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Rezensionen zu
Römisches Finale

Natasha Korsakova

Rom-Krimi-Serie (2)

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Alle Wege führen nach Rom….. so sagt man, und so auch dieser Krimi. Die begnadete Violinsolistin Natasha Korsakova entführt uns in ihrem zweiten Krimi nach Tödliche Sonate in die Ewige Stadt Rom. Dort erleben wir ein spannendes und verwirrendes Römisches Finale. Was ist passiert? Der weltberühmte Pianist Emile Gallois wird nach einer Orchesterprobe in seinem Künstlerzimmer erschossen aufgefunden. Rasch wird klar, dass das Opfer ein Doppelleben führte. Seine Frau Christina gehört einer der ältesten und mächtigsten Familien Italiens an. Commissario Di Bernardo sowie sein Ispettore Del Pino ermitteln in diesem verzwickten Fall. Und schon bald gibt es ein weiteres Mordopfer…. Ich fand es herrlich, den beiden Ermittlern zuzusehen wie sie durch Rom ziehen und an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei kommen, wenn sie Zeugen aufsuchen. Man konnte sich diese Orte sofort vorstellen. So kann man Rom auch entdecken. Mir waren die beiden Ermittler vom ersten Augenblick an sehr sympathisch. Di Bernardo lebt alleine mit seinem Sohn. Die Frauen, das ist sein Schicksal, versteht er nicht. Del Pino als junger und ungestümer Kollege mit dem gewissen Feingespühr, aber auch einer gewissen forschen Dreistigkeit, gefiel mir ebenfalls sehr gut. Die beiden harmonieren sehr gut. Ihre Dialoge sind feinsinnig und an manchen Stellen betont humorvoll. Die Ermittlungen gehen stringent voran, neue Erkenntnisse aufgrund von Zeugenbefragungen enden oft in einer Sackgasse, verdächtige Personen entpuppen sich als harmlos. Es ist ein richtiges Verwirrspiel, das die Autorin uns hier Gott sei Dank zumutet. Daneben gibt es aber auch zeitliche Rückblicke nach Kalabrien. Die ‘Ndrangheta kommt ins Spiel. Die dort geschilderten Ereignisse scheinen nicht in die Geschichte zu gehören, doch allmählich finden die Handlungsstränge zusammen. Natasha Korsakova hat einen warmherzigen und dosiert humorvollen Schreibstil, der eine gewisse Leichtigkeit an den Tag legt, ohne oberflächlich zu wirken. Sie erschafft eine spannende Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht. Anhand der vielen kurzen Kapiteln, die oft mit einem kleinen Cliffhanger enden, kommt man sehr schnell an die spannende und überraschende Auflösung des Buchs. Dieser Krimi aus dem Heyne Verlag hat mich sehr gut unterhalten und bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.

