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Rezensionen zu
Der Schlüssel der Magie - Der Meister

Robert Jackson Bennett

The Founders (2)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

„Der Meister“ ist der zweite Band der dreiteilig angelegten Fantasy Reihe „Der Schlüssel der Magie“. Der erste Band „Die Diebin“ war ein Pageturner. Stilistisch angenehm mit vielen Dialogen, die ab und an Witz durchschimmern lassen, die Dramatik aber nie verkleinern. Der Sog entwickelt sich aus allem was man über diese magisch durchsetzte Welt noch erfahren möchte, die Hintergründe die sich andeuten. Hier wurden die Charaktere vorgestellt die ihren besonderen Charme besitzen. Underdog Sancia, Gregor und Berenice sowie Orso, der geniale Skriber des Hauses Dandolo und sein „Mädchen für alles“ Berenice. Und Clef, ein magischer Schlüssel, ein altes Artefakt, der zu Sancia spricht, sie in ihren magischen Fähigkeiten unterstützt und diese verstärkt, dessen Herkunft noch im Ungewissen ist. Das alles spielt sich ab in der Stadt Tevanne, die sich völlig dem Handel verschrieben hat und verschrieben passt hier wie Faust auf Auge, denn die Magie, die den hohen Handelshäusern Tevannes, die sich in Gated Areas befinden angewandt wird, beruht auf Skriben und Sigillen. Alte Überlieferungen, von Engeln und Hierophanten, die diese sehr spezielle Magie erfunden haben sollen, kursieren ebenso wie antike Artefakte aus dieser Zeit. Auf diese sind etliche Handelshäuser scharf, um ihre Macht auszubauen, zu festigen und die Vorherrschaft zu übernehmen. Soweit Business as usual schaut man sich die Menschheitsgeschichte an. Robert Jackson Bennet erzählt zwar eine Geschichte, wie sie schon tausendfach in der Realität vorkam, doch sie ist es wert immer wieder neu geschrieben zu werden. Unterdrückte Klassen die versuchen sich aufzulehnen und durch Absetzung der wenigen Mächtigen die Lebensumstände aller verbessern möchten. Dabei ist Sancia zusammen mit Orso und Berenice erfolgreich dabei dieses Ziel voranzutreiben bis mit der Rückkehr des „Meisters“ dieser Plan in den Hintergrund gedrängt wird, denn es gilt die Stadt und die Menschheit vor der kruden Ideologie gleich zweier Magieausübender zu bewahren. Sympathische Charaktere, philosophische Fragen um Ideologien und die Weiterentwicklung der Menschheit, faszinierende die physikalischen Gesetze aufhebende „Zauberei“ und magische Techniken die so noch nicht erzählt wurden. Diese Trilogie hat Atmosphäre, ein lesbisches Liebespaar, Action, Moral, Sog und alles was ein wirklich guter Fantasy Schmöker braucht. RomantikerInnen werden nicht glücklich damit werden, so ein Fantasy ist es nicht. Aber alle LeserInnen, die uralte und doch immer noch nicht auserzählte Frage nach Macht, Gerechtigkeit und Menschenrechten die bis heute hart umkämpft ist, in diesem Genre suchen werden hier auf hohem Niveau fündig.

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Das Buch schließt 3 Jahre nach Band eins an die Ereignisse an. Es hat sich mittlerweile viel getan und Tevanne ist eine Stadt aus vielen kleineren "Firmen" geworden, die sich mit ihren Skriben selbstständig gemacht haben. Das passt den großen Handelshäusern natürlich gar nicht und sie geben Sancia und ihren Freunden die Schuld an allem. Diesmal bekommen sie es allerdings mit einer weitaus mächtigeren Kraft zutun. Der Hierophant ist zurückgekehrt und Valeria ist auch nicht die, die sie zu sein vorgibt. Unsere Freunde sowie die Bewohner von Tevanne schweben in höchster Gefahr. Mir hat es sehr gut gefallen, wenn auch hier wieder einige Längen drin waren, bei so einem Schinken jedoch keine Kunst. Tatsächlich hat mich das Zusammenspiel der 4 Freunde sehr fasziniert, hatte man in Band eins doch noch einen anderen Blick auf die Dinge, doch die drei Jahre dazwischen müssen einiges geschafft haben. Sie sind zu einer Familie zusammengewachsen und auch die Liebe wurde gefunden. Einige Nebenfiguren haben mich sehr irritiert, aber diese werden in Band drei vermutlich noch eine größere Rolle spielen. Mir hat es wieder gut gefallen und ich bin gespannt auf Band 3 und wie sich dieser Cliffhanger auflöst. Es wird jedenfalls wieder spannend und nervenaufreibend. Ick freu mir drauf!

