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Rezensionen zu
Das sternenlose Meer

Erin Morgenstern

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Ich habe nun noch eine ganze Weile nachdenken müssen, nachdem ich das Buch nun zum zweiten mal gelesen habe. In beiden Fassungen, sei es im Original oder die deutsche Übersetzung, hat es mir sprachlich äußerst gut gefallen. Das kann Erin Morgenstern ganz eindeutig. Es mutet Märchen fast schon Mythenhaft an. Was mir noch sehr gut an diesem Roman gefällt sind die Charaktere. Sei es der Protagonist oder seine beiden Mitstreiter in diesem Abenteuer. Sie sind mir alle drei sehr ans Herz gewachsen. Ein Negativ an der Geschichte ist vermutlich ihr Aufbau. Wir haben einen Haupthandlungsstrang und so einige Nebenstränge. Immer wieder kleine Geschichten, die die Haupthandlung voran treiben. Bei der Art und Weise wie diese geschrieben oder eingebunden sind, kann man manchmal leider etwas den Faden verlieren. Größere Abschnitte des Buches auf einmal zu lesen hat mir hier sehr geholfen. Die ständig wiederholenden Satzanfänge sind ein weiteres Manko.. kann nicht so recht verstehen weshalb die Autorin diese gewählt hat. Ansonsten ein ganz tolles Märchenhaft anmutendes Werk, welches Phantastik Freunden garantiert unterhalten wird.

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Faszinierend

Von: Lee

24.01.2021

Am Anfang scheint die Geschichte wenig Sinn zu machen und ist ziemlich verwirrend, aber als dann alles zusammengeführt wurde war ich nur noch mehr fasziniert von der Story. Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt, weil es so anders war. Habe viele verschiedene Meinungen zu dem Buch gehört und kann definitiv sagen, dass ich es super empfehlenswert finde!

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Alle Bücher sind einzigartig. Selbst wenn es Geschichten gibt, die sich ähneln, so werden sie dennoch niemals identisch sein – weil auch die Köpfe, denen sie entstammen, niemals identisch sind. Aber trotzdem gibt es als nächste Stufe noch so etwas wie „Das sternenlose Meer“, für das selbst das Wort „einzigartig“ nicht einzigartig genug ist. Ich weiß immer noch nicht, wie ich das in Worte fassen soll, was ich beim Lesen empfunden und zwischen den Seiten erlebt habe. Das Buch war so besonders, dass ich sofort den unbändigen Drang verspüre, es noch einmal zu lesen, wenn ich länger darüber nachdenke. Immerhin ist es doch eigentlich so viel mehr als ein Buch, als eine Geschichte. Viel eher ist es eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte, alle wunderschön verwoben und doch schmerzlich getrennt. Meine Welt wurde von ihnen aus den Angeln gehoben und ich wurde in etwas hineinversetzt, das unbegreiflicher kaum hätte sein können. Poetische Fantasie, ein Traum, eine Schatzsuche. Eben viel mehr als ein Buch. Kunst. Und trotzdem kann ich verstehen, dass das Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist keine Unterhaltung, die man liest, um zu entspannen. Es ist dafür da, Grenzen des Denkens zu sprengen und wird auf eine aufopfernd ausführliche Weise erzählt, die die Aufmerksamkeit ihrer Leser*innen ohne Ausnahme fordert. Es besteht aus Metaphern und Gleichnissen, die schon einen schläfrigen Moment dazu befähigen, dem Lesenden das Verständnis für die gesamte Geschichte zu entziehen. Wer sich nicht jeder Zeile gänzlich hingibt und sie alle vollends auskostet, droht den Eindruck zu bekommen, das Buch wäre langwierig. Dabei ist es eigentlich etwas ganz anderes: Es ist malerisch, verzaubernd, tiefgründig, komplex, fantastisch, verworren, überfordernd, außergewöhnlich. Kurzum: „Das sternenlose Meer“ ist wunderschön. Eine Hymne auf die Literatur und ihre Kraft, süßer als der beste Honig, von dem ihr jemals gekostet habt (und alle, die das Buch gelesen haben, setzen nun bitte die drei Emoticons hier drunter, die für das stehen, was die Geschichte ausmacht).

