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Rezensionen zu
Don't LOVE me

Lena Kiefer

Die Don't Love Me-Reihe (1)

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In dieses wundervolle Cover war ich ja sofort verliebt und der Inhalt hat mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht! Ich mag die Farben sehr und ein neues Buch von Kiefer musste ich a sowiso lesen, ihren Schreibstil kenne ich auch schon von "Ophelia Scale" und ich war begeistert, deshalb tat ich mir auch hier sehr leicht und das Buch zu lesen hat mir sehr gefallen. Ich Ich kam wunderbar in das Buch hinein und auch die ganzen Emotionen beim Lesen übertrugen sich wunderbar auf mich. Kenzie fand ich einen sehr tollen Charakter, sie kam so stark und selbstständig rüber, nach außen hin einfach das taffe Mädel! Doch dass kann sich auch ändern wie man beim lesen merkt. Ich fand es auch wirklich traurig und schön zugleich, dass sie sich so wundervoll um ihre Familie kümmert seit dem Tod ihrer Mutter, man erfährt einiges vom chaotischen Familienleben, was ich echt sympathisch finde. Lyall hat es nicht gerade leicht und ist auch am Anfang sehr kalt zu Kenzie, wieso und warum erfährt man beim lesen. Er hat eindeutig sein Päckchen zu tragen und das ist wirklich kein leichtes, das kann ich euch sagen. Allerdings wird er bei Kenzie trotz all der Warnungen warm und es knistert gewaltig zwischen den beiden. Die Story fand ich unfassbar gut, sie hat mir vom Einstieg weg wunderbar gefallen, die Situation bei Kenzie, die sich von heute auf morgen ändert und sie eine Lösung finden muss. Was mir auch unheimlich gut gefallen hat: Die ganze Atmosphäre von Schottland, es hat mich so träumen lassen und ich habe direkt Fernweh bekommen... Lyall hat es mit seiner Familie nicht leicht, er tat mir teilweise so leid und die Regeln, an die er sich halten muss den Sommer über, machen ihm das Leben auch nicht gerade einfach. Auch schön fand ich wie man als Leser die Emotionen der beiden merkt wenn sie zusammen sind, es knistert sehr stark. Emotional ging es auch her, als Kenzie erfährt welche Dämonen Lyall in seinem Kopf hat und warum er so ist und die Regeln aufgestellt wurden... Was mir persönlich ein bisschen gefehlt hat, war die Tiefe zwischen den beiden. Es ging immer so hin und her und die Tiefe war in den kurzen Momenten da, als sich die beiden allein gesehen haben und gegen Ende hin. Das Ende wird euch nicht gefallen, es ist nämlich fies, richtig fies :D Ihr werdet danach unbedingt Band zwei weiterlesen wollen und wissen wie es weitergeht! Alles in allem ein sehr flüssige Geschichte, mit tollen Protagonisten, vielen Emotionen und einer gewissen Spannung! Vergebe 4/5 Sterne

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Meine Meinung: Vorneweg: Ich habe dieses Buch geliebt. Es ist toll. Eine riesen Empfehlung! Aber kommen wir nun endlich zu meiner begründeten Meinung: Die Geschichte beginnt mit Kenzies Leben, das durch eine Nachricht ein bisschen durcheinander geworfen wird, zumindet ihre Zukunft. Und vielleicht auch ihren Plan für ihre Zukunft in Gefahr bringt. Doch was wäre unser Plot, ohne dieses Zukunftsproblem – denn nur so kommt Kenzie nach Kilmore und eine sehr sehr sehr schöne Liebesgeschichte beginnt. Bevor ich auf die Figuren eingehe, möchte ich noch etwas zu der Entwicklung sagen. Es gibt Drama, es gibt Geheimnisse und es gibt mehr Drama. Das ist nicht für jeden etwas – und vielleicht ist es gar nicht so viel Drama und ich habe nur übertrieben, weil ich diese Geschichte so liebe und ich zu euphorisch bin -, doch was mir besonders gefällt ist, die Einstellung