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Rezensionen zu
Im Zweifel für das Monster

Royce Buckingham

Monsteranwalt Daniel Becker (1)

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Spannend, atmosphärisch und witzig

Von: Monika aus Oerlinghausen

02.01.2023

Der Klappentext gibt nicht die ganze Bandbreite der Geschichte wider, was nicht schlimm ist, denn die Story bietet aus meiner Sicht weit mehr, als ich erwartet habe. Der Rechtsanwalt Daniel, der eine Partnerschaft in seiner Kanzlei anstrebt und der dabei ist, seine moralischen Werte zu vernachlässigen, wird eines nachts mit dem Dämon seiner Kindheit konfrontiert; das Monster, vor dem er sich als Junge immer gefürchtet hat, ist zurückgekehrt. Dieses Mal braucht es allerdings seine Hilfe. Eher widerwillig tappst Daniel in eine ungewollte Verwicklung mit der Anderswelt und bewahrt "sein" Monster vor der Strafe des nicht weltlichen und nicht gerade zimperlichen Gerichts. Nun sind die Kreaturen der Nacht auf ihn aufmerksam geworden und suchen ihn auf, damit er auch ihnen bei ihren Problemen hilft. Nebenher ereignen sich zwei sehr unschöne Morde in seiner näheren Umgebung und Daniel, der bereits mit einem Fuß in der Welt der Untoten, der Monster und Elfen steckt, spürt einen ungeheuren Drang, dem geschehen auf die Spur zu kommen. Dabei vernachlässigt er seinen eigentlichen Job sträflich. Während dieser zwei "Jobs" vollzieht er eine Wandlung, vom bissigen, bereits leicht skrupellosen Anwalt, zurück zu seinem ihm innewohnenden Wunsch nach Gerechtigkeit und der Wahrheit. Die Geschichte wartet mit allerlei interessanten Figuren auf. Ich bin auf diesem Gebiet / Genre ein völliger Neuling und fand die Wesen und ihre Eigenheiten sehr spannend und gut beschrieben. Im Verlauf der ganzen Geschichte werden hier und da versteckte Hinweise gelegt und wenn man aufmerksam ist, fängt man schon früh an zu ahnen, wer denn nun der Mörder sein könnte. Toll fand ich auch die Atmosphäre, in die der Autor das verregnete und nebelige Seattle taucht; irgendwie schaurig schön, mystisch und anziehend. Es ist eine von jenen Geschichten, wo man als Leser - genau so wie der Protagonist, bis zur Auflösung miträtselt. Wer denn nun der Mörder ist und weshalb er mordet, das lest selbst nach - es lohnt sich auf jeden Fall. Ich mochte den lockeren und leichten Sprachstil sehr, das Buch liest sich flüssig und ist gespickt mit witzigen und frechen Sprüchen; Daniel ist ein einfach cooler Typ, sehr sympathisch.

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Das war mal ein richtig feiner Lesespaß für Zwischendurch – sich einfach mal so richtig von einer Story berieseln lassen. Daniel Becker ist Anwalt in Seattle. Ein guter Anwalt, so wie er meint. Er ist moralisch flexibel genug, um sowohl Tätern als auch Opfern den passenden juristischen Beistand leisten zu können. Nebenbei liegt ihm viel daran, für seine Tochter, welche als Scheidungskind bei ihrer Mutter lebt, DER SuperDad zu sein. Als ihm ein sehr interessanter Fall zugetragen wird, sieht er sich nach dessen erfolgreichem Abschluss schon als Juniorpartner. Seine Karriere scheint zu laufen, aber dann treten doch so ein oder zwei Dinge in sein privates Umfeld, und alles wird kompliziert. Es ist ein Mord an einem Mädchen geschehen, der vermeintliche Täter beteuert seine Unschuld und bittet Dan um Hilfe. Klingt vorerst easy, aber: der neue Privatklient ist ein Monster. Um genau zu sein, jenes Monster, welches sich unter dem Bett oder in den Schränken versteckt, um kleinen Kindern Angst zu machen. Denn wir wissen ja spätestens seit der MonsterAG®, dass solche Kreaturen von der Angst der Menschen leben. Nun, Dan kommt nicht darum herum, Brett (so heißt das Monster, wenn es menschliche Gestalt annimmt) zu helfen. Die primäre Aufgabe war auch schnell gelöst, doch dann eilt ihm sein Ruf in dieser Szene voraus, und die verschiedenen Monster stehen schlange … wie gesagt, es wird kompliziert … und Zeit für den Hauptfall der Kanzlei scheint auch keine mehr da zu sein. Wer jetzt schlimmes ahnt, und glaubt, Dans gesamtes Leben wird mehr oder weniger auf den Kopf gestellt, dem kann ich sagen: bitte selber lesen. Sehr gerne gebe ich für diesen Roman eine Leseempfehlung ab, besonders wenn man sich mal das Hirn mit einer spannenden (aber bestimmt nicht seichten) Geschichte vom Alltag frei pusten will. Und gegenüber den früheren Romanen des Autors, welche ich alle sehr schätze, kommt diese Geschichte beinahe sanft daher, ohne übertriebene Jagden oder Ermittlungen, dennoch sehr spannend und mit einem tollen Showdown.

