Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Das war die schönste Zeit

Jane Sanderson

(56)
(41)
(15)
(1)
(0)
€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Endlich komme ich auch mal dazu eine Rezension zu schreiben...Wo soll ich bloß anfangen...Also: Ich habe mich schon am Anfang an in das Cover verliebt, ich liebe verspielte und bunte Buch-Cover und ich fand es auch innen ziemlich schön gestaltet. Jane Sanderson hat nämlich eine playlist mit verschiedene Songs, passend zum Buch dazu geschrieben. Jetzt erstmal zum Inhalt: Am Anfang tat ich mir schwer, sogar sehr schwer. Ich musste mich echt zusammenreißen und manche Zeilen ein paar Mal durchlesen, um es zu verstehen. Der Schreibstil war auch nicht besonders leicht, aber man gewöhnt sich später daran. Es sind echt viele Charaktere im Buch erwähnt worden und leider habe ich sie mir alle erst später richtig einprägen können, was auch sehr schade war. Die kapiteln sind lang, das hat mich sehr gestört-einpaar Absätze hätte die Autorin auch weglassen können, es gab Szenen, die jetzt einfach nicht wirklich nötig waren. Viele Stellen im Buch hat alles einfach nur langweilig gemacht, was wiederrum sehr schade ist. Das Buch ist auch in einer komplett anderen Zeit geschrieben worden, das war neu für mich. Die Kapiteln aus der Vergangenheit im Buch, fand ich eigentlich wirklich am spannendsten und besten. Umso mehr man liest, desto besser versteht man irgendwann das Buch und kommt auch in die Geschichte hinein. Ungefähr bei der Hälfte wurde es auch spannender und viele Stellen danach haben mich auch sehr schockiert, es werden nämlich auch sehr wichtige Themen angesprochen! Der Punkt ist: Mir haben die 70er Vibes im Buch sehr gut gefallen, das Buch ist nicht besonders leicht zu verstehen aber man gewöhnt sich daran, wenn man einfach nur weiterliest. Trotz allem hat sich die Geschichte einfach zu sehr gezogen und der Schreibstil bzw. die Zeit war etwas Neu für mich. Ein gutes „ab und zu" Buch, aber leider kein Highlight. Das Buch hat 3 von 5 Sterne von mir bekommen.

Lesen Sie weiter

Die Geschichte handelt von Alison und Dan die sich im Jugendalter ineinander verlieben. Außer die Liebe zueinander verbindet sie vor allem die Liebe zur Musik, was mir persönlich gut gefallen hat, da ich selbst sehr viel Musik höre. Die beiden verlieren sich aber aus den Augen, als Alison Hals über Kopf ihre Heimatstadt Sheffield verlässt. Zufällig stößt Dan viele Jahre später auf Twitter auf Alisons Account, die mittlerweile eine erfolgreiche Autorin geworden und nach Australien gezogen ist. Dan hingegen hat es nach Schottland verschlagen und ist Musikreporter geworden. Auf Twitter jedoch spielt es keine Rolle, ob Dan am anderen Ende der Welt wohnt, er klickt auf Ihr Profil und folgt ihr. Schon bald folgt sie ihm auch, aber was nun? Was soll man seiner Jugendliebe nach so vielen Jahren schreiben? Natürlich muss es etwas mit der Musik und ihrer gemeinsamen Vergangenheit zutun haben, also schickt Dan Alison einen Link zu einem Musiktitel, der die beiden verbindet. So geht es eine Zeit lang hin und her, beide fühlen sich in die Vergangenheit zurück katapultiert und genießen dieses kleine Spielchen, bis Dan sich irgendwann dazu entschließt, Alison zu besuchen. Die Protagonisten sind mir sympathisch gewesen, auch wenn ich mit Alison am Anfang nicht ganz so schnell warm wurde. Die Idee dieses Romans gefällt mir sehr und die dazugehörige Spotify-Playlist kann ich jedem nur ans Herz legen. Allerdings fand ich das Buch teilweise etwas in die Länge gezogen und die ständigen Zeitsprünge waren mir manchmal ein wenig zu viel. Nach ungefähr der Hälfte des Buches wird es ziemlich langatmig und mir viel es schwer, es noch zu Ende zu lesen. Trotzdem ist der Schreibstil im allgemeinen gefühlvoll gelungen und man kann sich in sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Gegenwart gut hineinversetzen.