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Vorab: ich bedanke mich bei Natasha Korsakova für die Zusendung des Buches und der wunderbaren Widmung 😊, ich habe mich total gefreut, und das Buch genossen. Ich habe schon den ersten Fall des römischen Commissarios gefeiert, und war natürlich jetzt neugierig auf die Fortsetzung. Ich war also schon positiv eingestellt, und wurde nicht enttäuscht! Erneut muss Di Bernardo mit seinem Ispettore Del Pino in Musikerkreisen ermitteln: der begnadete Pianist Emile Gallois wurde erschossen, und hinterlässt nicht nur eine trauernde Witwe, sondern auch gleich zwei untröstliche Liebhaber. Da das Mordopfer aus altem Hochadel stammt, ist Diskretion geboten, und politischer Druck auf die Polizei gewiss. Und just als die Ermittlungen erste Erfolge zeigen, geschieht ein weiterer Mord, der alles in Frage stellt…..und was hat eigentlich die calabresische ‘Ndrangetha damit zu tun, deren famiglia in Rückblicken immer wieder erwähnt wird? Die Verwicklungen sind spannend, und die Auflösung gibt’s erst auf den allerletzten Seiten. Natasha Korsakova ist nicht nur Schriftstellerin, sondern auch international bekannt als Violinistin, und kennt sich daher bestens in der Musikerszene aus. Das merkt man dem Roman an: wenn Die Bernardo und Del Pino in Orchesterkreisen ermitteln, atmet man mit den beiden klassische Musik ein und spürt die Exzentrik, die von vielen Künstlern ausgeht. Die beiden Ermittler, ehedem eher musikalische Banausen, wachsen von Fall zu Fall mehr zu Liebhabern der Kunst, und der Leser ebenfalls – dieses Flair ist den Romanen von Korsakova eigen, was einen guten Teil des Lesevergnügens ausmacht. Die Kulisse ist natürlich auch spektakulär. Wir sind in Rom, einer Stadt, in der sich die Autorin auskennt. Der Commissario ist erst vor 3 Jahren nach Rom gezogen, und durch seine Brille erleben und entdecken wir als Leser die ewige Stadt gleich mit. Bei mir hat es zumindest Reiselust geweckt, bei den Ermittlungen dabei zu sein. Abgesehen davon: die Autorin kann definitiv spannend schreiben. 375 Seiten sind für mich verflogen. Gut gezeichnete Charaktere, intelligenter Plot, authentisches Setting – passt! Alle Daumen hoch! Immer wichtig zu wissen bei Serien: man kann diesen Band auch lesen, ohne den ersten zu kennen. Sprich, der Fall ist im Vordergrund. Ein paar Referenzen gibt es zum ersten Teil, aber die sind zu vernachlässigen. Das Privatleben der Protagonisten lernen wir zwar immer mehr kennen, aber nochmals: man kommt super gut rein in alles ohne Vorkenntnisse. So solls meiner Ansicht nach auch sein 😊. Den ersten Teil der Serie hatte ich als Hörbuch gehört, und auch als solches empfohlen, da es untermalt war mit diversen Violinsoli der Autorin. Zu diesem Band gibt es (noch?) kein Hörbuch, also: kauft das Buch und reist nach Rom!

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Inhalt: Nach einer Probe für ein Benefizkonzert wird der berühmte Pianist Emile Gallois erschossen in seinem Künstlerzimmer aufgefunden. Scheinbar hat der Tote ein Doppelleben geführt. Die Ermittlungen von Commissario Di Bernardo und seinem Kollegen gestalten sich nicht einfach. Verdächtige gibt es genug. Dann passiert ein zweiter Mord und plötzlich kommt Bewegung in den Fall..... Leseeindruck: Beim Lesen von "Römisches Finale" haben zwei Herzen in meiner Brust geschlagen. Zum Einen entführt die Autorin in die Welt der Musik und hat darum einen spannenden Fall gesponnen. Neben den Ermittlungen selbst gibt es ab und an kurze Kapitel, die in die Vergangenheit führen und scheinbar keinen Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen haben. Was mein Gedankenkarussell angefacht hat. Ich war mir allerdings sicher, da gibt es was. Dachte ich wüsste es. Doch die Autorin hat es geschafft mich am Ende komplett zu überraschen. Mit dieser Lösung habe ich nicht gerechnet. Zum Anderen haben es mir die Protagonisten ziemlich schwer gemacht. Lange Zeit konnte ich mich absolut nicht in sie hinein versetzen. Ob es daran gelegen hat, dass ich den Vorgänger nicht kenne? Denn bei diesem Krimi handelt es sich um Band 2 einer Reihe um Commissario Di Bernardo. Keine Ahnung. Ich hatte jedenfalls große Schwierigkeiten - gerade am Anfang - mir die Namen zu merken. Was aber auch daran gelegen haben könnte, dass diese nicht konsequent einheitlich benutzt werden. Vielmehr wird manchmal der Vorname erwähnt. Dann wieder der Nachname oder sogar die Anrede. Mit der Zeit wurde das aber besser und ich konnte ihren Charakter immer mehr einschätzen. Musste sogar bei einigen Dialogen schmunzeln. Denn sie haben ihren eigenen Humor. Typisch italienisch würde ich sagen. Das Setting habe ich als stimmig empfunden. Die Autorin hat Lust auf Rom gemacht. Hat einige Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte erwähnt. Das jedoch nicht zu aufdringlich. Auch gut gefallen hat mir, mit welcher Leichtigkeit es Natasha Korsakova geschafft hat, mich in die Musikwelt, mit der ich weniger zu tun habe, zu entführen. Fazit: "Römisches Finale" bietet einen spannenden Fall rund um die Musikwelt, bei dem mir erst ganz am Schluss bewusst wurde, welche Ausmaße das Ganze hat. Das Setting ist authentisch dargestellt und auch die Figuren passen gut rein. Da ist es fast schon schade, dass ich lange gebraucht habe, um mit ihnen zurecht zu kommen. Ich denke jedoch nicht nur Musikliebhaber werden auf ihre Kosten kommen und empfehle diesen Krimi gerne weiter.

