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Rezensionen zu
Was damals geschah

Lisa Jewell

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Düstere Geheimnisse die es in sich haben

Von: Newspaper

25.01.2022

Inhalt: „In einem großen herrschaftlichen Haus in Londons elegantem Stadtteil Chelsea liegt ein Baby in seinem Bettchen. Das kleine Mädchen ist satt und zufrieden, es fehlt ihm an nichts. In der Küche des Hauses liegen drei verwesende Leichen. Neben ihnen eine hastig hingekritzelte Nachricht. Die drei sind seit Tagen tot. Doch wer hat sich dann um das Kind gekümmert? Und wo ist diese Person jetzt? Fünfundzwanzig Jahre später erhält eine junge Frau namens Libby einen Brief, der sie überraschend zur Erbin des Anwesens erklärt. Die Fragen von damals wurden nie beantwortet. Und schon bald beschleicht Libby das Gefühl, dass sie nicht allein im Haus ist ...“ Schreibstil/Art: Trotz der drei verschiedenen Perspektiven und gut getimten Zeitsprüngen in die 90er Jahre, hatte ich nicht ein einziges Mal das Gefühl nicht mitzukommen. Ganz im Gegenteil, ich hab die Erzählstränge als sehr dynamisch, verwoben und gut mit- und ineinander vernetzt gesehen. Jede Perspektive baute von Anfang an einen eigenen Spannungbogen auf, die Sogwirkung wirkte quasi direkt. Zum Ende hin konnte ich nicht jedem trauen, blieb skeptisch und wurde überrascht. Die Auflösung beantwortete all meine Fragen. Ich bin mehr als zufrieden und diese Tatsache ist auch dem unglaublich atmosphärischen und lebhaften Stil zu verdanken. Fazit: Ich hatte einige düstere und mysteriöse Lesestunden und hab vereinzelte Charaktere ins Herz geschlossen. Zurecht sind auch die anderen Bücher der Autorin auf meinem Wunschzettel gelandet. Ein Roman voller Spannung und fassungslosen, beklemmenden Handlungen. Ein absolut lesenswertes Buch!

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Spannender, bewegender Thriller

Von: Deblioteca

25.01.2022

Ich mag den Schreibstil von Lisa Jewell sehr gerne. Schon beim Buch "Der Fremde am Strand" hat mir die Art und die Story sehr gut gefallen. Diese Geschichte hier ist noch spannender. Es wird aus 3 Sichten berichtet: Man begleitet Lucy auf ihrem Weg in Frankreich, Libby lernt man in Chelsea kennen als sie ein Haus erbt, und die Backflashs von 1998 werden in der Ich-Form (von wem weiss man nicht) geschildert. Kapitelweise erfährt man mehr, was damals geschah, in einem Haus in Chelsea, wo man 3 Leichen und ein lebendes Baby fand. Wirklich sehr spannend, konnte es nicht aus der Hand legen, bis sich die Story nach und nach aufklärt. Eine absolute Leseempfehlung für wer Thriller und Crime mag, ohne das blutige, denn davon liest man in diesem Buch nix. Dafür ist es durchgehend spannend, mit diversen Twists und mit dem Ende, was ich mega gut empfand. Abschliessend hat es mit supergut gefallen und ich lese bestimmt noch weitere Bücher von Lisa Jewell.

