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Rezensionen zu
Das Geheimnis von Ardmore Castle

Constanze Wilken

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Ivy Ferguson ist Versicherungsdetektivin in London und wird auf die Isle of Skye geschickt, um dort die Echtheit eines wertvollen alten Sekretärs eines Antiquitätenhändlers zu prüfen. Mit gemischten Gefühlen reist sie auf die schottische Insel, denn dort ist sie aufgewachsen und ihre Eltern leben immer noch dort. An ihre Kindheit hat sie allerdings nicht die schönsten Erinnerungen und besonders das Verhältnis zu ihrem Vater ist immer noch schwierig. Sie nimmt zur Tarnung einen Job auf Ardmore Castle an und soll dort Antiquitäten schätzen und bewerten, die zur Erhaltung des Schlosses verkauft werden sollen. Der Schlossherr Ross MacKenzie ist ihr allerdings keine große Hilfe und verweigert ihr fast jede Auskunft. Sein Neffe Calum ist allerdings für Ivys Hilfe dankbar und unterstützt sie. Dabei kommen die beiden sich näher. Dann stößt Ivy aber bei ihren Recherchen auf ein altes Geheimnis, das alles verändern könnte. In diesem Roman verknüpft Constanze Wilken ihre fiktive Geschichte in der Gegenwart mit historischen Ereignissen. Sie greift hier die Thematik der Highland Clearances und die Geschichte der Crofter auf, die sich beginnend im späten 18. bis ins 19. Jahrhundert abgespielt haben. Die Crofter, Kleinbauern, wurden vertrieben, weil die Gutsherren das Land an Schafzüchter geben wollten. Der Ertrag mit der Schafswolle stieg an und so machten auch die Gutsherren mehr Ertrag. Die Crofter wurden in karge Küstenregionen vertrieben oder sogar zwangsweise nach Kanada umgesiedelt. In immer wieder eingeschobenen Kapiteln wird die Geschichte einiger Crofter-Familien erzählt und damit wird die Verbindung zwischen den Vorfahren von Ivy und Calum und Ross MacKenzie hergestellt und erklärt die bis heute andauernde Ablehnung der MacKenzies durch Ivys Vater. Ich fand diese historischen Ereignisse sehr spannend und habe dazu noch einiges im Internet nachgelesen. In der Gegenwart habe ich Ivy gerne auf die Isle of Skye begleitet. Die Autorin beschreibt diese Insel, die größte der inneren Hebriden vor der Westküste des schottischen Festlands im Atlantik, so bildgewaltig, dass ich sie vor meinem inneren Auge erleben konnte, das Meer in den bergigen, zerklüfteten Küsten tosen hörte und den Wind fast spürte. Ivy besucht ihre Eltern, die neben der Schafzucht auch noch Ferienwohnungen vermieten, wo Ivy während ihres Aufenthalts wohnen kann. Schnell wird klar, dass Ivys Mutter sehr sympathisch ist und durch das schwierige Verhältnis zwischen Ivy und ihrem Vater förmlich zwischen zwei Stühlen sitzt. Auch Calum war mir schnell sympathisch während ich lange nicht einschätzen konnte, warum der alte, kranke Schlossherr Ross so grantig ist. Das erklärt sich dann später im Verlauf. Ivys betreibt ihre Recherchen heimlich, damit ihre Tarnung nicht auffliegt, wird nach einiger Zeit von ihrem Vorgesetzten in der Versicherung zeitlich aber unter Druck gesetzt, so dass sie schließlich eine Entscheidung treffen muss, die durch ihre zart aufkommende Beziehung mit Calum beeinflusst wird. Die Geschichte ist durchgängig spannend, denn Ivy deckt nach und nach ein altes Geheimnis auf, in dem ein ungeklärter Todesfall eine Rolle spielt. Durch die Einschübe der Kapitel in der Vergangenheit, die für sich genommen auch sehr fesselnd sind, wird der Spannungsbogen ständig hoch gehalten und gegen Ende sogar noch gesteigert. In ihrem Nachwort berichtet Constanze Wilken von ihren Recherchen zum Roman und erläutert, dass Ardmore Castle zwar fiktiv aber angelehnt an Dunvegan Castle und Armadale ist. Auch einige Schauplätze sind real während der Clan der MacKenzies fiktiv ist, es dort aber zwei reale Clans gegeben hat. Die Ausführungen runden das Leseerlebnis noch einmal schön ab. „Das Geheimnis von Ardmore Castle“ ist ein wunderbarer, packender und fesselnder Roman mit toll recherchiertem historischen Hintergrund und einer Mischung aus Familiengeheimnis, Liebesgeschichte und einer wirklich spannenden Handlung! Ich kann diesen Roman nicht nur Schottland-Liebhabern ans Herz legen! Fazit: 5 von 5 Sternen