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Mit "Der Schlüssel der Magie - Der Meister" als Band 2 geht die spannende und ungewöhnlich magische Geschichte und einem besonderen Setting weiter. Dabei geht die Geschichte nahtlos weiter, jedoch ohne Rückblick auf Band 1 und man muss sich wieder hineinfinden. Die Diebin Sancia und ihre Verbündeten stecken weiter zwischen gut und böse und sind noch voller Energie, nachdem sie der Rache der mächtigen Familie von Tevanne entkommen sind. Jedoch endet ihr Kampf damit nicht, denn ein Mächtiger Magier möchte die ganze Welt die Sancia und alle kennen, nach seinen Wünschen verändern und neu erschaffen und seine Macht walten lassen. Es ist gar nicht so einfach für Sancia und ihre Verbündeten die Ereignisse richtig zu deuten, denn nicht alles ist so wie es scheint und auch ihre Aufträge und Vorhaben fangen sie nun an immer mehr zu hinterfragen. Ein magisch acitonreiches Buch was nahtlos beginnt und dann natürlich so endet, dass man ungeduldig auf Band 3 warten muss. Der Schreibstil ist total gut und man liest das  Buch ohne es aus den Händen lassen zu können, dabei ist der Schreibstil nicht von der Reihe und richtig gut gemacht, man kann sich den Ort, die ungewöhnlichen Charaktere und die Ereignisse gut vorstellen. Das Cover finde ich super passend zum Inhalt und auch gestalterisch einfach top.

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Zuallererst möchte ich mit dem Cover beginnen. Das finde ich nämlich sehr gelungen! Die Farbkombination gefällt mir viel besser als Band 1 und ich bin vom Detailreichtum beeindruckt. Ein richtiger Hingucker. Und auch die Handlung passt hervorragend zum Äußeren, es hat mir wie der erste Band auch, unglaublich gut gefallen. Die Geschichte greift die Geschehnisse aus Band 1 gefühlt nahtlos auf, auch wenn eine längere Zeitspanne vergangen ist. Da wir keinen wirklich Rückblick bekommen, empfehle ich die Bücher in kurzem Abstand hintereinander zu lesen. Mir fiel es etwas schwer, wieder reinzukommen und die ganzen Charaktere zuordnen zu können, deshalb ist es meiner Meinung auch nicht möglich, die Bände unabhängig voneinander zu lesen. Nichtsdestotrotz konnte ich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wieder richtig tief eintauchen und den wundervollen Schreibstil genießen. Dieser ist nämlich wirklich ein Meisterwerk, genauso wie der Einfallsreichtum des Autors in Bezug auf die fantastisch ausgearbeitete Welt und ihre Charaktere. Die Vielschichtigkeit und Komplexität führt zu einem großen Maß an Abwechslung und fesselt total. Man will am liebsten immer weiter lesen und nie aus dieser super spannenden Handlung auftauchen. Irgendwann muss man das aber gezwungenermaßen, denn auch wenn wir nicht direkt ein fieses Ende haben, geht es doch definitiv sehr aufregend weiter in Band 3 - und ihr könnt gar nicht glauben, wie sehr ich mich darauf freue! Insgesamt kann ich für diese Reihe, auch wenn sie noch nicht beendet ist, eine absolute Leseempfehlung aussprechend. Hier bekommt man Leseunterhaltung vom Feinsten auf dem höchsten Fantasy-Niveau. Ja, teilweise ist es etwas anspruchsvoller aufgrund der komplexen Welt, aber es lohnt sich sowas von!