Lesen Sie weiter

In dem Buch geht es um Alison und Dan, die in ihrer Jugend ein Paar waren und sich dann aus den Augen verloren haben. Dank der sozialen Medien finden sie einander wieder und tauschen sich nur anhand von Songtiteln aus. Das Buch ist natürlich in verschiedene Kapitel getrennt. Das besondere dabei ist, dass man pro Kapitel entweder einen Einblick in die gemeinsame Vergangenheit, in Alisons Gegenwart oder in Dans Gegenwart bekommt. Dies wird anhand der Kapiteltitel deutlich, sodass man immer genau weiß, welche Handlung gerade erzählt wird. Es wird ziemlich viel von deren persönlichen Geschichten und Schicksalsschlägen erzählt, am schönsten sind aber die Stellen, in denen es um die beiden gemeinsam geht. Mir gefällt an dem Buch besonders, dass die Magie von Musik so schön dargestellt wird. Wie diese einen in die Vergangenheit zurücksetzt und Erinnerungen hochkommen – aber auch wie sie Menschen verbindet. Ansonsten zieht sich das Buch zwischendurch etwas, da relativ detailiert in die Leben der beiden eingetaucht wird. Ein nettes Buch, das man gut zum Entspannen und an lauen Sommerabenden auf dem Balkon lesen kann. Besonders spannend war es nicht - man kann erahnen wie es ausgeht.

Lesen Sie weiter

Das war die schönste Zeit

Von: katthi

28.08.2020

Zu Beginn des Romans findet der Leser eine Playlist mit den Songs, die Alison und Dan mit ihrer Jugend im Sheffield der 1970er-Jahre und natürlich ihrer Liebe verbinden ... eine hübsche Idee der Autorin, nur leider bin ich etwas zu jung, um mit den Titeln wirklich etwas anfangen zu können. Nachdem nun Alison aufgrund tragischer Verhältnisse ihr „altes“ Leben Hals über Kopf hinter sich lassen und somit auch Dan verlassen musste, „laufen“ sie sich über 30 Jahre später im Internet wieder über den Weg ... ---------- SPOILER ---------- Ich bin ein wenig hin und hergerissen. Kann eine alte Liebe nach so langer Zeit immer noch so präsent sein, bricht man wirklich alle Zelte hinter sich ab in der Illusion, der andere sei noch genau wie früher, nichts hätte sich verändert und die Schmetterlinge im Bauch bleiben für immer? Dass beide derart spontan bereit sind, ihre jeweiligen Ehepartner zu betrügen und ihr Leben eventuell komplett umzukrempeln, finde ich doch etwas unrealistisch. Auch wenn die Autorin versucht, die aktuellen Partner der beiden in ein schlechtes Licht zu rücken, so darf man doch nicht vergessen, dass all die Jahre weder Dan noch Ali je einen Versuch unternommen haben, den anderen ausfindig zu machen ... und nun, da die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, hat der eigentliche Ehepartner seine Schuldigkeit getan und für die beiden ist ihr bisheriges Leben plötzlich bedeutungslos ...

