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Rezensionen zu
Todesschmerz

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (6)

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ACHTUNG!! Dieses Bich hat ein extrem unbefriedigendes Ende. Nämlich garkeins. Das kommt erst im Herbst 2022 😫. Todesschmerz ist m. M. nach ganz anders als die Vorgängerbände. Sneijder kommt an seine Grenzen, er arbeitet im Team und vieles bleibt dem Zufall überlassen. Wer Sneijder kennt, der weis, er nimmt es mit Regeln nicht so genau. Er ist ein Arschloch und ermittelt mit Talent an allen Vorschriften vorbei, doch genau dieses Talent habe ich hier oft vermisst. Vieles löst sich nur durch Zufall auf und die Masse Regeln die hier gebrochen werden ist selbst für einen Maarten S. Sneijder zu viel. Fazit: Ich fand diesen 6. Band wieder sehr lesenswert und besser als jeden anderen deutschen Thriller den ich bisher gelesen habe. Nun heisst es also warten…warten…warten…

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Von Anfang an verfolge ich die Maarten S. Sneijder-Reihe von Andreas Gruber, sodass die Freude bei "Todesschmerz", den neuesten und mittlerweile sechste Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez-Thriller, sehr hoch war. Dieses Werk, welches am 13. September 2021 im Goldmann-Verlag erschienen ist, hat mich auf 592 Seiten wieder einmal bestens unterhalten. Wenn es nach Maarten S. Sneijder geht, müsste ich meine Rezension in drei knappen und präzisen Sätzen äußern. Denn der etwas andere Profiler und forensische Kriminalpsychologe, der aus den Niederlanden stammt, am Wiesbadener BKA arbeitet und an der dortigen Akademie den Nachwuchs ausbildet, begibt sich wieder einmal mit seinem ebenfalls außergewöhnlichem Team auf eine spannende und rasante Mörderjagd. Zum Inhalt: Mitten in den brisanten Ermittlungen um einen Verräter in den eigenen Reihen werden BKA-Profiler Maarten S. Sneijder und sein Team abgezogen und nach Norwegen geschickt, um den Mord an der deutschen Botschafterin aufzuklären. Doch das Motiv bleibt rätselhaft, und die norwegische Polizei verweigert die Zusammenarbeit. Sneijder muss kreativ werden – und macht damit einen besonders mächtigen Gegner auf sich aufmerksam. Als dann noch ein erstes Mitglied von Sneijders Team einem kaltblütigen Killer zum Opfer fällt, steht Sneijder vor seiner bisher größten Herausforderung… Nach einem vielversprechenden Prolog entwickeln sich zwei Handlungsstränge, die am Anfang erst einmal nicht viel miteinander zu tun haben. Doch im weiteren Verlauf verbinden sich diese gut durchdacht und logisch miteinander, sodass ich mittendrin einiges zum Spekulieren hatte. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist sehr spannend, flüssig und authentisch, abgerundet mit einer guten Portion Humor. Auch bildlich konnte ich der Handlung sehr gut folgen. Abwechslungsreiche, detaillierte Schauplätze und interessante Protagonisten mit Ecken und Kanten runden diesen Thriller ab. Nicht nur Sneijder und sein Charakter kommen hier wieder sehr gut zur Geltung. Auch sein Team, welches aus Horowitz, Tina Martinelli, Marc Krüger, dem ehemaligen Verbrecher Krzysztof und natürlich Sabine Nemez, seinem Eichkätzchen besteht, sorgen für großartigen Lesespaß. Obwohl mir die Truppe sehr ans Herz gewachsen ist, musste ich leider auch Abschied nehmen. Denn dieser Fall, der Sneijder alles abverlangt, ist nicht nur kompliziert und sehr komplex, auch wird das ganze für ihn sehr persönlich, sodass er, besonders am Ende, seine emotionale Seite zeigt. Diese kommt äußerst selten zum Vorschein, denn er ist schon eine extrem schräge Figur. Er ist ein Kotzbrocken, er hasst Menschen, er klaut Bücher, er ist schwul, er spricht mit Leichen, er hat Cluster-Kopfschmerzen und er akupunktiert sich überall selbst. Dazu raucht er Joints, wenn ihm danach ist und er ist süchtig nach Vanilletee. Ich mag ihn sehr, da er einen sehr hohen Unterhaltungswert bietet und dem Thriller das Gewisse Etwas gibt. Das Finale hat mich überrascht, da es hier zu einer Wendung kam, mit der ich nicht gerechnet habe. Kurz vor der Auflösung hatte ich schließlich einen Verdacht, da der Autor dazu immer mehr Puzzleteile gestreut hat. Jedoch fand ich die Handlung, die mit dem Prolog zu tun hatte, sehr vorhersehbar. Da ich mit meinem Täterverdacht richtig lag, wurde mir dieser Spannungsmoment auf diese Weise genommen. Die Gründe dieser grausamen Taten waren mir jedoch bis zur Auflösung unklar. "Todesschmerz" besitzt einen guten Spannungsbogen, der zwischendurch durch einige Längen unterbrochen wurde. Diese zogen sich dann etwas, trotzdem hat mir der gesamte Inhalt wieder gut gefallen. Das Ende, welches mit einem fiesen Cliffhanger abschließt, verspricht eine ultraspannende Fortsetzung. Von mir gibt es vier Leichenlächeln.

