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Rezensionen zu
Was die Nacht verschweigt

Louise Doughty

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Üblicherweise mache ich einen großen Bogen um Romane, deren wesentlicher Bestandteil das Übernatürliche ist. Im Fall von Louise Doughtys neuem Roman „Was die Nacht verschweigt“ haben jedoch sowohl der Klappentext als auch die Besprechung in einer englischen Tageszeitung mein Interesse geweckt: Eine Nacht im November, ein verlassener Bahnsteig im Osten Englands, ein Mann, der im Begriff ist, sein Leben zu beenden, und eine Frau, die keine Möglichkeit sieht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Warum? Gibt es einen Grund dafür, dass Selbstmörder exakt diese Stelle auswählen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen? Mysteriös, oder? Die Story wird behutsam aufgebaut und zeigt in der Konsequenz das gesamte Spektrum einer toxischen Beziehung. Zuerst führt sie die Umgebung und die Akteure anhand von alltäglichen Begebenheiten ein, danach fokussiert sie den Blick auf das vergangene Leben der mittlerweile toten Protagonistin, beschreibt nicht nur ihr unglückliches Dasein sondern auch rückblickend die Unfähigkeit, diesem mit heiler Haut zu entkommen. Trotz dieser „dunklen“ Thematik schafft es Doughty glücklicherweise immer wieder, kleine Momente des dringend benötigten Durchatmens zu integrieren, indem sie sich augenzwinkernd auf banale Alltagssituationen konzentriert, die Distanz schaffen. Doughty ist nicht Stephen King, bei ihr hausen keine Monster im Schrank, vor denen man sich fürchten muss, sie verstecken sich in den dunklen Ecken der Psyche. Ihr Interesse gilt den Brüchen innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen und den Konsequenzen, die schließlich daraus erwachsen. Dass die Erzählerin im vorliegenden Fall bereits tot ist, gibt der Autorin die Möglichkeit, tragische Ereignisse reflektierend und mit Abstand unter die Lupe zu nehmen. Ein erzählerisches Mittel, das zwar halbwegs funktioniert, meiner Meinung nach aber nicht zwingend nötig gewesen wäre.

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Was für ein spannender Thriller. Dieses Buch hat mich voll gepackt. Es ist mega spannend geschrieben und man wird immer wieder in die Irre geführt. Ich mag es sehr, wenn Thriller aus psychologischer Sicht gut durchdacht sind und das ist hier definitiv der Fall. Die Geschichte bekommt durch Lisa eine mysteriöse Note - was echt mega gut umgesetzt wurde. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Es gab viele Nebenschauplätze, was die Handlung um so abwechslungsreicher gemacht hat. Alle Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich alles bildlich vorstellen. Alle zusammen waren sehr authentisch. Die menschlichen Abgründe waren echt erschreckend und sehr real.

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Inhalt: Ein einsamer Bahnhof mitten in einer eisigen Novembernacht. Genau als die Nacht am dunkelsten ist, beschließt ein Mann sein Leben zu beenden. Er hat "Glück", die beiden wachhabenden Beamten sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt um ihn rechtzeitig wahrzunehmen und Lisa, die sich in seiner direkter Nähe befindet ist nicht in der Lage zu ihm Kontakt aufzunehmen. So nimmt sich schon wieder ein Mensch auf Gleis 7 des Bahnhofs der Stadt Peterborough Leben. Nun beginnt sich endlich jemand für das Geheimnis von Gleis 7 zu interessieren, es werden Fragen gestellt. Lisa wüsste alle Antworten, doch Lisa wird nicht gefragt ..... Fazit: Aufgrund des Klappentextes ging ist davon aus, es hier mit einem Krimi oder Thriller zu tun zu haben. Nein, es ist kein Krimi oder Thriller, es ist ein Roman der Gegenwart. Nachdem ich nun meine Erwartungen anpassen musste, habe ich es gut geschafft im Roman anzukommen. Ich mag Bahnhöfe und manchmal, wenn ich lange Aufenthalte habe, sitze ich, beobachte Menschen und versuche ihre Geschichten zu erraten. Genau das macht Lisa, sie beobachtet Menschen und kommentiert ihre Geschichten. Diese Geschichten sind mal traurig, mal ergreifend, manchmal auch lustig, so wie es in der Realität auch ist. Lisa kann man am besten als "Stimme aus dem Off" bezeichnen, allgegenwärtig ohne wirklich greifbar zu sein. Irgendwie hatte es schon etwas geniales eine Figur wie Lisa einzubauen, sie kann durch ihre Rolle so beobachten und kommentieren, wie es anders nicht möglich wäre. Ich spoiler jetzt aber nicht, warum das so ist ;) Da ich ja, wie gesagt, mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen bin hat es einen Moment gedauert die Geschichte so anzunehmen wie sie ist, dann aber hat sie mir wirklich gut gefallen

