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Rezensionen zu
Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin

Eric-Emmanuel Schmitt

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Sonderbare Madame Pylinska

Von: Tamara

03.12.2021

Die wunderbare und etwas verrückte Frau Pylinska bringt dem Jungen nicht nur das Klavierspielen bei. Es geht um mehr. Es geht um das Leben. Darum, wie man das Leben sieht und was man daraus macht. Das Buch ist unterhaltsam, an manchen Stellen etwas sonderbar und sehr einfach zu lesen. Auch wenn Sie kein Fan von klassischer Musik sind, ist dieses Buch auf alle Fälle lesenswert.

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Ein Buch so schön wie ein Klavierstück von Chopin

Von: Tina Sonnenschein

24.11.2021

Das Buch Madame Pylinska und das Geheimnis vonChopin" handelt vom jungen Eric, der von Chopin begeistert ist und lernen will, dessen Klavierstücke zu spielen. Er gerät an die Klavierlehrerin Madame Pylinska, die ihn mit ihren unkonventionellen Methoden zunächst verunsichert. So bittet sie ihn, sich eine Woche vom Klavier fernzuhalten und stattdessen im Jardin du Luxembourg (die Geschichte spielt in Paris) Blumen vom Rasen zu pflücken, ohne den Tau fallen zu lassen. Eric befolgt diese und auch allen anderen Anweisungen, die ihm zunächst merkwürdig erscheinen und lenrt dabei nicht nur viel über Chopin, sondern auch, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ich habe das Buch sehr genossen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde, es sagt viel über dieses Buch, dass ich als absoluter Klassikmuffel mich nun mit Chopin beschäftige.

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Am 01. November 2021 erschien im Bertelsmann Verlag der Roman Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin von Eric-Emmanuel Schmitt. Die gebundene Ausgabe umfasst 96 Seiten und ist ein inspiriender Roman an alle Liebhaber der klassichen Musik. Zum Autor: Eric-Emmanuel Schmitt, französischer Schriftsteller, Bühnenautor und Filmregisseur, geboren 1960 in St.-Foy-lès-Lyon, wurde mit seinem Roman »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« weltberühmt und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet. Sein Werk erreichte im deutschsprachigen Raum eine Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren. In Frankreich stand »Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin« wochenlang auf den vorderen Plätzen der Bestsellerliste und hat sich über 80.000-Mal verkauft. Schmitts Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt. Zum Inhalt: Im Haus seiner Eltern steht ein Klavier im Wohnzimmer. Sonderlich viel Beachtung bekommt es von Eric zunächst nicht. Dies ändert sich schlagartig, als seine Tante zu Besuch kommt und Chopin spielt. Eric ist von der Musik Chopins dermaßen begeistert, dass auch er das Klavierspielen erlernt und fortan sehr viel Zeit damit verbringt dieses Musikinstrument zu beherrschen. Leider gelingt ihm dies nicht aus eigener Kraft, sodass er als Student in Paris Madame Pylinska bittet, ihn zu unterrichten. Die Madame allerdings ist der Auffassung, dass es bei Ihrem neuen Schüler nicht nur einfach darum geht ihm das Klavierspielen beizubringen, sondern die Schaffung des Bewusstseins für das Leben und die Liebe. Meine Meinung: Für diesen Roman benötigte ich keine Zeit zum reinkommen. Eric-Emmanuel Schmitt hat mich auch bei seinem neuestem Werk direkt von der ersten gelesenen Seite begeistert. Viel zu schnell war es dann leider ausgelesen, obwohl ich das Buch einige Male zur Seite legte, um das Gelesene in mir wirken zu lassen. Das Spiel seiner gewählten Wörter, die tiefgründigen philosophischen Ansätze und die leise mitschwingende Melodie in seinem neuesten Werk haben mich fasziniert. Sehr gerne bewerte ich das Buch mit 5 Sternen und empfehle es uneingeschränkt weiter.

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Das Buch ist das klassische Beispiel, dass Musik einfach mehr ausdrückt. Emotionen werden darin verarbeitet und macht ein Lied/Stück erst besonders. Durch die etwas außergewöhnlichen Unterrichtsmethoden von Madame Pylinska wird einen das wieder so richtig bewusst. Ich habe das Buch sehr kurzweilig empfunden, da es sehr spannend aufgebaut wurde. Erst wer die Liebe und das Leben versteht bzw. hinnehmen kann, der kann Musik machen.

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Was Musik alles vermag

Von: Leiraya

21.11.2021

Eric-Emmanuel Schmitt ist einer der Lieblingsautoren meines Mannes. Und so komme ich auch immer in den Genuss dessen Bücher zu lesen. Und ein Genuss ist dieses Buch auf jeden Fall - auch wenn es leider viel zu schnell gelesen ist. Schön an Schmitts Büchern ist immer, dass sie nicht nur unterhalten sondern auch zum Nachdenken anregen. Und so ist es auch hier: Eric möchte so gut Klavierspielen können wie seine Tante. Da ihm dies alleine nicht gelingt, engagiert er Madame Pylinska für Klavierunterricht. Was er von ihr allerdings lernt, sind vielmehr Lektionen über das Leben. Ein wunderbares, unterhaltsames, kurzweiliges Lesevergnügen, das neue Ideen und Gedankenanstöße gibt. Ideal, um in der kalten Jahreszeit ein schönes Buch zu lesen oder sich jemandem eine Freude damit zu machen!

