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Rezensionen zu
Achtsam morden am Rande der Welt

Karsten Dusse

Achtsam morden-Reihe (3)

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

*Inhalt* Auf Anraten seines Achtsamkeitstrainers Joschka Breitner macht sich Björn Diemel auf, um den Jakobsweg als Pilger zu begehen und so seiner Midlife-Crisis zu entgehen. Bereits im Vorfeld macht sich Björn viele Gedanken um seine Reise und schmiedet Pläne - auch, womit er sich gedanklich beschäftigen möchte. Doch meistens kommt es anders als man denkt und schon in den ersten Tagen passieren seltsame Dinge. Schnell wird klar: irgendjemand will Björn töten, doch aus irgendeinem Grund lassen glücklicherweise immer andere Mitpilger ihr Leben. Björn versucht, achtsam wie er ist, heil aus der Sache herauszukommen und kommt der Beantwortung seiner gestellten Fragen plötzlich ein ganzes Stück näher - nur eben anders als erwartet.   *Erster Satz des Buches* "Drei Kilometer waren wir schweigend und in Meditation nebeneinander hergepilgert." - K. Dusse (2021) - Achtsam morden am Rande der Welt, S. 11 - *Meine Meinung* "Achtsam morden am Rande der Welt" ist der dritte Roman um Björn Diemel, der in den letzten Jahren lernen musste was es heißt, Achtsam zu leben. Da man sich Björns Pilgerreise nicht widmen sollte, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, empfehle ich an dieser Stelle wärmstens, die beiden Vorgänger zu lesen - ihr werdet es nicht bereuen.  Wir begleiten also Björn auf seiner Pilgerreise und obwohl es sich hierbei eher um einen humorvollen Krimi handelt, lernen wir dabei noch so einiges übers Leben. Björns Gedankengänge haben auch mich so manches Mal zum nachdenken angeregt und mich in "Lesepausen" ab und an noch beschäftigt. Doch neben einer Menge Stoff zum nachdenken bietet dieser Roman auch einiges zum lachen. Wer, wie ich, einen eher dunklen (um nicht zu sagen rabenschwarzen) Humor hat, der kann sich bei der Lektüre prächtig amüsieren und einen düsteren Tag ein bisschen aufhellen. Der Schreibstil gefällt mir auch dieses Mal wirklich gut, da es sich nicht nur flüssig und angenehm lesen lässt, sondern auch sehr bildhaft beschrieben ist. Gerade die Beschreibungen des Jakobsweg, die Gepflogenheiten und die anderen Pilger konnte ich mir sehr gut vorstellen und auch wenn ich noch nie Ambitionen hatte den Jakobsweg zu bewandern - nach der Lektüre hätte es mich tatsächlich irgendwie gereizt.  Für mein Empfinden war dieser dritte Band deutlich anders gehalten, als die beiden Vorgänger, was vielleicht auch daran liegen mag, dass die "Mafia Machenschaften" deutlich geringer ausfielen. Dies empfand ich aber keineswegs als negativ, denn auch dieses Werk bietet - auch mit reduzierter Zahl an Mafiosi - eine Menge Unterhaltung.  *Zitat* ">Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.<, bereicherte ich das Gespräch mit einer Kalenderweisheit. >Ganz im Gegenteil. Lebe jeden Tag, als wäre es dein erster.< Ich schaue irritiert. Roland erklärte. >Der letzte Tag birgt ein großes Stück >Nach mir die Sintflut< in sich. Der erste Tag ist voller Neugierde. Voller Unschuld. Solange ich [...], will ich mich jeden Tag wie neugeboren fühlen.<" - K. Dusse - Achtsam morden am Rande der Welt (2021) - S. 151 - *Infos zum Buch* Seitenzahl: 384 Seiten Verlag: Heyne Verlag ISBN: 978-3-453-27356-6 Preis: 20,00 € (Gebunden) / 7,99 € (Ebook) Reihe: Achtsam morden Das Kind in mir will achtsam morden Achtsam morden am Rande der Welt  *Infos zum Autor* "Karsten Dusse ist Rechtsanwalt und seit Jahren als Autor für Fernsehformate tätig. Seine Arbeit wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis und mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet sowie für den Grimme-Preis nominiert. Sein Debütroman »Achtsam morden« und die Fortsetzung »Das Kind in mir will achtsam morden« schafften es an die Spitze der Bestsellerlisten." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* Ein wahnsinnig unterhaltsamer Roman, der kaum aus der Hand zu legen ist - für mich ein absolutes Highlight!  Wertung: 5 von 5 Sterne!

