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Rezensionen zu
Die Herrin der Regenmacher

Timo Leibig

Die Jundar-Chroniken (2)

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Der zweite Teil überraschte mich vor allem im letzten Drittel der Geschichte mit seinem Verlauf und dem actiongeladenen Geschehen. Im Text vertraue ich dir mehr von meiner Meinung an. Meine Meinung zum Cover: Das Cover hat mir genauso wie bei Band 1 auf Anhieb gefallen. Die Gestaltung ist mystisch und magisch zugleich. Durch die Farbwahl kommen die Motive gut zur Geltung, wobei der Titel durch die Schriftgröße hervorsticht. Meine Meinung zum Inhalt: Nachdem Band 1 dermaßen gut war, dass ich ihn sogar zu einem meiner Jahreshighlights von 2021 kürte, musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Timo Leibig bewies erneut, dass er das Genre Fantasy beherrscht. Mit seiner äußerst bildhaften Erzählweise schuf er Bilder in meinen Gedanken, die absolut eindrücklich waren. Schon das erste Kapitel weckte meine Neugier. Sofort wollte ich wissen, was hier los war. Steckten die Jundar dahinter? Noch war alles offen. Es gab mehrere Handlungsstränge, die ich als höchst spannend empfand. Die Kapitel wurden aus der Sicht wechselnder Protagonisten erzählt, wobei natürlich Leyna, Henning und Nante im Mittelpunkt standen. Bald wurde klar, dass sich die Drei dem Geschehen in den Südlanden nicht entziehen konnten. Vielmehr waren sie gezwungen einzugreifen. Es ging weg von der See, hinein ins Landesinnere. Damit verbunden war natürlich auch eine Reise, die neue Informationen und große Gefahren mit sich brachte. Leyna und auch Nante nutzten ihre Magie zu verschiedenen Zwecken. Von den Südländern wusste ich nicht so richtig was ich halten sollte. Arthur mochte ich, doch auch Gallus und Endres hatten es mir angetan. Andere beobachtete ich mit mit Misstrauen. Hennings Liebe zu Leyna war immer zu spüren. Leyna selbst war auf aufrichtig, wirkte aber auch enendlich müde und ein wenig bedrückt. Es war beeindruckend, wie stark sie mittlerweile geworden war. Nante war gruselig wie immer und ein bisschen von einem Wahn getrieben. Schließlich trennten sich Wege durch ein heftiges Ereignis. Die sogenannten Traumpfade erschreckten und faszinierten mich gleichzeitig. Parallel dazu erfreuten mich wiedergekehrte Protagonisten aus Band 1. Der Handlungsstrang um Letti war aufregend, obwohl ich zuerst nicht wusste, wohin er mich führen wird. Doch irgendwann gelangte ich an einen Punkt, an dem alles einen Sinn ergab. Dann kreuzten sich sogar einige Wege, mit denen wohl kaum jemand gerechnet hatte. Gebannt und mit Vorsicht verfolgte ich das weitere Geschehen. Dabei durchlebte ich starke Gefühle auf allen Seiten. Hoffnung, Angst, Panik, Unglaube, Zuversicht, Kampfeswille, Vertrauen und einiges mehr wechselten sich ab. Es war tatsächlich ein Wechselbad der Gefühle. Nie hätte ich gedacht, dass die Jundar das tun würden. Mit dem Hintergrundwissen, das ich nach und nach erfahren hatte, kam ich ins Staunen. Niemals hätte ich erwartet, dass das der Grundstein für all die schlimmen Geschehnisse war. Endres vermittelte mir mit seinem Wissen ein Gesamtbild und füllte Lücken. Unerwartete Wendungen, bildgewaltige Szenen und beeindruckende Taten steigerten die Spannung im letzten Drittel immens. Auf den letzten Seiten fieberte ich besonders stark mit und litt gleichzeitig mit Hennig. Auf keinen Fall hätte ich mit einem derartigen Ausgang gerechnet und kann dem Autor für den genialen Plotttwist nur gratulieren. So stark werde ich wirklich selten überrascht. Am Ende wusste ich nicht, ob ich fröhlich oder traurig sein sollte. Es gab ein Happy End und doch war es bedrückend. Im Grunde ist die Geschichte abgeschlossen und doch bietet sich die Möglichkeit für eine Fortsetzung. Wer weiß, vielleicht wird es ja eine geben. Ich würde es mir wünschen. Mein Fazit: Der zweite Band trug ein gewaltiges Potenzial mit sich, das sich durch die Erzählweise des Autors entfaltete und sich in einem bildgewaltigen Finale entlud. Schon der Beginn weckte meine Neugier, diese wurde durch einen guten Verlauf und aufregende Wendungen zu großer Spannung gesteigert. Ich konnte durch die verschiedenen Handlungsstränge mitfiebern und erlebte eine breite Palette an Gefühlen von den Protagonisten. Das letzte Drittel des Buches fand ich besonders aufregend, weil Dinge geschahen mit denen ich niemals gerechnet hatte. Voller Erstaunen konnte ich das Lesen nicht mehr unterbrechen. Leynas Kräfte waren immens und auch Nante trug besonderes in sich. Hennig war der Fels, der alles hielt und unerschütterlich hinter Leyna stand. Die Jundar boten viel Macht auf und zeigten, zu was sie bereit waren. Doch es gab etwas, das sie aufhalten konnte oder besser gesagt jemand. Du wirst jedoch nicht ahnen, wie das Geschehen könnte. Das Ende hatte ein Happy End, war aber auch traurig für mich. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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Grandiose Fortsetzung

