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Rezensionen zu
Das war die schönste Zeit

Jane Sanderson

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 15,90* (* empf. VK-Preis)

Der Titel des Romans erinnerte mich vom ersten lesen an Bosses "Schönste Zeit" - und genau das begleitete mich auch während des Lesens. Ein wunderbarer Roman über Musik, vergangene Liebe und neue Chancen! Alison und Dan nehmen nach vielen Jahren wieder Kontakt zueinander auf, so wie früher als Teenager eint sie auch heute noch ihre Verbindung über die Musik. Das Mixtape der beiden steht dem Leser zu Beginn des Romans zur Verfügung und hört man sich diese Lieder darauf an, so taucht man ein in die Jugend und erste große Liebe von Dan und Alison. Das Hin und Her, das Überlegen von "Was wäre passiert, wenn" Situationen, all das fesselt einen schon von Beginn an an die Geschichte der beiden und lässt einen bis zum Ende weiterlesen. Ich konnte das Buch nahezu nicht mehr aus den Händen legen, eine schöne Liebesgeschichte und doch etwas anders, als man es bis jetzt gewohnt war!

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Musik verbindet

Von: Denise

26.08.2020

Die erste große Liebe begleitet einen oft ein Leben lang. So erging es auch Dan und Alison. Die beiden wuchsen in den 70ern mit großen familiären Unterschieden auf. Das Buch ist im Wechsel zwischen damals und heute geschrieben. Das Besondere an dem Buch ist die Musik, die die beiden miteinander verbindet und mit der Spotify-Playlist kann man selber reinhören und das finde ich, gibt dem Buch einen ganz besonderen Tatsch. Ein schönes Buch über die Liebe und die Musik, sehr zu empfehlen!

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Ich habe dieses Buch gewählt, weil mich die Geschichte sehr stark an meine eigene erinnert hat. Ali und Dan, die Protagonisten, verlieben sich in jungen Jahren ineinander, verbringen eine wunderschöne Zeit miteinander, teilen Ihre Leidenschaft zur Musik und eine Zeit lang ihr jugendliches Leben und verlieren sich dann aus den Augen - gehen sich aber offenbar nicht aus dem Kopf. Jahrzehnte später, beide leben inzwischen auf unterschiedlichen Kontinenten und haben Familie, finden sie sich virtuell wieder - Dank der modernen Technik. Sie nehmen schriftlich Kontakt miteinander auf, kommen sich wieder näher und stellen sich die Frage, was wäre gewesen wenn… Ein Buch, das wie schon erwähnt, mich sehr gereizt hat, weil ich eine sehr ähnliche Geschichte, wenn auch eine Dekade später, erlebt habe. Man kann sich durch die natürlich-erfrischende Art der Autorin sehr gut mit den Charakteren identifizieren und ist sofort mitten im Geschehen, mal in der jugendlichen Vergangenheit, mal in der aktuellen Situation. Ein Buch für alle, die eine beeindruckende erste große Liebe haben/hatten, die man einfach nicht vergisst und die für immer im Herzen bleibt. Eine Reise in die Vergangenheit, in die eigenen Unsicherheiten der Jugend und in die jugendliche Unbeschwertheit genauso wie eine Reise in die aktuelle Lebenssituation einer Frau und eines Mannes, die den Traum vom „Was wäre gewesen, wenn…“ nicht verlieren.

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Was wäre, wenn man an einem Punkt in seinem Leben erkennt, dass man zwar theoretisch ein gutes Leben führt und zufrieden ist, mit einer anderen Person an seiner Seite jedoch deutlich glücklicher sein könnte? Diese Frage stellen sich Ali und Dan mit Mitte 50 in „Das war die schönste Zeit“ von Jane Sanderson. In ihrer Jugend waren sie einst ein Paar gewesen, doch als Ali, damals noch Alison, verschwand, endete die junge Liebe abrupt. Kann man die Uhr zurückdrehen und dort weitermachen, wo man aufgehört hat? Zufällig schenkt Dans Mutter ihrer Schwiegertochter ein Buch, dessen Autorin eine gewisse Alison ist. Dass es sich dabei um seine verflossene Liebe handelt, kommt mehr oder weniger beiläufig heraus als sein Vater sie auf dem Autorenbild erkennt. Sofort erinnert sich Dan sehnsüchtig an die Vergangenheit und gerät immer mehr in einen Sog. Über Twitter kontaktiert er sie, indem er ihr einen Song-Link schickt. Sie antwortet in gleicher Weise und allmählich entsteht zwischen beiden trotz einer großen räumlichen Distanz eine emotionale Nähe. Beide sind verheiratet und haben erwachsene Kinder, weswegen das Gedankenspiel zumindest in der Theorie funktioniert. Doch hat nach so vielen Jahren etwas, das so jäh endete, eine zweite Chance? Im Prinzip passiert nichts Spektakuläres, dennoch liest sich das Buch äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Wer mit der Musik der 70er und 80er etwas anfangen kann, wird hier viel Freude haben. Songtexte spielen nämlich ebenso wie Konzertbesuche eine große Rolle. Dass die Autorin Dan zum Musikredakteur macht, trägt natürlich dazu bei … Alles in allem ein schönes und nachdenkliches Buch, wobei ich das Ende nicht ganz rund finde. Die Lösung ist mir dann doch ein bisschen zu banal gedacht.