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Björn Diemel war nie ein großer Freund des Pilgerns und ist von dem Vorschlag seines Therapeuten Joschka Breitner, den Jakobsweg zu gehen, dementsprechend zunächst nicht gänzlich begeistert. Doch nachdem Björn auf die Gefahr, mit Vollgas in eine Midlifecrisis zu rennen, aufmerksam und ihm die Bedeutung einer Pilgerreise für sein inneres King bewusst gemacht worden sind, freundet er sich mit dem Gedanken an und beginnt seine Planung. Gerade nach einem kürzlichen Zwischenfall mit einem nun womöglich rachedurstigen Kunden, kommt eine Auszeit gerade richtig. Nach ein paar Sicherheitsmaßnahmen die genau die Balance zwischen Erreichbarkeit und digitaler Enthaltsamkeit schaffen, geht es für Björn Diemel dann endlich los; ganz minimalistisch. Bald schon macht er seine erste Pilgerbekannschaft, die leider nicht allzu lange an seiner Seite wandern können wird. So stellt sich schon recht schnell die Frage, ob es womöglich eigentlich jemand auf Björn abgesehen hat. Als sich die Todesfälle in seinem Umfeld dann häufen, verstärkt sich sein Gefühl, die Mitte seines Lebens könnte schon längst hinter ihm liegen. „Meine Pilgerschaft hatte eine neue Dimension bekommen. Es ging nicht mehr darum, mich selbst zu finden. Es ging vor allem darum, nicht gefunden zu werden“ (S.325). Besoders durch die, jedes Kapitel einleitenden, Zitate aus Joschka Breitners Ratgebern, entsteht eine sehr angenehme Komik. Björn Diemel hält sich vorbildlich an Prinzipien der Achtsamkeit, führt entsprechende Übungen durch und gelangt so auf absurd unschuldige und verständliche Art zu teilweise nicht allzu friedlichen Entscheidungen. Gerade, wenn er seinen Mitarbeitern mehr Raum zur Selbstentfaltung geben möchte. Der harmlose Schreibstil bei keineswegs harmlosen Erzählungen, hat mich manchmal an Jonas Jonasson erinnert. Zudem hat mir sehr gefallen, dass der Leser ebenfalls Informationen zum Pilgern und dessen Geschichte erhält. Generell war das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Auch für zart-besaitete eignet sich das Werk bestens, da es keine detaillierten Beschreibungen gewalttätiger Handlungen gibt. Spannend und fesselnd ist die Lektüre allemal. Außerdem ist die Erzählung in sich schlüssig, obwohl mir das Ende etwas zu abrupt war. Insgesamt kann ich „Achtsam morden am Rande der Welt“ sehr weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne!

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Unterhaltsam und spannend!

