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Rezensionen zu
Die Phileasson-Saga - Nebelinseln

Bernhard Hennen, Robert Corvus

Die Phileasson-Reihe (10)

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Endlich geht es weiter. Der Prolog um Salarin der uns an den See Ochsenwasser führt, war schon sehr spannend zu lesen. Vorallem weil man so den Elfen ein gutes Stück besser kennenlernen konnte. Er ist nach wie vor auf der Suche nach elfischer Geschichte und den Göttern. Und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte der Prolog noch viel länger sein können. Kommen wir aber zu unseren beiden Kapitänen und ihren Aufgaben zurück. Mittlerweile haben beide schon ein großes Stück geschafft und die Aussicht auf den begerhten Titel haben beide noch vor sich. Es ist ein sogenanntes Kopf an Kopf rennen. Bei denen beide Ottajaskos auch ihre Opfer zu zahlen haben. Phileassons Truppe trifft in Gwandual ein und stößt dort zunächst auf Seltaia, eine Elfin die ihnen hilft Zugang zum Elfenvolk zu erlangen. Schnell wird der Gruppe klar, das die Tat des Schlangenkönigs schlimme Auswirkungen auf das Volk und das Land hatten. Derweil macht sich Beorn wieder unbeliebt, denn er arbeitet hart an seinem neuen Titel “ der Städtezerstörer“ und das mit all seiner Kraft, wie man es von ihm gewöhnt ist. Erst als er mit Phileasson zusammentrifft und erfährt, das ihr Wettkampf noch andauert, besinnt er sich eines besseren. Und die Zusammenarbeit der beiden unterschiedlichen Kapitäne bringt immer wieder neues und unterhaltsames in die Geschichte. Ich will hier nicht näher auf alles eingehen denn das solltet ihr echt selber lesen. Alleine die vielen klasse Ideen in diesem Buch machen es so lesenswert. Mich hat zum Beispiel die Szene mit den Muscheln richtig begeistert. Und auch das Zauberschiff ist herrlich aufregend. Alles in allem ist es den beiden Autoren wieder einmal gelungen Magie in ihr Buch einzustreuen und zwar so, das man sie beim Lesen fast zu spüren glaubt. Mit viel Wortwitz, Geschick und unterhaltsam führen sie dem Leser ihre Welt vor Augen und man will gar nicht mehr zu lesen aufhören. Zu den Charakteren selber. Ich mochte zu Beginn nur Phileasson, er war mehr der good Guy und Beor eben der Bad Guy. Inzwischen hat sich das aber geändert. Ich durfte beide besser kennenlernen und habe bemerkt, das in Beorn ein guter Kerl steckt. Nicht immer bin ich mit seinen Entscheidungen einverstanden, aber kann sie nachvollziehen. Ebenso ist es mit Phileasson. Aber auch die anderen Figuren sind so vielschichtig und interessant das ich sie schon ins Herz geschlossen hab. Tylstyr zum Beispiel. Erst allmählich lebt er auf und öffnet sich der Magie wirklich. Es war schön zu lesen wie er unter Abduls Leitung immer mehr zum Magier wurde, der er sein kann. Leomara ist mit ihren zehn Jahren von Visonen heimgesucht, trägt das aber tapfer. Ohm hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen und auch Salarins Weg bin ich gerne gefolgt. natürlich gibt es noch viel mehr Figuren, aber ich kann sie unmöglich alle aufzählen obwohl sie es alle verdient hätten. Vielleicht noch soviel. Irulla hat mich wirklich sehr überrascht. Fazit: Vielleicht merkt man es schon beim Lesen aber ich bin richtig hin und weg von dem Buch. Es ist von vorne bis hinten einfach spannend und ich wollte schon fast langsamer lesen um es länger genießen zu können. Wie schon in den Bänden zuvor haben die beiden Autoren Hennen und Corvus wieder ein richtiges Meisterwerk der Fantasy abgeliefert. Ich habe die vielen tollen Ideen, die unterschiedlichen Charaktere und die komplexe Handlung einfach geliebt. Mittlerweile folge ich den beiden Kapitänen schon so lange das ich mich fast selbst als Teil der Ottajasko beim Lesen fühle. Es gibt wieder eine Menge spannendes, Magie und viele Wendungen die man so nicht kommen gesehen hat. Zudem lässt einen das Ende schon gespannt auf das nächste Buch warten. Kurz: ein echter Lesetipp.

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