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🏰Inhalt Ivy Ferguson ist Versicherungsdetektivin und soll die Echtheit eines wertvollen alten Sekretärs klären. Mit gemischten Gefühlen kehrt sie auf die Isle of Skye zurück, auf der sie ihre Kindheit verbrachte. Dort sucht sie den Antiquitätenhändler Ross MacKenzie auf, Herr von Ardmore Castle; doch der bärbeißige Schlossherr ist Ivy keine Hilfe und verweigert sich ihren Fragen. Einziger Lichtblick auf der Burg ist MacKenzies Neffe Calum, der sich um die Angelegenheiten seines kranken Onkels kümmert. Doch dann fördern Ivys Recherchen ein ungeheuerliches Geheimnis zu Tage, das ihrer aller Leben für immer verändern wird. 🏰 Das Geheimnis von Ardmore Castle Autor 📖 @constanzewilken Verlag: @goldmann_verlag ET: 16.05.2022 Seiten: 480 Bewertung ⭐️⭐️⭐️⭐️ 🏰 Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Constanze Wilken gefreut und natürlich hat mich die Autorin nicht enttäuscht. Ihr Schreibstil ist wie immer großartig und sie hat die Isle of Skye so beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen konnte und Fernweh bekam. Der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt, wurde sehr gut recherchiert und man bekommt einen Einblick in die damalige Zeit. Es geht zurück in die 1870er, man lernt den unbarmherzigen Laird kennen und fiebert mit den Crofters mit, die um ihr Land und gegen die Armut kämpfen. In der Gegenwart haben wir die sympathische Ivy, die es nicht so leicht hat. Denn sie steht eigentlich zwischen ihrem Arbeitgeber und dem netten, attraktiven Callum. Sie soll die Echtheit eines Möbelstückes prüfen, aber auch bei der Veräußerung der Antiquitäten helfen. Bei ihren Recherchen wird sie fündig und plötzlich ist alles anders. Mit Ross MacKenzie ist es nicht immer einfach, denn er ist ein ziemlicher Knurrhahn, trotzdem hat er mir gut gefallen, denn er hat noch eine andere Seite an sich. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und entführt einen ins schöne Schottland. Eine gelungene Mischung aus Romantik, historischen Elementen und Spannung. 🏰 Romantik, Spannung und Geheimnisse in Schottland

