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Rezensionen zu
Star Wars™ Der neue Widerstand

Rebecca Roanhorse

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Das Buch beginnt kurz nach dem Ende von Episode VIII und erzählt wie der Widerstand nach den Ereignissen des Films wieder aufbaut. Hierbei legt die Geschichte anders wie zu erwarten den Fokus nicht nur auf die Helden der Sequels, sondern auch auf Charaktere wie Zay Versio, die Tochter von Iden Versio und ihrem "Onkel" Shriv. Es werden aber auch Charaktere aus anderen Buchreihen, wie Blutlinie oder Aftermath aufgenommen und sie bekommen neue Tiefe. Da das Buch noch vor Ep. IX in den USA veröffentlicht wurde, war es natürlich nicht möglich Charaktere weiter zuschreiben, ohne zu wissen was in dem kommenden Film passiert. Aus diesem Grund bedient sich Rebecca Roanhorse an 2 besonderen Helden der Sequels: Leia und Poe. Wobei mir Poes Part hier sehr gut gefallen hat, da z.B. die Meuterei aus Ep. VIII noch einmal aufgegriffen wird Poe so eine gute Entwicklung durchmacht. Was mir ein wenig gefehlt ist ein Antagonist, den wir auch später wieder sehen. Wir erhalten zwar mit Winshur Bratt einen echt üblen Kerl, aber nach dem Roman kann man ihn auch wieder vergessen. Mir hat aber wirklich sehr der Weg zum Widerstand gefallen, denn wir erleben, wie sich aus diesen Resten, die wir in Ep. VIII gesehen haben, eine neue Gruppe bildet, die sich auf das beruft, was sie schon immer stark gemacht hat: Hoffnung und Freundschaft. Mein Fazit: Da ich das Buch jetzt erst, wo ich Ep. IX kenne, gelesen habe hat es natürlich keine Gewinnbringenden Erkenntnisse gebracht. Vielmehr hat Roanhorse einige der Schwächen von Ep. VIII aufgegriffen, für sich selber genutzt und es geschafft eine Geschichte zu erzählen, die nicht in einer Konkurrenz zu Ep. IX steht. Mir gefällt auch, dass sie Charaktere aus anderen Medien mit aufnimmt und deren Geschichte weiter erzählt! Für mich ist das Buch eine 5 von 5, weil es genau da alles richtig macht, wo ich von den Filmen etwas mehr erwartet hätte.

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Insgesamt ist es der Autorin Rebecca Roanhorse hervorragend gelungen, den Geist der modernen Star-Wars-Trilogie heraufzubeschwören. Leia, Rey, Finn und Rose lesen sich alle so, als kämen sie gerade von der großen Leinwand. Roanhorse trifft auch die kleinen Dinge, wie das Vokabular des größeren Star-Wars-Universums. Einzig Wedge wirkt überhaupt nicht authentisch. Der kühle, ruhige, zielstrebige Pilot, der so gut zu Luke Skywalker und Lando Calrissian passte, ist verschwunden. An seine Stelle ist ein Rentner getreten, dessen glorreiche Zeiten schon lange vorbei sind. Die Handlung des Buches braucht eine Weile, um in Gang zu kommen, da es eine große Anzahl von Charakteren einführen muss, die es ehrlich gesagt, gar nicht gebraucht hätte. Aber wenn die Geschichte erst einmal in Gang gekommen ist, liest es sich total schnell runter. Die letzten hundert Seiten, die sich mit einem galaxisumspannenden dreiteiligen Raubüberfall befassen, der dem Widerstand die Männer und das Material verschaffen soll, die er braucht, um den Kampf gegen die Erste Ordnung fortzusetzen, sind eine großartige Lektüre. Roanhorse versteht, wie die kombinierten Weltraumschlachten und Guerillaüberfälle in diesem Universum gleichzeitig ablaufen sollten. Im Mittelpunkt des Romans stehen zwei Beziehungen, die zumindest bisher der großen Leinwand vorbehalten waren. Während Poe die Vaterfigur für Finns übernimmt, geht es bei der Beziehung zwischen Rey und Leia ganz klar darum, die Fackel an eine neue Generation weiterzureichen. Eines der ersten Dinge, die Leia in „Der neue Widerstand“ tut, ist, die Black Squadron zurückzurufen, Poe Damerons Eliteeinheit von Sternenjägerpiloten, die schon in den Marvel-Comics ihr Ding machten, anstatt an „Die letzten Jedi“ teilzunehmen. Aber sie richtet auch einen dringenden Anruf an Inferno Squad. Dieser Cameo-Auftritt ist sogar so gut, dass ich mehr will. Aber die Mitglieder der Black Squadron, darunter Snap Wexley und Jess "Testor" Pava, tauchten auch in „Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers“ wieder auf. Insgesamt fühlt sich „Der neue Widerstand“ wie ein viel wichtigeres Buch an als es z. B. Galaxy's Edge: Black Spire oder sogar die Poe Dameron-Comicserie selbst waren und ist dadurch für Liebhaber der Ära der neuen Republik auf jeden Fall empfehlenswert.

