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Rezensionen zu
Nordlicht - Die Tote im Küstenfeuer

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (3)

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Ein toller neuer Roman aus der Nordlichtreihe

Hohenlohe'sche Buchhandlung

Von: Martina Huber aus Öhringen

30.04.2021

Auch im dritten Band verliert die deutsch/dänische Zusammenarbeit nichts an ihrer Spannung. Der Fall ist komplex und variantenreich und verlangt den Ermittlern auch persönlich einiges ab. Absolut zu empfehlen.

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Die Leiche einer deutschen Gastschülerin verbrennt in Egernsund im Sankt-Hans-Feuer. Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg von der deutsch-dänischen Sondereinheit GZ Padborg tauchen in den Fall ein, stoßen aber bei der Familie der Toten auf Schweigen. Und auch bei den Bewohnern des beschaulichen Küstenortes stoßen sie auf Schwierigkeiten, denn diese sind sich sicher: Der Täter kann niemand von ihnen sein. Doch plötzlich ändert sich die Stimmung... "Die Tote im Küstenfeuer" ist bereits der dritte Teil der Nordlicht-Reihe von Anette Hinrichs. Und ich kann sagen, er steht den ersten Bänden in nichts nach. Auch hier herrscht wieder unbändige Spannung vor, das Thema, auf das die Geschichte baut, ist sehr aktuell und voller Konflikte. Mehr mag ich dazu nicht verraten, sonst könnte es die Spannung nehmen. Die Charaktere Vibeke und Rasmus sind mittlerweile zu vertrauten Personen geworden, so daß man auch hier ihre Entwicklung mit Vergnügen verfolgt. Ihr Privatleben wird natürlich thematisiert, jedoch empfinde ich dies nicht als störend. Das Gegenteil ist der Fall. Denn dadurch werden die Charaktere dem Leser noch näher gebracht, man lebt mit ihnen und nimmt Teil an ihren Problemen. Man überlegt hier mit Rasmus fast gemeinsam, ob er nun eine Entscheidung pro Familie oder pro Beruf fällen soll. Dies gehört für mich einfach dazu. Vom Stil her hat Anette Hinrichs mich wieder sehr gut unterhalten. Die nordische Atmosphäre der Flensburger Förde hat sie perfekt eingefangen. Hier fühlt man sich an den Strand versetzt und sieht bei geschlossenen Augen alles genau vor sich, ja, man hat das Gefühl vor Ort zu sein. Diese Serie kann ich nur empfehlen. Hier stimmt einfach alles: Spannung von Beginn bis Ende, ein gutes Thema, sympathische Charaktere vor einer Traumkulisse. Mit anderen Worten: Perfekte Unterhaltung.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Nordlicht“ – Die Tote im Küstenfeuer (Hörbuch) von Anette Hinrichs Band 1: Nordlicht – Die Tote am Strand Band 2: Nordlicht – Die Spur des Mörders Band 3: Nordlicht – Die Tote im Küstenfeuer Band 4: Nordlicht – Die Toten im Nebel (erscheint am 14. März 2022) „Dänemark – Deutschland“ Es ist Mittsommernacht und auch in Egernsund an der jütländischen Küste brennen die Sankt-Hans-Feuer. Alle feiern ausgelassen und keiner merkt, dass sich unter dem Holzscheit eines Feuers die Leiche eines jungen Mädchens befindet; eine deutsche Gastschülerin mit türkischen Wurzeln, wie sich herausstellt. Jetzt wird schnell die Frage laut, ob das Mädchen vielleicht Opfer eines Ritualmordes wurde. „Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg von der deutsch-dänischen Sondereinheit GZ Padborg übernehmen den Fall und stoßen in der Familie der Toten auf eine Mauer des Schweigens. Auch die Ermittlungen in der beschaulichen dänischen Küstenstadt gestalten sich schwierig, denn die Bewohner sind sich einig: Der Täter muss von außerhalb kommen.“ Aber nach und nach kommen Boisen und Nyborg der Lösung immer näher…….. Fazit: Anette Hinrichs legt hier ihren dritten Krimi aus der Reihe „Nordlicht“ vor. Wieder kommt die „Deutsch-Dänische Sondereinheit“ mit ihren sehr eigenwilligen, aber durchaus sympathischen Ermittlern Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg zusammen. Mittlerweile bin ich erklärter Fan dieser Reihe, denn Hinrichs schreibt sehr flüssig und detailliert ohne sich dabei zu verlieren und mit den beiden Ermittlern Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg hat sie zwei sehr interessante Ermittler kreiert. Beide entwickeln sich von Fall zu Fall weiter, lernen sich besser kennen und agieren auf Augenhöhe. Von daher bietet es sich an, vielleicht doch eher mit dem ersten Teil der Reihe zu starten, obwohl die Fälle durchweg auch einzeln gelesen werden könnten. Auch diesmal hat die Autorin wieder ein gutes Gespür für ihr hier dargestelltes Thema `Migration` gehabt. Sie erzählt eine interessante und durchweg spannende Geschichte, dabei schreibt sie jedoch nicht einfach nur einen Krimi, sondern lässt gleichzeitig gesellschaftskritische Themen mit einfließen und scheut sich dabei auch nicht den Finger in noch nicht geschlossene Wunden zu legen. Denn das Thema „Migration“ ist nicht nur in Dänemark aktuell, sondern ebenso in Deutschland. Auch von Vera Teltz bin ich immer wieder schier begeistert, denn sie gehört seit längerem schon zu meinen absoluten Lieblingssprecher/Innen. Und so wurde das Hörbuch durch ihre ausdrucksstarke und facettenreiche Stimme zum reinsten Ohrgenuss. Wieder ein toller und brisanter Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam!