Von: warmerSommerregen

15.09.2021

Björn Diemel war nie ein großer Freund des Pilgerns und ist von dem Vorschlag seines Therapeuten Joschka Breitner, den Jakobsweg zu gehen, dementsprechend zunächst nicht gänzlich begeistert. Doch nachdem Björn auf die Gefahr, mit Vollgas in eine Midlifecrisis zu rennen, aufmerksam und ihm die Bedeutung einer Pilgerreise für sein inneres King bewusst gemacht worden sind, freundet er sich mit dem Gedanken an und beginnt seine Planung. Gerade nach einem kürzlichen Zwischenfall mit einem nun womöglich rachedurstigen Kunden, kommt eine Auszeit gerade richtig. Nach ein paar Sicherheitsmaßnahmen die genau die Balance zwischen Erreichbarkeit und digitaler Enthaltsamkeit schaffen, geht es für Björn Diemel dann endlich los; ganz minimalistisch. Bald schon macht er seine erste Pilgerbekannschaft, die leider nicht allzu lange an seiner Seite wandern können wird. So stellt sich schon recht schnell die Frage, ob es womöglich eigentlich jemand auf Björn abgesehen hat. Als sich die Todesfälle in seinem Umfeld dann häufen, verstärkt sich sein Gefühl, die Mitte seines Lebens könnte schon längst hinter ihm liegen. „Meine Pilgerschaft hatte eine neue Dimension bekommen. Es ging nicht mehr darum, mich selbst zu finden. Es ging vor allem darum, nicht gefunden zu werden“ (S.325). Besoders durch die, jedes Kapitel einleitenden, Zitate aus Joschka Breitners Ratgebern, entsteht eine sehr angenehme Komik. Björn Diemel hält sich vorbildlich an Prinzipien der Achtsamkeit, führt entsprechende Übungen durch und gelangt so auf absurd unschuldige und verständliche Art zu teilweise nicht allzu friedlichen Entscheidungen. Gerade, wenn er seinen Mitarbeitern mehr Raum zur Selbstentfaltung geben möchte. Der harmlose Schreibstil bei keineswegs harmlosen Erzählungen, hat mich manchmal an Jonas Jonasson erinnert. Zudem hat mir sehr gefallen, dass der Leser ebenfalls Informationen zum Pilgern und dessen Geschichte erhält. Generell war das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Auch für zart-besaitete eignet sich das Werk bestens, da es keine detaillierten Beschreibungen gewalttätiger Handlungen gibt. Spannend und fesselnd ist die Lektüre allemal. Außerdem ist die Erzählung in sich schlüssig, obwohl mir das Ende etwas zu abrupt war. Insgesamt kann ich „Achtsam morden am Rande der Welt“ sehr weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne!

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Bei „Achtsam morden am Rande der Welt“ handelt es sich um den dritten Roman um den Millieuanwalt Björn Diemel und seinen Therapeuten und Achtsamkeitscoach Joschka Breitner. Ein spektakulärer Zwischenfall samt sich ankündigenden Folgen bringen Diemel und einige seiner Mitarbeiter aus dem Milieu in Gefahr; zudem zeichnet sich die Midlifecrisis bei Björn Diemel an, was insgesamt, auch durch seinen Achtsamkeitscoach angestoßen undempfohlen, zu einer Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg führt. Dort bewältigt Björn Diemel ungefähr 800 km in einem Monat, lernt Mitpilger kennen, findet vor allem viel Zeit um über seinen Lebensweg und ihn beschäftigende Fragen und Ziele nachzudenken um seinen weiteren Lebensweg zu finden und zu gehen. Dabei setzt er sich manchen Gefahren aus, manchesmal lebensbedrohlich für ihn und final für andere. Jedes Kapitel wird mit einem Lehrsatz aus verschiedenen Ratgebern Breitners eingeleitet und dann anschaulich aufgezeigt, durchleuchtet und samt Erläuterungen und Abwägungen umgesetzt. Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut; beeindruckend humorvoll und kreativ wird ein Krimi bzw. eine Krimisatire flüssig und ungemein unterhaltsam erzählt. Auch die Betrachtungen zur Achtsamkeit sowie die Beschreibungen um die Pilgerreise samt Gepfogenheiten und Ritualen der Teilnehmer haben mir sehr gut gefallen und wecken schon den Wunsch, eine solche selber anzutreten. Der Roman hat mich verzüglich unterhalten und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen… Die beiden vorangegangenen Krimis habe ich bislang noch nicht gelesen, werde dieses aber schnellstmöglich nachholen.