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Auf den neuen Roman von Constanze Wilken habe ich mich riesig gefreut. Dieses Mal entführt sie uns nach Schottland und hier tauchen wir auf der Isle of Skye in eine spannende Geschichte, die uns auch in die Vergangenheit entführt, ein. Der Inhalt: Mit gemischten Gefühlen kehrt die Versicherungsdetektivin Ivy Ferguson auf die Isle of Skye zurück, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Auf Ardmore Castle soll sie die Echtheit eines alten Möblstücks klären, der bärbeißige Schlossherr Ross MacKenzie ist ihr jedoch keine Hilfe. Einziger Lichtblick auf der Burg ist MacKenzies Neffe Calum, zu dem sich Ivy schon bald hingezogen fühlt. Doch dann fördern ihre Recherchen ein ungeheuerliches Geheimnis zu Tage, das ihrer aller Leben für immer verändern wird. Wow! Was für ein toller Roman – ein meinen Augen ein Meisterwerk – das ich regelrecht verschlungen habe. Noch jetzt nach Beendigung des Romans, der uns auch in die 1870er Jahr auf Ardmore entführt, unter Hochspannung. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Das Gelesene wurde vor meinem inneren Auge lebendig. Durch die herrlichen Beschreibungen kann ich mir die Isle of Skye (die ich auch unbedingt noch besuchen will) wunderbar vorstellen. Ich sehe die steile Felsenwände, höre das Tosen des Meeres und höre das Kreischen der Möwen. Ich mache eine unglaubliche Reise in die Vergangenheit. Bekomme einen Einblick in die Macht der Lairds und spüre die Armut und Verzweiflung der Crofter als man sie um ihre Heimat, ihr Land und ihre Existenz bringt. Und hier überkommt mich beim Lesen ab und an ein Gänsehautfeeling. Und dann lerne ich im Hier und Jetzt die liebenswerte Ivy kennen. Ivy hat eine neue Stelle angetreten und muss sich profilieren. Doch ist kommt anders als sie denkt. Sie stößt am Anfang auf Ablehnung beim alten Laird of Ardmore Castle (übrigens auf dem Cover einfach herrlich dargestellt). Ivys Aufgabe ist ja nicht einfach und es werde ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt. Sie lernt Calcum kennen und das Knistern ist zwischen den beiden förmlich zu spüren. Doch wie wird Calcum reagieren, wenn er von Ivys Auftrag erfährt? Plötzlich macht Ivy eine Entdeckung und ein lange verborgenes Geheimnis kommt ans Tageslicht und auf einmal ist nichts mehr wie es vorher war. Für mich ist diese Traumlektüre, die mich von der ersten bis zur letzten Zeile begeistert hat, ein absolutes Lesehighlight mit einem fantastischen Spannungsbogen. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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Spannend, bewegend, beste Unterhaltung !

Von: Lesewunder aus Villingen

18.06.2022

1879 wird die Familie Ferguson durch ihren Laid MacKenzie von ihrem Land vertrieben und ihres Lebensunterhalts beraubt. In der Gegenwart wird Ivy Ferguson von ihrem Arbeitgeber, einer Londoner Versicherung, beauftragt, herauszufinden, ob Ross MacKenzie ein Antiquitätenfälscher ist. Die anfangs leicht zu bewältigend erscheinende Aufgabe entwickelt sich zu einer schier unlösbaren Herausforderung. Ein alter Mordfall, alte Feindschaften und unerwartete Gefühle machen es Ivy schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der Roman beginnt mit der tragischen Vertreibung der Pächter von ihrem Land . Ohne jede Möglichkeit, sich gegen die Willkür des Laird zu wehren, bedeutet es für die Betroffenen im besten Fall, ein Leben in erbärmlicher Armut oder die zwangsweise Verschiffung nach Kanada oder Amerika , meistens aber den Tod durch Krankheit oder in Folge des zwecklosen Widerstandes gegen die Vertreibung. Dieser Handlungsstrang, der die gegenwärtigen Ereignisse durch Einschübe unterbricht, hat mich tief bewegt. Ich war fassungslos, wütend ob der schreienden Ungerechtigkeit. Die Handlung in der Gegenwart beginnt vergleichsweise harmlos, nimmt aber recht schnell an Fahrt auf. Ivy war mir sehr sympathisch. Sie ist über den "Spionageauftrag" nicht glücklich, hat aber keine andere Wahl, wenn sie ihre Arbeit behalten will. Ross MacKenzie ist ein schwieriger Charakter. Er ist nicht kooperativ und scheint mit Informationen hinter dem Berg zu halten. Sein Neffe Calum ist sein Spiegelbild. Er ist freundlich, unterstützt Ivy, sorgt sich um seinen Onkel . Ein unerklärlicher Unfall Ivys und ein Einbruch ins Schloss bieten Anlass zu vielfältigen Spekulationen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Gefühlslagen von Hass, Misstrauen und auch Liebe . Der Roman endet mit einem Augenzwinkern und war für mich der perfekte Abschluss. Das Buch hat mich mehr als überzeugt. Es verbindet Vergangenheit und Gegenwart in fesselnder Weise und zeigt, dass rückwärtige Ereignisse sehr wohl Einfluss auf das heutige Geschehen haben. Die Handlung weckt eine Fülle von Gefühlen und hat einige humorvolle Szenen. Durch die Krimielemente ist für genügend Spannung gesorgt und die darin verpackte Liebesgeschichte rührt ans Herz. Mein Fazit : ein absolut lesenswerter Roman, der auf das beste unterhält.