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Ein Highlight aus 2020 für mich ist „das sternenlose Meer“ von Erin Morgenstein. Eine ganz clevere Geschichte, in dessen Details so viel Mühe gesteckt wurde. So richtig zusammenfassen kann ich es leider nicht, dafür finde ich die Geschichte zu komplex. Aber es ist eine Geschichte über Bücher, über das Lesen, über die Liebe und die Freundschaft, und über Selbstfindung. Fans von magischem Realismus: greift nach einer Leseprobe. Es liest sich fast wie ein Märchen, weshalb man sich erstmal etwas einlesen muss. Aber das war es wirklich wert. World Building war top tier. Ich lese normalerweise Bücher kein zweites Mal, aber hier würde ich definitiv eine Ausnahme machen.

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Als kleiner Junge fand Zachary Ezra Rawlins eine aufgemalte Tür. Doch er hatte Angst und benutzte sie nicht. Nun leiht er sich ein Buch in der Bibliothek aus und seine Geschichte wird von damals nochmals erzählt...und nun möchte Zachary endlich wissen wo das sternenlose Meer liegt...doch weitere Mächte sind hinter ihm her.. "Was sollte er auch sonst mit einem Buch tun? Auch wenn das nicht ganz stimmt. Er will es nicht nur lesen. Er will es studieren. Er will es schmecken. Er will es als Fenster zu einem anderen Menschen. Er will das Buch mit nach Hause nehmen, mit in sein Leben, in sein Bett, weil er das nicht mit dem Mädchen tun kann, das ihm das Buch geschenkt hat." (Seite 308) Ich war so gespannt auf dieses Buch weil es so vielversprechend klang. Auch sein Titel und das schöne Cover haben mich so neugierig gemacht und doch bin ich mit dem Buch nicht klar gekommen. Die Autorin hat einen absolut fantastischen Schreibstil, ihre Erzählweise und Art hat mich begeistert, auch wenn es oft verschachtelt und nicht flüssig zum lesen war. Es fiel mir leider sehr schwer mich in dieser Geschichte fallen lassen zu können. Die Liebe zu Geschichten, die Liebe und Leidenschaft zu Büchern waren für mich ein Traum, der Aufbau der Welt so schön und pure Faszination. Aber man muss es eben sehr sehr aufmerksam lesen denn es fühlt sich an wie eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte...und irgendwann fühlte ich mich verloren und ohne roten Faden. Ich war dann auch bei jeder neuen Geschichte oder Wendung am überlegen was wie zusammenpasst oder zusammen findet. Aber es fiel mir zusehends schwerer. Zachary war mir da auch zu blass. Ja, die Liebe zur Literatur und Büchern waren spürbar und mitreißend. Dann endet es schon. Einiges wurde, in meinen Augen, nicht gänzlich aufgeklärt, aber jeder empfindet dies mehr oder weniger störend. Ein Buch was eine sehr hohe und vor allem dauerhafte Konzentration beim lesen fordert und das "fallen lassen" fiel mir immer schwerer. Hier muss jeder selbst entscheiden ob dies ein Buch für ihn ist.