Lesen Sie weiter

Ein langer Song

Von: Memae

27.08.2020

Eine Gesichte die auf der Rückseite des Buches eine emotionale Geschichte mit viel Tiefgang verspricht. Die Geschichte von Alison und Daniel. Zu aller erst möchte ich sagen, dass die kleine Hommage an die Protagonisten, mit der Playlist Empfehlung zu Beginn des Buches, definitiv ein paar neue Songs auf meine persönliche Playlist katapultiert hat. Die Idee ein Geschichte durch Musik zu erzählen und die beiden Protagonisten somit miteinander zu verbinden ist ein unglaublich schöner Gedanke und zieht sich auch in einem roten Faden durch das Buch. Alison und Dans' Geschichte beginnt in Sheffield, England der 70er Jahre mit der ersten großen Liebe. Die beiden könnten wahrscheinlich nicht unterschiedlicher sein, doch ihre gemeinsame Liebe zur Musik schafft eine tiefe Verbundenheit die, wie sich später herausstellen soll auch noch bis weit in ihr späteres Leben anhält. Denn da holt uns die Geschichte der beiden wieder ein. Im Jahr 2012. Weder Alison noch Dan wohnen noch in Sheffield oder gar zusammen. Alison, jetzt Ali, ist mittlerweile eine gefeierte Autorin und wohnt mit Mann und zwei Kindern in Adelaide, Australien. Dan dagegen sitzt mit Frau und Hund am anderen Ende der Welt in Schottland und stolpert durch eine Twitter Nachricht über das Profil seiner ehemaligen Jugend-Liebe Alison. !Vorsicht Spoiler! Und dann fängt die Geschichte der beiden so wirklich an. Dan folgt Alison auf Twitter, sie folgt ihm zurück. Doch wie schreibt er nur seiner ersten großen Liebe? Natürlich mit Hilfe eines Songs. Dan schickt Alison den Link zu einem Song der die beiden in ihrer Jugend und vor allem ihn ihrer gemeinsamen Zeit geprägt hat. Der Beginn der Geschichte hat mich wirklich gefesselt und in die jeweiligen Leben der beiden Protagonisten mitgenommen. Ich konnte mir vorstellen, wie Alison in Australien sitzt und mit ihrer Haushälterin Beatriz redet während sie eine Nachricht von Dan bekommt. Und ich konnte die Aufregung spüren, die Dan erfuhr als er spät in der Nacht in seinem Arbeitszimmer sitzt und auf eine Nachricht von Alison starrte. Die Art und Weise wie Jane Sanderson die Leser mit auf diese Reise nimmt und über die Zeit viel aus Alisons und Dans Vergangenheit preisgibt, wie zum Beispiel Alisons dauerhaft alkoholisierte Mutter oder ihr liebevoller Bruder Peter der sich für seine Homosexualität schämt oder Dans Vater der ein großes Herz für Tauben hat und auch für Alison, all diese Menschen und Szenarien nehmen den Leser wirklich mit auf die bevorstehende Reise der beiden. Denn es ist von Beginn an klar, dass die beiden schlussendlich einem Treffen nicht aus dem Weg gehen können. Doch da sind ihre Ehepartner und Kinder und wie werden sie diese Tatsache mit ihrem Gewissen vereinbaren? Ungefähr nach zwei dritteln des Romans ging mir jedoch die Puste aus als Leser. Das ständige hin und her der beiden Protagonisten zog sich ins endlose und es viel mir mit jeder Seite schwerer an ihrer Geschichte dranzubleiben. Es hat mich eher wütend gemacht und gleichzeitig auch etwas gelangweiligt, dass sie sich nun nach all der Zeit endlich wieder getroffen hatten und dann gefühlt nach einem Kapitel schon wieder getrennt wurden. Auf der einen Seite möchte man natürlich als investierter Leser, dass die beiden nun endlich wieder zueinander finden, nachdem Ali so dramatisch aus Dans Leben verschwunden war, doch dann betrügen sie zusammen ihre jeweiligen Partner nur um dann wieder zu ihnen zurückzukehren. Danach wird alles sehr langatmig und schwer und ich habe bis heute noch nicht die Motivation finden können dieses Buch noch zu beenden.

Lesen Sie weiter

Das war die schönste Zeit

Von: Corazon68

25.08.2020

Durch das Lesen des Rückcovers..habe ich mir gedacht das ist mal wieder eine Geschichte meines Geschmacks,dem war aber leider nicht so. Ich hätte mir mehr eindrücke der hauptcaraktere gewünscht. Mehr von deren Leben früher und in dem jetzt. Und nicht so viel drumherum. Schade eigentlich. Ich fande auch das im Buch mehr Spannung hätte sein müssen zwischen den beiden. Wie gesagt das ist meine Meinung. Jeder hat eine andere und das ist auch gut so.

