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Rezensionen zu
Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens

Anna Jessen

Die Helgoland-Saga (1)

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Kurzes Glück und großes Leid

Von: Lesemaus

03.03.2021

Das Cover ist sehr gut gestaltet und macht sehr neugierig auf die Gesamtheit des ersten Bandes! Die Autorin versteht es sehr gut, den Leser auf diese Reise mitzunehmen. Für mich hat es nicht den Anschein, das es sich hier um die Jahre 1887 bis 1890 handelt. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Zeile gegeben. Tiene Tiedkes ist noch sehr jung und muss zum Unterhalt der großen Familie beitragen. Sie hat viele Geschwister, davon sind zwei Schwestern älter als Tiene. Für mich entsteht der Eindruck, dass sie keine finanzielle Unterstützung leisten. Tiene steht täglich sehr früh auf und pflückt Blumen, die sie zu Sträußen zusammenfügt. Diese sehr geschmackvollen "Gebinde" verkauft sie dann am Hamburger Hafen. Wo sie sehr aufpassen muss, denn es ist für sie ein fliegender Handel ohne festen Standort. Eines Tages wird sie von einem freundlichen Mann angesprochen. Er bittet sie nach Helgoland zu kommen um in seinem Hotel zu arbeiten. Sie überlegt sehr lange ob sie dieses verlockene Angebot annimmt. Für die Fahrt hat sie kein Geld. Sie bekommt für ihr Vorhaben Unterstützung von Peer, der auch im Hafen arbeitet. Durch seine Vermittlung zu einem Matrosen gelingt es, dass Tiene nach Helgoland kommt. Aber, einfach wird es mit der Arbeit nicht. Durch ihre Freundlichkeit und den dazugehörigen Fleiß erreicht sie auch Anerkennung auf der Insel. Der Schreibstil des Romanes ist sehr flüssig und sehr spannend. Ich fühle mich sehr gut unterhalten und hoffe jetzt schon in den Genuss der Bände zwei und drei zu kommen. An Spannung, so denke ich, wird es auf keinen Fall fehlen. Ich kann den Lesern mit gutem Gewissen diesen Roman sehr empfehlen.

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Nicht wirklich aufregend, zu flach

Von: Kar(l)a Boska

03.03.2021

Tine Tiedkens ist Blumenmädchen im Hamburger Hafen. Sie und ihre Familie leben in bitterer Armut. Eines Tages lädt sie ein Hotelier, der mit einem der Dampfschiffe im Hafen ankam, ein, in seinem Hotel auf Helgoland zu arbeiten. Tine folgt seinem Ruf, fährt nach Helgoland, wird Zimmermädchen in seinem Hotel. Ich habe das Buch als Vorab-Exemplar des Verlags bekommen. Eigentlich mag ich Familiensagas und leichte Unterhaltung. Von "Insel der Wünsche : Stürme des Lebens" in Verbindung mit dem Cover erwartet wohl niemand ein Buch mit Tiefgang oder viel Anspruch. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Wenn um mich herum die Welt untergeht, träume ich mich gerne mal in eine komplett andere. Da hält das Buch sein Versprechen. Tine Tiedkens passieren ganz wunderbare Sachen und sie selbst ist natürlich durch und durch gut. Tine nimmt Boshaftigkeit von anderen mit totaler Demut hin, wird natürlich von allen auf der Insel geliebt (vielleicht nicht von Anfang an, aber schließlich doch), verzeiht alles und tut selber nie etwas falsches. Und natürlich erinnert sich der Hotelier noch an sie und ... [Märchenende vom Prinzen hier einfügen]. Die Heldin ist überzogen in ihrer Gutmütigkeit und - ja - Naivität. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei solchen Escapismus-Büchern die Glaubwürdigkeit nicht oberstes Gebot ist. Das ist auch richtig, denn wenn ich Realität will, kann ich ja die Zeitung lesen. Aber hier wird das ganze doch etwas strapaziert. Das geht schon damit los, dass Tines (unwesentlich) ältere Schwestern ganz selbstverständlich anschaffen gehen, aber sie am Elbufer Blümchen pflückt und Sträußchen verkauft. Und natürlich kann sie überhaupt nicht verstehen, wieso ihre Schwester so hübsche Unterwäsche hat, die sieht ja eh niemand. Und dann wird sie in ihrem ersten Job von dem ersten Zimmermädchen übelst getriezt, muss alle Arbeit für sie machen und bekommt kaum Lohn dafür. Aber natürlich verzeiht Tine ihr später und sie werden beste Freundinnen. Ach ja, zwischendurch hilft Tine ihr auch noch bei der Geburt. Das kann Tine nämlich auch. Und ihr eigenes Kind wirft sie mal eben im Galopp, zeigt zwei Wochen später einer internationalen Delegation ein riesen Hotel und durchtanzt dann mit ihrem Märchenprinz die Nacht. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fand Tines Leben durchaus interessant. Ich fand einige Charakter zwar komplett unglaubwürdig, aber sie waren (gerade deshalb) oft liebenswert und das Buch hat insgesamt gut unterhalten. Richtig ans Herz gewachsen ist mir dabei aber niemand und wirklich mitgefiebert, -gelitten und mich gefreut habe ich auch nicht. Das Ende ist praktisch wortwörtlich ein Cliffhanger und es ist somit ein "billiger Trick", dass ich schon gerne wissen würde, wie es Tine weiter ergeht. Aber vielleicht hab ich das übermorgen auch schon wieder vergessen. Als 1,99€ E-Book für zwischendurch fände ich das Buch in Ordnung. Aber mehr wäre es mir nicht wert.