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Wunderbar!

Von: ashlabooks

04.10.2022

Dieses Buch hat mich positiv überrascht! Hier erfahrt ihr warum: Nach den Ereignissen von "Star Wars: Die Letzten Jedi" befindet sich der Widerstand am Tiefpunkt ihrer Macht gegen die Ersten Ordnung. Leia, Rey, Poe, Finn und eine handvoll anderer Piloten und Soldaten haben Crait überlebt und suchen dringend nach Unterschlupf und Verbündeten. Die Prinzessin möchte die Hoffnung nicht aufgeben und entsendet ihre fähigsten Leute, um sowohl Schiffe als auch Verbündete für den Widerstand zu sichern. Die Erste Ordnung wird stets skrupelloser und die Hoffnung scheint verloren. Meine Meinung: Um ehrlich zu sein, war ich mir zuerst nicht sicher, was das Buch zu bieten hat. Ich wurde positiv überrascht! Die Geschichte fesselt mit der detailfreudigen Erzählweise und den facettenreichen Figuren. Die Erste Ordnung kommt einem nicht wie eine Lachnummer oder eine schlechte Kopie des Imperiums rüber - nein. Sie ist endlich ernstzunehmen. Auch der Widerstand wirkt lebendiger! Die Ereignisse der Sequels erscheinen nun realistischer. Die Welt ist nicht mehr fern, sondern ertastbar. Das finde ich super! Auch die Verbindungen zu anderen Werken sind mir aufgefallen und hinterlassen einen positiven Eindruck! Im Großen und Ganzen sehe ich keinen Kritikpunkt. Fazit: Eine packende Geschichte über Hoffnung und Ergeiz!

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Der Widerstand oder Mission Impossible

Von: TaunTaunTalk

02.10.2022

Nach den Ereignissen auf Crait, wo es den Überlebenden des Widerstandes gelungen ist zu entkommen, gibt es quasi keinen Widerstand mehr. Alle unsere Helden wie Finn,Poe,Rey, Rose,Chewbacca und natürlich Leia Organa bekommen in dieser Geschichte ihre Zeit.Aber Hauptfiguren sind sie definitiv nicht. Ja, Leia und Poe führen uns schon durch dieses Buch, aber andere, die ich vorher gar nicht kannte, spielen hier die Hauptrolle. Zay Versio und Shriv Sur Gav entstammen dem Videospiel Battlefront II. Weitere Charaktere sind schon in anderen Werken in Erscheinung getreten, die ich so gar nicht kannte. Dies war für mich aber kein Problem, denn ich habe mich sehr wohl in der Geschichte gefühlt. Einige altbekannte Personen kommen dem Widerstand zur Hilfe. Manchmal hatte ich das Gefühl, in einem Mission Impossible Film zu sein, in dem Tom Cruise mal wieder eine Maske verwendet. Und auch die Action kann sich sehen oder besser lesen lassen. James Bond trifft Star Wars, so kann ich das auch vergleichen. Auch ruhige Passagen gibt es in diesem Buch, die aber keinesfalls langweilig sind. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Kanon-Werk sehr überrascht hat. Die ganzen Nebenfiguren, die so nie in einem Film zusammen agieren konnten, passen perfekt in diese Galaxie.