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Meinung: Der Auftakt in diese innovative Reihe von Robert Jackson Bennett hatte mir ja gut gefallen. Da aber doch ein gutes Jahr zwischen den beiden Büchern lag, war ich etwas besorgt darüber, wie ich wieder in diese besondere Geschichte finden würde. Das gute ist, die Figuren und die Gegebenheiten an sich, also die Skriben, die Stadt Tevanne und die Struktur mit den Handelshäusern sind mir durchaus gut im Gedächtnis geblieben. Ich habe mich den Figuren sofort wieder nah gefühlt und auch schnell wieder in die besondere Welt gefunden. Etwas schwer habe ich mich mit der Erinnerung an die genauen Geschehnisse vom Showdown getan, da hätte ich mir teilweise noch ein paar Erinnerungshilfen mehr gewünscht, auch wenn der Autor prinzipiell schon immer mal wieder ein paar rückblickende Worte eingebaut hat. An sich ist auch in der Geschichte recht viel Zeit vergangen, nämlich ganze 3 Jahre. Somit lassen sich ein paar der Entwicklungen ganz gut erklären, nämlich, dass Sancia und ihre Freunde ein eigenes Handelshaus gegründet haben und sich auch viele andere Skriber von den Häusern gelöst und sich selbstständig gemacht haben. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Die Skriben und ihre Wirkungsarten spielen auch jetzt wieder eine große Rolle, aber ich fand die Erklärungen kompakter und nicht mehr ganz so überladen wie im Auftaktband. Das liegt auch daran, dass man das Prinzip dahinter jetzt schon verstanden hat, weshalb ich auf jeden Fall empfehlen würde, die Reihe wirklich von Beginn an zu lesen. Auch der Humor der Geschichte ist schnell wieder greifbar und meine Befürchtungen, dass ohne den sprechenden Schlüssel Clef etwas fehlen würde, haben sich nicht bestätigt. Auch die anderen Figuren bringen einfach dieses Besondere mit und es passiert so viel, dass man immer beschäftigt ist. Gegen Ende wurde es mir sogar fast etwas zu viel. Da ging es dann wirklich Schlag auf Schlag und die Entwicklungen waren zum Teil schon sehr eigen. Das war jetzt nicht ganz die Richtung, die ich mir gewünscht hätte, aber vielleicht überrascht mich der Autor im Abschlussband erneut und bringt die Geschichte doch noch zu einem tollen Ende. Offene Fragen gibt es auf jeden Fall auch jetzt wieder einige. Fazit: Eine tolle Fortsetzung, in die ich auch recht gut wieder hineingefunden habe. Die speziellen Figuren und Gegebenheiten sind mir doch ganz gut in Erinnerung geblieben, nur die Ereignisse vom Showdown hätte ich nochmal genauer gebraucht. Aber mit der Zeit klärt sich alles wieder. Vor allem die Entwicklungen zu Beginn haben mir sehr gut gefallen, am Ende war es mir fast ein bisschen zu viel von allem und die Richtung, die der Autor da eingeschlagen hat, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Aber sie bringt auch Potential für mehr Kennenlernen der restlichen Welt mit und ich bin sehr gespannt, wie der Autor seine Geschichte zu Ende bringen wird. Den tollen Humor gab es hier auf jeden Fall auch wieder und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den Figuren. Somit gibt es wieder solide 4 Sterne.