Lesen Sie weiter

Musik verbindet

Von: Rinni83

20.08.2020

In dieser Geschichte geht es um Alison. Das Mädchen mit den zwei Gesichtern. Auf der einen Seite die fröhliche Alison, Musik liebt und mit Daniel glücklich scheint. Dann gibt es da noch die andere Alison, die es zu Hause nicht mehr aushält. Die Alison, die von ihrem Bruder weggeschickt wird, weggeschickt in ein besseres Leben, auch wenn sie dafür alles zurück lassen muss. Auch Daniel. Die jugendliche Liebe Ende der 1970er-Jahre wird in Rückblenden geschildert und ist vor allem von den schwierigen familiären Verhältnissen von Alison geprägt. Die Gegenwart in den Jahren 2012/ 2013 zeigt uns, was aus den beiden geworden ist. Dan verheiratet, Vater eines Sohnes und gefragter Musikjournalist. Ali ist ebenfalls verheiratet, Mutter zweier Töchter und erfolgreiche Bestseller-Autorin. Beide haben sich ihr eigenes Leben aufgebaut und seit über 30 Jahren nichts mehr voneinander gehört. Bis Dan auf Alison's Twitter Account stößt. Plötzlich sind die Gefühle auf beiden Seiten wieder da, als wären all die letzten Jahren nicht gewesen. Diese erzeugen eine tiefe Sehnsucht, die schon fasst besessen wirkt. Die Idee hinter der Geschichte fand ich klasse. Die Umsetzung hat mir dann, leider nicht ganz so gefallen. Die Art der Kapitel hat mir persönlich gut gefallen, diese sind abwechselnd in 1978/79 und 2012/13 geschrieben und zeigen verschiede Perspektiven. Auch die Einbindung der verschiedenen Songs hat mir gefallen und der Geschichte Persönlichkeit gegeben. Leider fand ich das Buch an manchen Stellen leider ziemlich zäh und langatmig. Das Ende ist dann noch mal interessanter, trotzdem konnten mich beide Hauptprotagonisten nicht erreichen. Für mich blieben sie bis zum Ende unnahbar.  Was mich persönlich aber am meisten genervt hat, war Catherine. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass im Moment in sämtliche Bücher alkoholkranke Mütter eingebaut werden (weiteres Beispiel: “Denn das Leben ist eine Reise“). Ich finde dies immer ziemlich deprimierend und es zieht einen herunter, dass ich viele Seiten nur noch überfliege, um von dieser negativen Person wegzukommen. Fazit Trotz einiger positiver Aspekte, konnte mich das Buch leider nicht so überzeugen, wie ich es mir gewünscht hätte. Daher leider keine Empfehlung von mir.

Lesen Sie weiter

Ali und Dan verlieben sich als junge Erwachsene ineinander - soweit, so gut, könnte man meinen. Der Roman setzt allerdings erst 30 Jahre später ein, als die Beiden unabhängig voneinander ein eigenes Leben führen und sich scheinbar längst vergessen haben. Doch das Schicksal findet immer einen Weg, und so führt es die Beiden unabhängig von Zeit und Ort mit Hilfe der sozialen Medien und dem Zauber der Musik wieder zusammen. Zum Buchaufbau: Das Buch besteht aus stattlichen 509 Seiten in gut lesbarer, relativ großer Schrift, aufgeteilt in durchnummerierte Kapitel, die den Ort des Geschehens und das Datum angeben. Sehr gelungen ist auch der Bucheinband mit Alis und Dans Mixtape (die Songs und Interpreten, die das Buch und ihre Liebe prägen) und der Möglichkeit, die Lieder parallel auf Spotify mitzuhören. Die gewählten Songs kannte ich nicht, aber einen Großteil der Interpreten, und sie passen sehr gut in die damalige Zeit. Müsste ich ausschließlich die Liebesgeschichte zwischen Ali und Dan bewerten, würde ich 5 Sterne geben. Die Seelenverwandtschaft der Beiden, die unabänderliche Macht des Schicksals, die Art und Weise, wie sich alles ineinanderfügt, ist geradezu spürbar und macht beim Lesen glücklich. Man gönnt ihnen ihr Happy End von Herzen. Was mich dennoch dazu bewogen hat, 2 Sterne abzuziehen? Teilweise nehmen meiner Meinung nach die Nebencharaktere zu viel Raum ein. Für die Haupthandlung sind ausschweifende Beschreibungen jeder einzelnen Person, etc. irrelevant, ja, sie stören sogar den Zauber des Buches, weil sich die Lektüre dadurch enorm in die Länge zieht. Das Motto "Weniger ist mehr" hätte dem Roman hier ganz gut getan. Verwirrend fand ich auch die Art und Weise, ständig zwischen Rückblenden und der Gegenwart hin und her zu springen, deshalb wohl auch die Wahl einer Kapitelaufteilung. Gerade noch sind wir im Jahr 1979 und es wird spannend, schwupps sind wir im Jahr 2013, pendeln von Australien nach England, Spanien, etc., und erst gefühlte 50 Seiten später wird dann die Handlung von 1979 wieder aufgegriffen. Da hatte mich das Buch gefühlsmäßig aber schon längst wieder verloren, es wurde einem ja fast schwindelig. Teilweise sind auch Kapitel zu finden, die am selben Ort und am selben Tag spielen, wo ich mich frage, warum man dann überhaupt ein neues Kapitel verwendet. Durch die indirekte distanzierte Erzählform ist ein richtiges Eintauchen in den Roman, bzw. eine Identifikation mit den Romanfiguren eher nicht möglich. Und leider sind auch ein paar Rechtschreibfehler zu bemängeln. Schade, denn Themen wie Liebe und Musik sind immer aktuell, öffnen Herzen, verbinden Menschen, und das Buch hat dazu absolutes Potenzial.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.