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Rezensionen zu
Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls

Noelle Salazar

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Wahre Heldinnen im zweiten Weltkrieg

Von: Biggi Schuhwerk

15.10.2021

Erstmal vorweg: Ich bin total begeistert von diesem Buch. Es vermittelt wichtige Geschichtsmomente in einem leicht zu lesenden Roman. Das Buch enthält einen geschichtlichen Hintergrund , Informationen über den zweiten Weltkrieg,Freundschaft,Frauenschicksale in schwierigen Zeiten.Und auch Liebe.....alles enthalten. Genau das liebe ich in Büchern. Hauptdarstellerin ist die junge Audrey Coltrane. Sie ist eine sehr leidenschaftliche Piloten auf Hawaii. Dann passiert das furchtbare. Der Tag an dem Bomben auf Pearl Harbor fallen. Audrey entscheidet sich der "Woman Airforce Service Pilots" anzuschließen. Dort begegnet sie anderen außergewöhnlichen starken Frauen. Es entstehen tiefe Freundschaften. Manchmal enthält das Buch etwas viel Information über Flugzeuge nach meinem Geschmack. Aber das ist Ansichtssache. Was mir unheimlich gefällt sind die Informationen über das Leben der Frauen im zweiten Weltkrieg. Natürlich enthält das Buch auch eine Liebesgeschichte. Aber diese ist alles andere als kitschig. Das Buch ist lockerleicht geschrieben und man fiebert mit Audrey bei jeder Seite des Buches mit. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Texas 1941: Die junge Frau Audrey ist begeisterte Pilotin und bricht von zuhause auf, um als Fluglehrerin auf Hawaii zu arbeiten. Dort unterrichtet sie gemeinsam mit ihren drei Freundinnen und Kolleginnen Ruby, Catherine und Jean Pilotenanwärter fürs Militär. In dieser wunderschönen Zeit lernt sie auch den Lieutenant James Hart kennen, den sie durchaus attraktiv findet, sich aber nur für eine Freundschaft ausspricht, da ein Mann sie vom Wesentlichen ablenken und ihren Traum von einem Flugplatz wahrscheinlich nicht akzeptieren würde. Doch dann kommt der Tag der Angriffe auf Pearl Harbor und Audrey entgeht dem Tod nur knapp. Bei den Anschlägen verliert sie zwei ihrer Freundinnen und weiß danach nur, dass sie erst nach Hause zurückkehren muss, um sich über ihre Zukunft klar zu werden. Dort beschließt sie aber nach einiger Zeit, sich dem Programm der "Women Airforce Service Pilots" anzuschließen und im Dienste des Militärs Flugzeuge zu überführen. Hierfür muss sie aber erst ihre militärische Grundausbildung absolvieren. Mit ihren fünf Zimmerkolleginnen erlebt sie eine wundervolle, aber auch anstrengende Zeit und hat mit ihnen und vorallem mit Carol Ann eine wunderbare und treue Freundin gefunden, die auch über James und ihre Vergangenheit Bescheid weiß... Noelle Salazar hat mit ihrem ersten Roman den Leser gefesselt und zutiefst berührt. Das Leben von Audrey ist nie einfach und von vielen Verlusten geprägt, trotzdem gibt sie niemals auf und bleibt ihrem Wunsch, irgendwann einen eigenen Flugplatz zu besitzen treu. Auch die Liebesgeschichte zwischen Audrey und James ist sehr realistisch und für die damalige Zeit und Situation vorstellbar. Dieser Roman hat mir von der ersten Seite an gefallen, denn die Sprache der Autorin liest sich sehr gut. Auch die Protagonistin Audrey ist sehr sympathisch und ihr Schicksal berührte mich zutiefst. Die Autorin hat hier die Themen Freundschaft, den Zweiten Weltkrieg, das Fliegen und die Liebe zwischen James und Audrey perfekt kombiniert und so eine spannende Handlung geschaffen. Wie sie auch selbst im Nachwort schreibt, wollte sie keinen Roman mit bloßen historischen Fakten schreiben und auch nicht mit Fachwissen rund ums Fliegen glänzen, sondern alles zu einem interessanten Roman vereinen, was ihr perfekt gelungen ist. Einzig der Klappentext hat mich etwas gestört, denn er greift beinahe bis zum Ende vor.

