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Rezensionen zu
Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (2)

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Wunderbar vertont werden die Charaktere am Pol von Laura Maire zum Leben erweckt, jede Person bekommt ihre eigene Stimme (und davon gibt es nicht zu wenig). Ophelia steuert immer schneller auf ihre Hochzeit zu und wird als Vize-Erzählerin endlich am Hof mit eingebunden. Doch dabei bleibt ihr wenig Zeit mehr, sich aufs - LESEN - zu konzentrieren. Und genau so wird "Lesen" immer betont. Mit Sprechpause davor und stark betont, was mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven ging. Als dann jedoch einige Personen spurlos verschwinden zeigt sich, wie nützlich Ophelias Fähigkeiten sind. Außerdem ist die Geschichte wie gewohnt recht lang, was zum Problem wird, wenn man nur ein paar Kapitel pro Tag hören kann und manchmal gar keine, denn dann ist es schwierig, wieder ins Geschehen einzusteigen, vor allem weil so viele Dinge passieren. Bei diesem Band fand ich es von Vorteil, dass man den Großteil der Charaktere schon kennt, denn davon gibt es wirklich einen riesigen Haufen, den man auch erstmal zuordnen können muss. Und wer hätte das gedacht - Thorn scheint aufzutauen und zeigt tatsächlich etwas von seiner Persönlichkeit, die nicht nur ein kalter Eisklotz ist. Ich bin schon daran gewöhnt, dass die Geschichte sehr gemächlich beginnt und finde es mittlerweile gar nicht mehr übel. Mein Freund, der mitgehört hat, hat gesagt es handelt sich um "sanfte Berieselung" und da kann ich nur zustimmen. Erst gegen Ende wird es spannend, vorher ist einfach nur ein bisschen schöne (auch wenn das Grundgefühl eher dunkel und bedrückend ist) Unterhaltung. Der Schreibstil in Kombination mit der Erzählgeschwindigkeit machen es sehr einfach, sich die Orte und Geschehnisse bildlich vorzustellen, was mir bei Hörbüchern wichtig ist. Man kann der Fantasie einfach frei Lauf lassen und auch wenn die Welt nur sehr begrenzt ist, ist das Worldbuilding toll. Das Ende war dann ziemlich überraschend und fesselnd und erzielt damit genau den gewünschten Effekt: man möchte den nächsten Band nicht verpassen.

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Einfach mal was ganz anderes

Von: rainbowly

18.05.2020

Inhalt Ophelia wird von Faruk zur Vize-Erzählerin erklärt. Sie hofft sich nun in einer besseren Position am Hofe und stürzt dadurch doch nur noch tiefer in die Intrigen und geheimen Machenschaften am Hofe des Pols. Story In diesem Band erfährt man noch immer nicht viel mehr von der Welt in der sich die Archen befinden. Aber es gibt Andeutungen und kleine Details, das macht die ganze Geschichte der Vergangenheit nur noch spannender und geheimnisvoller! Und man taucht noch viel tiefer in den Mondscheinpalast ein. Es entwickelt sich diesmal ein regelrechter Krimi. Es gibt Drohungen, verschwundene Personen, es gilt zu ermitteln und Beweise zu finden - einfach spannend und fesselnd! Und es gibt wieder so viele tolle Details, überraschende Wendungen, tolle Charaktere und ein faszinierendes Setting! Sprache Wieder wird die Geschichte eher still und poetisch erzählt - auch wenn es diesmal sehr viel mehr Spannung und brenzlige Situationen gibt. Sprecher Mit Laura Maire hat man hier wirklich die perfekte Sprecherin für diese Geschichte gefunden. Sie vermittelt so großartig die Stimmung des Buches und macht die Figuren richtig lebendig. Charaktere Ophelia legt in diesem Band Ermittlungstalent an den Tag und entwickelt sich so großartig! Sie wird vom unscheinbaren Mauerblümchen erst zur Vize-Erzählerin des Hofes, dann zur Leserin, wird so viel selbstbewusster und beweist besonderes Talent im Umgang mit Faruk und den Adligen am Hofe. Ganz besonders mag ich diese unschuldige und langsam entstehende Beziehung zwischen Thorn und Ophelia. Da gibt es keine übereilten Annäherungsversuche, unglaubwürdige Liebesgeständnisse oder plötzliche Zuneigung. Sondern einfach ein zartes Pflänzchen der Zuneigung, das langsam beginnt Wurzeln zu schlagen. Sie lernen sich kennen, lernen immer besser hinter die Fassade des anderen zu schauen und schenken sich immer mehr Vertrauen. Fazit Dieser Teil kommt mit viel mehr Spannung daher! Ich bin gespannt was Band 3 bringt und kann mich den begeisterten Stimmen für diese Reihe nur anschließen!