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Dieses Buch zu bewerten fällt mir wirklich unglaublich schwer. Deswegen gibt es, was die Punktebewertung angeht, knapp mehr als die Hälfte aber leider nicht mehr. Ich habe mir sehr schwer getan das Buch zu lesen, was daran lag, dass es, wie bei einer Matroschka, Geschichte, in Geschichte, in Geschichte beinhaltete und ich mir ab und an wirklich schwer tat, noch die Zusammenhänge zu erfassen. Ich denke jetzt, mit dem Wissen über das Ende und auch den anderen Infos, welche erst zum letzten Drittel des Buches ans Licht kommen, würde es mir einfacher fallen das Buch zu lesen und ich würde womöglich, sogar noch Dinge finden, welche ich beim ersten Lesen nicht wahrnehmen konnte. Das kann für Leser, die das mögen, wirklich interessant und super spannend sein, bei jedem Lesen etwas Neues im Buch zu entdecken, für mich persönlich, ist das aber leider nicht geeignet. Ich lese eher zum entspannen nach der Arbeit und mich treiben lassen, bei diesem Buch muss man aber mit den Gedanken wirklich top anwesend und hellwach sein und sich dann komplett in das Lösen und Verstehen der Geschichte versenken. Dementsprechend habe ich auch sehr lange für das Buch gebraucht. Der Schreibstil ist interessant und sehr spannend und ich konnte, trotz allem, immer schwer mit dem Lesen aufhören. Was ich absolut genial an dem Buch von Erin Morgenstern finde, ist, dass dort Themen, wie Diversität im Bereich von Sexualität aber auch im Aussehen und Charakter ganz natürlich behandelt werden. Es wird zum Beispiel nicht im speziellen darauf eingegangen, dass der Hauptprotagonist Zachary homosexuell ist, sondern es ist einfach eine Tatsache, welche man im Verlauf des Buches zwar dann wahrnimmt, da er sich verliebt, aber nicht an die große Glocke gehangen wird. Diese natürlich Art im Umgang mit diesen Themen hat mir richtig gut gefallen. Fazit: Das Buch ist ein absoluter Schatz an Rätseln, Gedankenspielen und offenen Enden. Für Personen, welche gerne bei jedem Lesen wieder etwas Neues an der Geschichte entdecken, eine riesengroße Empfehlung. Für mich persönlich, die Lesen eher zum Abschalten nach harten Arbeitstagen nutzt, war es leider teilweise schwer zu erfassen, da man mit den Gedanken wirklich komplett anwesend sein muss. Pluspunkt für die Natürlichkeit im Umgang mit Themen, wie sexueller Diversität!