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Starke Frauen

Von: Liane

01.08.2021

Das Cover würde ich sagen gelungen passt zum Roman. Zum Inhalt Texas, 1941. Die junge Audrey Coltrane ist eine leidenschaftliche Pilotin. Als sie die Möglichkeit erhält, auf Hawaii als Fluglehrerin zu arbeiten, ist sie überglücklich – nicht einmal der charismatische Lieutenant James Hart kann sie ablenken. Bis der verhängnisvolle Tag kommt, der alles ändert: Bomben fallen auf Pearl Harbor, Audrey hat den Tod vor Augen. Aber ihre Passion für das Fliegen ist stärker, und sie schließt sie sich den »Women Airforce Service Pilots« an, wo sie in der eingeschworenen Gemeinschaft der Fliegerinnen tiefe Freundschaft und eine neue Bestimmung findet. Dann kehrt James von einem Einsatz nicht zurück – und Audrey bricht auf zu ihrer bisher schwersten Mission. Das Buch war sehr interessant zu lesen man konnte es einfach nicht mehr weg legen, man wünschte sich die Frauen persönlich kennen zu lernen. Absolut fesselnd, dramatisch

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„Wir sind bloß zwei Frauen, deren Meinungen erst seit zwanzig Jahren etwas Gewicht bekommen – und es liegt noch ein ganz schöner Weg vor uns. Wir dürfen nicht mal zur Armee.“ „Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls“ ist ein historischer Roman von Noelle Salazar, übersetzt von Ursula Wulfekamp. Er erschien im März 2021 im Goldmann Verlag. Texas, 1941: Seit ihrer Kindheit steht für Audrey fest, dass sie eines Tages einen Flugplatz besitzen möchte. Fliegen ist ihre Leidenschaft und nicht zu fliegen ist für sie unvorstellbar. Bevor sie jedoch ihren Traum verwirklichen kann wird sie Fluglehrerin auf Hawaii und tritt später den „Women Airforce Service Pilots“ bei. Audrey stellt sich somit den Wirrungen des Zweiten Weltkriegs, begegnet der großen Liebe und hat mehrfach den Tod vor Augen. Selten habe ich einen Roman gelesen, der so viele Gefühle und Emotionen transportiert. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Ich habe Kummer, Leid und Freude von Audrey gespürt und war ein Teil der Geschichte. Möglicherweise liegt dies an der Erzählperspektive, Audrey berichtet rückblickend von ihren Erlebnissen als Mitglied der WASP und ihren Einsätzen als Pilotin während des zweiten Weltkriegs. Fiktion und Realität werden hierbei stark miteinander vermischt. Die Handlung wirkt dabei absolut realistisch und wird authentisch in die historischen Fakten eingefügt. Mich hat es sehr erstaunt zu erfahren, dass in der amerikanischen Air Force auch Frauen eingesetzt wurden. Zwar nicht als Kampfpiloten, aber eben doch in kriegswichtigen Funktionen als Flugausbilderinnen, zu Flugzeugtests und Überführungsflügen. Nicht selten war ihre Arbeit dabei sehr gefährlich und viele Frauen ließen ihr Leben für ihren Job. Dennoch wurde ihr Einsatz zur damaligen Zeit kaum gewürdigt. Sie galten als Zivilisten und nicht als Militärangehörige. Damit entgingen ihnen wichtige staatliche Unterstützungen und auch eine Wertschätzung ihrer Tätigkeiten gab es erst 1977 durch US-Präsident Jimmy Carter. Dies wusste ich zuvor nicht und es war unglaublich interessant zu erfahren, welche Rolle auch weibliche Piloten im zweiten Weltkrieg geleistet haben! Gleichzeitig schafft die Autorin es eine Liebesgeschichte in die Handlung einzuweben und auch hier die Emotionen brillant zu übermitteln. Als Audrey und James sich kennenlernen, einigen sie sich auf eine Freundschaft. Dabei ist ihre Verbindung so viel mehr, so tiefgehend und so innig, dass die Gedanken an den jeweils anderen niemals einschlafen. Sie sind miteinander verbunden und teilen die Werte und Ansichten des anderen. Gerade James‘ Haltung gegenüber Audreys innigstem Wunsch, den Erwerb und Betrieb eines eigenen Flughafens, ist zur damaligen Zeit bemerkenswert. Er versteht ihr Bedürfnis und gibt ihr die Flügel, die sie für ihr Vorhaben braucht. Dann jedoch kommt der Krieg und Audrey beginnt an ihrer Verbindung zu James zu zweifeln. Die starke junge Frau kämpft mit sich selber, mit den Erlebnissen des Krieges und der schwierigen Kommunikation mit James. Als es dann gerade so aussieht, als könnte es ein Happy End geben, geschieht das Unfassbare. James gilt als vermisst und ein Wiedersehen scheint unmöglich… Audreys Gefühle sind mir während des gesamten Romans einfach sehr, sehr nah gegangen. Teilweise hatte ich Gänsehaut und konnte die junge Frau einfach nur bewundern. Sie ist unglaublich stark und hält an ihren Zielen fest, selbst dann, als sich einfachere Wege auftun. Für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit bewundere ich sie zutiefst. Die Handlung war während des gesamten Romans unglaublich spannend und für mich unvorhersehbar. Mein Fazit: Ein historischer Roman, der anders ist als alles, was ich bisher gelesen habe. Selten hat mich ein Roman so berührt und mir solche Gänsehautmomente beschert. Noelle Salazar schafft es brillant Emotionen und Gefühle zu übermitteln und die Spannung über den gesamten Roman aufrecht zu erhalten. Mir ist die Geschichte unglaublich nah gegangen und definitiv eins meiner Jahreshighlights! Ich vergebe 5 von 5 Sternen und würde auch noch mehr vergeben, wenn die Skala größer wäre. Eine absolute Leseempfehlung von mir für Freunde historischer Romane, starker Frauen und großen Emotionen!

