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Rezensionen zu
Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Marianne Cronin

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Die hundert Jahre von Lenni und Margot ist eine Geschichte übers Sterben, ja. Aber vor allem ist es eine Geschichte über alles wunderbare, was davor kommt. Mir ging sie ähnlich ans Herz, wie zum Beispiel Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Nur, dass in diesem Buch neben der krebskranken Teenagerin auch noch eine alte herzkranke Dame die Hauptrolle übernimmt. Die beiden lernen sich im Zeichenkurs im Krankenhaus kennen, Lenni ist 17, Margot 83. Sie werden Freundinnen und beschließen für jedes ihrer gemeinsamen 100 Jahre ein Bild zu zeichnen. Dazu erzählen sie sich die Geschichten aus ihrem Leben und da ist jede Menge los. Queere Liebe in den 50ern, Verluste, psychische Erkrankungen, neue Lieben, Freundschaften. Mit dabei ist auch der Krankenhauspfarrer, den Lenni mit ihren kritischen Fragen zu Religion das eine oder andere Mal aus dem Konzept bringt. Der Roman brauchte ein wenig, um an Fahrt aufzunehmen. Auf den ersten 120 Seiten ging es viel um den Glauben und ich war unschlüssig, wohin mich die Geschichte führen soll. Aber als dann Margot ins Spiel kam und die Zeichenstunden begannen, nahm der Roman Fahrt auf. Gegen Ende floss dann auch die eine oder andere Träne beim Lesen. Wer Das Schicksal ist ein mieser Verräter, Superhero und Co. mochte, wird sicherlich auch diese Geschichte mögen. Aber legt ein paar Taschentücher bereit.

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Inhalt: In einem Krankenhaus in Glasgow, lernen sich die 17 Jährige Lenni und die 83 Jahre alte Margot kennen. Lenni ist unheilbar krank und hat nicht mehr lange zu Leben. Und Auch Margot weiß, dass sie bald sterben wird. In diesem Krankenhaus gibt es die Möglichkeit für Patienten Kunstprojekte zu gestalten. Dabei entdecken die beiden Frauen, das sie zusammen 100 Jahre alt sind. Sie beschließen ihre 100 Jahre auf Papier zu verewigen. Cover: Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck, ich liebe Hardcover einfach sehr. Der Hintergrund ist schlicht, weiß gehalten. Und wird sehr wahrscheinlich die Leinwand darstellen. Und darauf befinden sich die bunten Farbkleckse. Wirklich schönes Cover, woran ich nichts verändern würde. Meinung: Die Autorin lässt uns Leser in zwei Lebensgeschichten eintauchen. Abwechselnd tauchen wir in die 17 und 83 vergangen Jahre, von den beiden Protagonisten ein. Ihre Geschichten sind spannend, herzerwärmend aber auch überraschend und traurig. Es entsteht eine wunderbare Freundschaft zwischen jung und alt. Ich mochte vor allem Lennis neugierige Art und sie sagt immer das was sie denkt. Manchmal kam sie mir auch etwas jünger vor. Die Autorin Marianne Cronin, bringt Menschen mit ihrem Werk zum nachdenken und selbst reflektieren. Manchmal schaue ich mir die Leute auf der Straße an. Und frage mich wie ihre Lebensgeschichte ist. Welches Ziel sie wohl gerade haben und wie es ihnen geht. Denn die Welt ist so schnelllebig, das ich sie gern einfach anhalten würde. Fazit: Auch wenn ich erst richtige Emotionen zum Ende des Buches empfunden habe. War die Story durchweg fesselnd. An manchen Stellen waren die Dialoge etwas flach. Jedoch aus der Hand legen, konnte ich das Buch kaum. Ich musste einfach wissen wie es weiter geht… Für mich ist das Buch eine Herzensempfehlung.

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[Kurzinfos]: Anzahl Seiten: 400 Seiten ISBN: 9783570104620 Genre: Roman Autor: Marianne Cronin Verlag: C.Bertelsmann [Meine Meinung zu Die hundert Jahre von Lenni und Margot ]: «Manchmal ist es nicht so wichtig, was du im Leben erreichst, sondern mit wem du es teilst…» Als Leser wird man gleich in die Geschichte reingeschubst und findet sich gleich im Krankenhaus, wo die ganze Geschichte abspielt. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, was sicherlich am flüssigen und angenehmen Schreibstil liegt. Die Geschichte wird aus der Sicht von der sechzehnjährigen Lenni erzählt. Im Verlauf der Geschichte lernt sie die dreiundachtzigjährige Margot. Immer wieder erzählen die beiden Anekdoten von ihrem früheren Leben. Die beiden Charaktere sind gut ausgearbeitet worden. Auch andere Nebencharaktere bleiben neben den Hauptprotagonisten nicht blass, sondern haben auch ihren Beitrag zur Geschichte. Die Handlungen von Lenni und Margot jetzt und früher lassen die Charaktere sehr echt erscheinen, obwohl sie manchmal Fehler gemacht haben. Die Geschichte fand ich kurzweilig und das Buch lässt sich durch die kurzen Kapiteln schnell lesen. An machen Stellen zog sich die Geschichte etwas und war etwas langatmig, aber für mich widerspiegelt es das echte Leben sehr gut. Sowie im echten Leben ist es nicht immer spannend sondern es gibt auch ruhigere Passagen. Es wird nicht alles geklärt bis zum Schluss und so kann jeder Leser seine eigene Interpretation einfliessen lassen. Für mich wirkte die Geschichte sehr glaubwürdig und fand sie unterhaltsam. An manchen Stellen emotional und dann wieder ruhiger. Kein Pageturner sondern eher ein Buch zum Nachdenken. [Fazit]: Eine emotionale Geschichte mit gewissen Tiefgang, die mir persönlich gefallen hat. Von meinem Reading Buddy und mir gibt es 4 🐾 von 5 Pfoten für diese emotionale und bewegende Geschichte.

