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Rezensionen zu
Das Jericho-Programm

Clive Cussler, Graham Brown

Die Kurt-Austin-Abenteuer (16)

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Ein erstmals weiblicher Gegner Kurt Austins sorgt dafür, dass die weltweite Ölförderung abrupt gestoppt wird und das Ende des Ölzeitalters schneller da sein könnte, als erwartet! Die technischen Hintergründe und Motivation der Beteiligten in 𝐃𝐚𝐬 𝐉𝐞𝐫𝐢𝐜𝐡𝐨-𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 sind sehr schlüssig. Tech-Star und Gegenspielerin Tessa Franco wirkt trotz mächtiger Verbündeter zum Teil aber recht hilflos in ihrem Kampf gegen die Weltmächte und die NUMA. Der Schreibstil Graham Browns lädt gewohnt unterhaltsam, spannend und technologisch informierend zum raschen Durchlesen ein. Es wird aber auch deutlich, dass Clive Cussler nur wenig bis gar nichts zu dem Roman beigetragen hat, wenn man ältere Werke aus dieser und weiterer Reihen seines Namens diesem neusten und mittlerweile 16. Band um Kurt Austin gegenüberstellt. Nichtsdestotrotz ist der Roman durchweg spannend und zeichnet kein typisches Schwarz-Weiß-Bild. Die Art und Motivation Tessas ist zwar verwerflich - der radikale Schritt gegen das Öl trifft aber den Zahn der Zeit. Wer leichte, spannende Unterhaltung sucht, ist mit diesem Roman wieder sehr gut beraten.

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Kurt Austin, Leiter des Special Assigments-Teams der NUMA und sein Partner Joe Zavala werden nach Mexico gerufen, wo eine Bohrinsel explodiert ist. Dabei werden die beiden Zeugen eines ganz besonderen Phänomens. Sie sehen eine Flamme, die unter Wasser brennt und die scheinbar keinen Sauerstoff benötigt. Doch viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, bleibt ihnen nicht. Sie werden nach Washington beordert, wo sie vom amerikanischen Präsidenten einen heiklen Auftrag erhalten. Die weltweiten Ölfelder trocknen immer weiter aus, was bereits massive Auswirkungen auf den Aktienmarkt hat. Austin und Zavala sollen der Sache nachgehen, bevor es zu einer globalen Panik kommt. Eine erste Spur führt sie zur Umweltschützerin Tessa Franko, die eine alternative Brennzelle entwickelt hat. Hat sie etwas mit den Vorkommnissen in Mexico zu tun? Und welcher Rolle spielt die Minerve, ein französisch-israelisches U-Boot, das 1968 gesunken ist? Kurt Austin und Joe Zavala müssen alles riskieren, um eine globale Katastrophe zu verhindern. Kritik: Unterwasseragentur NUMA, legte der amerikanische Schriftsteller Clive Cussler eine der erfolgreichsten Romanserie im Bereich des Actionthrillers vor. Parallel war dies der Grundstock für zusätzliche Buchreihen, die im Kosmos der NUMA angesiedelt sind. Eine davon ist die um Kurt Austin. „Das Jericho-Programm“ ist mittlerweile der sechzehnte Roman dieser Serie. Betrachtet man den Buchdeckel genauer, wird man sehen, dass neben dem Namen Cussler ein Weiterer steht: Graham Brown. Natürlich ist der Schöpfer dieser Serie der Namensgeber und vielleicht hat er noch das Exposé zu diesem Roman geschrieben. Das Werk an sich wird, wie es auch bei James Patterson gängige Praxis ist, zumeist von Co-Autoren verfasst. Sieht man sich den Thriller genauer an, kommt der Leser schnell zu dem Ergebnis, dass „Das Jericho-Programm“ ein routinierter Thriller von der Stange ist. Wer jemals einen Roman von Clive Cussler gelesen hat, weiß was ihn erwartet: exotische Schauplätze, schöne Frauen, finstere Gegenspieler und jede Menge Action. Nicht umsonst werden die Werke des Amerikaners oft mit James-Bond-Filmen verglichen. Genau diese Klischees bedient auch dieses Buch. Die Handlung des Romans wird linear erzählt. Die Rollenverteilung ist klar geregelt und wer dunkle Geheimnisse oder überraschende Wendungen erwartet ist hier leider falsch. Man kennt die Aufgabe von Kurt Austin und es steht außer Frage, dass er natürlich hinter die Drahtzieher kommt und diese zur Strecke bringen wird. Und trotzdem soll man ein solches Buch lesen, wird sich womöglich der eine oder andere Fragen: Ja, denn der Roman mach genau das, was er will: unterhalten. Die Bücher von Clive Cussler sind nicht auf große Literatur angelegt. Wie das filmische Pendant um den britischen Doppelnullagenten, ist dieser Thriller hervorragend geeignet, um nach einem langen Arbeitstag ein wenig zu entspannen. Zumal es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern gibt: Der leitende Computerexperte der NUMA Hiram Yaeger hat dabei genauso seine Auftritte wie der beleibte Seefahrtshistoriker St. Julien Perlmutter. Wer sich im Kosmos von Clive Cussler auskennt, kann ohne zu überlegen „Das Jericho-Programm“ zur Hand nehmen. Ein Thriller, der sämtliche Markenzeichen des Autors bedient und der von Graham Brown in diesem Stil verfasst wurde. Das ist alles andere als große Literatur, aber es ist im besten Sinne des Wortes gute und spannende Unterhaltung. Wer genau das erhofft und erwartet, wird auch von diesem Band der Serie um Kurt Austin nicht enttäuscht sein.