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Ich mag die Thrillerreihe um die Ermittler Sneijder und Nemez echt gerne! Vor allem wegen dem unkonventionellen niederländischen Maarten S. Sneijder. Eigentlich ein völliger Unsympath! Nicht weil er schwul ist oder Marihuana raucht, sondern weil er ohne Rücksicht immer und überall verbal austeilt und ihm die Gefühle anderer völlig egal zu sein scheinen. Damit eckt er natürlich an und es erschwert ihm immer wieder seine Arbeit; trotzdem hat er geniale Methoden entwickelt, um Tätern auf die Spur zu kommen, was ihn zu einem der besten Profiler macht und ihm teilweise Narrenfreiheit beschert. Dieses Mal jedoch kann er nicht so frei agieren, da sein Auftrag ihn in die Hauptstadt von Norwegen führt, nach Oslo. Die deutsche Botschafterin ist ermordert worden und da es um brisante Verwicklungen geht, soll ein deutsches Team als Beobachter vor Ort die Ermittlungen im Auge behalten. Ein bisschen hab ich den "typischen" Sneijder vermisst. Er wirkt hier sehr viel gedämpfter und freundlicher, was man einfach nicht gewohnt ist - natürlich darf sich auch er weiterentwickeln und natürlich ist es schön zu sehen, dass das positive Züge annimmt. Dennoch ist es ja grade der bissige, zynische Zug an ihm, der ihn so besonders macht, das hat hier etwas gefehlt. Toll fand ich, dass dieses Mal das ganze Team zusammenarbeitet. Alle, die wir aus den vorherigen Bänden kennengelernt haben, sind mit dabei, woraus sich viel Abwechslung bietet. Denn natürlich müssen sie sich über die einschränkenden Maßnahmen ihres Handlungsspielraums hinwegsetzen und kommen dadurch gefährlichen Gegnern auf die Spur. Schon der Prolog hat mit einer ziemlich deutlich brutalen Szene auf die kommenden Ereignisse eingestimmt. Nicht nur der Mord an der Botschafterin steht im Mittelpunkt, denn auch andere Fälle scheinen hier mit eine Rolle zu spielen. Ich mag es sehr gerne, wie Gruber immer wieder in der Zeit zurückspringt auf die Vorkommnisse einige Wochen zuvor. So erfährt man Stück für Stück mehr, wie es zu den Morden kommen konnte und wie tatsächlich alles zusammenhängt. Sabine Nemez rückt dieses Mal etwas in den Hintergrund, da ja auch die anderen mit von der Partie sind. Jeder einzelne hat seine Vorzüge und seine besonderen Eigenschaften, die hier deutlich zu Tage treten - ich mag jeden von ihnen auf seine Art wirklich gerne :) Ich fand es jedenfalls von Anfang an sehr spannend und grade im letzten Drittel hat es an Tempo noch angezogen. Viele Verstrickungen und Mutmaßungen lassen einen bis zuletzt miträtseln und es gibt einige wirklich böse Überraschungen! Zwischendurch gab es ein paar kleine Details, die ich logisch nicht so ganz nachvollziehen konnte und manche Entwicklungen gingen etwas zu leicht von der Hand. Das hat die Spannung und den Lesespaß aber nicht gebremst. Grade auch das Ende hat einen fiesen Cliffhanger und die Wartezeit auf den nächsten Band, der für September 2022 angekündigt ist, erscheint da schon recht lang!