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Rezi zu " Was die Nacht verschweigt " 🤫 Autor : Louise Doughty 🤫 Verlag : @penguin_verlag 🤫 Erscheinungsdatum : 9. Mai 2022 🤫 Seitenanzahl : 512 Seiten 🤫 als Print und eBook erhältlich Ach, was habe ich mich auf diesen Roman im.Vorfeld gefreut. Ob er halten konnte, was ich mir vorgestellt habe ? Ihr werdet es erfahren 😉 In London an Gleis 7 sterben innerhalb von 18 Monaten, zwei Menschen. Ist das nur ein Zufall oder steckt mehr dahinter? Lisa Evans beobachtet den Suizid und berichtet im Buch davon, ohne dass man anfangs weiß, wer sie überhaupt ist. Sie beobachtet sämtliche Geschehnisse am Bahnhof genau, kennt den Bahnof, die Mitarbeiter dort genau, sowie die Fahrtzeiten der Züge. Aber wieso ? Dies wird aufgeklärt und ja, ich hatte dann das Gefühl, dass das Buch absolut nichts mehr mit dem Klappentext zu tun hat 🤷‍♀️. Die Erzählweise war mir anfangs viel zu nüchtern, ja fast emotionslos. Manche Dinge werden immer wieder wiederholt und es wird ein Augenmerk auf unwichtige Sachen gelegt. Und leider mochte ich die Protagonistin leider nicht wirklich. Ein naives Dummchen, die ich gerne manchmal geschüttelt hätte. Nicht, dass es was geändert hätte, aber nun gut. Zwischendurch gibt es jedoch Wendungen, kleine Thriller Elemente und ein Anflug von Spannung, was jedoch meiner Meinung nicht ausgereicht hat, dass Runder rum zu reißen. Ich habe auch zwischendurch Seuten überblättert, da es mir auch zu sehr in die Länge gezogen vorkam. Nicht falsch verstehen, ich habe definitiv keinen Thriller erwartet, aber definitiv eine Story, die nach dem Klappentext kommt bzw. dazu passt....

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Welch ein Roman! Die Idee ist brillant und hervorragend umgesetzt. Eine tolle Geschichte, die detailreich und ruhig erzählt wird. Man erfährt Interessantes über das Leben verschiedener Menschen, die auf die eine oder andere Weise mit dem Bahnhof in Zusammenhang stehen. Es gibt erschreckende menschliche Abgründe, aber auch humorvolle Szenen, wie die der alten Dame, die ihren verwaisten Koffer auf dem Bahnsteig doch lieber vor einer kontrollierten Sprengung durch einen Kampfmittelentschärfer in Sicherheit bringt. Die Situation, in der die Protagonistin über das „was wäre, wenn…“ nachdenkt, ist so rührend geschrieben, dass einem die Tränen kommen können. Insgesamt ein wunderbarer Roman, den man mit Genuss lesen kann.