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Inhalt: Die Ölförderplattform Alpha Star 1 ist kurz davor ein Ölfeld anzubohren als überall der Druck ansteigt und aus sämtlichen Pipelines und Rohren Flammen schießen. Nicht nur aus den Rohren und der Ölbohranlage schießen die Flammen, auch der Meeresgrund scheint zu brennen. Kurt Austin befindet sich gerade Nahe der Unglücksstelle und eilt der Besatzung der Plattform zu Hilfe. Es gibt nur wenige Überlebende und Ursache scheint ein tragisches Unglück zu sein. Doch während der Rettungsaktion bemerkt Austin, dass er beobachtet wird und jemand die Sicherung der Ölförderplattform verhindern möchte. Schnell verdichten sich die Hinweise, dass hier Manipulationen vorgenommen wurden. Während Austin ersten Spuren nachgeht, ist man schon auf das Team der Numa aufmerksam geworden und für den Täter geht es um Alles oder Nichts ... Fazit: Auch nach dem Tod von Clive Cussler wird die Reihe um Kurt Austin und die Numa hervorragend fortgesetzt. Stellenweise bemerkte ich, dass hier nun jemand schreibt, der etwas jünger ist, ein neues Bild der Rollenverteilung besitzt und damit auch die Reihe etwas verjüngt. Mir gefällt das sehr gut. In diesem Thriller ist "der" Bösewicht eine Frau. Tessa, schön, verführerisch und unheimlich klug. Sie ist nicht nur unheimlich klug, sie ist auch eine innovative Erfinderin, die bahnbrechende Technologien entwickelt. Leider ist Tessa gleichzeitig auch skrupellos und auf große Summen Geld angewiesen. Das ist der perfekte Mix um nicht nur Kurt Austins Blut in Wallung zu bringen sondern auch dem Thriller reichlich Action zu verleihen. Für mich sind die Abenteuerromane aus der Feder Cusslers und Co immer ein herrlicher Zeitvertreib, Unterhaltung pur und absolutes Lesevergnügen. Man darf hier natürlich keine tiefgründige Literatur erwarten, trotzdem geht man nicht mit leeren Händen aus, denn es gibt in diesem Roman reichlich gut recherchierte naturwissenschaftliche Fakten, die das eigene Wissen bereichern. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass die Reihe so gelungen weitergeführt wird.

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