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Der Schreibstil ist lebendig, flüssig, spannend und magisch – einfach großartig. Das Cover wird vom Schlüssel an einer Kette beherrscht der einem richtig plastisch wirkt (3D und glänzend hervorgehoben), er spielt eine wichtige Rolle im Roman. Die Schrift, die hinter dem Schlüssel liegt und den Reihentitel „Der Schlüssel der Magie“ trägt“ wirkt harmonisch und wie aus einem Guss. Ein sehr gelungenes und passendes Cover zum Roman. Der Klappentext macht neugierig auf den 1.Fortsetzungsband zur Fantasy Trilogie. Fazit: Band 2 schließt sich nahtlos an das Geschehen von Band 1 an und sollte chronologisch gelesen werden. Sancia und ihre Verbündeten führen weiter einen Kampf, gegen Verbrechen, die mächtigen Familien, den ersten Hierophanten, der als mächtigster Magier der Vergangenheit auftritt. Und dann ist da noch Clef der Schlüssel, der alle Schlösser öffnen kann und Gregor der Wächter, dem das Gesetz wichtiger als seine Herkunft aus dem Hause Dandolo ist - die auch ihre Aufgaben haben. Die Hauptprotagonistin Sancia kann weiter mit ihrem sarkastischen Humor überzeugen der gut zu ihre passt. Nur zu viele Emotionen darf man von ihr nicht erwarten. Aber es passt zu dem Charakter und der Rolle der Diebin, den sie im Roman innehat. Aber auch Clef der Schlüssel ist ein einzigartiger Protagonist und wie man lesen kann voller Geheimnisse über seine Herkunft Die Handlung ist diesmal von Beginn an stimmig. denn sie ist glaubwürdig, spannend und hält überraschende Wendungen bereit. Aber das wichtigste ist die Magie des Romans, sowie die Wissenschaft, die zum Tragen kommt. Einfach nur super! Nicht nur das Magiesystem, mit den vier Handelshäusern Morsini, Michiel, Dandolo und Candiano, sondern auch das Setting der Stadt Tevanne insgesamt ist grandios gelungen. Die einzelnen Stadtviertel, die Wasserwacht, die Viertel der Handelshäuser, Historische Ereignisse. Eine Welt, mit der man als Autor wie auch Leser gut arbeiten kann. Interessant, neugierig machend und spannend aufgebaut und wie so oft erfährt man einiges, aber nicht alles. Und nach einer Handlung, voller Gegensätze, spannenden Wendungen und einem regelrechten „Shwodown“ - Wann kommt Band drei nochmal? Wie in vielen Fantasy Roman finden sich auch hier blutige, gewalttätige und erotische Szenen, diese halten sich aber meistens am Rand auf und verdeutlichen damit die schreckliche Welt, in der die Figuren leben und agieren (müssen). Alles in allem ist der Roman eine spannende Fortsetzung und Weiterführung, der mit einer Mischung aus Abenteuer und Fantasy überzeugen kann. Voll mit komplexer Magie, wunderbaren Protagonisten, klar es gibt auch eher die üblen, eine Fantasy Trilogie, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und uns gespannt auf Band 3 Der Schlüssel der Magie – Die Götter (20.06.22) zurücklässt. Verdiente 5 Sterne für diesen Roman und seine Charaktere. https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Der-letzte-Weg/Eve-Smith/Heyne/e592882.rhd (noch in Prüfung) https://reinhard.buchhandlung.de/shop/article/44543371/eve_smith_der_letzte_weg.html (dauert meist, da Inhaber prüft und freigibt – keine Verlinkung der Rezension direkt möglich) www.Thalia.de (einzel Verlinkung der Rezension auch nicht möglich, aber auch gemacht)

