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Rezensionen zu
Todesspiel. Die Nordseite des Herzens

Dolores Redondo

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€ 17,00 [D] inkl. MwSt. | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empf. VK-Preis)

Gewaltig

Von: Lilli33

09.11.2022

Inhalt: Subinspectora Amaia Zalazar von der Polizei in Pamplona darf an einer Fortbildung des FBI in Quantico, USA, teilnehmen. Hier sticht die junge Frau durch ihre Intuition aus den Teilnehmern heraus und wird schließlich von Agent Dupree vorübergehend in sein Ermittlungsteam aufgenommen. Ein Serientäter hat es auf Familien abgesehen, die ein gewaltiges Naturereignis überlebt haben. Meine Meinung: „Todesspiel. Die Nordseite des Herzens“ ist Bestandteil eines Romanzyklus, dessen einzelne Teile aber unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich kenne die anderen Bücher bisher nicht, bin nach der Lektüre von „Todesspiel“ aber angefixt und möchte diesen Zustand bald ändern. Nicht nur der Inhalt des Buches, sondern auch der Umfang ist mit 640 Seiten gewaltig. Mich konnte die Autorin auf jeder einzelnen davon fesseln. Die Handlung ist so spannend, da kam keine Langeweile auf. Neben dem Haupterzählstrang um den Familienmörder gibt es immer wieder Rückerinnerungen in Salazars Kindheit, wo ihr psychisches Päckchen herrührt, das sie zu tragen hat. Auch Agent Dupree hat eine mysteriöse Vergangenheit. Zusammen bilden sie ein schlagkräftiges Ermittlerpaar, dem von anderer Seite immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Die Protagonist*innen sind interessant aufgebaut und wirken sehr menschlich trotz ihrer herausragender Fähigkeiten. Es mag vielleicht nicht alles realistisch sein, aber Redondo stellt es so überzeugend dar, dass mir beim Lesen gar keine Zweifel kamen. Vor allem auch die Beschreibungen der Hurrikans, zum Beispiel Katrina in New Orleans, gingen mir unter die Haut. Das wirkt so plastisch, so authentisch, dass man meint, den Wind draußen pfeifen zu hören. Fazit: Das Buch ist spannend, fesselnd, atmosphärisch und unterhaltsam, Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans.

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In Dolores Relondos Thriller “Todesspiel. Die Nordseite des Herzens” steht, wie schon in “Das Echo dunkler Tage”, die eigenwillige Ermittlerin Amaia Salazar im Mittelpunkt, die mit ihrem feinen Gespür mehr wahrnehmen kann, als andere. Und das funktioniert gleich auf mehreren Ebenen großartig. Vordergründig jagt sie zusammen mit einem Team des FBI einen eiskalten, fanatischen Serienmörder. Zwischendurch switcht die Autorin aber immer wieder in Amaias Vergangenheit, die unter schwierigen Umständen in einem kleinen baskischen Dorf aufwuchs und auf der Flucht vor ihrer gewalttätigen Mutter bei ihrer Tante Unterschlupf suchen musste. Und schließlich berichtet Redondo von den verheerenden Auswirkungen, die der Hurricane Kathrina 2005 im Großraum von New Orleans hatte. Diese unterschiedlichen Stränge würzt sie noch ein wenig mit Mythen und Aberglauben der lokalen Bevölkerung – und fertig ist ein komplexer, ungewöhnlicher und düsterer Pageturner. Wer auf Gänsehaut und ein wenig Mystik steht, ist bei “Todesspiel. Die Nordseite des Herzens” perfekt aufgehoben. Eindringlich gelesen von Carolina Vera.