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MEINUNG: Vor ein einiger Zeit war ich von Weil niemand dich sieht von Lisa Jewell absolut begeistert und stand für mich außer Frage, dass ich den nächsten neuen Roman von ihr definitiv lesen werde. Auf Was damals geschah habe ich sehnsüchtig gewartet. Gleich zu Anfang des Romans ist klar, dass damals drei Leute in einem großen herrschaftlichen Haus in Londons Stadtteil Chelsea ums Leben gekommen sind. Zurück geblieben ist ein zehn Monate altes Baby. Daraus haben sich schon damals viele Fragen ergeben. Es war klar, dass dort noch weitere Personen gelebt haben müssen und diese wurden niemals wieder gefunden. 25 Jahr später ist das Baby erwachsen und heißt nun Libby. Libby erhält einen Brief, der sie darauf hinweist, dass sie die Erbin des Hauses in Chelsea ist und sie beginnt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Sichten erzählt. Eine Sicht ist die von Lucy, die zweite ist die von Henry Lamb, der die Vergangenheit erzählt und im dritten Erzählstrang folgen wir Lucy, die zwei Kinder hat und in Frankreich wohnt. Wer Lucy ist, stellt sich erst nach und nach raus. Die Autorin lässt uns auch zunächst ein bisschen über die Zeit im Unklaren. Was damals geschah, wie der Titel so schön sagt, erfährt natürlich vor allem aus den Erzählungen von Henry, der so ein bisschen den Charakter einer Erzählers hat, dem man nicht alles glauben sollte. Für war es auch der interessanteste Teil, weil ich natürlich wissen wollte, was denn nun damals passiert ist. Den Strang um Libby fand ich etwas blass, genau wie sie selbst. Sie träumt von einem perfekten Leben und einem perfekten Mann. Ich empfand sie als relativ langweilig und naiv, aber sie ist in der Geschichte auch nicht der Charakter, der von tragender Relevanz ist, auch wenn ihre Zeugung und ihre Geschichte natürlich der Kernpunkt sind. Lucys Leben hat mich eher mitgenommen, denn sie lebt mit ihren beiden Kinder praktisch auf der Straße. Die Beziehungen zu den Vätern sind sehr kompliziert und man spürt, dass sie einiges durch machen musste und jeden Tag um das Überleben ihrer Kinder kämpft. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Die Kapitel sind kurz und die Sprache ist einfach. Die Autorin weiß es geschickt Cliffhanger zu setzen und teilweise falsche Fährten auszulegen. Dennoch konnte ich mir ab einem gewissen Punkt viele Dinge zusammen reimen, denn die Autorin streut immer wieder ganz kleine Hinweise ein. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Wie so häufig schwächelt es ein wenig am Ende, denn das ist in meinen Augen relativ abrupt, ohne weitere Wendung und Schleife. Moralisch ist die Geschichte definitiv auch diskussionswürdig und ich kann mir vorstellen, dass die Lesermeinung hier auseinander gehen könnten. FAZIT: Mit Was damals geschah hat Lisa Jewell wieder einen fulminanten Pageturner vorgelegt, den ich innerhalb kürzester Zeit durch gelesen haben. Der Aufbau mit den drei Erzählsträngen hat mir sehr gefallen. Man muss über ein paar Klischees und kleinere Schwächen hinweg sehen können. Dann bekommt man hier eine wirklich guten Spannungsroman geliefert, der auch eine Menge düstere Momente hat.

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Eine schaurige geheimnisvolle Familiengeschichte

Von: Sibylle Klingebeil aus Neuruppin

19.01.2022

Was damals geschah... ist ein düsterer Spannungsroman, mit einigen Thrillerelementen. Die Autorin hat es durch ihren genialen Schreibstil geschafft, das ich das Buch, in kurzer Zeit beendet hatte. Libby bekommt an ihrem 25. Geburtstag einen Brief, aus einer Anwaltskanzlei. Sie erbt eine Stadtvilla, in einer angesagten Wohngegend von London. Aber hinter den Türen verbergen sich Geheimnisse. Als Baby wurde sie vor 25 Jahren in diesem Haus gefunden umgeben von drei Leichen. Eine große Rolle spielen auch Lucy, mit ihren beiden Kindern, die in Nizza auf der Straße leben. Und dann gibt es noch Henry, alle sind in der Villa aufgewachsen. Ganz ruhig fing diese Geschichte an, durch die verschiedenen Perspektiven und Rückblenden aus der Vergangenheit, nahm es an Fahrt auf. Am besten gefiel mir die Sicht aus dem Leben von Henry, er erzählt,was sich damals in diesem Haus, für merkwürdige Dinge zugetragen haben. ^^Es ist dein Zuhause. Pass auf, wen Du hineinlässt... ^^ Eine tragische Familiengeschichte, die mir schaurige Lesestunden bescherte Das Cover mit dem schwarzen Hintergrund und der Rankelblumen und der Buchtitel passt hervorragend zur der Geschichte. Eine Leseempfehlung gibt es von mir.