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Der Schreibstil ist lebendig, flüssig, spannend und magisch – einfach großartig. Das Cover wird vom Schlüssel an einer Kette beherrscht der einem richtig plastisch wirkt (3D und glänzend hervorgehoben), er spielt eine wichtige Rolle im Roman. Die Schrift, die hinter dem Schlüssel liegt und den Reihentitel „Der Schlüssel der Magie“ trägt“ wirkt harmonisch und wie aus einem Guss. Ein sehr gelungenes und passendes Cover zum Roman. Der Klappentext macht neugierig auf den 1.Fortsetzungsband zur Fantasy Trilogie. Fazit: Band 2 schließt sich nahtlos an das Geschehen von Band 1 an und sollte chronologisch gelesen werden. Sancia und ihre Verbündeten führen weiter einen Kampf, gegen Verbrechen, die mächtigen Familien, den ersten Hierophanten, der als mächtigster Magier der Vergangenheit auftritt. Und dann ist da noch Clef der Schlüssel, der alle Schlösser öffnen kann und Gregor der Wächter, dem das Gesetz wichtiger als seine Herkunft aus dem Hause Dandolo ist - die auch ihre Aufgaben haben. Die Hauptprotagonistin Sancia kann weiter mit ihrem sarkastischen Humor überzeugen der gut zu ihre passt. Nur zu viele Emotionen darf man von ihr nicht erwarten. Aber es passt zu dem Charakter und der Rolle der Diebin, den sie im Roman innehat. Aber auch Clef der Schlüssel ist ein einzigartiger Protagonist und wie man lesen kann voller Geheimnisse über seine Herkunft Die Handlung ist diesmal von Beginn an stimmig. denn sie ist glaubwürdig, spannend und hält überraschende Wendungen bereit. Aber das wichtigste ist die Magie des Romans, sowie die Wissenschaft, die zum Tragen kommt. Einfach nur super! Nicht nur das Magiesystem, mit den vier Handelshäusern Morsini, Michiel, Dandolo und Candiano, sondern auch das Setting der Stadt Tevanne insgesamt ist grandios gelungen. Die einzelnen Stadtviertel, die Wasserwacht, die Viertel der Handelshäuser, Historische Ereignisse. Eine Welt, mit der man als Autor wie auch Leser gut arbeiten kann. Interessant, neugierig machend und spannend aufgebaut und wie so oft erfährt man einiges, aber nicht alles. Und nach einer Handlung, voller Gegensätze, spannenden Wendungen und einem regelrechten „Shwodown“ - Wann kommt Band drei nochmal? Wie in vielen Fantasy Roman finden sich auch hier blutige, gewalttätige und erotische Szenen, diese halten sich aber meistens am Rand auf und verdeutlichen damit die schreckliche Welt, in der die Figuren leben und agieren (müssen). Alles in allem ist der Roman eine spannende Fortsetzung und Weiterführung, der mit einer Mischung aus Abenteuer und Fantasy überzeugen kann. Voll mit komplexer Magie, wunderbaren Protagonisten, klar es gibt auch eher die üblen, eine Fantasy Trilogie, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und uns gespannt auf Band 3 Der Schlüssel der Magie – Die Götter (20.06.22) zurücklässt. Verdiente 5 Sterne für diesen Roman und seine Charaktere.

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Puh - das war mein erster Gedanke als ich das Buch beendet hatte. Mein zweiter war: "Band 1 war ja schon ziemlich brutal - aber das hier?". Fangen wir am Anfang an - Band 1 hatte ja recht furios geendet und viel Spielraum für Spekulation und Geschichte gelassen. Ich war nun also doch etwas sehr verwundert, dass Band 2 zeitlich ganze 3 Jahre nach Band 1 spielt. Im Nachhinein war das aber sicherlich gut, denn in den 3 Jahren ist nichts passiert, was der Autorin nicht gut zusammen gefasst hätte. Der Zeitsprung war in gewisser Weise notwendig, dass dasBuch und der Verlauf der Geschichte nich zu lang gezogen wird. Ich mochte die Fortsetzung der Geschichte von Sancia wirklich gern, dennoch kommt es nicht an Band 1 ran, was wohl auch daran liegt, das der Humor etwas fehlt. Was in Teil 1 durch den Austausch zwischen Sancia und dem Schlüssel Clef für eine gewisse Auflockerung und Witz gesorgt hat ist hier leider meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz gekommen. Weiterhin hat es mich auch etwas erschreckt, wie brutal Teil 2 war. Sicherlich war auch Band 1 in gewisser Weise, an einigen Stellen recht blutig, doch Band 2 setze dem ganzen nochmal die Krone auf hinsichtlich Gemetzel, Blut, Tot und Vernichtung. Es war stellenweise erschreckend. Dennoch hat es gut zum Buch, der Mentalität und dem Charakter gepasst. Bennett hat mit seinem Roman eine fantastische, magische und mystische Welt erschaffen. Eine Kombination aus Fantasy und Science-Fiction. Eine Verknüpfung von Magie und Wissenschaft. Die Reihe ist meiner Meinung nach wirklich lesenswert und man findet sich schnell in das abstrakte Konstrukt der Realität ein, die hier geschaffen wurde. Faszinierend finde ich hierbei vor allem, dass die Erklärungen der Welt zwar stellenweise recht ausschweifend aber dennoch nicht langatmig oder langweilig sind. Meiner Meinung nach eine gelungene Fortsetzung mit einem Überraschenden Ende, das aber dennoch nicht ganz an Band 1 heranreicht.

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