neugierig betrete ich den Paradiesgarten von Martin Wehrle. Ich weiss, dass ich achtsam sein muss, denn es könnten wertvolle, ganz unscheinbare Pflänzchen am Weg stehen, die ich auf keinen Fall übersehen darf. Eine bunte Blütenpracht empfängt mich, es duftet nach feinen Kräutern und eine leise Melodie liegt in der Luft. Die Wege sind nicht angeschrieben, ich muss mich selber zurechtfinden, aber ich spüre bei jedem meiner Schritte: Martin Wehrle ist anwesend, ich sehe ihn nicht, aber ich fühle seine Nähe und weiss, wenn ich mich verirre, wird er mich an der Hand nehmen und wieder auf Kurs bringen. Im Garten begegnen mir andere Menschen, die vor mir da waren und auf der Suche sind nach ihrem Lösungsweg, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Die einen sind nett wie ich, andere gehen an Wanderstöcken, weil ihnen mal jemand gesagt hat, sie hätten Blei in den Füssen und kein Talent für mutige Schritte. Einer mit kräftigen Ellbogen und lauter Stimme stellt sich vor mir auf und will mich nicht durchlassen. Er merkt nicht, dass er mit seinen schweren Schuhen gerade alle Veilchen zertrampelt hat. Dem Grossen sag ich mit scharfem Blick und entschlossener Stimme: Hey Kleiner, mach mir Platz! Das wirkt. Ich versetze mich in die verschiedenen Situationen der vielen Fallbeispiele, verfolge das kluge Fragespiel und staune über den oft überraschenden Verlauf der Gespräche, die erfreulicherweise immer ganz klar in der Erkenntnis enden, dass das Problem eigentlich gar kein Problem ist, sondern ein Mangel an Selbstbewusstsein, Abgrenzung und Respekt. Das Buch ist ein zauberhaftes, einfühlsames und mit Liebe gefülltes Kunstwerk. Mit grossem Vergnügen wage ich mich an die Aufgaben, die ich selbständig lösen kann. Ein Feuerwerk von Sprachvirtuosität begleitet mich. Bilder kommen und gehen – meine Fantasie wird beflügelt. Im Hintergrund höre ich meine Lieblingsmusik – das traumhafte Andante aus dem Klavierkonzert Nr. 21 von Mozart: Eine schlichte Hauptmelodie in C-Dur – klar wie ein Bergbach und viele feinfühlige Nebenmelodien und Klänge gespielt von ganz verschiedenen Instrumenten – aber immer spürbar und hörbar die wunderbare wohltuende Stimmigkeit. Danke Martin Wehrle! Rosmarie Glenz Schloss Beroldingen CH – 6377 Seelisberg www.kunstobjekte.ch

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Was wäre, wenn..

Von: Birgit Hufnagl aus Eglharting

22.09.2021

Was wäre, wenn.. sich ein Teamleiter dieses Buch unter den Arm klemmen würde und eine ganze Teambesprechung diesem wichtigen Thema zukommen ließe? - Wieder ein brillant geschriebenes Buch von Deutschlands bekanntestem Karrierecoach. Das hoffentlich viele aus der vorherrschenden Ellenbogengesellschaft zum Nachdenken bringt!

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Kann man nett zu jemandem sein und damit sich und anderen schaden? Man kann, erklärt Martin Wehrle in diesem Buch anhand zahlreicher Beispiele aus seiner Beratungspraxis. Zum Beispiel wenn man als Führungskraft nicht hart durchgreift, wenn es erforderlich ist, bei Gehaltsverhandlungen nicht für seine Interessen eintritt oder die ständige Unpünktlichkeit von Freunden akzeptiert. Der Autor beschreibt kurzweilig und sehr anschaulich, wie schnell Betroffene in die Freundlichkeitsfalle tappen und geht der Sache genau auf den Grund. Als häufige Ursachen nennt er Glaubenssätze aus der Kindheit, die unser Verhalten steuern, oder die Angst vor Ausgrenzung. Dabei erreichen sie mit ihren Selbstzweifeln und übertriebener Rücksichtnahme oft genau das Gegenteil und machen sich unbeliebt. In jedem Kapitel geht der Karriere- und Persönlichkeitscoach systematisch vor, fasst Kernpunkte prägnant zusammen und leitet Empfehlungen ab, so dass man seinen Gedankengängen gut folgen und das Gelernte festigen kann. In zahlreichen Übungen fordert er uns auf, uns Situationen aus dem Berufs- und Privatleben ins Gedächtnis zu rufen, unsere Motive zu analysieren und alternative Reaktionen durchzuspielen. Er bezieht dabei auch die Bedeutung der Sprache und Körpersprache mit ein und warnt vor sprachlichen Weichmachern. Vor der Lektüre hätte ich mich noch als zu nett eingeschätzt, doch der Selbsttest und die Übungen ergaben zu meinem Erstaunen ein anderes Bild. Besonders die genaue Differenzierung, in welchen Situationen eine wohldosierte Freundlichkeit angemessen ist, und seine Tipps, wie man gleichzeitig nett zu anderen und zu sich selbst sein kann, machen das Buch zu einem wertvollen Ratgeber.

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Es gibt diesen Ausdruck „zu nett für diese Welt“. Und das ist kein Kompliment, sondern eine Mitleidsbekundung. Denn ja, es ist tatsächlich möglich, zu nett zu sein, ist Karriere-Coach Martin Wehrle überzeugt: Nämlich dann, wenn unsere Freundlichkeit von anderen ausgenutzt wird, wir ständig unterschätzt werden und es uns nicht gelingt, für uns selbst einzustehen. Wir haben in unserem Podcast Still & Stark ein spannendes Gespräch mit ihm über sein neues Buch geführt – und uns über die vielen Impulse gefreut, wie wir unseren Selbstrespekt erhöhen können und klare Grenzen ziehen, ohne selbst zum Rüpel zu mutieren.

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