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Von: Claudia Hutzfeldt

09.12.2020

Meine Krimi-Lesereise hat mich nach Rom geführt. Nach einem Konzert wurde der Pianist Emile Gallois erschossen aufgefunden. Commissario Di Bernardo ermittelt zusammen mit seinem Kollegen Ispettore Del Pino. Es stellt sich heraus, das der Pianist offenbar ein wildes Doppelleben geführt hat. Dies ist der zweite Krimi um den Commissario Di Bernardo, der auch wieder in der Musikwelt spielt. In dieser kennt sich die Autorin Natasha Korsakova bestens aus, da sie selbst eine erfolgreiche Violinsolistin ist. Mir hat besonders die charmant beschriebene italienische Lebensart gefallen. Es wird gerne gekocht und gut gegessen. Bislang war ich noch nicht in Rom, aber ich fühlte mich beim Lesenso, als wäre ich schon dort gewesen. Bin sehr gespannt auf weitere Folgen!

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Rom. Der berühmte Pianist Emile Gallois wird nach einer Probe für eine große Gala ermordet aufgefunden. Commissario Dionisio Di Bernardo und sein Ispettore Roberto Del Pino ermitteln in verschiedene Richtungen. Emile hatte wohl geplant, sich von seiner Frau Cristina zu trennen. Doch auch seinem langjährigen Geliebten, dem Dirigenten Ephraim Azzaria, wollte er den Laufpass geben. Was waren Emiles Pläne und wer hatte alles ein Motiv den Pianisten zu töten? Der Kriminalroman von Natasha Korsakova hat mich sehr gefesselt. Sie hat einen wundervollen, angenehm zu lesenden Schreibstil und hält die Spannung hoch bis zur letzten Seite. Ich bin total begeistert von diesem Krimi, von den Schilderungen Roms, von kulinarischen Inspirationen und vom Charakter des überaus sympathischen Commissario Di Bernardo. Nicht nur Liebhaber von Italien und von Klassik kommen hier auf ihre Kosten. Jeder Krimifan wird diese spannende Geschichte lieben. Der aktuelle Fall von Di Bernardo wird immer wieder unterbrochen durch einen zweiten Erzählstrang, mit Blick in die Vergangenheit und verwebt sich zum Finale hin einzigartig mit der Hauptgeschichte. Sehr liebevoll beschreibt die Autorin sehenswertes aus Rom und auch die Charaktere der Personen, ohne irgendwann zuviel oder zu detailliert zu werden. Häufig musste ich bei den Unterhaltungen schmunzeln und war gerührt. Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Schwulenhass, Gewalt und Mafia-Verbrechen runden diesen Kriminalroman perfekt ab. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung! Ich bereue zutiefst den ersten Fall von Commissario Di Bernardo und seinem liebenswerten Kollegen Del Pino „Tödliche Sonate“ nicht gelesen zu haben. Werde ich aber wohl nachholen ;-) In die neue Geschichte bin ich aber ohne Probleme reingekommen. Es ist m.E. nicht zwingend notwendig mit dem ersten Fall zu beginnen. Natasha Korsakova ist nicht nur eine hervorragende Krimi-Autorin, sondern eine international auftretende Violinsolistin mit russisch-griechischen Wurzeln. Beide Elternteile sind großartige Musiker. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Werk und hoffe sie auch einmal live mit Buch und Geige erleben zu dürfen.