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Die Geschichte beginnt ziemlich genau dort, wo "Die letzten Jedi" aufgehört hat, und erzählt, wie Leia und die Überreste des Widerstands wieder auf die Beine kommen. Nach der vernichtenden Niederlage gegen die Erste Ordnung ist der Widerstand fast am Ende. Sie haben eine Handvoll Leute und ein paar Geschwader, die ausgesandt wurden, um Hilfe zu suchen, aber das war's dann auch schon. Leia ruft ihre verbliebenen Truppen zusammen, um einen neuen Stützpunkt zu suchen und nach neuen Ressourcen zu suchen, sowohl in Form von Schiffen als auch von Menschen. Die Führungsriege wurde praktisch ausgelöscht, ebenso wie alle ihre Schiffe, so dass sie in einer schlechten Verfassung sind. Zum ersten Mal im neuen Kanon fühlt sich dieses Buch wirklich wie ein Star-Wars-Buch mit Bezug zu den Filmen an. Das Buch wird von allen Hauptfiguren bevölkert, zumindest aus der Sicht des Widerstands. Leia bekommt viel Leinwandzeit, und sie wird sehr gut dargestellt. Es wurde wirklich deutlich, wie lange sie gekämpft hat, von einem Teenager in der Rebellion über die Neue Republik bis hin zum Widerstand. Luke war jahrelang verschwunden, Han auch, aber Leia war praktisch ihr ganzes Leben lang das Herz und die Seele der Rebellion und hat so viele Verluste erlitten. Sie hat ihre Familie, ihren Bruder, ihren Ehemann, ihren Sohn und so viele ihrer Freunde und Gefährten verloren, doch trotz alledem kämpft sie weiter und lässt sich von ihrer Trauer nicht von dem abhalten, was getan werden muss. Sie ist eine erstaunliche Figur, die meiner Meinung nach in den Filmen manchmal zu kurz kommt. Einer der anderen Schwerpunkte des Buches liegt auf Poe. Er muss sich mit seiner versuchten Meuterei und den Folgen davon auseinandersetzen. Er wird nicht vom Haken gelassen, und seine Reise besteht darin, zu akzeptieren, was er getan hat und warum er es getan hat, um daraus zu lernen und wieder als Anführer akzeptiert zu werden. Ein weiterer großartiger Charakter kehrt hier zurück, in direkter Anlehnung an die Trailer zu Episode 9: Wedge. Er ist mit Norra (aus der Nachspiel-Trilogie und Mutter von Snap Wexley) verheiratet und genießt seinen Ruhestand. Dann ruft der Widerstand wieder an, sie brauchen eine Führung, und er und Norra werden wieder hineingezogen. Ein starker Zug von Melancholie zieht sich durch das ganze Buch und wird auch hier wieder deutlich. Sie sind eines der wenigen verbliebenen Mitglieder der Rebellion, die noch am Leben sind, aber sie werden einfach nicht in Ruhe gelassen. Viele andere Figuren aus den Romanen und den Filmen kehren hier zurück, und das war schön zu sehen. Zu viele der Bücher scheinen voll von Wegwerfcharakteren zu sein, die man nie wieder sieht oder von denen man nie wieder etwas hört, also ist es toll zu sehen, dass sie wieder verwendet werden, hoffentlich werden sie im neuen Film auftauchen, aber ich bezweifle das irgendwie, zumindest in irgendeiner Art und Weise. Das ist so ziemlich mein einziges Problem mit diesem Buch und das hat nichts mit dem Autor oder der Art, wie es geschrieben wurde, zu tun. Trotz all der großartigen Momente hier passiert nicht viel. Der Widerstand ist im Grunde immer noch am Boden, sie haben ein paar neue Gesichter und Schiffe, aber das war's auch schon. Das liegt alles an der Art des Fortsetzungsromans und an einem wahrscheinlichen Embargo für alles, was mit den Figuren außerhalb der Filme passiert. Ich verstehe die Logik, aber es ist trotzdem frustrierend. Alles in allem ist dies ein großartiges Buch und obwohl es nicht notwendig ist, es vor dem Film zu lesen, denke ich, dass es ihn definitiv das Filmerlebnis steigert.