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Die Komplexität der Nemez-und Sneijder-Fälle zeichnet diese Reihe aus. Man rätselt und fiebert mit, wird regelmäßig auf falsche Fährten geführt oder hat das Gefühl, keine Ahnung zu haben, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird bzw. wenn man den Täter bereits kennt, welche Beweggründe ihn zu diesen Taten veranlasst haben. Bei diesem Fall ist es etwas anders. Der Leser bekommt relativ früh einen sehr deutlichen Hinweis, wer einer der Strippenzieher ist, der mit gezinkten Karten spielt. Auch beim mächtigen Gegenspieler, der etwas später auftritt, ist sofort klar, dass er andere Motive hat, als er nach vorne hin präsentiert. Durch den offenen Umgang mit dem Großteil der Gegenspieler und den eher tröpfelnd eintretenden Ereignissen legt das Buch dieses Mal vergleichsweise langsam an Tempo zu. Doch warum sollte man den Band dennoch nicht verpassen? Weil Sneijder mit seinen misanthropischen Sprüchen zur Hochform aufläuft und dennoch einige zwischenmenschliche Charakterzüge zeigt, die in den zuletzt erschienenen Büchern etwas in den Schatten getreten sind, um der Handlung den Vortritt zu lassen. Insgesamt wird bei allen Hauptcharakteren die Entwicklung, die Beziehungen zueinander, vertieft. Es waren einige Momente dabei, die mich sowohl berührten als auch lachen ließen, die mich erheiterten, aber auch betrübten. Das Buch überrascht im mehrfachen Sinne. Neben den Persönlichkeitsentwicklungen der Charaktere, die teilweise so nicht vorhersehbar waren, löst sich die Handlung des Buches zur Gänze erst ganz zum Schluss auf, während man lange dachte, alle Rätselpunkte zu kennen. Neu und schmerzhaft sind die Schicksalsschläge und Verluste, die in diesem Werk geballt auftreten. Besonders Sneijders Gedanken zuletzt, die wegen seines Charakters und seiner Lebenserfahrung zwar nicht überraschend sind, aber die ich dank seiner starken Persönlichkeit eigentlich nicht erwartet hatte, haben einen schweren Kloß in mir zurückgelassen und mich lange nachdenklich gestimmt und bewegt. Persönliches Fazit: Mit Nemez und Sneijder hat der Autor ein starkes und unverwechselbares Team am Start, das auch nach 6 Teilen fesseln und überraschen kann. Grubers wendungsreicher und rasanter Stil macht aus diesem Psychothriller eine perfekt konstruierte Jagd gegen die Zeit, die wirklich alles zu bieten hat, was ein Roman dieses Genres haben muss, um den Leser bei Laune zu halten.

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Wow, was für ein Fall

Von: Uwe Tächl aus Bremen

09.10.2021

Zum sechsten Mal übernimmt der BKA-Profiler Maarten S. Sneijder zusammen mit seiner Kollegin, Kommissarin Sabine Nemez und dem Rest des Teams einen Fall, der sie diesmal nach Norwegen führt. Der bisher größte Fall, der mich bis auf die letzte Seite gefesselt hat. Man mag ja glauben und hoffen, dass Autoren davor zurückschrecken, ihren Charakteren alles Mögliche und Unmögliche anzutun, doch zumindest Andreas Gruber kennt da gar nichts. Der Leser sollte sich also auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle einstellen, wenn er sich dem Todesschmerz stellt. Todesschmerz beinhaltet zwei Handlungsfäden, wobei der zweite, der Mord an der deutschen Botschafterin in Norwegen, Maarten S. Sneijder von seiner eigentlichen Aufgabe abzulenken scheint. Nachdem sie erst nur zu zweit nach Norwegen gereist sind, landet schließlich sein gesamtes Team dort und muss sich mit einem einflussreichen Verbrecher, dem norwegischen Polizeiapparat und seinen Machenschaften beschäftigen. Im sechsten Band sind die Charaktere natürlich bekannt und dem Leser ans Herz gewachsen, was der Autor nutzt, um diesen kaum eine ruhige Minute zu gönnen, in der man nicht um sie fürchten muss. Maarten S. Sneijder ist wie immer genial und unausstehlich, seine Schlussfolgerungen und Arbeitsweise hervorragend. Inzwischen ist er allerdings auch zum Teamplayer geworden, wodurch Sabine und der Rest seiner Truppe bei diesem großen Fall ebenfalls sehr viel zu tun bekommen. Einer der Gründe, warum man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Fall entwickelt sich stetig, beim Mitraten bin ich doch der einen oder anderen falschen Fährte auf den Leim gegangen, was auch an ihrem Gegner liegt, der ihnen immer einen Schritt voraus ist und ihnen ihre Grenzen aufzeigt. Und das Ende ist schon einer der genialsten Momente der Serie. Fans der Serie werden den aktuellen Band sowieso schon gekauft haben, den restlichen Krimi- und Thrillerfans sei er dringlichst empfohlen. Man kann ihn alleinstehend lesen, auch wenn man sicherlich nach diesem Band auch die restlichen lesen möchte. Ein Meisterwerk in der länger laufenden Serie mit tollen Charakteren, spannendem Fall, herzzerreißenden und humorvollen Momenten und reichlich „das hätte besser laufen können“ Situationen.