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Ich war von diesem Buch positiv überrascht. Ich hatte dem Titel nach zunächst nicht eine so mitreißende Geschichte erwartet. Romane, die in der Zeit des 2. Weltkrieges geschrieben wurden, faszinieren mich schon immer. Die Fliegerstaffel in diesem Roman war ein etwas anderer Inhalt. Ich fand die Thematik sehr interessant und mir war gar nicht bewusst, dass diese Frauen damals so einen Beitrag zum Krieg geleistet haben. Bemerkenswert. Ich war nicht nur einmal während des Lesens zu Tränen gerührt. Definitv kann ich den Roman nur weiterempfehlen. Tolles Debüt von Noelle Salazar!

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weibliche Heldinnen

Von: hilde

14.06.2021

Mich hat dieses ausdrucksstarke Buchcover sofort in seinen Bann gezogen. Besser hätte man die Stimmung des Buches nicht einfangen können. Diese wunderbare Geschichte vor der Kulisse des Zweiten Weltkrieges, ist auch eine Hommage an die weiblichen Pilotinnen des "Woman Airforce Service Pilots", ein Programm das 1942 ins Leben gerufen wurde. Sie waren keine Militärangehörige, sie brachten die Flugzeuge zu den männlichen Piloten an ihre Stützpunkte. Zu ihnen gehörte auch die fiktive Figur der Audrey Coltrane. eine junge Frau aus reichem Hause, die fliegen über alles liebt. Sie bekommt die Chance auf Hawaii als Fluglehrerin zu arbeiten und lernt Lieutenant James Hunt kennen. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als der Angriff auf Pearl Harbor erfolgt und die USA in den Krieg eintreten. James kehrt nicht zurück... Eine wunderbare Geschichte voller Dramatik, Spannung und Emotionen. Audrey bringt einem ihre Liebe zur Fliegerei näher und lässt den Leser einen Blick auf das Kriegsgeschehen werfen. Man bekommt einen ganz anderen Blickwinkel auf diesen Teil der Geschichte. Kein strahlender, männlicher Held, sondern eine junge Frau, voller Gefühle, Ängste und Mut, führt uns durch das Buch. Ein richtig gutes Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann!