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Hinter diesem unscheinbaren Cover verbirgt sich eine emotionale Geschichte über das Leben und Sterben. M E I N U N G: „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ist eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft im Angesicht des nahenden Todes. Marianne Croning schafft eine witzige, herzerwärmende und emotionale Stimmung. Vor allem Lennis Neugierde, Lebenslust und Sinn für Humor haben die Handlung trotz des schweren Themas ertragbar gemacht. So muss sich Pater Arthur immer wieder auf seltsame Fragen, kuriose Gesprächsführungen und Chaos einlassen. Gerade die Gespräche nach dem warum, waren sehr interessant. Lenni und Margot verbindet eine einzigartige Freundschaft, die sie durch Kunst und Worte ausdrücken. Margot lässt Lenni an ihrem langen Leben teilhaben und erzählt ihr von Schicksalsschlägen, Liebeskummer und Momenten der Freude während des Malens. Lenni hört aufmerksam zu erzählt von ihrem ersten Kuss, ihrer Familie und dem Kindheitstrauma. Der Autorin sind die Charakterzeichnungen außerordentlich gut gelungen, denn sie schwanken zwischen herzlich, humorvoll und ernst. Das Krankenhaus wirkt dabei nicht nur düster, sondern hell vor allem durch das engagierte Personal. Ein schöner und emotionaler Roman über zwei Frauen, die eine einzigartige Freundschaft im Angesicht des Todes führen. Trotz des ernsten Themas ist der Roman humorvoll, emotional und gut lesbar.

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Lenni ist im Krankenhaus und todkrank. Mit Jugendlichen in ihrem Alter kann sie wenig anfangen. Durch einen Malkurs macht sie die Bekanntschaft von Margot. Die beiden stellen fest, dass sie zusammen 100 Jahre alt sind. Daher wollen sie nun für 100 Jahre 100 Bilder malen. Dabei erzählen sie sich ihre Geschichten. Obwohl beide Hauptfiguren bald sterben werden, ist das Buch nicht von einer drückenden Tiefe, sondern las sich für mich eher leicht und locker. Lenni hat einen ziemlich beißenden und sarkastischen Humor. Manchmal war es mir fast schon zu sarkastisch, meist saß ich jedoch schmunzelnd vor dem Buch. Der Schreibstil ist sehr anschaulich, die Seiten haben sich während des Lesens für mich fast von selbst umgeblättert. Ich will hier auch gar nicht viel mehr verraten, eigentlich sagt der Titel schon quasi alles. Es geht um die hundert Jahre von Lenni und Margot. Wer mehr wissen will, dem kann ich das Buch sehr ans Herz legen :)

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In manchen Büchern haben schon die ersten Sätze eine Sogwirkung. So ging es mir mit diesem Roman, in dem die 17-jährige Ich-Erzählerin feststellt, dass „terminal“ für sie nichts mehr mit Flughäfen zu tun hat, sondern Endstation bedeutet. Was könnte das Leben der todkranken 17-Jährigen in der verbleibenden Zeit in einem Glasgower Krankenhaus noch bereichern? Es sind Geschichten aus dem Leben der 83-jährigen Margot, die sie in einem Malkurs kennenlernt und mit der sie gemeinsam jedes Lebensjahr in einem Bild festhält. Marianne Cronin hat zwei unverwechselbare Charaktere geschaffen: auf der einen Seite die tapfere, schlagfertige Lenni, die keinen Hehl aus ihrer Angst vor dem Tod macht und den Krankenhauspastor mit philosophischen Fragen löchert; auf der anderen Seite Margot, die trotz schwerer Verluste auf ein reiches Leben zurückblicken kann. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet, so dass der Alltag im Krankenhaus greifbar wird. Während Margots Lebensstationen detailliert beschrieben werden, kam Lennis Vergangenheit für mich etwas zu kurz. Auch die tiefe Freundschaft, die sich zwischen den beiden entwickelt, wurde von den langen Gesprächen zwischen Lenni und dem Pastor ein wenig verdrängt. Obwohl es um ein tragisches und ernstes Thema geht, ließ mich die Geschichte mit vielen heiteren Momenten und klugen Gedanken mit einem lebensbejahenden Gefühl zurück.

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Schönes Buch zum Träumen

Von: Kathi

24.04.2022

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, der Plot ist interessant, wenn auch nicht wahnsinnig spannend. Ich mochte die Charaktere eigentlich alle, auch wenn es anfangs etwas gedauert hat, um warm zu werden. Alles in allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt & perfekt für einen regnerischen Sonntagnachmittag :)

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Ein Roman der Generationen verbindet

Von: Ellen_Austen

20.04.2022

Lenni (17 Jahre) und Margot (83 Jahre) vereint ein gemeinsames Schicksal. Und sie entwickeln gemeinsam etwas Wundervolles, um sich an all die besonderen Augenblicke ihres Lebens noch einmal zu erinnern. Marianne Cronin's Roman hat in mir zwei wertvolle Botschaften hervorgebracht: 1. Wertschätze all die einzelnen Momente deines Lebens. Sie zeichnen dich als Menschen und sind so vergänglich wie das Leben selbst. 2. Freundschaft kennt kein Alter - es sind die Werte und das Schicksal des Lebens, welche verbinden. Marianne Cronin schafft es, der sonst so schweren Thematik, mit ihrem leichten, handlungsorientierten Schreibstil, etwas Hoffnungsvolles und Positives zu verleihen. Ein Roman, der mich mit seiner Idee verzaubert hat.

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