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Was damals geschah... ist ein düsterer Spannungsroman, mit einigen Thrillerelementen. Die Autorin hat es durch ihren genialen Schreibstil geschafft, das ich das Buch, in kurzer Zeit beendet hatte. Libby bekommt an ihrem 25. Geburtstag einen Brief, aus einer Anwaltskanzlei. Sie erbt eine Stadtvilla, in einer angesagten Wohngegend von London. Aber hinter den Türen verbergen sich Geheimnisse. Als Baby wurde sie vor 25 Jahren in diesem Haus gefunden umgeben von drei Leichen. Eine große Rolle spielen auch Lucy, mit ihren beiden Kindern, die in Nizza auf der Straße leben. Und dann gibt es noch Henry, alle sind in der Villa aufgewachsen. Ganz ruhig fing diese Geschichte an, durch die verschiedenen Perspektiven und Rückblenden aus der Vergangenheit, nahm es an Fahrt auf. Am besten gefiel mir die Sicht aus dem Leben von Henry, er erzählt,was sich damals in diesem Haus, für merkwürdige Dinge zugetragen haben. ^^Es ist dein Zuhause. Pass auf, wen Du hineinlässt... ^^ Eine tragische Familiengeschichte, die mir schaurige Lesestunden bescherte Das Cover mit dem schwarzen Hintergrund und der Rankelblumen und der Buchtitel passt hervorragend zur der Geschichte. Eine Leseempfehlung gibt es von mir.

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Dieses Buch hat mich wirklich geflasht!

Von: Azyria Sun

18.01.2022

Worum geht’s? An ihrem 25. Geburtstag erhält Libby den Brief einer Anwaltskanzlei, der sie zur Erbin eines Hauses in einer der teuersten Gegenden Londons erklärt. Als sie das Haus aufsucht, kommt sie nicht nur ihrer eigenen Vergangenheit näher, sondern auch der schrecklichen Geschichte, die sich hinter den Mauern des Hauses verbirgt. Meine Meinung: Das Cover selbst hat mich auf den Spannungsroman „Was damals geschah“ von Lisa Jewell aufmerksam gemacht – später erfährt man, dass es sich um das Blumenmuster auf der Babydecke handelt, die auch nach 25 Jahren noch in dem Haus auf das Baby wartet. In der Geschichte selbst war ich schnell drin. Mir gefällt der Schreibstil aus den drei Perspektiven. Henry in der Vergangenheit, Lucy und Libby in der Gegenwart. Drei spannende Geschichten, die, je weiter man liest, sich immer mehr und mehr verbinden. Auch der Schreibstil selbst ist einfach nur mitreißend! Die Charaktere und ihre Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. Alles fängt so langsam und harmlos an mit Libby und ihrem 25. Geburtstag. Und mit dem Brief des Anwalts, in dem ihr das Haus vererbt wird, geht dann alles so richtig los. Ich war unglaublich fasziniert von der Geschichte, die die Autorin um das Haus schreibt. Erschrocken darüber, wie ein einzelner Mensch andere Menschen so hörig machen und in seinen Bann ziehen kann. Entsetzt darüber, wie die Kinder behandelt wurden. Fasziniert von der Geschichte von Lucy und Libby. Und auch Dido, Libbys Kollegin, fand ich absolut herzig, wie sie immer für Libby da war. Ebenso Miller, der Journalist, der von der Geschichte des Hauses fast schon besessen war aber dadurch auch eine große Hilfe für Libby war. Alles Menschen, die man wirklich in Herz schließen kann – auch wenn man nicht bei allen weiß, ob sie reinen Herzens sind… Was mich ebenfalls fasziniert hat, waren die vielen spannenden Wendungen. Die unvorhergesehenen Dinge in der Geschichte, die man zwar teilweise erahnt hat, aber dann doch auch wieder nicht. Und es war unglaublich, wie die Autorin die einzelnen Handlungsstränge aufgebaut, miteinander verflochten und wieder aufgelöst hat, um am Ende alles noch spannender, noch rasanter und noch unglaublicher werden zu lassen! Und dann das Ende! Ein Ende, das so viel Fantasie übriglässt, so viele Möglichkeiten. Man will eigentlich wissen, wie es weitergeht, und dann doch auch wieder nicht. Ein wirklich geniales Buch, das düstere Spannung, unheilvolle Familiengeschichte und ein bisschen Psychothriller zu einem atmosphärischen Ganzen verbindet. Fazit: Lisa Jewells „Was damals geschah“ ist ein Buch, das wirklich unglaublich genial ist! Die Autorin schafft es wirklich außergewöhnlich gut, unzählige Handlungsstränge zu einem perfekten Ganzen zu verweben und mit ihren Worten, den Charakteren und den unzähligen und unvorhersehbaren Twists eine Atmosphäre zu schaffen, die einen perfekten Cocktail aus düsterer Spannung und unheimlicher Familiensage mit einem Schuss Psychothriller ergibt. Der Erzählstil aus den unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven, die langsam ansteigende Spannung und dann das Finale, das am Schluss dann doch noch einige Fragen und Möglichkeiten offen lässt, haben mich absolut gefesselt. 5 Sterne von mir für diesen düsteren, komplexen und absolut mitreißenden Spannungsroman!