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Enttäuschend

Von: Buchheldin

06.09.2021

Björn Diemel, der Rechtsanwalt mit krimineller Vergangenheit, hat einen eher weniger lustigen Geburtstag hinter sich. Nun möchte er endlich zur Ruhe kommen und begibt sich auf eine Pilgerreise. Auf dem Jakobsweg ereignen sich jedoch mysteriöse Zwischenfälle, Björn hat den Verdacht, dass ein Mitpilger ihn versucht zu töten. Nach allen Regeln der Achtsamkeit versucht er, mit seiner misslichen Lage Frieden zu schließen und Ruhe zu bewahren. Gar nicht so leicht, wenn rund um ihn herum plötzlich Mitpilger wegsterben. „Achtsam morden am Rande der Welt“ ist der dritte Band der Erzählungen rund um den Rechtsanwalt Björn Diemel aus der Feder von Karsten Dusse. Mit viel Sarkasmus und trockenem Humor nimmt er die Leser*innen mit auf Björn Diemels Weg, sich selbst zu finden. Während ich die ersten beiden Bände ziemlich schnell gelesen hatte, hat sich der dritte Band für mich eher in die Länge gezogen. Der Plot ist leider nicht so originell wie in den ersten beiden Teilen, das Ende etwas plump und vorhersehbar. Der Humor, den ich in den ersten beiden Bänden sehr geschätzt habe, ist mittlerweile eher trocken als lustig, generell scheint es leider, als sei das Buch in zu kurzer Zeit mit zu wenig Inhalt geschrieben worden. Hin und wieder versucht sich Dusse an Anspielungen auf die aktuelle Politik und Coronakrise, da ist zum Beispiel der Chinese, der verdächtigt wird, Diemels Leben auf den Kopf zu stellen, da sind Anspielungen auf Impflicht und Abstandsregeln und teilweise bekommt man während des Lesens das Gefühl, dass Dusse sich mit alldem nicht so richtig anfreunden kann. Ist es Sarkasmus und Ironie, hinter denen er seine politische Meinung versteckt? Oder ist es gerade der Witz, der die politische Meinung entwaffnet? So oder so, es stellt sich die Frage, wie viel Politik einem humoristischen Krimiroman guttut und inwiefern der Künstler sich von seiner Kunst bzw. der Autor sich von den Aussagen in seinem Buch distanziert. Die Storyline des Buches ist etwas bemüht, die Geschichte beruht auf eine Abfolge ziemlich unwahrscheinlicher Zufälle. Der Autor hat da schon mehrfach etwas tricksen müssen, um sich den Inhalt gerade zu biegen. Leider ist die Handlungsabfolge ziemlich abwegig und abstrus, vielleicht gehört das dazu zu einem Krimiroman, der nicht auf Genauigkeit und Realitätstreue ausgelegt ist, nichtsdestotrotz stören die grotesken Zufälle beim Lesen der Geschichte. Der dritte Band der „Achtsam morden“-Reihe ist eine nette Lektüre mit Schwächen. Leider nicht so packend, nicht so lustig und nicht so inhaltsreich wie die Vorgänger. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Schon die ersten beiden Teile "Achtsam morden" und "Das Kind in mir will achtsam morden" waren einfach grandios, umso mehr habe ich mich über die Fortsetzung gefreut. Björn ist ein echt sympathischer Protagonist, den man schnell ins Leserherz schließt. Er ist ein liebender Vater, ein fürsorglicher Chef - und er ist leider oft etwas gestresst. Seine Besuche bei seinem Therapeuten Joschka Breitner sind durchaus erfolgreich, obwohl man natürlich schon behaupten könnte, dass Björn bei der Umsetzung der Tipps manchmal etwas übers Ziel hinausschießt. Was, oder besser: wer das Seelenheil des Anwalts bedroht, der könnte möglicherweise nicht mehr lange leben. Björn ist da nämlich inzwischen recht pragmatisch und wer ihm schaden will, der muss weg. Wobei man dazusagen muss, dass ihm auch häufig Zufälle zu Hilfe kommen. Als gewalttätig kann man ihn nämlich so gar nicht bezeichnen, eher als harmoniesüchtig. Diesmal geht er unter die Pilger, um den Sinn seines Lebens und sich selbst zu finden. Natürlich wird das alles andere als ein langweiliger Wanderausflug, was schon daran liegt, dass sich seine Mitarbeiter vorher noch mit der chinesischen Mafia angelegt haben. Der Schreibstil von Karsten Dusse ist einfach grandios, denn man hat beim Lesen fast durchgehend mindestens ein Schmunzeln im Gesicht, das sich oft zu lauten Lachern steigert. Dies verwundert nicht, wenn man sich etwas über seine bisherigen Erfolge im Comedybereich informiert, zahlreiche Fernsehauftritte inklusive. Eigentlich ist er jedoch Rechtsanwalt, wie auch seine Hauptfigur Björn. Als Leser ist man immer richtig mit dabei, man kann sich alle Schauplätze gut vorstellen und hat schnell einen Draht zu den Personen. Auch die Nebenfiguren sind alles andere als blass und wirken authentisch und trotz mancher Überspitzung lebensnah. An Spannung fehlt es an keiner Stelle und so manche Wendung sorgt für Überraschungen. Besonders der Schluss hat mir extrem gut gefallen und lässt mich hoffnungsvoll zurück. Mehr kann ich hier nicht verraten, aber den dringenden Tipp geben: lest unbedingt alle drei Bände der Reihe nach. Es lohnt sich nicht nur sehr in humoristischer Sicht, sondern man kann auch die persönliche Entwicklung mancher Figuren einfach besser nachvollziehen. Blutige Szenen bleiben eher im Hintergrund, weshalb sich das Buch auch für Leser eignet, die normalerweise nicht so gern zu Krimis oder Thrillern greifen. Tatsächlich stecken auch sehr viel Weisheit und wirklich gute Tipps in dieser Reihe, bei allem Humor, der das Ganze durchgehend auflockert. Joschka Breitner wäre fast ein eigenes Buch wert ... vielleicht dürfen wir uns mal über einen Ratgeber von ihm freuen!

