Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Marianne Cronin

(64)
(13)
(1)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Lenni und Margot sind beide im Krankenhaus und schwer erkrankt. Der große Unterschied ist ihr Alter. Lenni ist 17 Jahre alt, Margot ist 83. Gemeinsam bringen sie es auf 100 Jahre und haben viel erlebt. Sie beschließen, ihre Geschichten zu erzählen, in 100 Bildern, die sie während der Kunstkurse im Krankenhaus malen wollen. Und über diese Bilder und Geschichten lernen wir diese beiden wunderbaren Menschen kennen und lieben. Diese schöne Geschichte und gleichzeitig dieses Gefühl von unfassbarer Ungerechtigkeit, dass Lenni mit 17 Jahren schon keine Hoffnung mehr auf ein erfülltes Leben haben soll, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem! Nur wenige Bücher schaffen es, einen wirklich zu berühren und so ist es bei „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ von der ersten Seite an. Zwei so unterschiedliche Personen finden zusammen und entwickeln gemeinsam etwas Großartiges. Die Autorin Marianne Cronin schafft es durch ihren wunderbaren Stil, einen sofort in die Geschichte mitzunehmen und zeichnet ihre Figuren mit so viel Liebe zu den kleinen Details, dass man sich auch in diese fast auf der Stelle verlieben muss. „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ist eine bewegende Geschichte, wunderschön geschrieben und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung.

Lesen Sie weiter

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Mich hat selten ein Buch so sehr berührt wie das Buch „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“, am Ende des Buches habe ich geheult wie ein Schlosshund. Die Geschichte dreht sich um zwei Protagonisten um die 17-jährige Lenni die das Krankenhaus nicht lebend verlässt und 83-jährige Margot die schon die besten Jahre hinter sich hat und zusammen wollen sie ihren 100 Geburtstag feiern und malen dafür 100 Bilder aus ihren schönsten und wichtigsten Erinnerungen, dabei erzählen sie gegenseitig ihre Lebensgeschichte. Schon ab der ersten Seite konnte ich nicht anders als Lenni mit ihrer Liebevollen und Neugierigen Art ins Herz schließen, sie wirkte für mich wie ein Herzstück des Krankenhauses, wenn sie mit dem Hausmeister durch die Flure schlenderte oder Pater Arthur in der Kapelle einen Besuch abstattet, oder im Rosensaal wo sie sich mit 83-jährige Margot anfreundet. Umso trauriger fand ich das Ende, obwohl ich es schön fand das sie nicht allein war als sie den letzten Atemzug gemacht hat, aber es war einfach Herzzerreißend. Ebenso habe ich die Vergangenheitsreise von Margot geliebt, die Menschen, die sie auf den verschiedensten Lebensabschnitten geführt und begleitet haben, vor allem durfte Margot dreimal die Liebe entdecken, die Jugendliebe, die intensive Liebe und die unerwartete Liebe. Ich habe ihre Lebensgeschichte einfach geliebt und fand es schön, dass sie sie zu Ende erzählt hat. Was mir persönlich auch sehr gut gefiel, dass das Buch nicht mit Lennis Tod zu Ende geht, sondern Margot Geschichte und Lennis letzte Seite das Buch beenden. Das Buch zeigt einem das wahre und aufrichtige Freundschaft kein Alter braucht, mit dem Buch hat die Autorin ein wunderschönes Meisterwerk geschrieben und obwohl das Buch ein sehr wichtiges und doch schwieriges Thema aufgreift, ist es meiner Meinung, ihr perfekt gelungen. Für ein absoluter Jahreshighlight. 🌟

Lesen Sie weiter

[Kurzinfos]: Anzahl Seiten: 400 Seiten ISBN: 9783570104620 Genre: Roman Autor: Marianne Cronin Verlag: C.Bertelsmann [Meine Meinung zu Die hundert Jahre von Lenni und Margot ]: «Manchmal ist es nicht so wichtig, was du im Leben erreichst, sondern mit wem du es teilst…» Als Leser wird man gleich in die Geschichte reingeschubst und findet sich gleich im Krankenhaus, wo die ganze Geschichte abspielt. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, was sicherlich am flüssigen und angenehmen Schreibstil liegt. Die Geschichte wird aus der Sicht von der sechzehnjährigen Lenni erzählt. Im Verlauf der Geschichte lernt sie die dreiundachtzigjährige Margot. Immer wieder erzählen die beiden Anekdoten von ihrem früheren Leben. Die beiden Charaktere sind gut ausgearbeitet worden. Auch andere Nebencharaktere bleiben neben den Hauptprotagonisten nicht blass, sondern haben auch ihren Beitrag zur Geschichte. Die Handlungen von Lenni und Margot jetzt und früher lassen die Charaktere sehr echt erscheinen, obwohl sie manchmal Fehler gemacht haben. Die Geschichte fand ich kurzweilig und das Buch lässt sich durch die kurzen Kapiteln schnell lesen. An machen Stellen zog sich die Geschichte etwas und war etwas langatmig, aber für mich widerspiegelt es das echte Leben sehr gut. Sowie im echten Leben ist es nicht immer spannend sondern es gibt auch ruhigere Passagen. Es wird nicht alles geklärt bis zum Schluss und so kann jeder Leser seine eigene Interpretation einfliessen lassen. Für mich wirkte die Geschichte sehr glaubwürdig und fand sie unterhaltsam. An manchen Stellen emotional und dann wieder ruhiger. Kein Pageturner sondern eher ein Buch zum Nachdenken. [Fazit]: Eine emotionale Geschichte mit gewissen Tiefgang, die mir persönlich gefallen hat. Von meinem Reading Buddy und mir gibt es 4 🐾 von 5 Pfoten für diese emotionale und bewegende Geschichte.