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Es begann, als Zeit sich in Schicksal verliebte. Diese Liebe konnte nicht geduldet werden und rief Angst bei den Sternen hervor. Sie riefen den Rat der Eulen an und dieser entschied, dass Zeit und Schicksal auf immer voneinander getrennt werden müssten. Das Schicksal wurde von den Klauen der Eulen in Stücke gerissen und verschlungen, doch eine kleine Maus entkam mit dem Herzen des Schicksals. Doch das Schicksal bahnt sich immer einen Weg, es zieht sich wieder zusammen und Zeit wartet immer, hat alle Zeit der Welt. Die ist eine der Geschichten, die Zachary Ezra Rawlins in einem Buch entdeckt, das er in der Bibliothek findet. Diese Geschichte ist der rote Faden, der sich durch das »sternelose Meer« zieht, einer Geschichte, die aus unzähligen Geschichten besteht. Zachary ist der Sohn einer Wahrsagerin, er studiert neue Medien mit dem Hauptzweig Videospiele. Er ist ein verträumter und introvertierter junger Mann, der wenig Freunde hat. Seine Liebe gilt den Bücher und seinem Studium. Als er ein Buch mit dem Titel »süßes Leid« in einer Bibliothek entdeckt, das eigentlich gar nicht dort stehen dürfte, ändert sich sein Leben von Grund auf. Bei seinen Nachforschungen um die Herkunft des Buches stößt er auf merkwürdige Menschen, auf Orte außerhalb der Zeit und auf die Liebe. Und er entdeckt, dass dies alles schon in seiner Kindheit begann, dass das Schicksal ihn an diesen Ort und an diese Zeit führte. Kommentar: Das Buch lässt mich sehr ambivalent zurück, die ersten zwei Drittel haben mich begeistert, das letzte Drittel hat mich etwas ratlos zurück gelassen. Zachary Ezra Rawlins ist ein junger Mann, den man als Leser sofort mag. Ich finde es erstaunlich, dass ein Mensch neue Medien studiert und Videospiele entwickelt und trotzdem ein Büchernarr sein kann. Ich kenne nur Nerds und Gamer, die dem Spiel verfallen sind oder Leseratten, die mit Videospielen wenig anfangen können. Kat Hawkins erklärt in einem der Einträge in ihrem Tagebuch diese Ambivalenz sehr gut. Sie ist eine der wenigen Freunde, mit denen sich Ezra häufiger trifft und sie ist die einzige Person, die sich um das Schicksal Ezras Sorgen macht. Das »sternenlose Meer« besteht aus vielen unzähligen Geschichten, die teilweise wunderschön sind. Es beginnt mit Geschichten aus dem Buch »süßes Leid«, das Zachary in einer Bibliothek entdeckt und das eine Episode aus seiner Kindheit enthält. Er möchte mehr über dieses seltsame Buch erfahren. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf den geheimnisvollen Dorian, der ebenfalls ein Buch besitzt. »Geschichte und Fabeln«. Das dritte Buch, das hier eine Rolle spielt ist »die Ballade von Simon und Eleanor«, die mich am meisten berührt hat. Wie schon in ihrem ersten Roman »Nachtzirkus« beweist Erin Morgenstern erneut, dass sie über eine wunderschöne poetische Sprache verfügt, die traumhafte Welten entstehen lässt. Ihre Beschreibungen sind sehr eindringlich und bildhaft. Ich zitiere von Seite 374: »In Dorians Augen liegt eine Wärme, die er zuvor nicht wahrgenommen hat. Über seiner linken Augenbraue hat er eine Narbe. Es gibt so viele Facetten bei einem Menschen. So viele kleine Geschichten und so wenige Gelegenheiten, um sie zu lesen. Ich möchte dich ansehen scheint ein so heikles Ansinnen zu sein.« Zuerst begreift der Leser nicht, wie die einzelnen Geschichten und Bücher zusammenhängen, erst nach und nach begreift man die subtilen Andeutungen und Zusammenhänge. Zachary wird in eine seltsame Welt geführt. Einer Welt, die aus Geschichten, Katzen und Büchern besteht und die das Herz eines jeden Lesers erfreut. Welcher bibliophile Mensch träumt nicht von einer Bibliothek, bestehend aus unzähligen Räumen und Büchern, Katzen, Kaminen und Sesseln. Zeit, um endlos zu lesen und zu stöbern. Tee und Kuchen auf Bestellung und niemand, der einen stört. Mit dem Durchschreiten einer Tür ist Zachary in den Geschichten, auch wenn er nicht weiß, welche Rolle er dabei übernehmen wird. Ich muss aber zugeben, dass ich ab Seite 487 mehr und mehr enttäuscht und verwirrt war, wie sich die Geschichte entwickelt. Einzig die Tagebucheinträge von Kat konnten mich noch fesseln. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ich mag verschachtelte Geschichten und ich fand es faszinierend, wie Ezra seinen Weg findet und sich mehr und mehr herauskristallisiert, wie diese Geschichten zusammen hängen. Hier gilt wohl eher: Der Weg ist das Ziel, das Ziel hat mich letztendlich enttäuscht aber der Weg spannend, faszinierend und unterhaltsam. Ich muss zugeben, dass mir der »Nachtzirkus« besser gefallen hat aber auch dieses Buch ist einzigartig und wunderschön, faszinierend und fesselnd. Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung ist rein subjektiv und keine Werbung. Fazit: Wer außergewöhnliche Geschichten mag, von den ewigen gleichen Schemata die Nase voll und keine Angst vor komplexen Erzählungen hat, der wird an diesem Buch seine Freude haben.