Von: janasleseliebe

29.08.2022

Auch Teil zwei konnte mich voll und ganz überzeugen. Das Buch hätte meiner Meinung nach sogar noch um die 50 Seiten mehr vertragen, denn es passiert schon recht viel. Langweilig wird es also nie. Der bildhafte und teilweise nahezu rasante Schreibstil lässt einen förmlich durch die Seiten fliegen. Gerade im Genre Fantasy finde ich es eine klasse Leistung, wenn man als Leser detailgetreue Bilder zum Text vor Augen hat und quasi seinen eigenen Film im Kopf abspielen kann. Die Entwicklung der Charaktere hat mir besonders gut gefallen. Auch das trägt zur Dynamik der Geschichte bei und lässt sie realer wirken. Hier und da war die Story noch mit ein paar Überraschungen gespickt, was mir sehr gut gefallen hat. Der Showdown war extrem actionreich. Mit diesem Schluss hätte ich so nicht gerechnet, was es nur noch umso besser macht. Ich hoffe sehr, dass es einen Teil drei geben wird, denn das Ende schreit ja förmlich danach. Alles in allem kann ich sagen: Eine absolut runde und sehr gelungene Fortsetzung, die ich wärmstens empfehlen kann.

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In seiner Danksagung bringt der Autor Timo Leibig die Art dieses Fantasybuchs auf den Punkt: “Schonungslos, actionreich und nicht beschönigt. Dazu eine Prise Magie und Märchen.” Und genau so liest sich dieses Buch und das ist (nachdem ich einige Bücher von ihm gelesen habe) genau der Stil des Autors. Was fehlt sind epische Erzählungen und ergreifende Charaktere. Es ist zwar das vierte Buch aus der vom Autor geschaffenen Fantasywelt, aber es ist dennoch als eigenständiges Buch lesbar. Die Figuren kommen zwar auch in den anderen Büchern vor (soweit ich es beurteilen kann, der nur noch „Der Zorn der Regenmacher“ gelesen hat), aber diese Art von Wiedererkennung ist zwar interessant aber nicht zwingend notwendig. Und so ist egal, ob der Leser die drei Hauptfiguren Henning, Nante und Leyna schon kennt oder eben nicht. Darüber hinaus ist die Handlung relativ simpel und so aufgebaut, dass es wenig Probleme bereitet, ihr zu folgen. Für mein Gefühl fehlt den Figuren ein wenig Lebendigkeit. Keiner der Figuren ist mir irgendwie ans Herz gewachsen und zu keiner konnte ich irgendeine Art der emotionalen Bindung aufbauen. Dafür stand eben die schnörkellose und actionreiche Handlung im Vordergrund, die sich dadurch auch recht einfach liest. Wobei durch diverse Einschübe des Autors diese zudem recht vorhersehbar war. Ich muss gestehen, dass ich diesen Roman auch nicht besonders innovativ fand. Natürlich muss nicht in der jeder Fantasy-Geschichte das Rad neu erfunden werden, aber ich möchte als Leser gerne ein stimmiges Gesamtpaket lesen. Das klingt jetzt vielleicht negativer als es am Ende ist, nur tut der Leser gut daran, nicht mit falschen Erwartungshaltungen an das Buch heranzugehen. Fazit Ich habe mittlerweile einige Bücher des Autors gelesen und weiß, dass er gerne actionreiche Geschichten erzählt, in denen es weniger auf emotional starke Figuren ankommt oder auf detaillierte Beschreibungen der Landschaft oder irgendwelcher Reisen. Dieses Fantasybuch ist ganz im Stile des Autors geschrieben und wer ihn kennt und zu schätzen weiß, wird seine Freude daran haben. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass so mancher mit dem Stil hadert, so er ihn nicht kennt.

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