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Dan und Alison lernen sich im Sheffield der 70er Jahre im Jugendalter kennen und verlieben sich, insbesondere über die Musik, ineinander. Dann kommt ihnen aber das Leben dazwischen und erst über 30 Jahre später nehmen sie wieder Kontakt zueinander auf – vom jeweils anderen Ende der Welt. Der Idee hinter dem Buch klang für mich sehr vielversprechend, aber die Umsetzung hat mir noch viel besser gefallen: Trotz des Umfangs hat das Buch keinerlei Längen, sondern begeistert vom Anfang bis zum Schluss. Ich war am Ende regelrecht traurig, mich aus dem Leben der beiden verabschieden zu müssen. Tatsächlich hat mich das Buch in mancherlei Hinsicht an eines meiner liebsten Bücher, das Musik als zentrales Thema hat, erinnert: High Fidelity. Die Liebesgeschichte ist nämlich alles andere als kitschig, sondern kommt ziemlich cool mit einer Menge interessanter Musik daher. Das Leben der beiden hat Ecken und Kanten, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, und bietet jede Menge interessanten Stoff, jedoch ohne dass die Geschichte jemals überladen wirkt. Der letzte Teil des Buches hat mir besonders gefallen: Das Ende kommt nämlich nicht in einer schnurgeraden Linie daher, sondern folgt doch eher einer realistischeren Version, so dass es diese tolle Geschichte perfekt abrundet. Gestehen muss ich allerdings, dass ich mich aufgrund der englischen Fassung für das Buch interessiert habe: Das doch sehr kitschige deutsche Cover empfinde ich leider als eher abschreckend für das (von mir empfundene) Zielpublikum, was ich wirklich furchtbar schade finde. Das Buch hat mich sehr begeistert und ich hoffe, dass diese tolle Erzählung trotzdem die richtigen Leser erreicht. Ich werde es sehr gerne weiterempfehlen.

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Ein Buch, das auch eigene Erinnerungen weckt

Von: Annett Hahn

23.08.2020

Zunächst einmal zum einzigen Minuspunkt des Buches, und für den kann weder die Autorin noch der Übersetzer etwas - der deutsche Titel. Dank der Band Bosse hatte ich beim Lesen ständig den falschen Ohrwurm (auch wenn ich das Lied eigentlich mag). Aber den Originaltitel "Mix Tape" hätte man ruhig auch für die deutsche Version beibehalten können - er hätte besser gepasst. Ich war sehr froh, mir das Buch als Urlaubslektüre aufgehoben zu haben, so musste ich es wenigstens nicht nach ein oder zwei Stunden weglegen, um irgendwas zu erledigen, sondern konnte es (fast) am Stück durchlesen. Für mich zeichnet ein gutes Buch aus, wenn man beim Lesen undbedingt wissen will, wie es weitergeht, aber gleichzeitig Angst davor hat, zum Ende zu kommen, weil man sich dann von den lieb gewonnenen Figuren wieder verabschieden muss - und genau so ist es mir hier ergangen. Eine Zusammenfassung des Inhaltes möchte ich nicht geben, die kann man dem Klappentext, bzw. der Website entnehmen, ich möchte einfach versuchen, das Gefühl zu vermitteln, das ich beim Lesen hatte. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen an unterschiedlichen Orten, es ist aber überhaupt kein Problem, zwischen diesen Ebenen zu wechseln, zumal die jeweilige Kapitelüberschrift schon darauf hinweist. Alle handelnden Figuren sind so genau beschrieben, dass man sie problemlos vor dem eigenen inneren Auge vor sich sehen kann (selbst bei McCulloch ist das gelungen), geschickt wird auch mit Klischees gespielt, aber ohne irgendwen ins Lächerliche zu ziehen. Ein paar Mal glaube ich, kleine aber sehr geschickte Anspielungen auf die "Dornenvögel" gelesen zu haben... Man kann wunderbar Beweggründe und Reaktionen nachvollziehen, zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, eine der handelnden Personen würde jetzt etwas unlogisches tun, um die Handlung des Buches in eine bestimmte Richtung zu treiben. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, natürlich sind dabei auch Erinnerungen an die eigene Jugend aufgestiegen, zumal ich fast im selben Alter bin, wie die Hauptprotagonisten und viele der Lieder auch kenne. Ansonsten gibt es ja die wunderbare Möglichkeit, die Musikliste über Spotify mitzuhören. Jeder von uns hat wohl Lieder, die einen besonders an die Zeit der Jugend und bei vielen sicherlich auch an die erste große Liebe erinnern - und ich beneide Alison und Daniel ein wenig, dass sie ein ganzes "Mix Tape" haben. Besonders erwähnen möchte ich die Arbeit von Jörn Ingwersen. Mittlerweile habe ich grosse Teile des Buches auch im Original gelesen und muss sagen, dass er es wirklich gut geschafft hat, die Sprachleichtigkeit von Jane Sanderson ins Deutsche zu übertragen. VORSICHT SPOILER!!! Danke Jane Sanderson für das wunderbare Happy End...

