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Rezensionen zu
Die Insel der Wünsche - Klippen des Schicksals

Anna Jessen

Die Helgoland-Saga (3)

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Helgoland 1925. Die Insel erlebt eine Zeit von Glanz und Reichtum. Die ganze Welt scheint sich in den Felsen verliebt zu haben und dort das Leben feiern zu wollen. Tine Tiedkens hat sich nach den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren eine neue Existenz als Blumenhändlerin und Hebamme aufgebaut. Auch für ihre Tochter Henriette fügt sich zunächst alles zum Besten, als ihr Mann Otto den reichen Bankier Silberbach als Gönner für seinen Bootsbau gewinnt. Doch Ende der 20er Jahre ändert sich das politische Klima, das Böse verschont auch die Insel nicht. Und schon bald schweben Tine und Henriette in höchster Gefahr... Für mich der beste Teil der Helgoland- Saga 🤩 Ich habe Tine und ihre Familie richtig ins Herz geschlossen. Sie von einer jungen Frau bis hin ins hohe Alter zu begleiten hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Im letzen Band wird auch sehr oft aus der Sicht von Tines Tochter Jette geschrieben, die mittlerweile auch schon erwachsen ist und eine eigene Familie gegründet hat. Die Insel ist mal wieder in Aufruhr, Adolf Hitler ist an der Macht und auch auf der kleinen Insel Helgoland sind die Ausmaße zu spüren. Der 3. Teil hat mich zu Tränen gerührt, aber auch mein Herz erwärmt. Auch wenn am Ende ein paar klitzekleine Fragen offen bleiben, empfehlen ich die Reihe jeden der gerne historische Romane liest.

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„Die Insel der Wünsche - Klippen des Schicksals“ ist der dritte Teil der Helgoland-Saga von Anna Jessen aus dem Goldmann-Verlag. 🅄🄼 🅆🄰🅂 🄶🄴🄷🅃 🄴🅂 Teil 3 der Helgoland-Saga startet in den 20er Jahren und es geht weiterhin um Tines Leben und die Geschichte der Insel. Aus Spoilergründen möchte ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen. 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Das Cover passt mit Helgoland im Hintergrund wunderbar zu Geschichte und zur Reihe. Der Schreibstil war gut und nach den anderen Büchern habe ich mich daran gewöhnt. Dennoch haben mir wie auch schon in den ersten beiden Teilen die Emotionen gefehlt. Im Fokus steht hier nicht nur Tine, sondern auch ihre Tochter Jette mit ihrer Familie. Das hat mir sehr gut gefallen. Im Verlauf der Geschichte wurden viele Nebengeschichten erwähnt. Dadurch wurde die Story sehr ausgeschmückt, aber manchmal wurde etwas begonnen zu erzählen, aber das Ende hat gefehlt oder es wurde erst später ganz kurz am Rand erwähnt. Das fand ich etwas schade. Zwischen den Abschnitten liegen meist mehrere Jahre, wodurch ich als Leser oft Geschehnisse vermisst habe oder vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, weil es in den Jahren dazwischen passiert ist. 🄵🄰🅉🄸🅃 Der dritte Teil der Helgoland-Saga war für mich der beste Teil der Reihe. Es war auf Helgoland eine sehr schwere Zeit und dennoch haben Tine und ihre Familie das Beste daraus gemacht. Zwischenzeitlich hatte ich von den geschichtlichen Geschehnissen echt Gänsehaut. Die Autorin hat dieses sehr gut rübergebracht und ich finde es immer wieder erschreckend, wie damals alles abgelaufen ist.