Lesen Sie weiter

Humor mit jeder Menge Ernsthaftigkeit

Von: Buch_moment

19.06.2022

Ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so ein Buch gelesen was mich so tief berührt hat wie dieses hier! Die Autorin schafft es dem öden Krankenhausalltag Leben einzuhauchen und erzählt sowohl mit großem Witz als auch mit Ernsthaftigkeit die Geschichte von Lenni und Margot. Ich habe Lenni mit ihrer Neugier und ihrer munteren Art direkt in mein Herz geschlossen. Gleiches gilt natürlich auch für Margot, die ihre Lebenserfahrung teilt und uns an ihren Geschichten aus jüngeren Jahren teilhaben lässt. Sie könnte auch gut meine Oma sein. In diesem Buch gibt es soviel Lebensfreude, dass man schon gar nicht mehr daran denkt, dass das Leben manchmal schneller endet als einem lieb ist. 100 Bilder - 100 Geschichten.. Die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Wie würden meine Bilder aussehen? Was macht ein glückliches erfülltes Leben aus? Wie leicht oder schwer fällt es, am Ende loszulassen? Die 400 Seiten des Romans sind nur so dahin geflogen. Ich war so tief in der Geschichte und fühle mich mit den beiden Protagonistinnen sehr verbunden. Die mich wohl vorerst auch noch weiterhin gedanklich begleiten werden. "Die hundert Jahre von Lenni und Margot" sollte ausschließlich mit Taschentüchern verkauft werden, da doch die eine oder andere Träne fließen wird! Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch und noch eine kleine Notiz am Rande: 𝓛𝓮𝓫𝓽 𝓳𝓮𝓭𝓮𝓷 𝓜𝓸𝓶𝓮𝓷𝓽 🤍

Lesen Sie weiter

Lenni ist siebzehn Jahre alt und schwerkrank. Viel Zeit hat sie nicht mehr und diese Zeit verbringt sie in einem Krankenhaus. Gleichaltrige Freundinnen hat sie nicht, zu groß sind die Unterschiede. Dafür hat sie viele Fragen und viel Zeit. In einem Malkurs trifft sie die dreiundachtzigjährige Margot. Eine liebevolle Frau, die einiges erlebt hat. Auch sie wird bald sterben. Als die beiden merken, dass sie gemeinsam 100 Jahre alt sind, beschließen sie, ein letztes großes Projekt zu starten. Denn noch leben sie, und das sollte zelebriert werden! Sie malen 100 Bildern, für jedes Jahr ihrer Lebens eins. Dazu erzählen sie sich die großen Geschichten ihres Lebens und entwickeln dabei eine wunderschöne Verbindung. Lenni ist ziemlich offen und verschwendet keine Zeit auf Gepflogenheiten. Sie stellt Fragen direkt und möchte ihre verbleibende Zeit nutzen. Ich habe sie total schnell in mein Herz geschlossen, mich mit ihr gefreut und das Bedürfnis gehabt, sie in trotzigen Momenten in den Arm zu nehmen. Sie hat einen tollen Humor und eine so lockere, erwärmende Art, dass auch die Leute in ihrem Umfeld sich ihr schnell nähern. Alle Freundschaften, die sie aufbaut sind total echt und machen die Story noch schöner. Auch Margot ist eine tolle Protagonistin. Sie hat ein bewegtes Leben hinter sich und einiges zu erzählen. Zu gern hätte ich ihre Bilder zu den Geschichten gesehen, auch wenn diese allein schon was ganz besonderes waren. So viel Leid, in einem Leben, aber auch so viel Liebe. Ich war um ehrlich zu sein ziemlich abgeschreckt von dem Hype um das Buch - zu unrecht. Es ist eine herzergreifende, besondere Geschichte. Ich habe jede Seite genossen und kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr eine Geschichte sucht, die euch berührt und Charaktere, die ihr so schnell nicht vergesst. Dass Thema Tod ist natürlich nicht ohne, aber dieses Buch feiert das Leben und bringt viel Wärme mit.