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„Todesspiel. Die Nordseite des Herzens“ ist ein ungewöhnlicher und komplexer Thriller der spanischen Autorin Dolores Redondo. Der Komponist ist ein gnadenloser Serienmörder, der Naturkatastrophen nutzt, um - in dem vom Wetter verursachten Chaos - Familien zu ermorden und diese nach seinem Schema zu drapieren. Als sich der Hurrikan Kathrina ankündigt, rechnet das FBI damit, dass der Komponist erneut zuschlägt. Special Agent Dupree zieht die spanische Kommissarin Amaia Salazar - die sich sich gerade zu einer Weiterbildung beim FBI befindet - zu diesem Fall hinzu. Amaia ist eine etwas eigenwillige Protagonistin, die mit ihren feinen Antennen Dinge wahrnimmt, die anderen entgehen. Durch Rückblicke auf ihre Vergangenheit in Spanien erfährt man nach und nach mehr über ihre Kindheit und ihre Familie. Special Agent Dupree ist ebenfalls ein interessanter Charakter, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Mit ihrem rasanten Schreibstil und den kurzen, wechselnden Kapiteln hatte mich Dolores Redondo schnell gefesselt. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, gegen das Wetter und gegen den Komponisten. Durch verschiedene parallel verlaufende Handlungsstränge und durch die Rückblicke in die Vergangenheit ist dieser Thriller komplex und fordernd. Die Spannung ist hoch und bleibt durchgehend erhalten. Auch wenn ich bisher noch keinen Hurrikan erlebt habe, so hatte ich alles durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin direkt vor Augen. Die Verwüstungen und das Chaos durch Wind und Wasser wurden lebendig. Auch die Atmosphäre davor und danach wurde gut eingefangen. Dies alles wirkte – zusätzlich zu dem Serienkiller – sehr beängstigend und bedrückend. Geschickt wurden hier die Verwüstungen, das Leid, die Verbrechen und Plünderungen, die der Hurrikan Katrina im Jahr 2005 mit sich brachte, in die Handlung integriert. Allein das sorgt schon für Gänsehaut und Entsetzen. Von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend Spannung, das habe ich noch nicht oft erlebt und musste nach diesem fesselnden Leseerlebnis erst einmal tief Luft holen. Aber wer gute Nerven hat, diese gerne austestet, Entsetzen und Gänsehautfeeling liebt und ein wenig Mystik mag, für den ist dieser Thriller genau richtig.

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Katastrophenalarm

Von: mimitatis_buecherkiste

17.10.2022

Die spanische Polizistin Amaia Salazar soll dem FBI dabei helfen, einen Serienmörder zu finden, der als der Komponist bekannt ist. Dieser tötet ganze Familien, richtet ihre Köpfe gegen Norden aus und sein Motiv ist völlig unklar. Amaia ist unglaublich talentiert und mit einer besonderen Gabe gesegnet, kämpft seit ihrer Kindheit aber mit eigenen Dämonen. Als der Hurrikan Katrina in Richtung New Orleans dreht, verdichtet sich der Verdacht, dass der Komponist ebenfalls auf dem Weg dorthin ist. Amaia und ihre Kollegen machen sich auf den Weg in ihren schlimmsten Alptraum. „Sie war eine Fährtensucherin, eine Jägerin, einer jener Menschen mit der natürlichen Gabe, das Böse aufspüren zu können. Ein zweifelhaftes Privileg, das sie erhalten hatte, als sie in der Hölle gewesen war.“ (Seite 340) Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und von Rückblicken in Amaias Kindheit unterbrochen, sodass nach und nach ein klares Bild davon entstand, was Amaia zugestoßen ist. Bereits früh war ich vom Schreibstil gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Fall war ungewöhnlich und bizarr, die Ermittlung sehr spannend. Amaia wurde zwar etwas übertrieben genial dargestellt, auch einige andere Personen fand ich überspitzt, aber es passte zur restlichen Geschichte und störte mich nicht. Der Thriller enthält mystische Elemente, es werden Geister, Dämonen und magische Wesen erwähnt, was der Story ein wenig eine übersinnliche Atmosphäre verlieh. Die Autorin baut zudem die Katastrophe in New Orleans mit ein, als der Hurrikan Katrina dort gewütet hat, sodass eine Prise Voodoo unvermeidlich war. Dies alles war aber nicht übertrieben und passte unglaublich gut zum Setting. Die Wendung, die die Story irgendwann nahm, fand ich zuerst überraschend und dann etwas irritierend, für mich kam die Ermittlung dadurch vollkommen aus dem Takt. Je näher das Ende kam, desto gespannter war ich darauf, welche Auflösung mich erwartet. Das grandiose Finale, das ich erwartet habe, fiel dabei gänzlich aus, das Ende wurde in kürzester Zeit abgehandelt und ich blieb etwas enttäuscht zurück. Das hätte ich mir anders gewünscht, nachdem ich so viele Seiten lang darauf hingefiebert hatte. Dies und die manchmal etwas holprige Übersetzung führen dazu, dass das Buch ganz knapp eine volle Punktzahl verpasst und von mir mit vier Sternen bewertet wird. Zudem spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus, denn ich wurde wirklich ausgezeichnet unterhalten und habe mir die vor Jahren erschienene Trilogie mit Amaia Salazar auf meine Wunschliste gesetzt.