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„Das sternenlose Meer“ von Erin Morgenstern ist mein bisheriges absolutes Lesehighlight in diesem Jahr. Und dass, obwohl ich alle Bücher, die ich in diesem Jahre gelesen habe, entweder gut oder sehr gut fand. Dennoch hat mich die Geschichte um Zachary Ezra Rawlins so in ihren Bann geszogen, wie ich es kaum für möglich gehalten hätte. „Gern“, bringt sein Mund heraus, und die Stimme in seinem Kopf wirft enttäuscht die Arme in die Luft, aber dem König der Wilden Kerle scheint das egal zu sein. S.92 Dennoch ist es wahnsinnig schwer, die Geschichte und ihre Großartigkeit zu beschreiben. Sie ist verworren, verstrickt und doch ganz klar und sich zusammenfügend. Ich will versuchen, zu beschreiben, um was es in der Geschichte geht: Zachary entdeckt in der Bibliothek seiner Univesität ein Buch, das in Teilen von ihm selbst erzählt – von einer Begebenheit, die viele Jahre zurückliegt. Dieser Umstand verstört ihn so sehr, dass er beginnt, nach den Ursprüngen dieses Buches zu suchen. Dabei gerät er in eine Welt aus magischem Realismus, in dem Türen zu anderen Orten und Zeitebenen und Welten eine Rolle spielen. Er begegnet einer Türmacherin, Hütern, Wächtern, gefährlichen Agenten und einer ganzen Menge Katzen. Schon bald wird deutlich, dass Zacharay auf seiner Sucher mitten in eine Verschwörung hineingeraten ist. Finstere Personen beginnen ihn zu bedrohen und er strandet am Sternenlosen Meer, wo er Zuflucht findet und weiter versucht, das Rätsel um das Buch und die Verschwörung zu lösen. Gleichzeitig begegnet ihm während der Ereignisse ein Mensch, zu dem er sich auf eine unbeschreibliche Weise hingezogen fühlt und es entstehen nach und nach zarte Bande der Nähe und Annährung zwischen den beiden. Unterbrochen und begleitet wird die Geschichte Zacharys von Legenden und Sagen um den Mond, die Zeit und das Schicksal, um einen Piraten, der auch nur ein Mensch ist und Eulenkönige… Das Buch ist ein Rausch, in den man gerät und nur schwer wieder herausfindet. Ich war immer wieder hin- und hergerissen zwischen der Hingabe weiter zu lesen und mir das Buch einzuteilen, damit es ja nie enden möge. „Ein Papierstern, der auseinandergefaltet und zu einem winzigen Einhorn gefaltet wurde, aber das Einhorn kann sich noch daran erinnern, wie es ein Stern war, und an noch früher, als es zu einem Buch gehörte, und manchmal träumt das Einhorn von der Zeit vor dem Buch, als es noch ein Baum war, und von einer noch weiter zurückliegenden Zeit, als es eine andere Art von Stern war.“ S.408 Erin Morgenstern hat es so vortrefflich hinbekommen, dass ich mich angeregt unterhalten fühlte, wie ich es selten zuvor in den letzten Jahren erlebt habe. Zuletzt so ergriffen war ich vor über zehn Jahren beim Lesen des Romans „Jonathan Strange & Mr Norrell“ von Susanna Clarke. Erin Morgenstern schrieb um 2011 herum ihren ersten großen Erfolg „Der Nachtzirkus“. Ich muss gestehen, dass ich ihn vor einigen Jahren mal angelesen hatte, aber nicht zu Ende las. Vielleicht hole ich das nun nach. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem Kater in … Hut ab, vor so einer großartigen Erzählkunst! Der Roman mit 638 Seiten, einem wunderschönen Schutzumschlag, ohne Lesebändchen erschien im Blessing Verlag. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen stammt von Karin Will.

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