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Der Anwalt Daniel Becker arbeitet seit Jahren auf nur ein Ziel hin: Endlich Senior Partner in seiner Kanzlei zu werden. Er befindet sich auch auf einem guten Weg dahin, denn nur noch ein größerer Fall trennt ihn von seinem Traum. In dem ihm zugeteilten „Dampfer-Prozess“ geht’s darum, die Dampferindustrie vor einer Schadenersatzklage zu bewahren, da einigen Jugendlichen die E-Zigaretten im Gesicht explodiert sind. Da Daniel Becker moralisch flexibel ist, hat er kein Problem damit, doch als das Monster seiner Kindheit plötzlich vor ihm steht und anwaltlichen Rat braucht, hinterfragt er sein bisheriges Leben tiefergehend. Dieses Buch sprüht förmlich vor schwarzem Humor und ich habe es sehr genossen. Daniel Becker hat mich in seiner Rolle sehr an den Anwalt Michael der Serie „Suits“ erinnert, die ich auch gerne gesehen habe. Zu Beginn ist die Handlung des Buchs noch normal und wir tauchen in den Alltag von Daniel Becker ein, der nach der Scheidung von seiner Frau in einem Hausboot lebt und versucht zwischen seinem stressigen Job ein guter Vater zu sein, was ihm nicht immer besonders gut gelingt. So ist es fast nicht verwunderlich, dass Daniel eines Nachts von dem Monster seiner Vergangenheit heimgesucht wird und um Hilfe gebeten wird. Ab diesem Zeitpunkt wird das Buch übernatürlich und wir erhalten einen Einblick darin, wie übernatürliche Wesen ihre Rechtsstreitigkeiten klären. Während die Prozesse in menschlichen Gerichten noch einer gewissen Logik folgen und eine bestimmte Abfolge eingehalten werden muss, sieht das übernatürliche Gericht eigentlich nur eine Bestrafung vor ohne Aussicht auf eine Begnadigung. Allerdings hat das Monster dieses Detail weggelassen, als es Daniel um Hilfe gebeten hat und so muss sich Daniel erst einmal mit einem übergroßen Donnervogel rumschlagen. Ich fand es sehr witzig, als Daniel versucht hat, mit logischen Argumenten den Donnervogel zu überzeugen, das Monster nicht zu bestrafen, obwohl es keine Entschuldigung für sein Verhalten gab, denn es hat sich der Menschenwelt offenbart. Kurz nach diesem Prozess hofft Daniel damit seiner Schuld genüge getan zu haben, allerdings wird er nun immer häufiger von übernatürlichen Wesen besucht, die alle seine Hilfe brauchen. Zudem wird er auch aufmerksam auf eine Mordserie, die nur von einem übernatürlichen Wesen begangen worden sein kann. Ich fand es ziemlich spannend, Daniel bei seinen Ermittlungen zu begleiten und so nach und nach die übernatürliche Welt von Seattle kennenzulernen. Vor allem der sprechende Hund Dennis hat es mir angetan, als er versucht hat, mit seiner Hundestimme die Sprache der Krähen nachzumachen. Zudem fand ich es toll, dass Daniel durch seine Reise in die übernatürliche Welt von Seattle immer mehr merkt, was eigentlich wirklich wichtig im Leben ist und für die lernt einzustehen, die ansonsten keine Hilfe erhalten. Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine Geschichte über einen Anwalt lesen möchte, der von dem Monster seiner Vergangenheit heimgesucht wird und damit die Bestimmung seines Lebens findet. 