der Protagonisten, da sie von Anfang an wissen, dass sie sich von dem jeweils anderem angezogen fühlen. Es gibt kein großes Drama um diese Tatsache, was ich sehr schön finde, weil es sich dabei doch eher um einen selteren Fakt in Liebesgeschichten handelt. Kenzie habe ich als Protagonstin sehr gerne verfolgt. Sie ist selbstbewusst und ich liebe ihren Traum, weil er einzigartig ist. Auch ihre Familie fand ich, genauso wie sie selbst, sehr gut ausgearbeitet, sodass ich auch schon vor der eigentlichen Handlung ihre Geschichte gerne verfolgt habe. Ihre Entscheidungen und ihr Verhalten konnte ich durch ihre Gedankengänge sehr gut nachvollziehen und ich hatte überhaupt keine Probleme mit ihr. Lyall ist genauso wie Kenzie ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter, von dem ich sehr gerne gelesen habe. Ich habe seine Handlungen und sein Verhalten auch gut verstanden, ich fand sein Hobby sehr spannend und interessant, weil ich es vorher noch nicht gekannt hatte. Seine Hintergrundgeschichte ist, wie schon der Klappentext vermuten lässt, ein wenig düster und obwohl man diese dunklen Geheimnisse ja eigentlich sehr gut aus anderen Romanen aus dem Genre kennt, hat mich diese nicht gelangweilt. Manchmal war dieses Geheimnis vielleicht ein bisschen nervig, da jeder über es Bescheid zu wissen scheint und gleichzeitig auch nicht und man ist natürlich im Gegensatz zu all den Einwohnen von Kilmore unwissend wie auch Kenzie. Aber dieses „Nervige“ hat mir sehr gut gefallen, weil ich einfach wissen wollte, was es denn mit diesem Geheimnis auf sich hat. Das Setting ist einfach atemberaubend, ich liebe es und ich kann mir kein passenderes Setting als Schottland für den Auftakt dieser Reihe vorstellen! Der Schreibstil und der Plot haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter, immer mehr lesen wollte. Das Buch ist ein wirklicher Page-Turner mit einem sehr flüssigem Schreibstil und einem spannenden Plot. Und einem sehr fiesen Cliffhanger. Mein Fazit: „Don’t LOVE me“ von Lena Kiefer ist der Auftakt einer Trilogie, den ich gelesen und geliebt habe! Es ist spannend, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Schreibstil verwandelt den Roman in einen Page-Turner. Eine Liebesgeschichte, die zuckersüß ist und süchtig macht! Ich kann gar nicht anders, als fünf von fünf Sterne zu geben, und kann es jedem empfehlen, der Schottland liebt, genauso wie zuckersüße New Adult Liebesgeschichten mit Drama. Wer „Save Me“ von Mona Kasten mochte, wird dieses Buch höchstwahrscheinlich auch lieben.

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Meinung: Dies ist mein erstes Buch der Autorin . Deswegen kann ich keinerlei vergleiche zu ihrer Ophelia-Reihe ziehen! Ich habe die Ophelia Scale Reihe zwar hier stehen, sie ist aber zu meiner Schande NOCH ungelesen. Dieses Vorhaben setze ich mir aber definitiv direkt Anfang nächsten Jahres! :-) Mir hat ihr New Adult Roman sehr gut gefallen. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass die Beziehung auf Augenhöhe basiert hat. Das hat man sehr selten. Es gab jede menge Humor, heiße Szenen und auch ernstvolle Momente. Was will man mehr? ;-) Die Handlung dieses Buches war sehr spannend geschrieben. Auch der Schreibstil war locker und einfach zu lesen. Alle Intrigen und Geheimnisse könnten mich für sich einnehmen und mitreißen. Besonders das Setting hat mir sehr gut gefallen, welches in den schottischen Highlands spielt. Fazit: Für mich ein sehr gutes Buch! Ich freue mich nun Anfang nächsten Jahres mit ihrer Ophelia Scale- Reihe zu beginnen und bin schon sehr gespannt wie diese Reihe ist.