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Audrey

Von: rotecora

14.06.2021

Die Geschichte handelt von der jungen Audrey Coltrane, einer leidenschaftlichen Pilotin. Was für damalige Verhältnisse schon etwas Besonderes war. Sie ist ehrgeizig und möchte gerne ihren eigenen Flughafen gründen. Aber erstmal bekommt sie die Chance auf Hawaii als Fluglehrerin zu arbeiten... Die Flightgirls, die »Women Airforce Service Pilots«, die in den 1940er Jahren Militärflugzeuge überführten, waren keine Militärangehörigen und wurden auch schlechter bezahlt. Aber der Spaß am Fliegen und dem Dienst am Vaterland waren für sie wichtiger. Ein spannender Roman, mit einer Liebesgeschichte im Hintergrund, vor der Kulisse des zweiten Weltkrieges. Historische Fakten sind gekonnt in diese Geschichte eingearbeitet. Den größten Part nimmt natürlich Audrey ein. Die anderen Pilotinnen bleiben etwas im Hintergrund. Leider wird der Fokus auch oft auf Nebensächlichkeiten gelenkt. Ich hätte gerne mehr über die WASP erfahren, einen tieferen Einblick in diese Organisation. Vieles was nebenbei abgehandelt wurde, hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Dann wäre dieses Buch wirklich rundum gelungen.

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Ein tolles Buch!!

Von: Owl

09.06.2021

Bislang hatte ich noch nichts von den Flight Girls gehört. Umso bemerkenswerter finde ich diesen Roman, der teils Tatsachen entspricht. Noelle Salazar hat einen wunderbaren Erstlingsroman geschrieben. Schon früh hat Audrey ihre Leidenschaft für Flugzeuge und Fliegen entdeckt. Der Roman beginnt in Pearl Harbor, wo sie für die US-Armee Flugschüler zu Piloten ausbildet. Dort trifft sie auf weitere junge Frauen, die ihr zu Freundinnen werden, Ruby, Catherine und Jean. Die Freundinnen gehen mit Elan und Freude ihrer Aufgabe nach. Es ist eine herrliche, unbeschwerte Zeit. Der zweite Weltkrieg spielt sich in der Ferne ab. In Pearl Harbor geht es beschaulich zu. Außerdem trifft Audrey auf Lieutnant James Hart. Da ihr eigentlich nicht der Kopf nach Männern steht, andererseits von Lieutnant Hart eine Faszination ausgeht, steht sie vor einer großen Herausforderung. Im Laufe der Zeit kommen sich Audrey und Lieutnant Hart näher. Das geht allerdings nur so weit, als dass die beiden Essen gehen, miteinander reden. Mehr lassen beide nicht zu. Dann passiert etwas, womit keiner gerechnet hat. Pearl Harbor wird von den Japanern angegriffen. Es passiert ein Inferno. Audrey und James, die beide in der Luft sind, werden beschossen. Beide haben den Tod vor Augen. Zwei Freundinnen von Audrey sterben, In dieser Situation schwören sich Lieutnant Hart und Audrey ewige Freundschaft. Schockiert und traurig fährt Audrey wieder heim. Später bekommt Audrey das Angebot bei dem Woman Airforce Service, einer militärischen Einrichtung zu arbeiten. Die Frauen erhielten keinen militärischen Status. Sie haben reparierte Flugzeuge von Basis zu Basis geflogen, was einigen Männern auch ein Dorn im Auge war. Allerdings bargen diese Flugzeuge auch eine Gefahr. Audreys beste Freundin verbrannte in einem Flugzeug. Während dieser Zeit wurde James nach Europa abgeordnet. Bei einem letzten Treffen vor seinem Abflug, gestanden sich Audrey und James ihre Liebe. Irgendwann wurde das Programm Woman Airforce Service kommentarlos eingestellt. Die Pilotinnen wurden entlassen, ohne irgendeine Perspektive. Audrey fuhr wieder nach Hause, wo sie ihrem alten Traum ein Flugplatz zu besitzen, verwirklichte. James war vermisst und Audrey machte sich nach langem Überlegen auf den Weg nach Frankreich, um ihn zu suchen. Leider ist es ihr nicht gelungen, ihn zu finden. Dennoch, nachdem Audrey wieder zuhause war, auf ihrem Flugplatz arbeitete, tauchte James unverhofft auf. Fortan führten sie ein gemeinsames Leben. Interessant fand ich, die Einblicke in das Kriegsgeschehen und die resultierenden Schicksale. Weiterhin finde ich es faszinierend, dass damals schon Frauen als Pilotinnen ihren "Mann" gestanden haben.

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