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Die Kommissarin Amaia Salazar besucht eine Fortbildung der FBI Akademie und fällt durch ihre scharfsinnigen Analysen auf. Der Leiter Andrew Dupree möchte, dass sie sich bei einem aktuellen Fall beteiligt. Eine Familie wurde Opfer eines Hurrikans. Zweifel kommen auf und bei einem ähnlichen Fall gibt es Hinweise, dass die Familien getötet wurden. Ein Hurrikan in New Orleans wird erwartet und sie hoffen, dass sie den Täter finden, bevor weitere Familien dem Täter zum Opfer fallen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn das Team befindet sich im Auge des Hurrikans. Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang an herrscht Spannung. Amaia besticht durch Intelligenz und Scharfsinn und erkennt vor allen anderen Zusammenhänge. Dabei hat sie mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Sie ist äußerst taff, ihre Kollegen finden sie hochmütig und mich haben ihre messerscharfen Analysen beeindruckt. Gleichzeitig wird Dupree mit einem alten Fall konfrontiert, dem sie auch nachgehen. Im letzten Drittel wird es mystisch. Das ist nicht unbedingt mein Thema. Dadurch wird das Buch in die Länge gezogen. Die Rückblicke auf Amaias Kindheit war spannend. Dass aber die Autorin auch noch Duprees Vergangenheit beleuchtet hat, hat meinen Lesefluss unterbrochen. Ich hätte die eingefügte Geschichte nicht benötigt. Absolut gut gewählt war New Orleans als Szenarium. Die Ausmaße des Hurrikans Katrina im Jahr 2005, die das Leid und Elend, die Plünderungen und Verbrechen darstellen,  wurden sehr gut integriert.  Fazit: Ein spannender und beklemmender Thriller, in dem ein Täter unbemerkt Verbrechen während einer Naturkatastrophe begeht, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war das Mystische nicht unbedingt meins. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Heinrich Hugendubel GmbH & Co. KG

Von: Gesine Schad aus Landshut

12.09.2022

Dieses Buch hat mir einige Nächte verkürzt! Absolut unglaublich. Diese Mischung aus Mysterie und Thriller ist wirklich etwas Besonderes. Bei der Beschreibung der Situation nach Katrina in New Orleans standen mir die Haare zu Berge. Man ist buchstäblich dabei und kann sich nicht entziehen. Auch die Parallelität der Geistergeschichten ist grandios. Alles super stimmungsvoll.