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„Don‘t love me“ von Lena Kiefer ist der Auftakt einer spannenden NA- Geschichte, die inmitten der schottischen Highlands spielt und mich wirklich positiv überrascht hat. Lena besitzt einen leichten, flüssigen Schreibstil der nicht nur humorvoll ist, sondern auch so einige Emotionen weckt. Zur Handlung: Kenzie reist für ein Design-Praktikum nach Schottland und begegnet dort Lyall, dem jungen Erben einer Luxushotelkette. Sofort fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, doch Lyall verbirgt ein dunkles Geheimnis, dass eine Beziehung zwischen den beiden unmöglich macht. Oder? Auch wenn diese Geschichte die klassischen NA-Themen behandelt, hat sie mich dennoch wunderbar unterhalten. Kenzie ist eine taffe junge Frau, die kein Problem damit hat, ihre Meinung zu sagen ~ ein Fakt, der mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte. Aus Lyalls Vergangenheit wird recht lange ein Geheimnis gemacht, was jedoch gerade zum Ende für hohe Spannung sorgt. Die Chemie zwischen den beiden war von Anfang an zu spüren und ich mochte ihre humorvollen Dialoge sehr gerne. Da die Story sowohl aus Kenzies, als auch aus Lyalls Perspektive erzählt wird, konnte ich mich sehr gut in deren jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Da es sich hier um der Auftakt einer Trilogie handelt, endet dieses Buch mit einem fiesen Cliffhanger, der definitiv Lust auf mehr macht! Ich bin super gespannt, wie es mit den beiden weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung!

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MEINE MEINUNG Normalerweise mache ich mir gerne Notizen, während ich lese und unterbreche auch gerne mal den Lesefluss, um ein paar Gedanken festzuhalten. „Don’t love me“ hat mich allerdings so sehr gefesselt, dass ich es nicht gewagt habe, das Buch aus der Hand zu legen. Von Lena Kiefer war dies mein erstes Buch. Ich war sehr gespannt, vor allem, weil ich mich gefragt habe, ob mich jetzt eher ein typisches Jugendbuch oder eine New-Adult-Geschichte erwartet. Ich finde aber, hier habe ich eine gute Mischung gelesen. Lena Kiefers Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Oft habe ich das Gefühl, dass in Jugendromanen Witze gemacht werden, eine Sprache genutzt wird, die einfach zu gewollt sind und absolut unauthentisch wirken. Das war hier überhaupt nicht der Fall und oft musste ich an der ein oder anderen Stelle schmunzeln. Die Geschichte an sich war eine Mischung aus lockerleichten Dialogen, dunklen Geheimnissen und tiefen Gefühlen. Das alles kam auch wirklich so bei mir an, wie es sich die Autorin wohl gedacht hat. Unsere Protagonisten sind Lyall und Kenzie. Die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen, können aber nicht zusammen sein – Lyall verbirgt nämlich ein dunkles Geheimnis, das eine Beziehung zu Kenzie unmöglich macht. Klingt klischeehaft? Ist es definitiv auch. Lyall muss sich an die Regeln seiner Großmutter halten, denn sie leitet das Familiengeschäft und ansonsten würde er seine gesamte Zukunft aufs Spiel setzen. Und zu diesen Regeln gehört nun einmal, dass er sich von jeglichen Begegnungen romantischer Art fernhält. Dass das mit Kenzie wohl mehr als nur eine kurze Liaison ist, spielt dabei keine Rolle. Wie ich schon erwähnt habe, häufen sich auch hier einmal wieder die Klischees – sie ist das toughe, Mädchen, das schon einen großen Schicksalsschlag in ihrem Leben ertragen musste und dennoch eine starke Persönlichkeit hat und auch noch wahnsinnig talentiert ist. Er ist der wahnsinnig attraktive, zum Sterben schöne Bad-Boy, von dem sie sich besser fernhalten