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Vielen Dank, das ich mitlesen durfte. Eine moderne und die schönste Liebesgeschichte seit Jahren. Eine erste unvergessene große Liebe, die abrupt endet. Ein Wiedersehen mit Folgen. Schicksalhafte Orte, Wahre Freunde, die einem zur Seite stehen. Mit wundervollen Protagonisten, einer Song Playlist, die den/die Leser*in die Erlebnisse miterleben lässt. Verbindet nicht jede/r Songs mit der Großen Liebe, mit glücklichen, hoffnungsvollen oder traurigen Momenten? Bei dem deutschen Titel „Das war die schönste Zeit“ (im Original „Mind Tape“) hatte ich sofort Bosses „Schönste Zeit“ im Ohr und darum geht es auch: Die unvergessene Jugendliebe von Dan und Alison, die von heute auf morgen aus Sheffield verschwand, und die Frage, warum und was wäre wenn.. Dan und Alison teilen sich die Begeisterung für Musik, die sie als Sprache benutzen. Alison stammt aus einer zerrütteten Familie, was sie zu verbergen versucht. Sie lebt mit ihrer alkoholkranken Mutter Charlotte, deren brutalen On- Offbeziehung, Martin und ihrem selbstlosen Bruder Peter, der für den Unterhalt sorgt und die Verantwortung für seine jüngere Schwester übernommen hat, zusammen. Daniel hingegen lebt in einer intakten Familie. Immer öfter übernachtet Alison dort und nimmt an den geregelten Tagesabläufen teil. Zu Bill, Dans Vater entwickelt sich eine sehr starke Bindung. Alle spüren, dass irgendetwas Alison belastet. Dans Mutter Marion gefällt die Situation gar nicht, wie alle Mütter will sie ihren Sohn beschützen. Als es bei Alison zu Hause eskaliert, gibt Peter ihr sein angespartes Geld und fordert sie auf irgendwo anders ein neues Leben zu beginnen. Dan ist nicht zu Hause, während Bill Alison beruhigen will, setzt Marion sie unter Druck und Alison lässt Sheffield hinter sich. Jahrzehnte später , Dan hat sein Hobby Musik zum Beruf gemacht, stößt er im Internet auf Alison`s Account, die sich Ali nennt und in Australien lebt und ein weltweit erfolgreiche Buchautorin ist. Plötzlich sind Erinnerungen und Gefühle für Alison wieder da. Seine Frau und er teilen nur wenig Gemeinsamkeiten, die Ehe funktioniert einfach. Um herauszufinden, ob Alison noch an ihn denkt, schickt er ihr den Song „Pump it up“ mit dem beide so vieles Verbinden. Auf dem anderen Ende der Welt ist Alison zuerst überrascht aber sie antwortet mit einem weiteren Song, der sie verbindet. So beginnt eine Kommunikation durch Songs. Auch Ali ist verheiratet mit einem erfolgreichen Arzt, der ihren Erfolg als Autorin jedoch nicht anerkennt. Überhaupt dreht sich alles nur um ihn, seine Arbeit, seine Wünsche und Bedürfnisse, seinen Erfolg. Dan, der beruflich in Hongkong zu tun hat, wagt einen Abstecher zu Ali. Sie treffen sich und verbringen Zeit miteinander. Viele Fragen aus der Vergangenheit werden geklärt. Mehr möchte ich auch nicht verraten. Der/die Leser*in wird auf eine emotionale Reise mitgenommen. Wer kennt es nicht, dass man Musik mit jemandem, mit Begegnungen oder Ereignissen verbindet? Wer hat sich noch nie gefragt, was wäre wenn das damals anders gelaufen wäre? Wer erinnert sich nicht an einen Menschen im Leben, der einen eine Zeit lang begleitete? Jane Sanderson hat mit ihren Figuren und den Geschichten dahinter einen mitreißenden Bogen um die halbe Welt geschlagen, für eine erste große Liebe.