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Tolle neue Reihe

Von: Bücherwurm

02.03.2021

Hamburg 1887. Das junge Blumenmädchen Tine Tiedkens lebt in ärmlichsten Verhältnissen. Um ihrer Not zu entfliehen, will sie ihr Glück auf Helgoland suchen. Doch die Überfahrt auf die mondäne Insel wird zum Albtraum, und vor Ort scheint sich alles gegen sie zu verschwören. Als sie zufällig den jungen Hotelier Henry Heesters wiedertrifft, der in Hamburg Blumen bei ihr gekauft hat, erhält sie eine Stellung in seinem eleganten Hotel. Mit Fleiß und Leidenschaft arbeitet sich Tine vom Serviermädchen zur Hausdame hoch – und verliebt sich in Henry, der ihre Gefühle erwidert. Doch als ihr Glück zum Greifen nah scheint, wendet sich das Schicksal erneut ... Das Buch entführt den Leser in eine frühere Zeit und man wird in eine ganz andere Zeit katapultiert. Da ich schon einmal in Hambur g und auch in Helgoland war, konnte ich mich noch viel besser hineinversetzen. Die Geschichte um Tine ist wirklich mitreißend und immer, wenn ich geglaubt habe, dass alles gut wird, hat das Schicksal wieder böse zu geschlagen. Der erste Teil endet versöhnlich und es gibt ja noch zwei weitere Teile. Ich hoffe dann aber auf ein Happy End. Für alle, die gerne historische Liebesromane und Entwicklungsromane lesen eine perfekte neue Reihe.

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Die Geschichte dieses Buches spielt Ende des 19. Jahrhunderts und man begleitet das junge Blumenmädchen Tine, die aus dem ärmlichen Gängeviertel Hamburgs stammt. Eines Tages wird sie beim Verkaufen ihrer kleinen Blumenstäußchen von einem helogländischen Hotelier angesprochen, der ihr die Möglichkeiten auf der Insel aufweist. Tine nimmt all ihren Mut zusammen und setzt nach Helogland über. Dort verdingt sie sich als Mädchen für alles und ihr arbeitsreicher Aufstieg in die feine Gesellschaft beginnt. Der Roman "Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens" zeigt, wie beschwerlich das Leben im 19. Jahrhundert für die einfach Bevölkerung war und wie schwer es ist seinem vorbestimmten Lebensweg zu entfliehen. Das Buch ist mit jeder Menge Handlung gespickt, enthält eine ganz tolle, am Ende traurige Liebesgeschichte und beschreibt das Leben eines starken Mädchens, dass sich vom Leben nicht unterkriegen lässt und sich mit der Hilfe engagierter Menschen zu einer weltgewandten Hoteliersgattin entwickelt.

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Die Insel der Wünsche

Von: Rita Jörs

01.03.2021

Ein herzergreifendes Buch. Tine kommt aus den Armenvierteln Hamburgs und schlägt sich und ihre Familie mit 9 Geschwistern mit dem Verkauf selbstgepflückter und gebundener Blumensträußchen durch. Sie will es unbedingt besser haben. Jeden Abend mit Hunger in den Schlaf quälen und frieren auf kleinstem Raum mit 10 Leuten ist unerträglich. Als ihr ein Herr anbietet auf Helgoland als Zimmermädchen zu arbeiten, will sie diese Chance nutzen. Ohne Geld kann sie sich keine Schiffspassage kaufen und so hilft ihr ein Freund auf einem Dampfer als Heizergehilfe nach Helgoland zu kommen. Die Insel erreicht sie in völlig ruinierten Kleidern. So wird sie aus dem Hotel, in dem sie als Zimmermädchen arbeiten sollte rausgeworfen, ohne dass der Hotelier überhaupt von ihrer Ankunft erfährt. In ihrer Not geht sie in die Kirche. Der Pfarrer und seine Frau nehmen sich ihrer an. Sie findet eine Anstellung in einer Pension und so nimmt ihr Leben auf Helgoland seinen Lauf. Ein wunderbar geschriebenes Buch. Wer Helgoland kennt hat es ganz einfach, alles sofort wieder vor Augen zu haben. Es spielt zum Ende des 19ten Jahrhunderts. Tine wächst an ihren Aufgaben und meistert ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen, bis sie das Glück ihres Lebens findet. Aber dieses überaus tiefe Glück währt nur kurz......... Ich erinnerte mich mit dem Schlußsatz: da stand doch etwas von Trilogie! Stimmt. So steht es am Anfang. Jetzt kann ich es kaum abwarten, bis der nächste Band erscheint. Wie geht es weiter?????

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Das Buch "Die Insel der Wünsche" entführt einen in eine komplett andere Welt. Die Hauptperson beginnt ihr Leben als Blumenmädchen in Hamburg und über etliche Wendungen kommt sie für damalige Zeit ziemlich weit herum. Lassen Sie sich entführen in die Welt des 19. Jahrhunderts.

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Vielen Dank für dieses tolle Buch! Man wird von Seite 1 mit genommen den Weg der jungen Tine zu begleiten, die sich erst als Blumenmädchen in Hamburg durchschlagen muss, bis sie ihr Glück auf Helgoland versucht. Man fühlt mit ihr und erlebt beim Lesen alle Höhen und Tiefen von Tine mit und bewundert ihre Stärke. Natürlich muss ich wissen, wie es nach diesem Ende weiter geht und freue mich auch schon auf die nächsten beiden Bände. Insgesamt ein wunderschönes Buch, welches sich klasse lesen lässt, durch den tollen Schreibstil von Anna Jessen. Mir persönlich waren einige Stellen jedoch ein wenig zu lang und ausführlich, warum ich auch einen Stern abgezogen habe, dies mindert aber nicht meine Leseempfehlung!

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