sollte, es aber nun einmal einfach nicht kann. Man kennt es, aber ich muss sagen, hier hat es mich überhaupt nicht gestört. Denn trotz allem schafft es die Autorin hier nicht zu kitschig zu werden und es glaubhaft zu halten. Sie verlieben sich nicht direkt, nachdem sie einmal miteinander gesprochen haben. Lena Kiefer gibt ihren Protagonisten Zeit und baut die Liebesgeschichte zwischen Kenzie und Lyall langsam auf. Das große Geheimnis hat es in sich. Mein einziger Kritikpunkt an dieser Stelle ist die Tatsache, dass ich als Leserin eine ganze Weile warten musste, bis ich endlich erfahren durfte, was Lyall denn angestellt hat. Immer wieder kommt sein dunkles Geheimnis zur Sprache, scheinbar weiß jeder in der Gegend darüber Bescheid, aber keiner würde auf die Idee kommen, Kenzie darüber aufzuklären. Das war das einzige, was mich ein wenig gestört hat. Trotzdem erfahren wir dann, was es damit auf sich hat und die Geschichte endet mit einem ordentlichen Cliffhanger. Was mir daher wiederum sehr gut gefallen hat, war die Bestätigung des „Bay-Boy“-Charakters – Lyall hat scheinbar wirklich Dreck am Stecken – und davon nicht zu wenig -, zumindest scheint es am Ende der Geschichte so. Natürlich will ich wissen wie es weitergeht, ob sich das Ganze doch irgendwie aufklären wird. Die Spannung ist also perfekt gelungen, auch wenn ich ein wenig darauf warten musste. FAZIT Eine tolle Geschichte, die sich trotz der Klischees meiner Meinung nach von anderen Büchern dieses Genres abhebt. Es wirkt nicht zu aufgesetzt und gewollt romantisch, sondern glaubwürdig und im perfekten Maß sehr liebevoll. Lyalls Geheimnis ist tatsächlich sehr dunkel und der Cliffhanger am Ende lässt auf eine weitere starke Geschichte hoffen. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Der Einstieg in das Buch fiel mir ziemlich leicht, denn der Schreibstil von Lena Kiefer hat mir sehr gut gefallen. Viele kennen ihren Schreibstil ja bereits von der „Ophelia Scale Reihe“, für mich war er aber ganz neu. Am Anfang passierte zwar nicht viel und es zieht sich ein bissschen, aber durch den lockeren, flüssigen und lustigen Schreibstil konnte ich trotz dessen das Buch nicht aus der Hand legen. Man lernt als allererstes in der Geschichte Kenzie kennen, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Sie ist eine sehr verantwortungsbewusste Person und kümmert sich sehr rührend um ihre große Familie. Sie ist tough, schlagfertig und selbstbewusst. Genau das Gegenteil von Lyall. Er ist ruhig und garnicht so wie er von den anderen Leuten dargestellt wird. Er wird ja von Anfang an von allen anderen Charakteren gehasst, wodurch mir das Herz wirklich schwer wurde. Was ich sehr gut fand, war dass dieses Buch Sichtwechsel beinhaltete, womit man sich ein besseres Bild von beiden Protagonisten machen konnte. Die Beziehung von Lyall und Kenzie war am Anfang ein etwas, kleines Hin und Her und auch ein paar Klischees haben sich dazwischen gequetscht. Mir hat es aber nicht so viel ausgemacht, da ich diese Klischees manchmal ziemlich gern habe. Mit der Zeit wurde es mit den zwei immer ernster und man merkt, dass die zwei sich brauchen und sich ausgleichen. Sie passen perfekt zusammen. Die Handlung dreht sich bis zur letzten Seite um Lyalls Geheimnis, bei dem ich gefühlt 10000 verschiedene Theorien hatte. Es war packend, spannend und romantisch. Durch den Prolog wusste ich schon, dass es nicht ganz so rosig ausgehen wird, aber trotzdem war ich am Ende ziemlich sprachlos. Insgesamt war es ein echt gutes Buch, jedoch kein Highlight.Trotzdem freue ich mich schon auf Band 2, denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht!