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In Engernsund an der jütländischen Küste wird die Leiche eines 16jährigen Mädchens gefunden. Die Leiche wurde in einem der vielen Sankt Hans Feuer verbrannt. Bei der Toten handelt es sich um eine Gastschülerin aus Deutschland. Elin Akman stammt aus Hamburg, ist ein deutsches Mädchen mit türkischen Wurzeln. Das ruft die deutsch-dänische Sondereinheit auf den Plan, da in beiden Ländern ermittelt werden muss. Die Suche nach einem Motiv für den Mord wirft viele Fragen auf. Handelt es sich um einen Ritualmord, um einen Ehrenmord, ist es eine Beziehungstat oder war Elin einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort? „Nordlicht – Die Tote im Küstenfeuer“ ist der 3. Band der spannenden Nordlicht-Reihe von Anette Hinrichs. Das Ermittlerteam setzt sich aus deutschen und dänischen Ermittlern zusammen. Die zwei Kommissare gefallen mir sehr gut, ich mag Ermittler die ihre Ecken und Kanten haben. So haben auch die Beiden eine bewegte Vergangenheit die sie mit sich herumtragen. Vibeke Boisen, Teamleiterin bei der Mordkommission Flensburg auf der deutschen Seite. Sie ist äußerst sympathisch, kann aber auch knallhart sein und hält sich immer strikt an die Regeln. Sie leidet unter ihrer Vergangenheit. Ihre leibliche Mutter ist psychisch krank und Vibeke lebt immer mit der Angst die Krankheit geerbt zu haben. Ihre Adoptiveltern liebt sie über alles. Ihr Adoptivvater ist auch bei der Kripo in Flensburg und Vibeke ist in seine Fußstapfen getreten. Rasmus Nyborg von der Kripo Esbjerg ist der dänische Ermittler. Er liebt die legere, unkonventionelle Art und hält sich nicht immer an die Regeln. Es darf bei ihn schon einmal der „kleine Dienstweg“ sein. Auch er schleppt so einigen Ballast aus seiner Vergangenheit mit sich rum. Vor allem den Tod seines Sohnes kann er nicht überwinden Der Fall ist spannend und die Ermittlungen kommen nur schleppend voran. Es gibt einige Verdächtige. Im Vordergrund steht, dass Elin türkische Wurzeln hat. Von Elin sind gefakte Nacktbilder im Netz verbreitet worden, weshalb sie als Gastschülerin zu Freunden nach Dänemark geschickt wurde. Für die Ermittler stellt sich die Frage ob ein Ehrenmord in Frage kommt und ein Familienmittglied der Täter ist. Elin hatte aber auch eine Beziehung zu einem Jungen aus der Clique die sie kurz vor ihrem Tod beendet hat. Eine Beziehungstat aus Eifersucht? Die Ermittlungen sind alles andere als einfach. Bei der türkischen Familie laufen die Ermittler gegen eine Wand. Auch auf der dänischen Seite kommen sie nicht recht voran. So zieht sich der Spannungsbogen durch das gesamte Buch. Ich hatte auch immer wieder einen Verdacht den ich dann verworfen habe um ihn kurze Zeit später wieder aufzunehmen. Am Ende wird der Fall spektakulär aufgeklärt. Das Ende ist stimmig und lässt mich zufrieden zurück. Ich liebe Schreibstil von Anette Hinrichs, es ist eine wahre Freude ihre Bücher zu lesen. Die Autorin beschreibt die Charaktere und auch die Umgebung so, dass man sich alles gut vorstellen kann, macht aber keine seitenlangen Ausschweifungen die dann eher langatmig wären. So hatte ich den Krimi in 3 Tagen gelesen. Ohne Zweifel wird „Nordlicht – Die Tote im Küstenfeuer“ wird zu meinen diesjährigen Krimi-Highlights gehören.