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Darum geht's: Die deutsche Botschafterin in Oslo ist ermordet worden. Sneijder soll die Ermittlungen der norwegischen Polizei beobachten und wenn möglich auch selbst nach dem Mörder suchen. Das passt ihm gar nicht, denn er ist voll beschäftigt damit, ein Datenleck im BKA aufzudecken. Und dann wird ihm und seinem Team noch eine BND-Beamtin mitgegeben, die alles wissen will, aber selbst nichts erzählt. Als die Leiche einer Prostituierten ähnliche Verletzungen aufweist wie die Botschafterin und einiges in Richtung des Verbrecherkönigs Haakon Jørgensen weist, ahnen Sneijder und sein Team noch nicht, wie komplex die Verstrickungen noch werden - und wie gefährlich. So fand ich's: Die deutsche Kriminalpolizei hat in Norwegen keine Befugnis und Sneijder und Sabine Nemez können sich erst einmal nur in der deutschen Botschaft umsehen. Dabei stoßen sie schon auf eine Spur, doch es bedarf einiger Tricks und Sneijders Sturheit, dass die deutschen Polizisten ihre eigenen Ermittlungen anstellen können. Das ganze Team um Sneijder ist in die Ermittlungen eingebunden und während man verschiedenen Spuren nachgeht, wird es an allen Ecken und Enden gefährlich. Ich fand das Wiedersehen mit Sneijder herrlich, denn seine grummelig-brillante Art ist spaßig zu lesen. Jedenfalls, wenn man nicht selbst Opfer seiner bösartigen und spitzen Bemerkungen ist. Als langjährige Partnerin sieht Sabine Nemez vieles gelassen und schmunzelte mit mir über ihren Partner und Chef. Auch der Rest des Teams war gut eingespielt, ergänzte sich und es machte Spaß zuzusehen, wie sie Hand in Hand arbeiteten. Nur Cora Petersen, die Dame vom Geheimdienst, war wie zu erwarten kein guter Teamplayer und ließ sich ihr Wissen erst langsam aus der Nase ziehen. Andreas Gruber ist nicht gerade bekannt für cosy crime und auch hier ist mehr als eine Leiche zu verzeichnen, die eines grausamen Todes sterben muss. Leider bleibt auch das tolle Ermittlerteam nicht ungeschoren, denn es wird mordsgefährlich. Die Spannung zieht im Laufe des Buches ordentlich an und als ich schon dachte, es ist alles bekannt und aufgeklärt, kam noch ein furioser Endspurt, durch den ich atemlos durchgerast bin. Am Ende war die komplexe Krimihandlung - wenn auch mit Verlusten - ans Tageslicht gebracht, doch mit den Motiven war ich nicht komplett zufrieden. Manches kam mir ein bisschen fadenscheinig vor, ich hätte mir stärkere Triebfedern für die Verbrechen gewünscht und einen Hauch weniger Zufall. Allerdings muss man sagen, wenn man auf das richtige Leben schaut, bleibt auch das Buch im Rahmen realistischer Szenarien. Auch wenn die Krimi-Handlung dieses Bandes abgeschlossen ist, bleibt einem wegen des Cliffhangers zum Schluss der Mund offen und man würde am liebsten gleich zum nächsten Teil greifen. Der ist leider noch nicht geschrieben, aber um das gierige Leserherz zu beruhigen, steht schon mit "Todesrache" ein Titel fest. Und wem bei diesem Titel die Verbindung zur "Rache"-Reihe in den Sinn kommt, der liegt richtig. Denn beim 7. Buch mit Maarten S. Sneijder wird auch Walter Pulaski aus der "Rache"-Reihe mit von der Partie sein. Dieses Crossover "Todesrache" ist für September 2022 angekündigt und wer "Todesschmerz" beendet hat, wünscht sich eine Zeitmaschine! Ich habe parallel das Taschenbuch gelesen und das Hörbuch gehört und kann beide Versionen empfehlen.