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Tautropfen in der Morgensonne

Von: Larissa

15.11.2021

Ein Kleinod, ein Diamant, ein Buch wie ein glitzernder Tautropfen auf den Blütenblättern eines Gänseblümchens am Morgen! Eric-Emmanuel Schmitt erzählt von seiner Liebe für Chopin, der sich ihm immer wieder entzieht... Als Student lernt er die etwas exzentrische Klavierlehrerin Madame Pylinska kennen - und lässt sich Stück für Stück auf ihren ungewöhnlichen Unterricht ein. So lernt er nicht nur Chopin besser kennen, sondern auch die Kunst, zu leben. Ein anrührendes, berührendes und poetisches Buch über die Liebe zur Musik und dem Leben.

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Wunderschönes kleines Buch

Von: Michael

14.11.2021

»Ich lerne so viel von Ihnen, Madame Pylinska. Nicht nur Chopin. Nicht nur die Musik. Ich lerne das Leben.« Und so lernt auch der Leser dieses kleinen Buches ein Stück Leben kennen! Aber worum geht es genau ? An einem Frühlingsnachmittag hört der kleine Eric seine Lieblingstante Aimée zum ersten Mal Chopin auf dem Klavier spielen. Er ist völlig verzückt von dieser unvergleichlichen Musik, die ihn nicht mehr loslässt. Doch auch nach Jahren des Übens vermag Eric dem Instrument nicht jene überirdischen Klänge zu entlocken, die ihn damals verzauberten. Inzwischen Student in Paris, bittet er die bekannte Klavierlehrerin Madame Pylinska um Hilfe. Doch die exzentrische Frau verbietet ihm wochenlang, ihren Flügel anzurühren. Stattdessen bekommt er andauernd neue, rätselhafte Aufgaben. Obwohl anfangs skeptisch, lässt Eric ihre kuriosen Unterrichtsmethoden über sich ergehen und erfährt nach und nach, warum Zahlen die besten Titel für Musik- stücke sind, es niemand darauf anlegen sollte »virtuos« zu spielen, und was Katzen, Spinnen und Meisen mit dem geheimnisvollen Chopin zu tun haben. Als sie ihn endlich wieder in die Tasten greifen lasst, macht Eric tatsächlich Fortschritte. Und er erkennt, dass er bei Madame Pylinska weit mehr lernt als das Klavierspiel. Diese scheinbar zusammenhanglosen Aufgaben, die Eric jede Woche zu erfüllen hat, bringt ihn doch immer weiter und es offenbart sich dann auch, welchen Weg er in seinem Leben einschlagen will. Mit hat sehr gut an dem Buch gefallen, dass man sich hineinfallen lassen kann. Die Sprache ist sehr schön und man liest es flüssig durch. Zwischendurch hält man nur mal inne, um auch die Aufgaben in seinem eigenen Leben zu reflektieren. Ein wirklicher Lesegenuss mit Erkenntnisgewinn!

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Ich habe einmal gelesen, dass Autoren Klappentexte nicht mögen weil sie schon so viel vom Buch verraten. In diesem Fall hätte ich mir gewünscht, meine neugierige Nase besser im Griff zu haben. Umso mehr hätte mich die Beschreibung des schwarzen feindlichen Ungetüms auf den ersten Seiten gefesselt und vielleicht sogar in die Irre geführt. - Vorsicht klappentextartiger Spoileralarm - Das Klavier, das er als quälende Lärmbelästigung empfindet, entfaltet in Erics Kindheitserinnerungen erstmals seine Magie als die Tante bei einem Besuch ein Stück von Chopin spielt. Der kleine Junge Eric wird nach einer kurzen Einführung recht schnell zum jungen Mann und findet sich in Paris als Student wieder. Nach einigen Jahren Klavierunterricht möchte er hier endlich lernen die Musik von Chopin so gefühlvoll zu spielen wie er es in seiner Kindheit gehört hatte.Sein Weg führt ihn zu Madame Pylinska, eine Chopin-enthusiastische Lehrerin, die ihn mit eigenwilligen Methoden nicht nur zu einem besseren Musiker sondern auch zu einem achtsameren Menschen reifen lässt. Der Schreibstil des Autors wechselt zwischen Erzählungen aus der Ich-Perspektive und direkten Dialogen, die zum Teil gänzlich ohne Personenangaben den Leser die Situation miterleben lassen. Gerät man dabei in eine der Schimpftiraden von Madame Pylinska nimmt die Lesegeschwindigkeit merklich zu und entlässt einen daraufhin abrupt und etwas verwirrt wieder zurück in eine ruhigere Erzählperspektive. Als großer Fan von Romanen liebe ich es, in die Geschichte einzutauchen und erst am Ende wieder in die Realität zurück zu kehren. Das hat das Buch bei mir leider nicht geschafft. Vielleicht bin ich aber auch nicht die richtige Ansprechpartnerin wenn es um die Poesie von Musik geht. Gerade im Mittelteil wurden mir die hitzigen Erläuterungen von Madame Pylinska zu viel. Gegen Ende scheint der Erzählstil dann friedlicher zu werden bis ich die letzten Seiten mit einem Schmunzeln geschlossen habe. Ein bisschen Wissen über klassische Musik - und insbesondere über die Stücke von Chopin - schaden gewiss nicht beim Lesen des Buches. Für alle anderen ist es eine Geschichte aus dem Leben, über Achtsamkeit und über eine Lehrerin, die wir vielleicht alle gerne einmal in unserem Leben hätten.

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