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Das deutsch-dänische Ermittlerteam muss wieder ran. Bei den St.-Hans-Feuern an der dänischen Ostseeküste gab es ein Feuer zu viel und eine Leiche obendrein. Vibeke ist eine toughe, distanzierte Flensburger Kommissarin. Sie wird ziemlich schnell in den Fall der dänischen Polizei integriert, nachdem klar wird, dass die Tote eine deutsche Gastschülerin ist. Das wirklich tolle an diesem Buch ist, dass man wirklich nicht vorhersehen kann, wer der Täter ist und aus welchem Milieu er stammt. Es gibt einige, die in Frage kommen. Inhaltlich dreht sich nicht nur alles um die Ermittlungen. Auch die Bewohner des Dorfes lernt man gut kennen und einschätzen. Dazu kommt noch die türkisch-deutsche Patchworkfamilie des Opfers, die mit schwierigen Familienverhältnissen aufwartet und noch so einigem mehr. Auch Kinder und Jugendliche mischen mit. Zu Anfang wird der Ort noch typisch „hygge“, dänische Leichtigkeit scheint weit verbreitet. Nach und nach zeigt sich, dass die Autorin ihre Figuren sehr gut ausgearbeitet hat und sie vielschichtiger sind als gedacht. Ein gut zu lesender Krimi. Trotz der Figuren und der gut erzählten Handlung ist er zwar spannend, aber doch eher ruhig.

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Wieder ein tolles Buch von Anette Hinrichs

Von: Silke aus Bad Oldesloe

09.04.2021

In ihrem aktuellen Nordlicht-Krimi "Die Tote im Küstenfeuer" greift Anette Hinrichs wieder ein brisantes Thema auf. wie kaum eine andere Regionalkrimi-Autorin schafft sie es in meinen Augen, anspruchsvolle Themen klug und trotzdem gut lesbar aufzugreifen. Im aktuellen Fall ermitteln Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg, zwei tolle Protagonisten, mit denen ich mich schnell identifizieren kann, im Fall des Todes einer jungen Türkin. Als herauskommt, das sie nicht nach den Konventionen ihrer streng religiösen Familie lebt, sieht einiges nach einem Ehrenmord aus. Manchmal habe ich die Luft angehalten, dass Thema unvoreingenommen und mit Fingerspitzengefühl zu behandeln, ist schwierig. Anette Hinrichs ist es hervorragend gelungen. Eine absolute Leseempfehlung.

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Boisen und Nyborg ermitteln wieder. Endlich! Auch der dritte Band um das deutsch-dänische Ermittlerduo mit ihrem Team hat mich vollkommen überzeugt. Es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Da ich selbst sehr gerne an der Küste im Norden bin, kann ich mir die bschriebenen Orte und die Umgebung gut vorstellen. Schon deswegen mag ich die Bücher der Autorin. Aber natürlich sind auch die Fälle der Sondereinheit Dtld./Dänemark spitze; im dritten Fall müssen die Ermittler den Tod der jungen Elin aufklären. Von Beginn an wird der Spannungsbogen aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Die Autorin versteht es den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu führen. Lange war ich der Meinung den Täter und auch den Grund des Mordes zu kennen, aber natürlich war ich auf dem Holzweg 😂. Die letztendliche Auflösung war für mich nicht voraussehbar und ich hätte dies so sicherlich nicht erwartet. Wieder ein sehr gelungener Kriminalroman von für den ich definitv eine Leseempfehlung geben kann. Nun heißt es wieder warten, der nächste Band erscheint im Frühjahr 2022. Es ist noch lange aber ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Fall und die überaus sympathischen Ermittler Vibeke und Rasmus. Außerdem bin ich sehr gespannt, wie sich die Privatsache bei Rasmus entwickeln wird. :)

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Meine Meinung: Da mir die beiden ersten Bücher der "Nordlicht-Serie" gefallen haben, war klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte. So konnte ich ein weiteres Mal nach Dänemark reisen, obwohl der Grund nicht so erfreulich war. Zur Mittsommernacht werden überall Feuer entfacht und entsprechend feuchtfröhlich gefeiert. Allerdings nutzt jemand ein Feuer und will dort eine Leiche verbrennen lassen. Für Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg ist dies ein weiterer Fall und Grund grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten. Ich bin dabei und darf sie bei der Arbeit beobachten. Es ist nicht leicht, denn nicht jeder gibt freiwillig Antworten und manche werden auch bewusst zurück gehalten. Allerdings offenbaren sich einige mit ihren Gedanken, die nicht gerade freundlich gegenüber Ausländern sind. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mir die Bewohner des Ortes sympathisch sind. Die beiden Ermittler und ihr Team mag ich und von Vibeke und Rasmus erfahre ich wieder einiges aus deren privatem Bereich. Was hier zwar etwas störend wirkt, denn es lenkt die beiden doch ganz schön ab. Trotzdem finden sie immer mehr heraus und zusätzlich steigt die Spannung. Ich war mal wieder so mitten drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Vor allem kurz vor dem Ende hoffte ich, dass es gut aus geht. Alle Bücher sind von den Fällen her abgeschlossen, aber durch den privaten Bereich zieht sich ein roter Faden und es macht Spaß die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Fazit: Eine weitere spannende Folge der Nordlicht-Serie und ich hoffe, dass ich noch mehr von Vikeke und Rasmus und deren Team zu lesen bekomme. Jetzt spreche ich aber erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Buch aus.

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