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Eine Frage an alle Ü40-Leser hier: Erinnert Ihr Euch noch an die Mixtapes, die guten alten Audiocassetten, auf denen man seinerzeit Songs aus dem Radio aufgenommen hat? Ich jedenfalls sehe mich noch da sitzen, jeden Freitag Abend, wenn auf Bayern 3 die Hitparade kam, mit zwei Fingern über den Aufnahmeknöpfen meines Cassettenrekorders schwebend und mich ärgernd, wenn der Moderator mal wieder dazwischengequatscht hat. Ein solches Mixtape spielt auch eine große Rolle in diesem Roman, denn die 16-jährige Alison bekommt 1978 von ihrem ersten Freund Daniel ein solches Mixtape geschenkt. Die Liebe zur Musik ist etwas, was sie beide verbindet, doch sonst steht ihre Liebe unter schwierigen Vorzeichen: Obwohl beide in der Arbeiterstadt Sheffield, geprägt von der Stahlindustrie, aufwachsen, so lebt Daniel doch sehr behütet in einer intakten Familie mit Mutter, Vater und zwei Geschwistern. Alison hingegen hat einen älteren Bruder und sie beide kümmern sich um ihre alkoholkranke alleinerziehende Mutter, fürchten sich vor deren wechselnden, oft gewalttätigen Liebhabern und müssen beide schwer arbeiten, um wenigstens das Nötigste zum Leben zu haben. Alison schämt sich vor Daniel und verheimlicht ihm, wo sie wohnt. Dennoch sind die beiden miteinander glücklich, bis sich die Ereignisse bei Alison daheim überstürzen und sie nur noch einen Ausweg sieht: Flucht. Daniel ist verzweifelt, er braucht Jahre, bis er über den Verlust hinweg kommt. Doch die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden und so leben alle beide gut 30 Jahre später ein geordnetes Leben: Daniel ist Musikjournalist und wohnt mit Frau und erwachsenem Sohn in Edinburgh. Alison ist ebenfalls verheiratet, hat zwei fast erwachsene Töchter und ist in Adelaide, Australien, heimisch geworden. Seit kurzem ist sie eine erfolgreiche Bestsellerautorin, plötzlich muss sie Interviews geben und ihr Ruhm reicht bis nach England. So wird Daniel eines Tages auf Alisons Twitter-Account aufmerksam und sieht sich plötzlich einer Flut von Erinnerungen ausgesetzt. Er will mit Alison Kontakt aufnehmen, weiß aber nicht so recht wie. Also schickt er ihr kurzerhand den link zu Elvis Costellos Song „Pump it up“, mit dem sie beide viele gemeinsame Erinnerungen verbinden. Und tatsächlich antwortet ihm Alison, schickt ihm ebenfalls den link zu einem Song aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit. So beginnt eine Art Konversation über Musiktitel, die zwischen den Kontinenten hin und her geschickt werden. Und beide tauchen immer mehr ein in ihre Vergangenheit, erinnern sich an längst vergessen geglaubte, letztlich aber doch nur verdrängte Gefühle. Die Frage „Was wäre gewesen, wenn…“ drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Wie hätte sich ihrer beider Zukunft entwickelt, wenn Alison damals nicht überstürzt das Land und Daniel verlassen hätte? Wären sie immer noch zusammen? Miteinander glücklich? Vielleicht sogar glücklicher, als sie es jetzt mit ihren jeweiligen Partnern sind? Fragen über Fragen und schließlich setzt sich Daniel kurzentschlossen ins Flugzeug und fliegt ans andere Ende der Welt, um Alison wiederzusehen. Doch das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte… Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Er ist abwechselnd aus Alisons und aus Daniels Perspektive geschrieben und spielt auf zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 2012 und einmal in den Jahren 1978/79. So bleibt es immer spannend und erst ganz allmählich erfährt man als Leser von der zart aufkeimenden Liebe zwischen Alison und Daniel und von all den Vorfällen, die zum abrupten Ende ihrer Beziehung geführt haben. Man schwelgt mit ihnen in Erinnerungen, zweifelt mit ihnen, leidet mit ihnen – und das alles wird untermalt vom Soundtrack der späten 1970er Jahre. Die Playlist zum Roman – also quasi das Mixtape von damals – kann man sich auf der Webseite des Goldmann-Verlags anhören. Ich muss zugeben, ich kannte nicht jeden Song, der im Buch vorkommt (ich bin eher ein Kind der 1980er Jahre), aber nun bin ich sehr neugierig geworden und werde mir all diese Songs jetzt in Ruhe zu Gemüte führen. Fazit: Ein wundervoller Roman über die erste große Liebe, über Jugenderinnerungen und über Musik, ganz ohne Kitsch und Verklärung, nostalgisch und doch realistisch. Absolute Leseempfehlung!

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