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Zugegeben, es gab am Anfang mehrere Momente, wo ich den Roman weglegen wollte. Es kam keine Spannung auf, die aus drei Perspektiven erzählte Geschichte nahm zu langsam Fahrt auf. Vor allem bei einer der Perspektiven erschloss sich sehr lange nicht, worum es eigentlich geht. Doch dann packt einen die Story, die so abgedreht ist, so aberwitzig und vor allem so viele unerwartete Twists hat, dass man definitiv niemals ahnt, worauf es hinausläuft. Zwar sind manche Cliffhanger etwas sehr bemüht, manche Grusel- oder Schockmomente etwas zu aufgesetzt, aber die Geschichte selbst ist sehr spannend und fesselnd. Dabei ist es nicht mal die eigentliche Hauptfigur, die die Handlung trägt. Libby nämlich, die zu ihrem 25. Geburtstag Post vom Rechtsanwalt erhält und erfährt, dass sie ein Haus geerbt hat. Ein sehr wertvolles Haus, das aus ihr über Nacht eine reiche Frau macht. Doch das Haus birgt eine abstruse, sehr verworrene Geschichte. Darin kommt Libby als Baby vor, die nun, mit Hilfe eines Journalisten, diese Geschichte herausfinden will. Die Handlung, die sich vor Libbys Geburt in dem Haus zutrug, erfahren wir aus dem Mund eines der Beteiligten, Henry, der uns die Ereignisse in Ich-Form schildert. Die beiden anderen Blickwinkel sind Libby und Lucy, eine Mutter von zwei Kindern, die obdachlos ist, vom Geigenspiel lebt und nun auch zurückkehren will in das Haus in London. Was der Autorin sehr gut gelingt, leider abgesehen von der etwas blass geratenen Libby, ist die Ausgestaltung der Figuren. Gerade aus den Protagonisten heraus entsteht die Spannung, die sich nach und nach entwickelt. Es gibt zwar Nebenstränge, die es nicht gebraucht hätte, die nur ablenken, wie die Vergangenheit von Lucy, aber auch dort ergibt sich Dramatik und Spannung. Die anderen Figuren, die zusammen in diesem Gruselhaus leben, sind so präsent, so interessant und fesselnd, dass sie die gesamte Geschichte tragen können. Irgendwann kommt dann eben doch die Stelle, ab welcher man das Buch nicht mehr aus der Hand legt, ab welcher die Ereignisse eine Dynamik entwickeln, die mit jeder Seite zunimmt. Und ab der die Leserin nicht mehr in der Lage ist, zu ahnen, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Da zeigt Lisa Jewell ein wirklich großes Geschick, falsche Fährten zu legen, mit Identitäten zu spielen, Verdacht zu erzeugen. Wenn man also die ersten Seiten durchhält wird man mit einem ungewöhnlichen, dramatischen und hochspannenden Roman belohnt, der wirklich lesenswert ist. Lisa Jewell – Was damals geschah aus dem Englischen von Carola Fischer Limes, November 2021 Klappenbroschur, 425 Seiten, 15,00 €

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"Was damals geschah" zog mich in seinen Bann. Siehe man sich nur schon das Cover inklusive des Titels an, beides hatte sofort mein Interesse geweckt. Eine fast verlassene Villa, in denen man drei Leichen & 1 quicklebendiges Baby findet. Was ist hier bloß geschehen? Der Autorin gelingt ein düsterer atmosphärischer Spannungsroman, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen und ab der Hälfte musste ich unbedingt weiterlesen. Was einem hier an menschlichen Facetten begegnet ist wirklich gut, aber teilweise auch wirklich heftig. Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt, zwei berichten aus der Gegenwart & eine über eine Entwicklung über mehrere Jahre in der Vergangenheit. Meine Lieblingsfigur war Libby, die sich auf den Weg macht ihre wahre Vergangenheit zu erfahren. Lucy mochte ich größtenteils auch, wobei ein Geschehnis & ihr Verhalten etwas Schatten auf sie wirft. Allerdings muss man sagen, das es sich in diesem Werk, um viele traumatisierte oder auch gestörte Personen handelt. "Das ist das Hauptproblem der Welt. Sie sind zu schwach, um richtig zu lieben. Zu schwach, um auch mal falsch zu liegen." Insgesamt ein gutes Buch, was mich allerdings sehr störte, waren die viele Fehler, da sollte das Lektorat noch einmal drüber gucken. ;)

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