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Ein Buch mit 592 Seiten? Schon happig, aber bei Maarten S. Sneijder dann gar kein Problem und ich hatte das Buch in zwei Tagen durch. Kurze Kapitel und eine spannende Handlung machen das Buch zu einem Pagetuner. Maarten und sein Team werden nach Oslo geschickt, wo die deutsche Botschafterin in ihrem Büro ermordet wurde. Schnell ist ein erster Verdächtiger gefunden, aber Maarten stellt fest, dass die Geschichte viel tiefer geht. Und wer letztendlich alles in die Sache verwickelt ist, das hätte sich selbst Sneijder nicht vorstellen können. Das Buch beginnt spannend und hält den Spannungsbogen bis zum Ende. Ich mag Sneijder und sein Team, vor allem der Ermittler hat es mir angetan. Auch wenn er überaus ruppig rüberkommt, steckt doch ein gutes Herz in ihm, was der Autor auch an mehreren Stellen herausstellt. Vor allem mag ich aber seine Schläue. Er wirkt oft so unbeteiligt und man sieht förmlich seinen Kopf rauchen, und schon weiß man „jetzt kommt der Fall ein Stück weiter“. Und das ist in dieser Story ziemlich oft der Fall, denn die Tat ist sehr perfide und Verdächtige gibt es sehr viele. Und dann ist da ja auch noch der Maulwurf in den eigenen Reihen, der auch das Kriminalteam vor eine große Herausforderung stellt. Gruber geht in diesem Buch allerdings auch andere Wege und schont seinen Leser nicht. Man muss sich leider im Laufe der Handlung von einigen lieb gewordenen Charakteren verabschieden, was die Story zwar authentischer, aber halt auch trauriger macht. Das Ende wartet mit einer großen Überraschung und einem offenen Ende auf und ich hoffe, dass Gruber schon an einer Fortsetzung schreibt. Fazit: wieder ein überaus gelungener, spannender Thriller mit vielen Wendungen und einem sympathischen Ermittlerteam.

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Einmal Gruber - immer Gruber

Von: Annithrill

02.10.2021

So. Durchgelesen ist er, der neue Gruber. Was heißt das? Knapp 600 Seiten voller Spannung, rasanten Wendungen, ans Herz gewachsene Charaktere, nervenaufreibende Enthüllungen..und vieles mehr. Was hat sich Andreas Gruber für seinen neusten Band einfallen lassen? Während Martin S. Snejder und Marc interne Ermittlungen durchführen, wo die undichte Stelle im BKA zu finden ist, wird in Norwegen die deutsche Botschafterin brutal ermordet. Snejder mach sich auf den Weg dorthin und nach und nach steht plötzlich sein komplettes Team in Norwegen an seiner Seite - die Jagd beginnt. Und diese Jagd hat es in sich. Andreas Gruber verschont den Leser nicht, er lässt ihn nicht ein seichtes Büchlein lesen, es ist geballt mit Spannung und auch den ein oder anderen Kloß hatte ich im Hals...aber auch seinen herrlichen Gruber Humor lässt er wieder raus ☺️ Für mich war dieser Band aber doch nochmal etwas anders als die vorherigen, Sneijder ist in diesem Fall nicht nur annahbar und straight, er zeigt hier doch viel Empathie und lässt auch die Tür in seinem Herzen mal einen Spalt breit offen..obwohl, kann man bei dem Ende vom offenen Spalt sprechen? Da stand eher die Tür sperrangelweit auf 😱 Es passt einfach alles für mich wieder zusammen. Ich sag’s wieder: einmal Gruber immer Gruber! Und um nochmal auf die Anfangsfrage zurückzukommen - was heißt das? Es heißt - ein Jahr auf die Fortsetzung warten...ein langes Warten...

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