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DIE GESCHICHTE Um einer Midlifecrisis zu entgehen, begibt sich der Anwalt Björn auf Pilgerreise. Doch statt die Ruhe der Natur zu genießen, fürchtet Björn schon bald um sein Leben. Hat einer der Mitpilger es etwa auf sein Leben abgesehen? Mit Hilfe seiner Achtsamkeitsübungen stellt er sich der Gefahr, während seine Pilger-Fragen zum Sinn des Lebens und des Todes plötzlich eine sehr praxisnahe Relevanz bekommen. MEINE MEINUNG Die Freude auf den dritten Teil war groß, leider hat mir die vorherige Leichtigkeit gefehlt. Der Schreibstil war wie immer präzise und humorvoll, doch die Geschichte kam leider nicht richtig in Fahrt, was daran liegen könnte, dass die alt-bekannten Figuren kaum vorkamen. Obwohl es im dritten Band ums Wandern geht und auch einige Pilger-Gepflogenheiten eingebaut wurden, kam keine richtige Naturstimmung auf. Die Morde waren diesmal nicht wirklich schlüssig und das Ende kam so abrupt und unpassend, dass es eher an eine schlechte Komödie erinnert hat. Unpassend fand ich auch die Kritik an der Klimakrise und Corona-Maßnahmen, die in Nebensätzen eingestreut wurden und nichts zur Geschichte beigetragen haben. Hätte man streichen sollen. Auch das Gejammer, man dürfe heute nichts mehr beim Namen nennen wie “Schokoküsse”… #whiteprivilegedoldman 🙄 LESE-EMPFEHLUNG 3.5/5 ⭐️ für alle die eine leichte Sommerlektüre suchen. Ich hatte den humorvollen Krimi schon nach einem Tag durch und die Achtsamkeitsübungen sind ein nettes Extra.

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Eigentlich begibt sich der Anwalt Björn Diemel nur auf Anraten seines Therapeuten auf eine Pilgerreise. Denn dort sollte er doch endlich herausfinden, was er im Leben wirklich möchte, zur Achtsamkeit zurück finden und vor allem seinen Alltag danach komplett neu organisieren. Doch schon zu Beginn der Pilgerreise wird ihm schnell klar - dies könnte nicht ganz so geradlinig verlaufen wie geplant, denn ein Mitpilger nach dem anderen wird ermordet. Doch Björn wäre nicht Björn, wenn er sich von seinem Vorhaben abbringen lassen würde, denn - "Finde dich selbst. Bevor es ein anderer tut." "Achtsam Morden am Rande der Welt" ist bereits der dritte Teil der "Achtsam Morden" Reihe des Autors Karsten Dusse. Für mich allerdings der erste und somit der Einstieg in die Geschichte des Anwalts Björn Diemel. Von Beginn an war ich hier mitten in der Geschichte, durch Rückblenden auch bald "im Bilde" über das (Vor-)Leben des Anwalts. Trotzdem ist es hier wahrscheinlich empfehlenswert, diese Reihe mit dem ersten Teil zu beginnen. Gelesen wird das leicht gekürzte Hörbuch mit einer Länge von ca. 6 Stunden 17 Minuten vom Autor selbst - hier macht das Zuhören unheimlich viel Spaß, denn schon alleine die "eigenen Stimmen", welche so gut wie jeder der Figuren verliehen wird, ist unheimlich unterhaltsam gesprochen. So verging die gesamte Hörzeit bei mir wie im Fluge - und ich freue mich schon jetzt auf die ersten beiden Teile, welche ich noch nicht kenne, um weiter in die "achtsame Welt" von Björn Diemel einzutauchen.

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