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Wärmste Empfehlung für Musiker, Musikliebende und natürlich Krimiliebhaber! ...ich lese nur ganz selten Krimis, aber bei dieser Autorin muss man definitiv eine Ausnahme machen! Das "Römische Finale" war also der erste Krimi seit einem guten Jahrzehnt und hat mir Lust auf mehr bereitet. Sehr komplexreich und bis zuletzt hochspannend aufgebaut, bereiten Szenen zwischendurch auch ein fröhliches Schmunzeln über unsere doch sehr eigene Musikerwelt. Teile des Inhalts greifen in die tiefe Musikerpsyche ein und regen somit auch zum Nachdenken an. Natasha Korsakova ist zudem eine wundervolle Geigerin und hat übrigens zusammen mit Manrico Padovani eine wunderschön eingespielte Violinduo-CD mit interessanter Programmzusammenstellung - Vivaldi, Bach, Pärt und Schnittke - unter ARS Label heraus gebracht. Seit ein paar Jahren widmet sie sich genauso ihrer Schreibleidenschaft und ist somit künstlerisch vielseitig erfolgreich unterwegs.

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„Römisches Finale“ ist eine meiner Entdeckungen dieses Jahres. Dank des tollen Schreibstils konnte mich Natasha Korsakova gleich auf den ersten Seiten mit auf die Reise nach Rom nehmen. Dort wurde der weltberühmte Pianist „Emile Gallois brutal ermordet. Auf der Suche nach dem oder den Tätern treten der Ermittler Commissario Di Bernado und sein junger Kollege Ispettore Del Pino in das eine oder andere Fettnäpfchen. Aber auch der vermeintlich einfache Fall erweist sich dann als weitaus komplexer als zunächst erwartet. Mehr möchte ich nun nicht verraten, lest es selbst, es lohnt sich allemal. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Taten nicht zu detailliert beschreibt, sondern die Verletzungen des Opfers nur leicht anreißt. So bleibt dann für den Leser genug Spielraum sich die Brutalität des/der Täter selbst vorzustellen. Ebenfalls ganz toll, dass Natasha Korsakova, selbst Profimusikerin, dem Leser einen kleinen Einblick in die Welt der klassischen Musik gibt. Die Figuren sind sehr schön dargestellt und ich hatte sofort ein Bild vor meinem inneren Auge. Zusammen mit den sehr bildhaft beschriebenen Schauplätzen, die in mir direkt Lust machten auf eine Reise nach Rom, hatte ich einen Film vor Augen und so wirkte das ganze eher wie ein Farbenfroher Film. Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, von einem eher sachten Beginn, über einen sehr spannenden Mittelteil, bis zum mitreißenden Finale. Ihr ist es gelungen mich gleich mit ihrem, für mich ersten Buch, zum Fan ihrer Bücher zu machen. Insgesamt ist das Buch sehr zu empfehlen und ich kann sehr gerne 5 von 5 Sternen vergeben.

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Großartig!

Von: Xenia Miller aus Athen

02.10.2020

Außergewöhnlich, fesselnd, spannend. Liebe, Rache, Leidenschaft, Musik - hier hat man alles in einem. Die Musikerwelt ist so gut beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann, man fiebert und leidet mitten Hauptpersonen mit. Unbedingt lesen!

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