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Rezensionen zu
Warten auf Eliza

Leaf Arbuthnot

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Warten auf Eliza

Von: Kerstin

04.05.2021

Das bisherige Leben der beiden Protagonistinnen kann nicht unterschiedlicher sein. Während die Eine in Wohlstand und Geborgenheit ihr Leben verbringt, ringt die Andere mit Armut und hadert mit einer zerstörter Familie. Trotzdem finden Beide an einem Wendepunkt ihres Lebens in ihrer Einsamkeit zusammen. Es gibt in jedem Lebensalter Situationen in deinen man auf den Zuspruch von anderen Menschen angewiesen ist. Und es spielt keine Rolle ob man alt oder jung ist. Im Buch ergibt sich ein großer Altersunterschied, der aber nicht trennt, sondern sogar sehr bereichernd ist. Beide Frauen können von einander lernen und tolerieren einander in ihrem Anderssein. Trotz der großen Unterschiede beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Ein emotional berührendes Buch über Einsamkeit, Freundschaft und Liebe.

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Ada, eine einsame ältere Witwe, durch den Tod des geliebten Mannes aus der Bahn geworfen trifft auf Eliza, eine junge Studentin. Die erste Annäherung gestaltet sich schwierig. Ein Überfall auf Ada ändert dann die Beziehung zwischen den Beiden. Flüssig geschriebene Geschichte zweier Frauen, die auf sich alleine gestellt sind und bald bemerken, wie sehr sie von der jeweils Anderen profitieren können. Ein Plädoyer für die Freundschaft zwischen alt und jung, die trotz aller Schwierigkeiten gelingen kann. Ene wirklich empfehlenswerte Lektüre.

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Überwinden der Einsamkeit

Von: Toto20

02.05.2021

Leaf Arbuthnot schreibt in "Warten auf Eliza" über zwei unterschiedliche Menschen verschiedenen Alters, die sich durch Zufall kennen und schätzen lernen. Ada ist eine über 70 jährige Witwe, die nach dem Tod Ihres Mannes unter der Einsamkeit leidet, und daher versucht Ihr Leben wieder lebendiger zu gestalten, indem sie ein Start-up gründet. Elisa ist eine Doktorandin, die sowohl unter einer Trennung leidet als auch starke Geldsorgen hat. Am Anfang wechseln sich die Kapitel ab, mal wird von Ada erzählt, mal von Eliza. Obwohl sie Nachbarn sind, freunden sie sich erst nach einer langen Weile an. Dann aber können beiden voneinander lernen und sich gegenseitig stützen. Leider wird durch ein "Missverständnis" die Freundschaft von Ada beendet..... Der Roman ist sehr ruhig und sachlich geschrieben, aber dennoch ist man gespannt, was als nächstes passiert. Der Roman zeigt das auch völlig unterschiedliche Menschen zu guten Freunden werden können, wenn man nur den Mut hat, andere wirklich kennen zulernen. Viel Spaß beim Lesen!!

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Äußerst interessant und spannend

Von: Viola B.

02.05.2021

Dieser Roman hat meine Erwartungen ziemlich genau getroffen. Allgemein mag ich Geschichten sehr, in denen zwei Frauen unterschiedlichen Alters aufeinander treffen und voneinander vieles lernen. Auch hier ist das der Fall gewesen, da sowohl Ada als auch Eliza an einem Scheideweg in ihrem Leben steht und ihnen beiden geholfen wird. Ich konnte mich gut mit Eliza identifizieren, weil sie auch so viele Dinge auf einmal jonglieren muss und dabei herausfinden will, wer sie genau sein möchte. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und das Buch hatte eine angemessene Länge. Wärmstens zu empfehlen!