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Auch im zweiten Band geht es natürlich wieder um Ophilia und um ihre bevorstehende Hochzeit mit Thorn. Doch es passieren merkwürdige Entführungen und somit kann die geplante Vermählung nicht stattfinden. Auch in diesem Teil möchte ich Ophilia und ihre freundliche Persönlichkeit. Sie wächst langsam immer mehr über sich hinaus. Und auch die Beziehung zu Thorn fand ich diesmal etwas besser, man hat gemerkt das sie sich doch langsam näher kommen. Obwohl Thorn immer noch kalt rüberkommt, fand ich ihn in diesem Teil doch etwas ansprechender. Das Geständnis das er Ophilia gibt, hat mich doch überzeugt. Die Welt der Himmelsburg ist sehr faszinierend mit ihren Mythen und ihrer einzigartigen Magie.

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Inhalt: Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Meinung: Nach Band 1 wissen wir ja schon, dass es zwischen Thorn und Ophelia nicht soo gut läuft. Trotzdem kommt die Hochzeit immer näher. Zudem gibt es am Hofe so viele Intrigen und Spielchen und Ophelia rutscht immer mehr da rein. Erst Recht, als sie Drohbriefe bekommt. Doch auch zwischen Thorn und Ophelia scheint sich irgendwas zu verändern. Nebenbei erfahren wir immer mehr von der Hintergrund Geschichte von Farouk, der Arche und die Entstehung des Risses. Wie ich schon beim vorherigen Band gemeint habe, merkt man diesen ruhigen französischen Stil von der Autorin in der Geschichte. Denn sie lebt von den ruhigeren Stellen und den Ränken im Hintergrund und kommt nicht mit schnellen spannenden Szenen daher. Doch Ophelia ist gewachsen. Sie lässt sich nicht mehr alles gefallen und versucht ihren Platz am Hofe und neben Thorn zu finden. Doch als ihre Familie zum Pol kommt und auch diesen Gefahr droht, wächst ihr das etwas über den Kopf. Hinzu kommt dieses mysteriöse Verschwinden von hochrangigen Persönlichkeiten aus dem Mondscheinpalast. Und spätestens beim Verschwinden eines ihrer Verbündeten kann Ophelia ihrer (Leser)Hände nicht mehr davon lassen. Die Sprecherin Laura Maire muss ich hier nochmal besonders hervorheben, denn nachdem in Band 1 Ophelia noch sehr ruhig und schüchtern war und Laura die Stimme beim Lesen so auch angepasst hat, merkt man schon alleine durch ihre Sprechart in Band 2, dass Ophelia gewachsen und selbstbewusster geworden ist. Das Hörbuch ist circa um eine Stunde gekürzt, was ich persönlich nicht gemerkt habe, da ich gerade zu Beginn eh schon das Gefühl von kleineren Längen hatte. Trotzdem konnte mich Ophelias Geschichte wieder in den Bann ziehen, aber ich denke, dass es auch daran lag, dass ich es eben gehört und nicht gelesen habe. Fazit In Hörbuchform merkt man dank der Sprecherin Laura Maire schon die Veränderung bei Ophelia. Die ruhige Art von Christelle Dabos eine Geschichte zu erzählen mag nicht jedem gefallen, aber es ist eine tolle Abwechslung zu den typischen Fantasygeschichten. Nachdem Ende bin ich auf jeden Fall gespannt auf dem nächsten Teil.

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