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Nun heißt es Abschied nehmen von Helgoland und Tine. Es hat mir große Freude bereitet Tine und ihre Familie begleiten zu dürfen. Das Cover passt sehr gut in die Reihe und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Wir sehen wieder eine Frau, diesmal in grün und weiß gekleidet vor den Klippen, den Dünen und der See. Der Klappentext umreißt gut, worum es diesmal geht. Der Roman spielt wieder ausschließlich auf Helgoland in den 20er und 30er Jahren. Helgoland hat sich gemausert als Kurbad der Schönen und Reichen, die gestressten Städter suchen auf der Insel Ablenkung und Erholung. Im Mittelpunkt steht wieder die Blumenhändlerin und Hebamme Tine Tiedkens mit ihrer Familie. Ihre Tochter Henriette (Jette) hat inzwischen geheiratet und selbst Kinder. Auch treffen wir Tines alte Freundin Hedi wieder. Es ist ein klein wenig wie nach Hause kommen, nach bereits zwei Bänden hat man doch viele Inselbewohner ins Herz geschlossen. Im Zentrum des Romans steht das Schicksal der Hauptfiguren Tine und Jette, wir begleiten beide Frauen durch die Zeiten. Die Inflation und der Börsencrash machen auch vor Helgoland nicht halt. Schließlich nehmen auch der Antisemitismus und der Nationalsozialismus zu. Aber auch das persönliche Schicksal der Hauptfiguren wird auf eine harte Probe gestellt. Das Leben einer Familie kann mitunter turbulent, anstrengend und ereignisreich sein. Der Roman gliedert sich in fünf große und einen letzten kleineren Teil. Innerhalb der einzelnen Teile gibt es keine größeren Zeitunterschiede, allerding setzt meist der nächste Teil mit einem größeren Zeitsprung ein. Gerade am Ende waren mir die Sprünge zu heftig und es ging für mich alles viel zu schnell. Es ist gut, wenn man sich in der Zeit ein wenig auskennt, es ist aber nicht zwingend für das Verständnis des Romans erforderlich. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen, beschreibende Passagen und Dialoge ergänzen sich gut, sodass der Lesefluss sehr angenehm ist. Es befinden sich zwei Karten im Buch. Die Autorin beschließt ihre Trilogie mit einem umfangreichen Nachwort, wo sie „Dichtung und Wahrheit“ explizit erklärt. Ein Roman wieder vor allen Dingen für die weibliche Leserschaft, da hier der Fokus noch stärker auf die Frauen gelegt wird. Aber auch allen, die sich für Helgoland interessieren kann ich diesen Roman nur empfehlen. Eine Sehnsuchts-Trilogie, die ein klein wenig das „Meer-Weh“ stillt und die einem von einem Urlaub an der See träumen lässt. Herzlichen Dank an das Bloggerportal für das Rezensions- und Leseexemplars. 8/10 P. Bitte beachten dies Rezension geht erst am Sonntag, den 06.03.2022 auf unseren Kanälen online

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Auch der letzte Teil der Helgoland Saga um Tine konnte mich vollständig überzeugen. Wir befinden uns in den Jahren 1925 bis Ende des zweiten Weltkrieges. Nachdem der erste Weltkrieg vorbei ist blüht Helgoland auf und viele Reisende mit Geld besuchen die Insel. Tine arbeitet weiterhin als Hebamme und besitzt einen eigenen Blumenladen. Auch ihrer Tochter mit Familie geht es gut, die Geschäfte laufen. Bus sich die Lage und das politische Klima schlagartig ändert. Und wieder beginnt der Kampf der Inselbewohner von vorne. ❄️ ❄️ Das Cover ist wieder traumhaft und passt perfekt zu den ersten beiden Teilen. Die Beschreibung der Insel ist auch in diesem Teil so bildhaft, dass man meint dort zu sein. Die Geschichten um die verschiedenen Personen sind toll herausgearbeitet und sehr authentisch. Man freut sich mit, man leidet mit. ❄️ ❄️ Wer historische Romane gerne liest, dem möchte ich diese Reihe unbedingt ans Herz legen. Auch wenn es sehr dicke Bücher sind, ich kam niemals ins Stocken oder wollte nicht weiter lesen. Es ist eine wirklich großartige Trilogie.

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Wenn der Kreis sich schließt

Von: Kristall86 aus An der Nordseeküste

19.10.2021

Klappentext: „Helgoland 1925. Die Insel erlebt eine Zeit von Glanz und Reichtum. Die ganze Welt scheint sich in den Felsen verliebt zu haben und dort das Leben feiern zu wollen. Tine Tiedkens hat sich nach den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren eine neue Existenz als Blumenhändlerin und Hebamme aufgebaut. Auch für ihre Tochter Henriette fügt sich zunächst alles zum Besten, als ihr Mann Otto den reichen Bankier Silberbach als Gönner für seinen Bootsbau gewinnt. Doch Ende der 20er Jahre ändert sich das politische Klima, das Böse verschont auch die Insel nicht. Und schon bald schweben Tine und Henriette in höchster Gefahr ...“ Da ist er nun, der letzte Teil der Reihe rund um Tine. Die Sicht auf Helgoland wird langsam dunkel und trübe, brauner Sumpf tut sich auf und Tine wird schwer gebeutelt. Aber nicht nur sie. So viele Dorfbewohner erleben das schlimmste was Helgoland widerfahren ist - die Kriegsmaschinerie des 2. Weltkriegs. Anna Jessen verwebt hier wieder sehr gekonnt die Geschichte und ihre Protagonisten einer runden Story. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt, Familientragödien tun sich auf, aber auch schöne kleine Lichtblicke werden dezent und gekonnt mit eingestreut. Die bildhaften Beschreibungen bleiben auch hier stetig und konstant wie in den anderen beiden Teilen und auch die Geschichte rund um Tine ist nach wie vor der feste, rote Faden - Gott sei Dank! Dennoch schweift Jessen mir manches Mal etwas zu viel in andere Familien ab, Längen entstehen durch verschiedene Kriegsgeschichten - hätte für meine Begriffe nicht sein müssen, aber es passt eben dazu. Der Abschluss der Geschichte hat mich dennoch komplett weggerissen und Tränen sind geflossen - Anna Jessen, da haben Sie und aber mal eine Überraschung beschert! Wow! Das war stimmig und mehr als ein gelungener Abschluss! Wer sich in der Historie rund um Helgoland auskennt, wird sehr vieles hier wiederfinden und dankbar für die bildhaften Beschreibungen sein, aber fest steht, wer jetzt Helgoland besuchen wird, wird wohl nach dem Blumenladen von Tine suchen….und in Gedanken an diese wunderbare Geschichte auch vor dem inneren Auge sehen…hoch oben…auf dem Oberland… Eine wunderschöne und sehr gekonnte Trilogie und deshalb vergebe ich sehr gern 4 sehr gute von 5 Sterne für diesen würdigen Abschluss!