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Meine Meinung Die Autorin Rebecca Roanhorse kannte ich noch nicht aber mein Herz schlägt noch immer für „Star Wars“. Egal ob als Film oder als Buch, die weit, weit entfernte Galaxis geht einfach immer. So war ich nun total gespannt auf den Roman „Star Wars™ Der neue Widerstand“. Das Cover ist einfach richtig klasse gewählt und der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte hier. Daher habe ich mir das Buch nach dem Erhalt dann auch umgehend geschnappt und mit Lesen begonnen. Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Wenn man die Filme und andere Romane aus dem Star Wars Universum kennt, dann kennt man sie bereits gut. Allen voran ist es hier Poe Dameron. Ich gebe zu er kam mir irgendwie immer arrogant rüber und irgendwie lernt er nie dazu. Das ist auch hier noch so, zumindest zum Teil. Denn Poe ist auch sehr loyal und charmant. Und ich fand es interessant zu erfahren wie es Poe zwischen Star Wars Episode VIII und XI ergangen ist. Dann ist da Leia, die hier einfach richtig gut rüberkommt. Ich liebe sie ja, sie musste so hart kämpfen, hat bereits so viel erlebt. Und natürlich sind auch die anderen Figuren des Widerstandes dabei, also zumindest die, die die Schlacht auf Crait noch vorhanden sind. Dazu gehören eben auch Finn, Rey, Chewbacca und auch Rose, alles Figuren, die man seit Episode VII begleitet und mit denen man mitfiebert. Die Erste Ordnung ist natürlich auch mit von der Partie und noch einige andere Charaktere. Mir gefiel die hier geschaffene Mischung wirklich gut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich kam so flüssig und locker durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Die Handlung selbst hat mich dann auch sehr gut gepackt. Sie setzt quasi direkt nach Episode VIII, also nach der Schlacht auf Crait, ein und der Leser erlebt wie sich der Widerstand neu aufstellen muss. Das ist kein einfaches aber ein durchaus spannendes Unterfangen und ich habe es gerne verfolgt was zwischen den Filme so passiert ist. Allerdings muss ich auch sagen mir ging es hier an manchen Stellen doch ein wenig zu schnell. Hier schreitet die Handlung meiner Meinung nach zu schnell voran, ist das Tempo zu hoch und es fehlten mir dann doch auch Details. Diese Passagen halten aber zum Glück nie so lange an, die Autorin lässt darauf immer wieder bessere, spannende Szenen folgen. Das Ende ist dann leider doch ein Cliffhanger, der wohl als Überleitung zu Episode IX dienen sollte. Doch das ist leider nicht ganz der Fall, was ich dann doch schade fand. Es passt aber dennoch zur Geschichte hier. Fazit Insgesamt gesagt ist „Star Wars™ Der neue Widerstand“ von Rebecca Roanhorse ein Roman, der mich bis auf ein paar Dinge doch ganz gut für sich gewinnen konnte. Gut dargestellte, mir bereits gut bekannte Charaktere, ein sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar spannend und interessant gehalten ist, in der mir aber doch immer mal wieder das Tempo zu hochgehalten wurde, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll mit meiner Kritik. Komme ich aber erstmal zum Positiven: Der Stil ist super angenehm, das Erzähltem flott, ohne dass es sich übereilt anfühlt. So weit, so gut. Schlecht gemacht finde ich dagegen den gesamten Inhalt des Romans. Er fühlt sich durch und durch wie eine einzige Füllszene an. Nur, dass diese über 400 Seiten lang ist und einen echt langen Zeitraum umfasst – also für einen Füller. Ich habe echt gedacht, dass das Buch mich genauso positiv überraschen könnte wie »Dooku«, das ja auch einfach nur ausleuchtet, was vor bzw. zwischen den Film-Episoden von Star Wars passiert. Immerhin ist der Widerstand zerschlagen, muss sich sammeln und neue Verbündete finden! Dass das allerdings nur durch reden, reden und noch mehr reden passiert, habe ich nicht erwartet. Okay, ganz so stimmt es nicht. Gegen Ende gibt es ein großes Finale, eine Action-Sequenz. Doof nur, dass die nach den 300 Seiten Langeweile dann auch nichts mehr rausreißen konnte. Insgesamt ist nicht nur die Spannung ohne Steigerung, sondern auch die Charaktere und die gesamte Handlung an solche. Es gibt keinerlei Entwicklungen irgendwo, es ist wirklich eine einzige Füllszene, die meiner Meinung nach auch nicht hätte geschrieben werden müssen. Da der Stil aber angenehm war, hoffe ich, die Autorin schreibt nochmal einen anderen, spannenderen Star-Wars-Roman.

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