Lesen Sie weiter

Der Titel des Buches, das Cover ist mir öfter aufgefallen und ich war neugierig auf diese Geschichte. Hier lernen wir die 17-jährige todkranke Lenni kennen und Margot eine 83 jährige, deren Zeit ebenfalls begrenzt ist.Diese außergewöhnliche Freundschaft ,beide lernen sich in einem Krankenhaus kennen ,wo sie in einem Malkurs ,aufeinander treffen. Abwechselnd wird von der 17-jährigen Lenni in der Ich Form , so wie von Margot berichtet. Da beide zusammen 100 Jahre ergeben, haben sie sich ein Ziel gesetzt ,indem sie 100 Bilder malen, eines für jedes Jahr, welches sie beide gelebt haben. Der Leser erhält tiefe Einblicke in deren Leben. Ich fand die Geschichte wirklich sehr berührend, emotional.Ich hätte mir etwas mehr über Lennis Vergangenheit gewünscht. Mehr möchte ich gar nicht erzählen ,eine Geschichte die sehr zu Herzen ging ,eine außergewöhnliche Freundschaft , das Leben und der Tod! 4,5/5

Lesen Sie weiter

Was für ein traumhaftes Buch

Von: Krissi22

08.06.2022

Ich konnte es praktisch nicht aus der Hand legen. Es hat mich sehr gerührt wie eine solch ausßergewönliche Freundschaft entstanden ist. Die beiden Protagonisten harmonieren sehr miteinander und all die Erlebnisse reißen einen komplett mit. Auch regt das Buch an sich selbst einmal Gedanken um sein Leben zu machen. Was hat man selbst schon erlebt und was davon hat einen wirklich geprägt? Die Autorin hat mit den beiden zwei sympathische und vor allem starke Hauptcharaktere geschaffen, die sich trotz ihrer tödlichen Erkrankung nicht aufgeben, sondern durch ihre Freundschaft wachsen und ihr Schicksal leichter annehmen. Auch geriet die an sich todtraurige Story zu einer hoffnungsvollen Hommage ans Leben.

Lesen Sie weiter

Lenni ist 17 und weiß, dass sie voraussichtlich nie 18 werden wird. Sie hat Krebs und liegt auf einer Palliativstation in einem Krankenhaus. Margot ist 83, hat ein buntes Leben hinter sich und weiß, dass auch sie nicht mehr ewig leben wird. Eines Tages begegnen sich Lenni und Margot zufällig im Krankenhaus. Kurze Zeit später sehen sie sich wieder, denn die Klinik bietet zur Ablenkung aus dem tristen Krankenhausalltag Kunstkurse an. Die beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet die Tatsache, dass ihrer beider Leben zeitlich begrenzt ist. Sie beschließen, Bilder zu malen, die jeweils eine Geschichte erzählen. Ein Bild pro Lebensjahr, hundert Bilder für die hundert Jahre von Lenni und Margot. Ich mag Krankenhausgeschichten eigentlich gar nicht. Sie drücken meist zu sehr auf die Tränendrüse und lassen einen nach dem Lesen einfach nur traurig zurück. Bei Lenni und Margot ist es anders. Die Geschichte spielt gar nicht hauptsächlich im Krankenhaus, denn die Klinik bietet lediglich die Rahmenhandlung. Eigentlich geht es vielmehr um die Lebensgeschichten von Lenni und Margot. Lenni, wie sie als kleines Kind mit ihrer Familie aus Schweden wegzieht, wie sie die Teenagerzeit mit all ihren Höhen und Tiefen durchlebt. Margot, die als Kind im Krieg aufwächst, die eintaucht in ein wildes Leben zu einer Zeit, in der Konservatismus den Ton angibt. Die mehrere Anläufe braucht, um ihre wahre Liebe zu finden und in ihren 83 Jahren wichtige Menschen verliert und dann vielleicht doch wiederfindet. Marianne Cronin ist mit „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ein absolutes Meisterwerk von einem Debütroman gelungen. Sie schreibt so poetisch schön, dass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Die Lebensgeschichten von Lenni und Margot in den einzelnen Kapiteln sind kurzweilig, manchmal lustig, manchmal traurig, voller Emotionen und zugleich vor allem so nahbar, dass man am Ende des Lesens denkt, ja, die Lenni und die Margot, die habe ich doch auch gekannt. Es sind die kleinen, unscheinbaren Sätze, die die Geschichte so wundervoll machen. Cronin beschreibt Kleinigkeiten aus dem täglichen Leben, eine Beobachtung hier, eine Szene da, ich konnte beim Lesen absolut in die Geschichte hineintauchen und mich in Lennis und Margots Welt begeben. Das Besondere hierbei ist, dass nicht nur der Inhalt des Romans wundervoll ist, sondern auch der Schreibstil. „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ist ein tolles Buch. Es ist hauptsächlich keine Krankenhausgeschichte, sondern die Geschichte der Leben zweier wunderbarer Frauen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.