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Ein ungewöhnlicher Fall … Genau den erwartet der Anwalt Daniel Becker, nachdem bei ihm ein bekanntes Monster aus seiner Kindheit auftaucht und seine Hilfe bei einem Mordprozess braucht. Daniel nimmt an und ahnt noch nicht, dass genau dies sein Leben komplett aus der Bahn wirft. Denn nicht nur das Daniel es mit einem übernatürlichen Gericht und einem monströsen Richter zu tun bekommt, merkt er schnell, das ihn der Fall so schnell nicht loslassen wird. Meine Meinung Ich liebe Storys die mich zum Lachen bringen und genau meinen Humor ansprechen. Hier trifft man auf einen skurillen Fall der genial als Idee vom Autor umgesetzt wurde und ich hoffe auf baldige Fortsetzung, schliesslich gibt es da bestimmt noch eine Fülle an coolen Ideen. Hier trifft man auf einen Anwalt der mit beiden Beinen im Leben steht und ihm eine Karriere bevorsteht, bis … Genau, wenn nur das Wörtchen wenn nicht wäre. Denn genau das passiert, wenn ein neuer Klient die Kanzlei betrifft und es sich dabei um das ehemalige Monster unterm Kinderbett handelt. Da muss ich gestehen, da hat es mich schon kurz überlaufen, denn als Kind war ich der Meinung das genau solch ein Monster unter meinem Bett sitzen würde. Ich liebe die Idee des Monsters das unbedingt Hilfe beim Monstergericht wegen eines Mordes braucht. Die Idee zur Beweisermittelung und die Indizien sind hier genauso wie der Schreibstil bildhaft dargestellt und ich liebe die Umsetzung. Für mich ein gelungener Auftakt.

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Ist es eine Alliteration, wenn nur zwei Wörter darin vorkommen? Ich habe nachgeschaut. Es gibt keine vorgeschrieben Anzahl, ergo sind die (eingedeutschten) Titel der Bücher des Autors Royce Buckingham „Dämliche Dämonen“, „Fiese Finsterlinge“ und „Mürrische Monster“ definitiv Alliterationen. Weshalb ich auch fein die gierigen FantasyleserInnenfinger davon gelassen habe. Zu blöde Titel und Cover schrecken sogar mich. Bei „Im Zweifel für das Monster“ wurde ich schwach. Das klang doch einigermaßen solide sogar mit Minimonsterjudge auf dem Cover. Buckingham, Spiegelbestsellerautor enttäuschte nicht. Ein interessanter Anwaltskrimi mit mystischen Protagonisten, eine wirklich gute Storyidee und sympathischem Hauptcharakter boten ein witzig, spannendes Leseabenteur. Kurzweilig, ohne das Hirn zu strapazieren. Anwalt Daniel Becker trifft dabei sein persönliches Monster. So eines jener Art, wegen dem man als Kind geschaut hat, dass alle Extremitäten unter der Bettdecke sind. Samt Kopf. Augen zu und durch. Wer dieses Gefühl nicht kennt sollte vielleicht nicht weiterlesen. Oder gerade doch. Beckers Monster bittet um anwaltliche Vertretung und damit beginnt ein äußerst seltsamer Kriminalfall der den mittelalten, frisch geschiedenen Anwalt komplett aus seiner Komfortzone reisst. Die Wandlung des karrieregeilen verwirrten auftsrebenden Stars der sich nicht zu schade ist die Nikotinindustrie zu vertreten und ein kleiner Einblick in die Denke dieser Branchen sind zusätzliche Schmankerl. Die LeserIn ist dagegen in ihre herbstliche Komfortzone geschnuckelt und hat sich mit Tee, Buch und Decke die Iden des Autors und den Verlauf der Geschichte genüsslich reingezogen. Daher Daumen hoch und warme Weiterempfehlung für dieses alliterationsfreie Monster und Mythenmix-Abenteuer ohne Anspruch. No brain, no pain. Einfach gute Unterhaltung.

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Ich habe mich wissentlich auf ein neues Genre eingelassen und muss sagen, dass es für mich ein Fehlschlag war. Royce Buckingham hat keinen angenehmen Schreibstil, er schreibt langweilig, langatmig, uninteressant. Schon auf Seite drei erwischte ich mich bei dem Gedanken: Ist das Buch bald vorbei? Der hochgelobte Witz des Spiegel Bestseller-Autors kam auch nicht durch, auf Seite 36 war ich so dermaßen hasserfüllt gegenüber dem Protagonisten Daniel Becker, weil er bei einem Fußballspiel seiner Tochter, die Mutter einer Gegenspielerin so unflätig angegangen ist,dass ich Zweifel hege, ob so ein Mensch als Anwalt praktizieren sollte. Mir hat das Buch so wenig gefallen, dass ich irgendwann vor Langeweile nur noch quergelesen habe und der Verlauf des Romans hat mich an keiner Stelle überzeugt. Bin ich zu ungebildet, um diesen Roman gut zu finden? Definitiv nicht, es ist nur einfach so, dass die Schreibweise einfach nicht meinen persönlichen Geschmack trifft. Während andere vielleicht absolut überzeugt sind. Für mich heißt es: Im Zweifel für ein anderes Buch! Darum vergebe ich Drei von Fünf Sternen 🌟🌟🌟 Warum drei, wenn es mir doch gar nicht gefallen hat? Es ist Respekt gegenüber dem Schriftsteller, der viel Zeit und Liebe investiert hat, den Lektoren gegenüber, die in dem Buch Potential sehen. Falls ihr den Roman lest, lasst mich gerne wissen, wie er sich gefallen hat. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das kostenlose Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

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