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Das Buch hat mich schon auf seiner ersten Seite aufgrund des Schreibstils in seinen Bann gezogen. Kapitel für Kapitel lernt man die beiden Hauptpersonen abwechselnd immer besser kennen, ihre Geschichte, ihre Familie, ihre Erlebnisse. Daraus versteht man ihr Handeln, über das man als völlig aussenstehende Person sonst an so manchen Stellen vielleicht verständnislos mit dem Kopf schütteln würde. 2 Frauen aus völlig unterschiedlichen Generationen und Familienverhältnissen, mit unterschiedlichen Geschichten, die sich im Laufe des Buches immer wieder über den Weg laufen, und schliesslich begegnen und kennenlernen. Dabei stellen sie fest, dass es bei all den Unterschieden auch Gemeinsamkeiten gibt, die zwanglos gepflegt werden können. So können beide am Leben der anderen teilnehmen, von dieser neuen Freundschaft profitieren und nach längerer Einsamkeit wieder aufleben. Dabei werden Einblicke auf das Leben in Grossbritannien zur Zeit des Brexits, der auch thematisiert wird, genommen, und auch der Blick auf so manches menschliche Probleme geworfen. Der Schreibstil ist so lebendig und alle Personen so lebensecht beschrieben, dass die über 300 Seiten leider viel zu schnell durchgelesen sind. Man möchte sich grade auf einen Tee mit dazu setzen. Auch das Ende ist dabei schlüssig und bildet einen passenden Abschluss dieses herrlichen Buches.

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Lesehighlight des Jahres

Von: Stines Lesereise

01.05.2021

Die Geschichte von Ada und Eliza hat mich auf eine Lesereise nach England - genauer nach Oxford - geführt. Sowohl die Kurzbeschreibung „Die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zeitgemäß, feinsinnig, mit leisen Humor“ als auch das außergewöhnlich schöne Cover haben mich direkt angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Leaf Arbuthnot gestaltet unaufgeregt und mit einer herrlichen Liebe zum Detail das Setting der Geschichte. Wir lernen ganz behutsam Ada und Eliza kennen, wer sie sind, was sie an diesen Ort und in diese Zeit geführt hat. Welche Zweifel sie plagen, welch mutige Entscheidungen sie treffen und getroffen haben. Wir warten gespannt darauf, wann und wie sich ihre Wege kreuzen und werden Zeuge, wie diese beiden so unterschiedliche und so liebenswerte Charaktere etwas so Besonderes aufbauen, dass sie es selbst nicht glauben. Das Ganze wird sprachlich sehr schön erzählt, ist an den richtigen Stellen humorvoll, melancholisch, spannend und kritisch. Die Geschichte hat auf mich an keiner Stelle übertrieben, konstruiert oder gekünstelt gewirkt. Ich habe jede einzelne Seite geliebt. Ein absoluter Lesegenuss!

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Rührende Geschichte

Von: Wiebke

30.04.2021

Leaf Arbuthnot schafft es eine simple Geschichte interessant und mitfühlend zu schreiben. Der Sprung zwischen den beiden Protagonistinnen ist immer verständlich. Es macht einfach Spaß über die Erlebnisse der beiden zu lesen. Man taucht ganz entspannt in die Geschichte hinein, genießt den flüssigen Schreibstil und stellt sich die Szenen im Detail vor. Das Buch würde sich auch als Film sehr gut eignen!

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Einsamkeit wird zur Zweisamkeit

Von: S.A.

30.04.2021

Einsamkeit, das spürt die siebzigjährige Ada nachdem ihr Mann verstorben ist. Sie fühlt sich schrecklich alleine, sie hat keine Familie in der Nähe, nur eine Schwester und deren Tochter mit Kinder. Ada lernt die junge Eliza kennen, die sich ebenfalls einsam fühlt nach der Trennung von ihrer geliebten Freundin Ruby. Eliza hat zwar viele Freunde, doch auch sie fühlt sich alleine. Die beiden Frauen freunden sich an, obwohl der Altersunterschied groß ist. Wohnen sogar dann zusammen und haben fast täglich Herausforderungen zu leisten. Es ist eine schöne und berührende Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt. An Anfang sind die vielen verschiedenen Namen etwas verwirrend, aber dann läuft es. Es ist eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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