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Darum geht’s: Ivy Ferguson ist auf der Isle of Skye aufgewachsen. Nach einer schwierigen Kindheit hat sie jedoch schon die erste Gelegenheit genutzt, die Insel zu verlassen und aufs Festland zu ziehen. Dennoch ist sie heute noch von der rauen Natur auf der Insel fasziniert und nimmt mit gemischten Gefühlen den Auftrag an, die Antiquitäten im Ardmore Castle zu überprüfen. Der griesgrämige Schlossherr macht ihren Job alles andere als leicht. Unterstützung bekommt sie jedoch von seinem Neffen Calum, der auch ihr Herz schneller schlagen lässt. Als dann durch ihre Recherchen ein unfassbares Geheimnis aufgedeckt wird, erscheint ihre Familiengeschichte in einem ganz neuen Licht und muss neu geschrieben werden. So fand ich’s: Constanze Wilken hatte mich schon mit früheren Werken begeistern können und so freute ich mich sehr auf neuen Lesestoff von ihr. Und auch diesmal hat sie es geschafft, mich in eine für mich unbekannte Region mitzunehmen und mir das Gefühl zu geben, mich direkt auf der Isle of Skye zu befinden und den rauen Wind um die Nase zu spüren. Ihre Begeisterung für diesen Flecken Erde ist jedenfalls immer wieder zwischen den Zeilen zu spüren. Oberflächlich betrachtet klingt der Plot nicht wirklich neu. Doch die Autorin hat ihren Roman mit dem Thema der schottischen Crofter in einen spannenden und für mich neuen geschichtlichen Rahmen gebettet, der meine Neugier weckte und mich dazu brachte, ein bisschen mehr über die Crofter nachzulesen. Sie hat hier meiner Meinung nach ein weiteres Mal ihr Talent für akribische Recherchen unter Beweis gestellt. Das Buch ist bestimmt eher etwas für romantische Seelen. Aber die Gefühlsebene ist hier sehr gut ausbalanciert und wird zu keinem Moment zu kitschig. So war „Das Geheimnis von Ardmore Castle“ ein sehr schönes Leseerlebnis für mich und ich würde jederzeit gerne wieder mit Constanze Wilken neue Regionen und unbekannte historische Begebenheiten erkunden.

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Wundervolles und geheimnisvolles Schottland

Von: SternenstaubHH

07.06.2022

Mit diesem Buch entführt die Autorin den Leser direkt nach Schottland. Ein Handlungsort an den es mich immer wieder hinzieht. Die Versicherungsdetektivin Ivy Ferguson kehrt aus beruflichen Gründen auf die Isle of Skye zurück, den Ort an dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf weit zurückliegende Familiengeheimnisse sondern auch auf die Liebe. In dem Buch werden die Handlungen zweier Zeitebenen miteinander verknüpft und gekonnt fortgesetzt. Das gelingt nur selten gut, wird hier aber perfekt umgesetzt. So blieb die Spannung konsequent oben und man wird die ganze Zeit über perfekt unterhalten. Das Buch versprüht so viel Schottland-Flair das es eine wahre Freude ist, sich in die Handlung fallen zu lassen. Für mich war das Buch vor allem eine herrlich entspannende und mitreißende Lesereise, die ich sehr genossen habe. Insgesamt konnten mich beide Handlungsstränge sehr begeistern. Ich mochte die Protagonisten, die Dialoge und den Schreibstil, der mich sofort ins raue Schottland entführt hat. Gerade Leser, die gerne mit dem Buch verreisen und spannende, geheimnisvolle Geschichte erleben wollen, wird dieses Buch mit Sicherheit begeistern. Das war bei mir auf jeden Fall so. Frau Wilken hat eine ganz eigene besondere Leseatmosphäre erschaffen, die mich immer wieder willkommen hieß, sobald ich wieder in die Handlung zurückkehrte. Fazit: Für begeisterte Schottland-Leser ein Muss!

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