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Das Schicksal ist manchmal sehr hart

Von: elashin.testet

14.10.2021

Kaum ist der erste Weltkrieg und seine Hinterlassenschaften vorbei, wird die Insel einer der beliebtesten Ziele für alle die Geld haben. Die Insel blüht auf, den Menschen geht es gut, auch Tine hat es endlich wieder geschafft auf die Beine zu kommen, sie ist Hebamme auf der Insel und besitzt den einzigen Blumenladen. Henriette geht es auch gut, mit ihrem Mann Otto lebt sie ein wohlhabendes Leben. Doch regelrecht ändert sich das politische Klima plötzlich, wie über Nacht. Und das nicht nur in Helgoland. Neue Machthaber machen das Leben auf der Insel nun gefährlich, das Glück, jegliche Existenz und jede Zukunft steht auf dem Spiel.  Der letzte Band der Helgoland-Saga hat es gefühlsmäßig wieder in sich, er nahm mich wieder mit auf die Insel, ganz nah an Tines Leben. Wieder so berührend und wieder so beeindruckend, wieviel auch von der Geschichte dieses Landes in den Büchern steckt, eine Zeit die man nicht wieder haben möchte, leider aber nach dem ersten Weltkrieg, auch am zweiten Weltkrieg unser Land ein Teil war, sehr traurig, sehr grau und keiner wünscht sich das mitzuerleben. Das Cover ergänzt beide Vorgänger und zeigt wieder einen idyllischen Teil der Insel mit der starken Tine. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm und man kann das Buch nicht aus der Hand lassen. Ich glaube ich habe noch nie drei so dicke Bücher in so kurzer Zeit verschlungen.

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Wir durften über lange Zeit mit Anna Jessen auf Helgoland verweilen und am Leben von Tine Tiedkens teilhaben. Mit ihrem flüssigen Schreibstil und auch einer passenden Wortwahl fanden wir nicht immer Harmonie und Einklang, doch gerade dies machte die Geschichte so real. Die Insel wurde uns sehr Bildlich geschildert und wir konnten uns ohne große Mühl zurechtfinden.

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Den dritten und abschließenden Teil rund um die Hebamme und Blumenhändlerin Tine möchte ich mit einem Zitat der Autorin Anna Jessen beginnen: Viele der Informationen, die in diesem Buch verarbeitet sind, habe ich Augenzeugenberichten alter Helgoländerinnen und Helgoländern entnommen - ...- Manches habe ich von Freunden auf der Insel erfahren, und vieles entstammt auch eigenen Beobachtungen. Aber natürlich ist ein Roman ein Roman. Das Leben hat ihn inspiriert, doch bleibt er Fiktion.“ (Auszug S. 636) Teil 3 beginnt nun im Jahre 1925. Nach dem ersten Weltkrieg befindet sich Helgoland erneut im Auf- bzw- Umbau... es wird nicht der letzte sein. Und mitten drin finden wir die zwischenzeitlich lieb gewonnene Hauptfigur Tine, durch deren Augen wir die nächsten Entwicklungen Richtung 2. Weltkrieg erleben. Auch privat können wir erneut lesen, wie wichtig Tine ihre Familie – nun als Großmutter – und ihre Freunde sind. Hier zeigt sich der Vorteil, wenn alle Romanteile in doch recht kurzer Zeitfolge erscheinen, denn man bleibt im Fluß der Geschichte und fiebert mit dem Gelesenen mit. Erneut hat mich der Roman gepackt, auch wenn es mir so manches Mal schwer fiel, den Textsprüngen zu folgen. Also: noch mal zurückblättern bzw. an Band 1 und 2 erinnern ;) Nicht nur die Erzählung war unterhaltsam, erneut konnte mich der flüssige und bildhafte Stil der Autorin packen. Ich wurde förmlich auf Helgoland hineingezogen und mit Themen wie „Gewalt in der Familie“ oder „Dominanz der Männer bzw. beginnende Emanzipation“ sowie die „Geltungssucht einer politischen Gruppierung“ konfrontiert. Ergänzend hierzu findet man erklärende Skizzen (z.B. die geplante Landgewinnung der Nationalsozialisten, um Helgoland als die größte Seefestung aller Zeiten auszubauen), die das Buch abrunden. Wenn für mich im Detail kleine Schwächen vorhanden waren (siehe auch meine vorherigen Rezensionen), so hat mich doch die ganze Romanreihe gepackt und ich habe sie gerne gelesen. Die Lebensreise Tine`s ist mir im Gedächtnis geblieben und ich gebe eine Empfehlung hierfür ab.

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