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Der Klappentext war sehr spannend, ich dachte schon direkt an Selbstmorde an Gleis 7 und weiß was für Dramen hinter solchen Entscheidungen treffen können, als Kind und Jugendliche habe ich direkt gegenüber eine Bahnlinie gewohnt also 15 Meter weiter und in diesen Jahren 3 genau an der gleichen Stelle begangene Selbstmorde in der späten Nacht mitbekommen, denn der Trubel und der Lärm der Rettungsleute und Polizisten waren dabei immer sehr laut und die ganze Stelle wurde so grell beleuchtet, dass man wach war, wenn es geschah und einen davon kannte ich sogar persönlich, es war ein Nachbar. Ich hatte also eine dramatische, gruselig, aber spannende Geschichte hinter diesem Buch erwartet. Aber naja, ja es passieren an der gleichen Stelle Dinge die Rätsel aufgeben und die Protagonistin die aus der Ich-Perspektive dieses Buch erzählt macht alles auch viel näher als dass man aus einer anderen Sicht lesen würde. Die Detailverliebtheit der Autorin kommt auch zum Vorschein, aber ich als selbst Detailverliebte, fand gerade diese Details absolut unnötig, ja sogar langweilig und hatte das Gefühl, hätte man das alles weggelassen, wäre vielleicht nur ein halbes Buch entstanden. Deshalb war es sehr zäh und langgezogen und ja ich wurde immer wieder müde, so dass ich es weglegen musste. Das Cover gefiel mir mit dem Klappentext am meisten, es ist jetzt kein Buch was man unbedingt kennen muss.

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Gestern habe ich „Was die Nacht verschweigt“ von Louise Doughty beendet. Hierbei möchte ich herzlich dem @penguin_verlag und dem @bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Zunächst erstmal zum Positiven: Der Schreibstil war echt flüssig, (bis auf wenige Ausnahmen) habe ich das Buch sehr schnell beenden können. Außerdem konnte ich mir die Stadt Peterborough durch die bildhaften Beschreibungen sehr gut vorstellen, vor allem, da mir die Stadt bis dahin noch kein Begriff war. Am Anfang dachte ich sogar, sie wäre ein Bezirk von London 🥲. Aber am meisten kann das Buch mit seinen Charakteren punkten. Jeder Charakter hatte seine eigene Geschichte, die ihm Tiefe und Authentizität verliehen hat. So habe ich nach gewisser Zeit Lisas Hintergrundgeschichte fast inhaliert. Und diese hat mich wirklich so wütend gemacht. Arme Lisa. Das Ende war aber richtig schön und brachte einen zum Nachdenken. Aber: Bis die Geschichte endlich mal an Fahrt aufgenommen hat, war ich gut an der Hälfte des Buches angelangt. Gut, es ist ein Roman und kein Thriller, aber 100 Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet. Ich hatte echt mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen. Zudem kam es mehr als einmal vor, dass Lisa Sachen einfach „wusste“. So von jetzt auf gleich, fiel ihr etwas auf/ein/was auch immer, ohne jegliche Erklärung. Das hat mich auch richtig gestört. Fazit: Ein Roman, der wirklich wichtige Themen anspricht und sie auch authentisch bzw. realitätsnah darstellt. Aber paar logische Unklarheiten und der schleppende Start haben das Leseerlebnis etwas gestört. Von mir gibt es 3,5 ⭐️

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Das mysteriöse, Unheil versprechende Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Ich mag psychologisch gut durchdachte Thriller sehr. Beim Lesen merkte ich, dass ich eine etwas andere Vorstellung von dem Inhalt hatte. Die Geschichte bekommt mit Lisa eine mysterlösen Note. Die Autorin schreibt sehr genau und detailliert Szenen werden genau ausgeführt,sie setzt Bilder in Szene und schafft Atmosphäre. Meiner Meinung nach wäre dieser Roman mit weniger Seiten etwas gerafft besser bedient gewesen. Es gab viele Nebenschauplätze. Positiv fand ich die Beschreibungen der Figuren Sie waren authentisch und die menschlichen Abgründe empfand ich als erschreckend. Es war interessant zu lesen,traf aber nicht unbedingt meinen Geschmack. Fazit: Ich vergebe 3/5⭐.

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