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Ein Serienmörder tötet ganze Familien, indem er sich das nach Naturkatastrophen herrschende Chaos zunutze macht. Nur durch einen Zufall wird sein Morden entdeckt. Die spanische Polizistin Amaia Salazar, in den USA aufgewachsen und ausgebildet, besucht gerade ein FBI-Seminar und wird in die Ermittlungen eingebunden. Das FBI will den Mörder in New Orleans erwarten, dort droht der nächste große Hurrikan. Es gibt zwei gleichermaßen spannende, eindringlich und bildhaft erzählte Handlungs- und Zeitebenen. Neben den Ermittlungen zum Serienmörder wird auch Amaias furchtbare Kindheit beschrieben, die sie geprägt hat. Amaia erkennt Verborgenes in Menschen und auch bei Vorgängen, sie ist eine äußerst talentierte Ermittlerin mit Intuition und großer Kombinationsfähigkeit. Sie ist selbstbewusst und kann arrogant erscheinen, dadurch eckt sie leicht an. Als Figur in der Geschichte hat sie mich am meisten fasziniert. Auch die anderen Protagonisten sind glaubwürdig und selbst Nebenfiguren erscheinen mir als interessante, individuelle Charaktere, die mich berühren. Die Geschichte ist sehr komplex aufgebaut und auch Voodoo und der Aberglaube der Cajun und des Baskenlandes spielen eine Rolle. Durch die Bedeutung, die allem damit zusammenhängende hier von den Cajun beigemessen wird und durch die Parallelen zur Mythologie ihrer Heimat beginnt Amaia in Louisiana, sich mit ihrem kindheitsbedingten Trauma auseinanderzusetzen. Todesspiel ist ein Prequel der bereits veröffentlichten Bücher um Amaia Salazar und spielt 2005, zum großen Teil in New Orleans, als die Stadt vom Hurrikan Katrina getroffen wird. Atmosphärisch dicht und zweifellos realitätsnah wird die Naturkatastrophe mitsamt ihren Auswirkungen von Dolores Redondo beschrieben, auch die Stadt und das benachbarte Sumpfgebiet werden durch den anschaulichen und fesselnden Schreibstil für den Leser lebendig. Das Cover zeigt wohl einen der Bäume im Bajou und ist düster und geheimnisvoll und der Gitter-Effekt, den die langgezogenen Buchstaben des Titels erzeugen, passt dazu, es gefällt mir. Abgesehen von der spannenden Geschichte bin ich davon beeindruckt, wie Dolores Redondo ihre Recherchen zum Hurrikan Katrina und zum Stand der Verhaltensforschung des FBI in ihrem Buch verarbeitet hat. Ich empfehle „Todesspiel – Die Nordseite des Herzens“ jedem Leser von Thrillern, der für ungewöhnliche, auch okkulte Aspekte offen ist. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich vergebe 4,5 Sterne.

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Super Spannungsaufbau und immersiv!

Von: TradeTax aus Steinfeld

17.08.2022

Die Protagonistin ist eine junge Ermittlerin aus Spanien, mit dem außergewöhnlichen Talent, sich in Täter hinein zu versetzen. Auf einer Schulung in den USA wird sie von den lokalen FBI Behörden konsultiert, um bei verstörenden Zwischenfällen während schweren Unwetter zu unterstützen. Der umtriebige Täter verlangt dem Team vieles ab, nicht zuletzt, da seine Methoden die Toten so gut inszeniert. Bei den Ermittlungen wird klar, dass es nicht nur ein Fall ist, der in Betracht gezogen werden muss. Es kommt ein zweites schweren Verbrechen hinzu, was das Buch noch viel spannender macht. Mir gefällt die Protagonistin, da sie von den FBI Mitarbeitern nicht sofort akzeptiert und eingebunden wird, sondern sich ihren Status schwer erarbeiten muss. Ihr Förderer, ein renommierter FBI Ermittler, gibt ihr allerdings die nötige Rückendeckung. Außerdem verdeutlicht die Protagonistin, dass wir alle von unseren eigenen Geschichten tormentiert werden, womit sie tagtäglich zu kämpfen hat. Durch die Übersetzung aus dem Spanischen, werden manche Unterhaltungen etwas leblos, hölzern. Cover sieht super aus, obwohl es sich mir erst im letzteren Ende des Buches erschloss, wieso es ein Baum ist - der Text ist sehr gut leserlich und angenehm für das Auge.

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