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Da ich schon die Debütreihe „Ophelia Scale“ von Lena Kiefer unglaublich geliebt habe, war mir klar, dass ich die neue New Adult Reihe lesen muss. Ich war mir sicher, dass Lena Kiefer auch das New Adult Genre rocken würde, und so war es auch! Natürlich wurde das Rad nicht neu erfunden, doch trotzdem sticht die Geschichte von Lyall und Kenzie ganz besonders in diesem Genre hinaus. Kenzie ist eine sehr starke Charakterin. Sie hat eine kämpferische Seite, ist hilfsbereit und selbstlos, wenn es um ihre Familie geht. Das merkt man daran, dass sie das Wohl ihrer Familie wichtiger findet als einfach ihrem Traum nach zu gehen. Aber Kenzies Vater und ihre drei Geschwister möchten, dass Kenzie endlich mal etwas macht ohne darüber nach zu denken, ob ihre Schwestern Zuhause alles allein regeln können. So begibt sie sich in die schottischen Highlands, um ihr Design-Praktikum zu machen, und die Wurzeln ihrer Mutter besser kennenzulernen. Im idyllischen Highland lernt sie den mysteriösen Lyall kennen, der anfangs sehr arrogant rüberkommt. Lyall ist mir nach kurzer Zeit sympathisch geworden, weil er eine sehr reflektierte Art hat, obwohl er nicht fehlerfrei. Der Schreibstil ist einfach nur wie immer grandios gewesen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Da alle Seiten so unfassbar fließend ineinander übergingen. Die schottische Idylle wurde sehr detailliert und einfach nur wunderschön beschrieben. Ich habe mir alles förmlich vorstellen können und Lust bekommen eine Schottland Reise zu machen, da ich es lange als Ziel gesetzt habe nach meinem Irland Trip. Ein ganz großes Lob bekommt die Lena Kiefer von mir für das Übertragen der Emotionen und die lebendigen und glaubhaften Charaktere. Mein Fazit: Ein spannender und fesselnder Auftakt zu einer neuen New Adult Trilogie von Lena Kiefer, bei der ich mich schon sehr auf den zweiten Band ''Don't HATE me“ freue, der Ende diesen Jahres erscheint. Ich gebe der Geschichte 5 von 5 Sternen.

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Kenzie macht sich mit ihrem Campingbus auf den Weg nach Schottland, denn dort soll sie ein Praktikum für ihr Designstudium absolvieren. Zuerst ist sie nicht begeistert ihre Ferien in der Heimatstadt ihrer Mutter zu verbringen, doch dann trifft sie auf Lyall, den jungen Erben der Luxushotelkette. Auch Lyall ist nicht gerade begeistert in Kilmore zu sein und doch muss er es tun, um seine Zukunft in der Familie zu sichern. Doch kann er Kenzie widerstehen? Kenzie Stayton war mir von Beginn an sehr sympathisch. Obwohl sie vor allem zu Beginn manchmal noch sehr in der Trauer um ihre Mutter gefangen war und sich am liebsten gar nicht von ihren Schwestern und ihrem Vater trennen möchte, ist sie doch eine starke Persönlichkeit. Sie handelt oftmals sehr selbstlos, ist humorvoll und stets für andere da. Sie möchte Innendesign studieren und man merkt ihr richtig an, wie sehr sie dafür brennt und hart dafür arbeitet. Leider muss ich auch sagen, dass manche Gedankengänge - vor allem gegen Ende der Geschichte - für mich nicht so ganz nachvollziehbar waren und sie dadurch manchmal etwas naiv gewirkt hat. Von Lyall Henderson erhält man am Anfang der Geschichte ein ganz bestimmtes Bild, denn der junge Architekturstudent ist nach den Ereignissen vor drei Jahren in Kilmore nicht wirklich beliebt. Allerdings will dieses gezeichnete Bild nicht so ganz mit dem Lyall übereinstimmen, den man gemeinsam mit Kenzie kennen lernt. Denn im Grunde genommen versteckt sich hinter seiner teils arroganten Maske ein weicher Kern. Lyall ist die meiste Zeit über charmant, mitfühlend und humorvoll. Außerdem trägt er jede Menge Schuldgefühle mit sich herum, die er stets zu verstecken versucht. Dennoch zeigt er auch ab und zu die Seite, die man von den ganzen Erzählungen erwarten würde. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich für meinen Geschmack etwas zu schnell entwickelt, obwohl schon eine bestimmte körperliche Anziehung vorhanden war. Leider sind die Gefühle dennoch nicht so ganz bei mir angekommen und nicht nur das ganze Hin und Her, sondern auch die ganzen Anspielungen auf Stolz und Vorurteil waren auf Dauer etwas nervig. Als ich ihn entgegennahm, streiften ihre Finger meine und wir hielten beide inne. Ich sah sie an, sie erwiderte den Blick - und da war er wieder, dieser Sog, der uns zueinander zog. (Seite 150) Neben Kenzie und Lyall lernt man noch einige andere Charaktere kennen. Vor allem Kenzies liebevolle und teilweise etwas chaotische Familie war mir total sympathisch und man hat total gemerkt, wie gut der Zusammenhalt zwischen ihnen ist. Auch Lyalls engste Vertraute, seine Schwester Edina und sein Cousin Finley, mochte ich echt gerne, denn auch sie sind immer für Lyall da. Ganz anders sah es da mit Drew, Kenzies Kumpel und Sohn von Paula, aus, denn ihn konnte ich nicht so ganz einschätzen. Genau so ging es mir auch mit Lyalls restlicher Familie und ich bin gespannt, wie sich hier alles weiter entwickelt. Der Schreibstil von Lena Kiefer hat mir richtig gut gefallen, denn er ist locker leicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Gerade zu Beginn konnte mich das Buch noch richtig in den Bann ziehen, weil ich total mit Kenzie mit gefiebert habe und ihre Gefühle nach der Ankunft in Kilmore sehr gut nachvollziehen konnte. Leider muss ich sagen, dass diese anfängliche Euphorie doch nach und nach immer mehr abgeflaut ist, denn obwohl es einige Spannungsmomente gab, hat sich die Geschichte an manchen Stellen doch etwas gezogen. Auch das ganze Hin und Her zwischen Kenzie und Lyall war mir auf Dauer etwas zu nervig. Vor allem aber haben mich die Gefühle leider nicht so ganz erreicht, was ich sehr schade finde. Dabei wird die Geschichte abwechselnd aus Kenzies und Lyalls Sicht erzählt, wodurch man eigentlich einen guten Einblick in deren Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Das Ende des Buches ging mir dann teilweise einen Ticken zu schnell und trotzdem macht der Cliffhanger auch Lust auf mehr, denn man möchte definitiv wissen, wie es mit Kenzie und Lyall weiter geht. Allerdings muss ich auch sagen, dass es hier definitiv eine Triggerwarnung gebraucht hätte, denn die behandelten Themen sind teilweise wirklich nicht ohne! Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte in Schottland gespielt hat. Allerdings finde ich, dass man das Setting besser hätte einbinden können. Dagegen gut integriert war meiner Meinung nach die Geschichte rund um Lyalls Familie, denn die ganzen Geheimnisse und Intrigen haben der Geschichte nochmal einen besonderen Touch gegeben. Und noch viel wichtiger als das: Ich würde nie etwas an den Strukturen ändern können, die nicht nur mich an unsichtbare Ketten legten - an Ketten aus Vorschriften, Regeln und Entscheidungen gegen die Vernunft und jedes Gefühl. Jemand musste sie sprengen. Ich musste sie sprengen. (Seite 67) Das Cover ist leider nicht so meins, denn weder die Farbgestaltung noch das Mutter gefällt mir so richtig. Trotzdem finde ich es toll, dass sich das Design durch die einzelnen Kapitel zieht. Insgesamt ist Don't Love Me ein eher mittelmäßiger Auftakt der neuen Reihe von Lena Kiefer, der mich leider nicht so ganz abholen konnte. Trotzdem werde ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Kenzie und Lyall weiter geht. Band 1 bekommt von mir 3/5 Sterne.

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